Fefühle

Schutzengel – Hör auf deine Gefühle, sie sind richtig!

Hör auf deine Gefühle,
deine Gefühle sind richtig!

Diese Art, wie ich hier ein Medium war,
ist ganz auf die Wahrnehmung 
der eigenen Gefühle ausgerichtet.
Wir fühlten!
Woher die Herde kommt…
Wir fühlten, dass der Schnee kommt…

Wir verließen uns ABSOLUT auf unsere Gefühle.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide,
mich mit dem Guide von Marlene zu verbinden.
Marlene bittet um Kontakt.

Ich sitze in einem Zelt, aber es ist kein Indianer Zelt,
es ist rund, es ist aus Leder.

Oben ist ein Loch, aus dem der Rauch eines Feuers in der Mitte aufsteigt. Dieser Rauch riecht würzig, angenehm.

Es ist ein geräumiges Zelt und es hängt sehr viel an Schnüren
zwischen den Streben:
Kräuter, Gefäße, die wie Kürbisse aussehen, auch Wurzeln, Knochen, Töpfe, ein buntes Durcheinander.

Mir gegenüber, auf einem niedrigen Sitz aus Fell,
hockt eine Frau mit langer, bunt bestickter Kleidung.
Sie trägt eine Mütze, die bis in die Stirn gezogen ist.

Ihr Gesicht ist wettergegerbt,
unzählige kleine Falten um die hellen Augen,
die allerdings einen fast mongolischen Zuschnitt haben.

Ihre Nase ist breit und flach, ihre Lippen sanft und voll.
Sie ist schön, aber auch sehr fremd.
Ich habe noch nie jemand gesehen, der so aussieht.

„Das wundert mich nicht, ich bin Samin. 
Aber nicht vermischt mit dem eurem Blut,
das hier ist sehr, sehr lange her.
Zu dieser Zeit waren deine Vorfahren gerade dabei,
die ersten Städte zu gründen.“

U: Welche meiner Vorfahren?

G. Die Pruzzen.
(Anmerkung: Meine Großmutter stammte
von der damals deutsch/litauischen Grenze… 

Die ersten Städte in diesem Bereich wurden etwa
um das Jahr 1000 n.Chr. gebaut.)

U: Da weißt du mehr über mich als ich!

G: Das Wissen zu finden, das du brauchst,
ist hier eine Kleinigkeit!
Hier im Jenseits bekommst du, was du benötigst.
Ihr aber müsst euch das rechte Wissen verdienen!
So wie ich damals.
Du sagst: Wissen ist Macht.
Ich sage: Wissen ist Überleben.

Wer in dieser Welt, in diesem Land nicht wusste,
was seine Vorfahren ihm mitteilten,
der überlebte nicht!

Damals war das Land hier so voller Wild,
dass ein einigermaßen begabter Jäger nicht verhungern konnte.
Deshalb hörten Einige von uns auf, den Herden zu folgen.
Wozu sich diese Last machen,
wenn das Wild dir ohnehin bis ins Zelt kommt?

Wir hatten noch längst nicht alle unsere eigene Herde.
Die Notwendigkeit,
dem Ren auf seiner Wanderung zu folgen,
bestand nicht so dringend.

Viele Familien warteten, bis das Ren kam,
bis sie wie ein Fluss lebendiger Leiber über die Hügel zogen
und dann nahmen wir, was wir brauchten.

Aber zunehmend öfter blieben die Züge aus und ich war es,
die gefragt wurde, wo und wann sie kommen:
Unsere Brüder mit dem Geweih.

Es war meine Aufgabe, das zu sagen,
denn ich sprach mit den Ahnen, seit ich Kind war.

Von mir hing das Leben Aller ab in diesen Jahren.
Das war eine Last, keine Freude!

Siehst du:
Und hier war mir Marlene ganz nah.
Sie sollte meine Nachfolgerin werden,
aber ich liebte sie so sehr
und wollte sie davor bewahren,
so hemmte ich ihre Sicht.

U: Ihre Hellsichtigkeit?

G: Ja, ich hemmte sie bewusst. 
Nichts daran war gut oder vernünftig.
So kann, wie du siehst,
aus den besten Absichten
eine Katastrophe entstehen.

Statt sie zu unterrichten,
verwirrte ich ihren Geist in der Hoffnung,
sie würde von der Sippe als Seherin abgelehnt.

Doch ich starb, ehe ich eine Andere fand
und so nahmen sie Marlene,
es gab keine Alternative zu ihr.

Das war sehr schwer, eine sehr schwere Inkarnation für sie.

U: Warum erzählst du das? 
Bist du ihr Guide?

G: Ja, ich bin Anu und ihr Guide,
aber wir sind uns als Seelen so verbunden,
dass ich auch Andere war:
Großmutter,
Mutter,
Mann und
Freund…
Wir begleiten uns, so oft es geht.

Aber ich bin nicht der Einzige, schau nur:
Ich sehe vier weitere Wesen. 
Eine davon fällt mir besonders auf.
Sie sieht weder eindeutig männlich noch weiblich aus:
Groß, hell (blauer Glanz),
sie trägt etwas wie eine Krone auf dem Kopf
und flößt mir tiefen Respekt ein.

U: Wer ist das, Anu?

A: Das wird Marlene selbst herausfinden,
sobald es Zeit ist, schreib es, wie du es siehst.

U: Gut.

Anu, warum kommt es zu diesem Reading? 
Ich verstehe es nicht!
Marlene ist selbst medial,
kann sie nicht selbst den Kontakt zu euch knüpfen?

A: Doch, aber sie vertraut ihrer Wahrnehmung nicht
und das hat mit dieser Inkarnation hier zu tun.
Sie hat Angst vor den Folgen ihrer Fehler.

Ich will es gar nicht beschönigen, die Wahrheit ist:
Sie hat ihre Sippe schlecht beraten
und sie starben wie die Fliegen.
Hunger, Krankheit und Wahnsinn war,
was sie mit ihrer Vorhersage bewirkte.
Das blieb als Narbe tief in ihr.

Diese Inkarnation in genau dieser Zeit der Entwicklung ist da,
um ihre Seele von diesem Leid zu befreien.

Es ist an der Zeit, zu verstehen,
dass auch ein Medium eingebunden ist in das Planwerk.
Dass sie überhaupt keine Macht darüber hat,
was ihre Vorhersage bewirken wird,
sondern dass es eingesetzt wird,
um den Plan zu erfüllen.

Das Problem ist,
dass es zwei grundsätzlich unterschiedliche Strebungen sind,
die das Medium bewegt: 
Die Strebung der inkarnierten Menschen ist es,
so glücklich wie möglich zu leben!
Und sie benutzen die Gabe des Mediums,
um sich vor Unglück zu schützen.

Die Strebung der Seelen hier ist es,
so viel wie möglich in einer Inkarnation zu lernen.
Beides kann zusammen wirken,
aber es kann auch sein,
dass es das ganz und gar nicht tut!

Siehst du, es war wichtig für die Entwicklung meines Volkes,
dass sie wieder auf die Wanderschaft gingen! 
So wie es vor meiner Zeit geschehen war
und wie es wieder sein sollte.
Aber wie hätte das geschehen sollen ohne Not?
Solange es Menschen gab,
die die Ahnen fragten,
wann und wo die Tiere sind
und damit Recht hatten?

Menschen verlassen nur sehr ungern bequeme Situationen! 
Es gehört Not dazu, um sie dazu zu bewegen,
Unbequemes in Kauf zu nehmen.

U: Also erfülltest sowohl du als auch sie
gerade durch eure Fehler
den Plan eures Volkes?

A: Ja, so ist es,
so ist es. 
Aber ihre Seele weigerte sich,
diese Inkarnation auszuwerten.
Du weißt, es steht der Seele frei,
ob sie die Hintergründe der Ereignisse erfahren will
oder nicht.

So blieb es dabei,
sie hatte von nun an ein tiefes Misstrauen
gegen ihre eigenen Gefühle und Intuitionen.

Uta, diese Art, wie ich hier ein Medium war,
ist ganz auf die Wahrnehmung der eigenen Gefühle ausgerichtet: 
Wir fühlten!!! woher die Herde kommt…
Wir fühlten, dass der Schnee kommt…
Wir verließen uns ABSOLUT auf unsere Gefühle.

Es war kein Hell-Sehen
oder Hell-Wissen,
sondern Hell-Fühlen!

U: Und diese Gefühle hast du verwirrt?

A: Ich habe das Unterscheidungsvermögen verwirrt,
sie konnte gar keine richtige Hell-Fühligkeit entwickeln,
sie verließ sich auf die falschen Gefühle.

Was denkst du,
war die Folge in ihren weiteren Inkarnationen?

U: Sie wird versucht haben,
nicht zu fühlen,
sondern zu wissen.

A: Ja, ja, genau so war es.
Feste Regeln, feste Gesetze: 
alles sollte nachweisbar Richtig sein.
Sie hielt sich an strikte Normen.
Gefühle wurden zwar wahrgenommen,
aber nur zugelassen,
wenn sie der Gesetzgebung,
der vorgegeben Norm entsprachen.
Das Vertrauen in die Richtigkeit ihrer Wahrnehmung
war völlig zerstört.

Es ist wichtig, dass sie das begreift,
verstehst du JETZT!
warum dieses Reading wichtig ist?

U: Ich denke schon!
So kann man nicht medial arbeiten,
man braucht viel Vertrauen zu seiner Wahrnehmung.

A: Es ist Marlenes Aufgabe in dieser Inkarnation,
dieses Problem zu lösen.

Wir haben von Anfang an
schon in ihrer Kindheit 
ein so unsicheres Umfeld geschaffen,
dass sie unbedingt!!!! sensitiv sein musste.

Sie war von Anfang an GEZWUNGEN,
sich in die Stimmungen ihrer Umwelt
hinein zu fühlen,
um nicht in Nöte zu geraten.

Spirituelle Wahrnehmung war nun plötzlich
der einzige Weg zur Sicherheit,
richtig zu handeln,
das heißt:
Situationsgerecht zu handeln.

Und sie hat sich sehr, sehr gut weiter entwickelt.
Sie hat jetzt schon mehr erreicht
als in allen letzten Inkarnationen.

U: Dann ist dieses Reading hier der Versuch,
eine Art Bestätigung zu erlangen,
eine Art Rückversicherung?

A: Ja, aber das kann nur teilweise gelingen!
Es ist unbedingt notwendig,
den eigenen Gefühlen zu vertrauen.
Wie sollen wir ihr das nur noch erklären?!
Was noch?

Sie soll ihr Leben ansehen
und sich ganz sachlich fragen,
wie oft ihre Einfühlungsgabe,
ihr Instinkt,
ihre Ahnung sie vor Schaden bewahrt hat,
sie wichtige Schritte gehen ließ…

Vielleicht sieht sie es dann!

Immer, wenn sie ihre Gefühle ernst nimmt,
immer, wenn sie ihren Gefühlen Ausdruck verleiht,
darüber redet,
sie deutlich macht,
ihnen folgt,
liegt sie richtig,
bewegt sie sich in die richtige Richtung.

Immer, wenn sie versucht,
das zu tun,
was Andere als gut und richtig ansehen,
wenn sie der Norm folgt,
verliert sie.

Sie verliert nicht nur ihre Kraft,
sondern auch ihr Vertrauen zu sich selbst.

Sie gerät auf unnötige Umwege
und trägt Lasten,
die nicht ihre sind!
Und erhält dabei nicht einmal
die Bestätigung für Andere,
das Richtige getan zu haben.

Denn diese gewinnen keinesfalls an Stärke,
weil sie ihnen das abnimmt,
was deren Pflicht wäre.

Wenn sie aber ihrem Gefühl vertraut
und ihrer Einfühlungsgabe,
dann gelingt, was vorher schwierig war.

Aber wenn du denkst,
sie würde dann dieser Freude,
die in ihr aufkommt, vertrauen,
irrst du dich!

Im Gegenteil:
Dann steht sie da und überprüft,
ob es denn wohl „richtig“ sei,
sich derart zu freuen.

Sieh einmal, diese Jäger hier,
welche Pflicht hatten die?
Sich recht anzustrengen,
genug Wild zu fangen.

Aber das taten sie nicht,
dazu waren sie zu bequem! 
Wir sollten diese ihre Pflicht tragen,
dass genug Nahrung da ist…

Ich bin der Ansicht,
dass unsere Marlene gelegentlich in das alte Muster fällt
und Verantwortungen übernimmt,
die nicht ihre eigenen sind.

Was denkst du denn:
Woran wirst du wohl merken,
dass die Anderen IHREN richtigen Weg gehen?

Ist es deine Aufgabe,
diesen Weg zu finden oder ihre? 
Du kannst sie begleiten,
aber du kannst ihnen
ihre Lebensaufgabe nicht abnehmen.

Bitte, Marlene:
Nur begleiten und dann lass es los!

Sie haben ihre Beweggründe
und du deine. 
Sie haben ihre Gefühle
und du deine. 
Deine sind für dich richtig
und ihre sind für sie richtig.
Gefühle unterliegen keinem Gesetz!

U: Ich spüre,
dass es dir sehr ernst ist.

A: Es ist das Letzte,
was noch fehlt!
Sie ist schon so viel weiter,
aber sie begreift noch nicht
den Ernst der Situation.

Das Problem, das sie lösen wird,
hat nicht nur mit ihrer Medialität zu tun,
sondern mit ihrem ganzen Leben.

Könntest du sagen, dass die Hürden,
die dich abgehalten haben,
zu deiner Medialität zu stehen,
sich nur auf diesen Bereich ausgewirkt haben?

U: Nein, auf alle Bereiche.
Und das war sehr, sehr anstrengend!

A: Natürlich!
Wenn ein medialer Mensch an seiner Gabe zweifelt,
dann zweifelt er schließlich an der Richtigkeit
seiner Wahrnehmungsfähigkeit
und die braucht ihr für alle Bereiche eures Lebens.

Es stimmt nicht,
dass sich das auf die Medialität allein beschränkt.

Im übertragenen Sinn ist dieses Reading zu vergleichen
mit folgender Situation:
Es regnet seit Tagen wie aus Gießkannen,
die Flüsse laufen längst über,
an deiner Tür klingelt es.

Marlene steht da, durchnässt vom Regen
und fragt dich: 
Ich glaube, dass es regnet!
Könntest du bitte überprüfen,
ob das wirklich wahr ist,
was ich wahrnehme?

U: Oh ha!
Wir kann es ihr dann helfen,
was wir hier tun?

A: Ja, weil sie nun die Ursache für ihren Zweifel erfährt.
Ob sie danach bereit ist, ihn zu verlieren,
muss sie selbst entscheiden! 
Es gehört viel Mut dazu.
Wenn sie sich dafür entscheidet,
wird es schwierig werden,
so weiter zu leben,
wie sie es bisher getan hat.

U: Dann wünsche ich ihr Vertrauen in euch.

A: (lacht) Das wünschen wir uns auch.

U: Ich würde jetzt gerne ihre Fragen stellen.

A: Gut.

Sie fragt, ob ihre sensitiven Wahrnehmungen
von Bedeutung im Hier und Jetzt sind
oder nur für sie eine höchstpersönliche Bedeutung haben.

A: Uta,
kennst du auch nur einen einzigen medialen Menschen,
der seine Gabe nur für sich hat?

U: Nein, im Gegenteil, es ist sehr zweifelhaft
und schwierig für sich selbst,
exakte Durchsagen zu bekommen.
Je neutraler man ist,
umso hilfreicher.

A: Marlene, wir wären sehr dankbar,
wenn wir dich als Medium beanspruchen
dürften zum Wohl der Menschen,
die zu dir finden dürfen.

U: Sie fragt, in welcher Verbindung
sie zu dem lachenden Aborigine steht,
den sie ab und zu links neben sich sieht.

In diesem Augenblick verwandelt sich Anu,
sie wird zu einem dunkelhäutigen,
aber hellhaarigen Mann.
Er hat einen Stab bei sich
und ein helles Tuch oder etwas Ähnliches
um die Hüften:

A: Wir sind eins, es ist eine andere Inkarnation.
Eine, in der wir mit unserer Gabe sehr glücklich waren.

Ich hoffte so,
sowohl ihre Neugier als auch ihr Vertrauen zu erwecken,
sich mehr auf mich einzulassen.

U: Sie fragt nach einem Wesen,
das in der alten Sprache mit ihr sprach.
Was war das?
Bitte lies mit mir diese kompliziere Frage mit,
ich komme sonst aus der Trance.

A: Das ist der Gleiche,
den du unter uns wahrgenommen hast.
Marlene, es gibt nur eine Gefahr für dich als Medium: 
Das ist der Hochmut,
hüte dich davor!

Du bist Mensch,
du wurdest wie alle auch
auf anderen Planeten geboren. 
Aber nun bist du Mensch
und es stand dir keinesfalls frei, zu gehen.

Deine von dir! gewählte Aufgabe ist es,
dein altes Problem zu lösen!

Lass es dir gesagt sein: 
Unsere Sprache ist einfach,
sie ist klar und herzlich,
sie ist so, dass jeder verstehen kann,
der sein Herz öffnet.

Wir erkennen keine Rangordnung
unter den Völkern der Planeten an.

Jeder Planet,
jede Gruppe von menschlichen Wesen
hat ihre spezielle Art und ihren speziellen Weg,
der Seele in ihrer Entwicklung zu helfen.

Manches erscheint so hell
und so überaus klar zu sein
und es ist doch Blendwerk.

Ich sagte dir:
Vertraue deinen Empfindungen!
Und das ist wahr!
Doch auch diese Empfindungen,
die ihr im Umgang mit uns habt, haben Regeln:
Alles,
was Wenige oder Einzelne über Andere stellt,
kommt nicht von uns!

Alles, was euch emotional
oder real von euren Mitmenschen entfernt,
euch erhöht oder erniedrigt,
kommt nicht von uns.

Was dort benutzt wurde,
ist deine eigene Erklärung
für das unterschwellige Gefühl des Fremdseins
inmitten aller Anderen.

Eine Fremde zu sein,
das ist ein Trauma in dir.

Eine Fremde zu sein,
die etwas „Besseres“ ist,
das ist eine Versuchung.

Die Lösung ist wohl,
Besonders zu sein,
aber eine von vielen gleichartig Besonderen.

Es gibt nur recht wenig grellgelbe Autos,
sind diese Gelben nun einzigartig?
Nein!
Sind sie besser? 
Nein…
Sie sind einfach nur seltener, verstehst du?

U: War der Vorfall im Wald richtig,
war das in Ordnung,
diesem Mann auf dem Pferd zu verzeihen?

A: Oh, ja!

U: Was waren das für weibliche Wesen,
die angaben,
vom Volk der Daphne zu sein?

A: Uta, erzähle,
was dir aufgefallen ist gestern?!

U: Wir hatten gestern eine Frau zum Einzelseminar da.
Sie war sehr medial
und ihr Guide, den sie hier traf,
hieß Daphne.

Ich wurde deshalb stutzig,
weil ich am Wochenende
eine andere mediale Frau da hatte,
deren Guide auch Daphne hieß
und es geschieht sehr selten,
dass ein so ungewöhnlicher Name doppelt
oder gar dreifach fällt.

Bei diesen Guides handelte es sich um solche,
die sich auf eine Inkarnation in Kleinasien beriefen
und auf einen alten Kult,
der noch vor den Griechen da war.

Sie nannten sich Priesterinnen der Daphne,
wohlgemerkt völlig unabhängig voneinander!

Es gibt ein weiteres Reading.
Hier vergleicht sich diese Guidin
mit einer Priesterin Hekates,
es ist ihr aber wichtig,
eine der Daphne zu sein.
Ich selbst weiß von keinem derartigen Kult.

In jedem Fall handelt es sich bei Allen
um extrem mediale Sitterinnen.

U: Sie fragt, warum der verstorbene Kater sie gezwickt hat?

A: (lacht) Damit sie endlich zugibt, was sie fühlt! 
Er hat sie lieb, es war ein Scherz, bitte verzeih.

U: Bitte entschuldige, wenn ich abbrechen muss,
aber es zieht ein schweres Gewitter auf! 
Ich fürchte, dass der PC abstürzt.

A: Dann soll es reichen, ihr zu sagen: 
Wir lieben sie wirklich,
da fühlt sie ganz richtig!