Anhaftung

Elia – Die Unterschiede zwischen Externisierung, Anhaftung und Besetzung

Die Unterschiede zwischen
Externisierung,
Anhaftung und
Besetzung

Elia

Elia: Also, ihr habt jetzt gerade aktuell mit drei Themen zu tun,
in denen es mit unangenehmen Erlebnissen mit Jenseitigen geht.

Das Eine ist der Fall A. 
Das Andere ist B.
Und der Dritte ist C.

Alle Drei unterscheiden sich!
Und es geht mir auch in dem, was ich jetzt diktiere,
um die Unterscheidung
der drei verschiedenen Möglichkeiten!

Bei A.
liegt keine Besetzung vor,
sondern eine Externisierung eines Anteils von sich selbst.
Ich möchte hier ganz ausdrücklich sagen,
dass es sich nicht um Schizophrenie handelt.
Das hat noch eine andere Qualität.

Die Schizophrenen handeln anders!
Sie externisieren sehr wohl Anteile ihrer Persönlichkeiten,
aber nicht Anteile ihrer Seele!
Das ist ein großer Unterschied,
auf den ich gegebenenfalls noch einmal zurückkommen werde,
allerdings nicht heute.

Hier geht es jetzt wirklich nur um jenseitige Vorgänge.

Also: Bei A. geht es um die Externisierung
eines Seelen-Anteils.

Er hat jenen Seelen-Anteil, der ihm unheimlich ist,
nach außen verlagert und diesem Seelenanteil
die Persönlichkeitsstruktur
und das Aussehen des Ahnen gegeben,
weil er sich mit der Tat des Ahnen unterbewusst identifiziert.
Das ist also ein großer Unterschied!

Ihr könnt solche Externisierungen auch finden bei Menschen,
die großen Zorn auf Jemanden empfinden
oder große Angst vor etwas haben.
Die neigen auch dazu, diesen Anteil zu externisieren
und ihm ein Gesicht zu geben.

Und es gibt diese Praxis in der Schwarzmagie!
Dort wird sie verwendet,
um mit den externisierten Anteilen Schaden zuzufügen,
was im Übrigen ein sehr gefährliches Unterfangen ist
und letztlich immer zu Lasten des so Handelnden geht!

Dies ist also eine Form: die Externisierung.
Dazu müsst ihr wissen,
dass ihr mit der Kraft eurer Imagination in der Lage seid,
Energie wirklich zu strukturieren!

Wenn ihr in der Lage seid, ganz zu begreifen,
wie stark eure imaginären Kräfte sind
(siehe Josefs Texte über Imaginationen, Anm. der Redaktion),
wäret ihr in der Lage,
auch Materie zu schaffen und zu verändern.

Dieses können im Übrigen jene Heiler,
die in der Lage sind,
Operationen auf geistigem Wege durchzuführen.

Also es ist eure Imaginationskraft,
die verbunden mit dem ausgelagerten Teil eurer Seele
hier ein Wesen neu schafft!

Ihr wisst ja, dass ihr selber Teil
eines Gesamtselbstes seid
und dieser Teil – also euer ICH –
ist spaltbar, den könnt ihr abspalten! 
Ihr könnt neue, andere Teile eures Teils schaffen.

Selbstverständlich haben diese Teile eine andere Struktur,
aber es sind keine Jenseitigen.
Und sie schwingen auch nicht wie Jenseitige.

Und ihr könnt Jemandem, der dieses getan hat,
nicht befreien, indem ihr diesen Anteil ins Licht schickt.
Denn das würde ja bedeuten,
dass ein Teil dieser Seele schon gestorben ist
und die Inkarnation schon abgeschlossen ist.
Vielmehr muss dieser ausgelagerte Teil
wieder liebend angenommen werden.

Ihr seht, es ist ein völlig anderer Prozess als das,
was ich euch jetzt im Folgenden erklären werde. 
Ich spreche jetzt
von dem Fall B.

Sie hat Anhaftungen.
Sie hat auch kurzfristige Besetzungen,
aber sie hält sie Gott sei Dank nicht. 
Aber sie hat eine Anhaftung.

Eine Anhaftung ist jemand,
dem es nicht gelingt,
mit der Seele des Lebenden zu verschmelzen,
sich zu vereinen.
Sondern der sich von der Energiestruktur
des Menschen ernährt.

Das tut er,
indem er sich mit dem Astralkörper verbindet.
Somit hat er Einfluss auf die Gedankenwelt,
somit hat er Einfluss
– wenn auch geringen Einfluss – auf die materielle Welt,
in der sich der Mensch befindet.
Diese Anhaftung ist also eine Anhaftung an die Energie.

Dieses müsst ihr euch so vorstellen
wie eine Steckdose und einen Stecker.
Ein Stecker kann nur in eine Steckdose passen,
wenn die Kontaktstellen einander entsprechen.
Das ist auch so zwischen Anhaftung und dem Menschen,
dem er anhaftet.

Es muss passen!
Und darum geht es:
Die Anpassung muss verändert werden,
wenn ihr einem solchen Menschen helfen wollt.
Was passt nun bei ihrer Schwester
und jenem Verstorbenen?
Es passt die negative Einstellung zu sich selbst.

Sowohl der Verstorbene als auch B.
haben eine negative Einstellung zu sich selbst!
Sie lieben sich nicht!
Weitaus mehr: Sie halten Liebe im Prinzip
für sich nicht erreichbar
und hier muss eine Veränderung stattfinden.

Es mag gelingen,
den Stecker aus der Steckdose zu ziehen
im übertragenen Sinne.
Aber ich sage euch:
Es findet sich ein neuer Stecker
und noch ein Neuer
und noch ein Neuer.

Das ist das, was Jesus meinte, als er sagte:
Es genügt nicht, ein Haus zu reinigen.
Es sei viel mehr so, dass kaum,
dass das Haus von einem Geist gereinigt sei,
dafür zwanzig Neue kämen.
Man muss den Anschluss reinigen!

B. wird langfristig und dauerhaft nur dann
keine Projektionsfläche mehr sein,
keine Steckdose mehr sein für den Stecker,
wenn sie anfängt,
sich zu lieben!
Und sich zu ehren! 
Sie selbst muss dort ran!

Es genügt nicht,
sich auf einen Glauben zu stürzen, der sagt:
Alle Menschen werden von Gott geliebt.
Nein, es geht nicht um eine ideelle Liebe. 
Es geht nicht um ein Glaubensideal. 
Sondern es geht um ganz konkrete,
handfeste Selbst-Liebe!

Wenn B. das gelingt,
dann ist sie wirklich befreit von diesen Dingen!
Dieses also zu B.

Merkt euch:
Anhaftung findet an dem Astralkörper statt! 
Es wird Energie entnommen.
Es findet aber keine Verschmelzung der Seelen statt.

Nun als Drittes begegnet euch
Fall C.
Hier ist etwas ganz anderes geschehen.
Hier ist es dem Jenseitigen wirklich gelungen,
sich mit der Seele von C. zu verbinden!

Weder ein ausgelagerter Teil
noch eine Verbindung mit dem Astralkörper,
sondern wirklich eine Verbindung der Seelen!
Dies hat sehr große Folgen für C! 
Sie wird sehr oft nicht wissen:
Wer denkt,
wer empfindet,
wer hofft,
wer fürchtet.

Sondern sie wird mehr und mehr das Gefühl
für ein eigenständiges ICH verlieren!
Und darin liegt eine sehr große Gefahr!
Denn der Seelenanteil,
der diese Besetzung vornimmt,
ist natürlich bestrebt,
weiterhin sein Inkarnations-Ziel zu erreichen.

Dies ist quasi wie euer genetischer Plan!
Der, wenn er entschlüsselt ist, schon klarlegt,
wie euer Tod aussieht beispielsweise.

Also diesem Inkarnationsplan versucht
der Verstorbene immer noch zu folgen.

Und in aller Regel sind diese Inkarnationspläne
dieser Wesen auf Selbstvernichtung programmiert,
auf Hass programmiert,
auf Zerstörung programmiert!
Sowohl zur Zerstörung ihrer selbst
als auch Anderer.
Das macht es schrecklich schwer für Denjenigen,
der besetzt ist, dieses auszuhalten
und sein ICH zu bewahren!
Wie nun kann man einem solchen
armen und bedauernswerten Menschen helfen?

Zwei Schritte sind möglich:
Zum Einen muss der Besetzer erkennen,
dass das, was er tut, aufzugeben ist.
Das ist sehr schwierig,
denn er scheint nur Vorteile zu haben.
Er hat den Vorteil,
sich weiter lebendig zu fühlen! 
Er hat den Vorteil,
das Leben eines Anderen zu lenken
und zu seinem Leben zu machen.
Warum sollte er aufgeben?

Hier helfen nur zwei Dinge:
Das Eine ist,
zu versuchen, diesem Wesen klar zu machen,
dass das, was es jetzt hat,
weit, weit weniger ist als das,
was auf ihn warten würde,
wenn er sich denn lösen würde.
Das Andere ist,
ihm klar zumachen,
dass auch er Gesetzen unterworfen ist!
Gesetzen, die einem Naturgesetz gleichkommen,
denen er zu folgen hat.
Dazu muss sehr oft erst einmal geklärt werden,
dass er Tot ist!
Das ist eine sehr schwierige Einsicht für diese Wesen!

Des Weiteren muss ihm sehr oft erst klar gemacht werden,
dass er kein Recht mehr auf Gewalt hat.
Diese Einsicht kann man nur vermitteln,
wenn der Besetzte wirklich loslassen will!
Um das zu können,
muss sich der Besetzte darüber im Klaren sein,
dass er den Vorteil, den die Besetzung hat, aufzugeben hat!

Und diese Vorteile sind Psychologische.
Zum Einen kann er es unterbewusst genießen,
Dinge zu tun, die er sich vorher nicht traute, zu tun.
Er kann es ja auf den Besetzer schieben!
Zum Anderen muss er sich selber darüber im Klaren sein,
dass – wenn die Besetzung aufgelöst ist – 
noch längst nicht der Wunsch aufgelöst ist,
die Verantwortung für das eigene Leben abzugeben.

Also der Wunsch, sich von der Besetzung zu lösen,
muss immens groß sein
und er muss wahr sein!
Denn auch hier gilt:
Es mag gelingen, die Besetzung aufzulösen und
den Jenseitigen ins Licht zu bringen.
Doch nützt dies nicht lange,
bis das Haus bereitet ist für neue Verführer. 
Bis die Seele bereit ist,
sich mit weiteren Seelen zu verbinden,
allein um sich der Verantwortung zu entziehen,
ein eigenes Leben zu führen!

Diese Art ist von Allen die Bedauerlichste!
Sie ist für jene,
die für sehr schwierige Inkarnationen sorgt
und sie ist
– und das ist das Entscheidende –
sie ist eine Freiwillige.

Denkt nicht,
dass auch nur eine einzige Besetzung
oder Anhaftung
oder Abspaltung
ohne Einverständnis des Betreffenden erfolgt!

Dieses Einverständnis ist immer da!
Sie ist immer Voraussetzung! 
Nichts kann geschehen ohne Einverständnis!
Dieses Einverständnis entspricht
nicht einem bewussten Ja,
sondern – und das ist das Gefährliche –
einem unterbewusstem Ja!

Und darum, liebe Leser,
experimentiert nicht!
Nicht ehe ihr euer Unterbewusstsein gut kennt,
nicht ehe ihr um eure eigenen Schatten-Anteile wisst.

Tut ihr das,
geratet ihr sehr schnell in Gefahr!
Bedenkt: Im Jenseits
– egal, ob im weit entwickelten Jenseits
oder im niedrig schwingenden Belt –
ist immer die Wahrheit vorhanden!
Es kann nichts gesehen, getan werden,
was nicht der inneren Wahrheit entspricht.
Ihr mögt euch in eurer materiellen Welt
dank eurer Gehirnfunktionen über viele Dinge hinwegtäuschen.
Diese Instanz gibt es aber im Jenseits nicht!

Wahr ist, was in euch ist!

Und ich weiß, dass zur Zeit sehr viele Menschen
mit der Möglichkeit spielen,
Jenseitskontakte aufzunehmen!
Sei es zu Verstorbenen,
sei es zu Guides,
sei es zu Engeln.

Da wird gelesen über Übungen,
da wird gelesen über Rituale.
Einer sagt´s dem Anderen weiter, nicht wissend,
in welche Gefahr ihr euch damit begebt.

Nicht, weil das Jenseits böse wäre,
nicht, weil Grauen und Schrecken im Belt herrschen.
Sondern weil in euch selbst Verlangen schlummern,
deren Abgründigkeit euch nicht bekannt ist.

Prüft euch selbst,
ehe ihr euch auf derartige Experimente einlasst! 
Prüft eure Einstellung zu euch selbst,
eure Einstellung zu Anderen.
Und wenn ihr dann sagen könnt,
dass ihr euch achtet und liebt,
dass ihr Menschen achtet und liebt,
erst dann dürft ihr euch öffnen.

Und auch dann noch prüft die Geister,
denen ihr begegnet!
Prüft sie aufgrund ihrer Aussagen,
prüft sie nach ihrer Einstellung zu Anderen,
zu anderen Menschen Diesseits und Jenseits,
zur Schöpfung,
zu Gott.
Fragt sie und dann erst entscheidet!

Macht euch bewusst:
Wenn ihr die Tür öffnet,
so entscheidet ihr nicht mehr,
wem ihr Einlass gewährt
und wem nicht.
Nur wenn ihr in der offenen Tür stehen bleibt
– einem Wächter gleich –
könnt ihr eine solche Entscheidung treffen.

Es ist, als würdet ihr in der Nacht eure Haustüre weit öffnen
und euch sodann in euer Bett legen würdet.
Dann wisst ihr nicht, wer kommt!

Und das ist das,
was sehr viele heute tun, ohne es zu wissen! 
Sie nehmen an Séancen teil,
sie experimentieren mit ihrer eigenen Medialität,
sie haften Glaubensrichtungen an,
die ohne jede Überprüfung übernommen werden.
Sie machen ihre Tür weit auf
und legen sich dann ins Bett!

Ich denke, lieber Hajo,
damit haben wir zu diesem Thema reichlich Text gegeben
und ich hoffe auch Anlass zum Nachdenken.

Hajo: Ja, und ich hoffe,
dass wir damit allen geholfen haben,
die hier angefragt haben.

Elia: Nun, was an uns liegt,
sind wir mehr als gerne bereit.
Aber es ist
– das geht ja auch aus meinem Text hervor –
eine Frage der Freiwilligkeit!

Hajo: Ja, sie haben uns zwar geschrieben
oder bei B. die Schwester.
Aber ob sie freiwillig dazu bereit sind,
ist eine andere Frage.

Elia: Ja, das wird sich erst noch zeigen.
Und es ist natürlich auch
ein schwieriger und langwieriger Prozess.
Es ist allerdings schon in dem Moment,
wo er beginnen würde,
wäre ihre Tür – symbolisch betrachtet – geschlossen.

Hajo: Ja, schauen wir mal, was da kommt.
Es ist ja eine Sache,
mit der wir uns noch nicht so befasst haben.
Das läuft ja auch auf diese Spuk-Phänomene hinaus.

Elia: Das ist Eine der unterschiedlichen Äußerungen.
Im Grunde ist es immer dieses gleiche Prinzip.
Es sind wirklich diese drei Strukturen,
die immer eine Rolle spielen.

Hajo: Ja, okay.

Elia: Es ist mir wichtig
– das habe ich nicht so dezidiert geschildert –
dass ihr das vielleicht noch in einem Nachsatz bringt:
Dass es keine Geister und Dämonen gibt,
die unabhängig sind vom menschlichen Dasein!
Sondern das sind immer Verstorbene!

Also das ist mir sehr wichtig! 
Da ja sehr viel spekuliert wird über dämonische Wesen,
die konträr sind zu den Engelwesen.
Das kann man so nicht sagen!

Das, womit ihr als Menschen zu tun habt,
das sind prinzipiell Humanoiden gewesen,
die dort den Kontakt suchen.

Obwohl die schon sehr dämonische Züge annehmen können.
Das liegt halt daran, dass sie diese Erwartungen spiegeln.

Hajo: Ja klar,
Menschen sind ja auch manchmal dämonisch.

Elia: Ja, sieh es so:
So, wie die Guides euch begegnen als die Spiegelung dessen,
was ihr erhofft,
wie wir vorhin schon sprachen
– als männlich, weiblich, alt oder jung –
ist natürlich auch jemand dabei,
der sehr negativ ist,
sehr egoistisch ist und
sehr lange im Belt war,
um sich einen Anschein von Dämonie zu geben.

Zur Zeit ist das in Westeuropa
und Amerika sehr en Vogue,
dass diese satanischen Sekten
angebliche Dämonen herbeirufen.
Das sind Spiegelungen!
Das nehmen Jenseitige,
Verstorbene nur allzu gerne auf!

Bitte, ich habe es ja schon über Josefs Texte gesagt:
In der Tat gibt es das Böse,
aber bitte nicht als Anti-Engel, das ist absurd!

Hajo: Also, um das mal jetzt aktuell zu fragen:
Das, was Uta in ihrem Buch geschrieben hat,
ist eigentlich auch mehr eine Story als Realität.

Elia: Ja, natürlich,
diesen Gott Loki als solches gibt es nicht!
Aber es gibt eine Energie, die dem entspricht, das schon!
Und diese Energie ist Bestandteil einiger Seelen-Energien,
ja natürlich.
Ja, so kann man das sagen.

Das Destruktive,
das Satanische ist eine humanoide Energie
und auch zerstörerische Prinzipien sind vorhanden.
Sie sind Bestandteil der Schöpfung,
ich habe da sehr ausführlich darüber berichtet.
Aber es sind keine Persönlichkeiten!

Ganz im Gegenteil!
Zu jenen Wesen, die ihr als Erzengel bezeichnet:
Das sind in der Tat Teile Gottes.
Der destruktive Teil Gottes
bewirkt letztlich Gutes.

Aber es sind keine Dämonen 
– also eigenständige Wesen – 
die Böses tun, das wäre völlig verkehrt.
Ja, dass war´s für heute.

Hajo: Bis demnächst, Elia, danke.