Elia – Du musst verstehen, dass du Teil eines großen Netzwerkes bist.

Du musst verstehen,
dass du Teil eines großen Netzwerkes bist.
Würdest du verstehen,
wie du Teil eines großen Netzwerkes bist,

in dem eine Seele der Anderen hilft
und etwas gibt
– selbst dann, wenn sie etwas Ungutes tut –
dann würdest du wesentlich ruhiger
mit solchen Situationen umgehen.

 Elia

Zu Gast ist Karla.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Karla: Ja.
Warum fällt es mir so schwer,
mich vor Gruppen zu präsentieren?
Ich fühl mich da blockiert oder bloßgestellt.
Warum?

E: Das liegt in deiner Inkarnation,
von der ich schon gesprochen habe.
Ich werde das jetzt nicht erzählen,
denn es ist wichtig, dass du es erlebst.
Ich möchte es nur so umschreiben:
Du hast das Urteil von einer Gruppe von Menschen
als etwas sehr Negatives und Destruktives erlebt!
Ja?

K: Ja.

E: Und seither ist es für dich eine – zumindest – Option,
was sehr Verheerendes zu erleben.
Natürlich empfindest du das als äußerst unangenehm.


Allein schon der Blick,
den mehrere Menschen auf dich werfen,
rührt in dir eine sehr tiefe traumatische Verletzung deiner Seele!
Ja?
Die Art, wie Menschen auf dich schauen!
Wenn es mehr als acht Augenpaare werden,
dann wird’s schon schwierig.
Hier spielt Angst eine Rolle!
Und wo Angst ist – so sagt es ein weises Wort – da ist keine Liebe.
Und es ist so.

Würdest du verstehen,
wie du Teil eines großen Netzwerkes bist,
in dem eine Seele der Anderen hilft
und etwas gibt
– selbst dann, wenn sie etwas Ungutes tut –
dann würdest du wesentlich ruhiger
mit solchen Situationen umgehen.

Würdest du verstehen,
dass selbst dann,
wenn du einen Fauxpas begehst,
es doch für die anderen Seelen eine Entwicklungsmöglichkeit wäre.

Zum Beispiel, zu lernen:
Jemanden, der ein Fauxpas begeht,
zu schützen statt zu kritisieren!
Dann würdest du wesentlich gelassener
mit solchen Situationen umgehen.


Hier mangelt es in gewisser Weise noch an Verständnis.
Das aber soll dich nicht hindern,
dich weiter zu entwickeln, was dies angeht.
Wir sind hier wieder beim Thema:
Ich möchte begreifen, was Mensch sein heißt.
Ja?

K: Ja.

E: Hm, noch nicht ganz,
aber bald wirst du es verstehen.


Wenn ein Mensch auf einer Bühne steht
– nehmen wir an, ein großer Schauspieler –
bewundert und verehrt von Vielen…

Einer, von dem man sagt:
Wann immer der auf der Bühne steht, reißt er alle mit.

Und jetzt nehmen wir an:
Im Publikum säße ein junges scheues Mädchen von 18 Jahren.
Es verehrt diesen Schauspieler auch sehr.

Und dieses Mädchen ist so scheu,
dass es sich nie traut,
einmal aus sich heraus zu gehen.
Weil es immer fürchtet,
es könne ihm etwas Schreckliches misslingen:
Es könnte stottern!
Oder es könnte vielleicht einen offenen Schuh haben
und darüber stolpern.

So etwa sind die Vorstellungen des Mädchens.
Nur wenn es ganz allein ist,
dann spielt es Schauspielen.
Großartig macht sie das.
Sie ist eine Begabung!
Leider nur in ihrem Zimmer!

Und jetzt passiert unserem großartigen Schauspieler
auf der Bühne genau das:
Erst stottert er.
Und dann stolpert er über seine Schnüre und alle lachen.
Und er steht auf und lacht mit!


Wie gut, dass ihm der Fauxpas passiert ist!
Ohne dem wäre aus dem jungen Mädchen
nie eine Schauspielerin geworden.


Das meine ich mit Netzwerk!
Das meine ich mit Liebe!
Ihr dient Einander
selbst in euren schwächsten Augenblicken.

Schau nur!
Denk nur nach!
Du wirst sehen, ich habe Recht.