Prinzipien

Jeder Mensch hat seine eigenen Prinzipien!


 Jeder Mensch hat seine eigenen Prinzipien!

Wenn die Prinzipien für einen Menschen wichtiger sind
als die Umstände.

Wenn einem Prinzip gefolgt wird,
dann muss IMMER irgendjemand auf etwas verzichten,
muss etwas loslassen, was ihm schwer fällt.

Ganz egal, um welches Prinzip es sich handelt!

Der einzelne Mensch hat seine „Grundgesetze“:
Dieses innere Grundgesetz,
das alles übergeordnete Prinzip ist der Lebensplan,
den die Seele schon vor ihrer Geburt festgelegt hat.

Engelkontakt


Ich bitte meinen Guide, mich mit Mathilde, der Guidin von Angela, Angela bittet um diesen Kontakt.

Es ist Nacht, ein warmer Wind weht und ich stehe auf einer Wiese.
Weit unter mir scheint eine kleine Ortschaft zu liegen, vereinzelte Lichter sind dort sichtbar. Hinter mir geht der Mond zwischen dicht belaubten Bäumen unter, ganz zart ist im Osten erstes Licht zu sehen – oder besser gesagt – zu ahnen…dort am Rand des Horizonts ein heller Stern…

M: Die Venus…

U: Oh, Mathilde, du bist schon da, ich habe dich nicht bemerkt, schön, dass du gekommen bist!

M: Ich bin gern gekommen. In diesem Moment. Ist er nicht magisch, dieser Augenblick, wenn endlich das Licht kommt, die Nacht weicht? Ich habe das immer geliebt, das Licht siegt!
Angela, hörst du? Das Licht siegt!

Du darfst niemals glauben, es sei anders, jeder Nacht, folgt der Tag, so, wie es auf der Erde wahr ist, ist es auch im Leben wahr.
Kannst du dir vorstellen, dass für uns das Leben in der Inkarnation „Nacht“ ist? Verglichen mit uns seid ihr in Dunkelheit.
Aber keine „Nacht“ gleicht der anderen, nicht wahr?
Glücklich ist, wem der Mond scheint, wen die Sterne weisen…

Meine liebe Angela, ich weiß ja, du hast solche Sehnsucht nach Licht, nach Wärme.
Ich weiß es doch und ich verstehe dich, mein Lieb.
Aber deine Wanderung unter dem Sternenzelt ist noch nicht beendet…
Es geht weiter und es ist mir ein wichtiges Anliegen, dir zu erklären, wonach du dich richten kannst. Denn langsam hast du den Eindruck, gar nichts mehr selbst bestimmen, zu kennen.
Ständig neue Herausforderungen und Hürden…

Uta, hast du schon einmal eine Nachtwanderung gemacht?

U: ja, allerdings eher unfreiwillig…

M: Wie war das?

U: Ach, gar nicht schön, ständig bin ich gestolpert über irgendwelche Baumwurzeln, Äste zerkratzten mein Gesicht…

M: Wie ist das passiert? Hattest du kein Licht dabei?

U: Nein, unser Lehrer hatte sich mit der Aufgangszeit des Mondes vertan und so überraschte uns die Dunkelheit mitten in einem tiefen Waldgebiet, einige wenige hatten Taschenlampen, aber das reichte als Lichtquelle für die ganze Gruppe nicht aus…

M: Nein, das Licht der anderen reicht für die eigene Wanderung nie aus.
Du hattest einen sehr dummen Lehrer (lächelt).

U: Warum, was hätte er machen sollen?

M: Warten, Uta, er hätte warten sollen, bis der Mond aufgeht.
Wenn die Umstände ungünstig sind, dann muss man warten und keineswegs alles riskieren…
Warum hat er nicht gewartet?

U: Wir sollten zu einer festgelegten Uhrzeit wieder daheim sein, das war mit den Eltern so ausgemacht.

M: das Prinzip! Ja, ja, das Prinzip ist wichtiger als die Umstände.

Meine liebe Angela, siehst du, DAS ist gefährlich: wenn Prinzipien wichtiger sind als die Menschen.
Solche Prinzipien hast du gar nicht?
Ach, mein gutes Herz, natürlich hast du die!
Ein Prinzip ist alles, was wir als GESETZ, als das RICHTIGE ansehen, als Orientierungshilfe sind solche Gesetze und Richtlinien auch gut.
Sie sind gut, um sich im Chaos des Lebens nicht zu verirren.
Ein Mensch – völlig ohne Prinzipien – ist kaum in der Lage, seinem Leben ein gewisses Maß an Stabilität zu geben. Er wird leicht zum Spielball der Umstände, der Anforderungen anderer oder innerer Launen…
Ich weiß, gerade solche Menschen bringen dich nicht selten zur Verzweiflung. (Lächelt.)
Auf der anderen Seite stehen Menschen, die ausschließlich nach ihren Prinzipien handeln.
Wie dieser Lehrer hier, er war sehr herzlos mit seinen Schülern.

Freilich, pünktlich die Kinder wieder bei ihren Eltern abzugeben, war ein an sich GUTES Prinzip. Aber der Preis dafür war zu hoch!
Den Preis zahlte nicht einmal er selbst, sondern seine Schüler!
Sie waren es, die in Gefahr gerieten, sich ernsthaft zu verletzen.
Und sie waren es, die eine Wanderung in voller Anspannung machen mussten.

Wenn einem Prinzip gefolgt wird, dann muss IMMER irgendjemand auf etwas verzichten, muss etwas loslassen, was ihm schwer fällt.
Ganz egal, um welches Prinzip es sich handelt!
Wie gesagt, an sich sind Prinzipien gut, sie schützen vor dem Unheil, das aus Chaos entsteht.
Euer Staat funktioniert nur, weil es Prinzipien gibt, Prinzipien, die alles regeln, was von Bedeutung ist.
Das ganze Zusammenleben der Menschen in eurem Land wird so geregelt, angefangen von der Verkehrsordnung bis hin zur Strafordnung.
Hättet ihr diese prinzipielle Ordnung nicht, euer Land würde in chaotischen Zuständen versinken!
Dennoch zahlt immer jemand für diese Ordnung durch Verzicht!
Stell dir nur vor, jeder im Straßenverkehr würde so fahren, wie es ihm gerade beliebt! Die Menschen VERZICHTEN also darauf, es wäre zu gefährlich, und ordnen ihre Fahrweise und ihre Bedürfnisse dem festgelegten Prinzip unter, sie verzichten auf ihre Freiheit der Entscheidung, der Ordnung wegen!
Es ist gut ein Prinzip zu haben, ganz zweifelsfrei.

Was für einen Staat gilt, gilt nicht weniger für das Leben des Einzelnen, Angela.
JEDER Mensch hat Prinzipien!
Aber im Gegensatz zur staatlichen Ordnung, die einzuhalten jeder Bürger verpflichtet ist, hat jeder einzelne Mensch eine INDIVIDUELLE Ordnung, ein ganz und gar eigenes Prinzipiensystem.

Und ganz so, wie es im Staat ist, gibt es Gesetze, denen er zu folgen hat, mit unterschiedlicher Tragweite.

Im Staat sind die obersten Gesetze die Grundgesetze.
Hier DARF es keinerlei Ausnahmen und Einschränkungen geben.
Dann erst folgen die „regelnden“ Gesetze, diese sind oft eine Frage der Auslegung und darüber hinaus auch dem Wandel der Umstände unterworfen.
Was gestern sinnvoll war, kann morgen überholt sein…

Der einzelne Mensch hat auch seine „Grundgesetze“:
Dieses innere Grundgesetz, das alles übergeordnete Prinzip ist der Lebensplan, den die Seele schon vor ihrer Geburt festgelegt hat!

In diesem Lebensplan ist alles enthalten, was UNBEDINGT erlebt werden MUSS!
Und dies ist auch der einzige Maßstab, mit dem der Sinn eines Lebens gemessen werden kann!

Aber, liebe Angela, jeder Mensch hat ein INDIVIDUELLES inneres Gesetz!
Jeder hat SEINEN Lebensplan, der keinesfalls für andere gültig ist.

Er entzieht sich jeder Beurteilung durch andere nach Falsch und Richtig, Sinnvoll und Sinnlos…

Angela, er entzieht sich sogar der eigenen Beurteilung in Falsch oder Richtig.
Das innere Grundgesetz des einzelnen Menschen ist nicht zu BE-urteilen und erst recht nicht zu VER-urteilen.

Meine Liebe, ich weiß, das ist sehr schwer zu akzeptieren!
Deine Liebe und Fürsorge für die Menschen, die du liebst, bringen dich immer wieder dazu, dich zu engagieren, ihr inneres Gesetz verbessern zu wollen.
Genauso, wie du selbst immer wieder versuchst, dein inneres Gesetz verbessern zu wollen.
Es geht dir doch nicht ums „Besserwissen“, sondern um die VER-Besserung.

Aber schau nur, wie viel Kraft du da lässt!
Wie viel Lebensfreude dich dies schon gekostet hat!
Liebe Seele, nun wird es Zeit, ein wenig inne zu halten und nachzudenken.

Wenn es wahr ist, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Lebensplan hat, dann ist damit nicht nur gemeint, dass er ganz bestimmte Ereignisse erleben wird, sondern darin enthalten sind auch ganz bestimmte seelische Fähigkeiten, die er hat oder eben auch entbehrt. Genauso, wie er bestimmte körperliche Fähigkeiten hat oder entbehrt.

Kein Mensch, kein Gesetz, kein Prinzip, keine kontrollierende Maßnahme kann daran etwas ändern.

Halt, Halt!
Nein, das bedeutet nicht, dass du dann überhaupt niemanden mehr etwas sagen kannst, um ihn vor Unheil zu bewahren.
Oder dass du selbst an dir erst gar nichts zu verbessern VERSUCHST.
Das ist keine Aufforderung, nun gleichgültig gegenüber sich und anderen zu werden!

Aber es bedeutet, dass du auf den „Mond“ warten musst, manchmal muss erst ein „Licht“ aufgehen, um zu sehen, worüber man zu stolpern droht…
Und dieser Augenblick, an dem dies geschieht, den könnt ihr Menschen nicht beeinflussen. Weder bei euch selbst, noch bei anderen Menschen.
Dieser Moment liegt in Gottes Plan…

Ein Prinzip kann erst segensreich wirken, wenn die Umstände „reif“ dafür sind.

Das ist übrigens der Grund, warum eure an sich wunderbaren Grundgesetze immer noch nicht erfüllt sind: Die Menschen sind noch nicht „reif“ dafür.

Das ist der Grund, warum deine Mahnungen und Bitten nicht akzeptiert werden und warum du selbst den Anforderungen, die du an dich stellst, nicht in dem Maß umsetzbar sind, wie du es gerne hättest…

Die Zeit ist noch nicht reif, der Mond ist noch nicht aufgegangen, was ist zu tun?
Der Lehrer von Uta hätte warten!!! Müssen, ehe er den prinzipiell richtigen Heimweg antrat…

Ich sagte: Um einem Prinzip zu folgen, muss der Mensch immer auf irgendetwas verzichten.
Worauf müsstest du verzichten, wenn ich von dem Abwarten des rechten Zeitpunkts spreche?
Du müsstest darauf verzichten, kontrollieren zu können, wie das, was du sagst, tust und willst, wirkt!

Liebe, herzensgute Angela, ich kenne deine Motivation.
Ich weiß, wie sehr du versuchst, zu schützen und zu bewahren.
Aber über die Lebenspläne hast du keine Kontrolle!
Nicht über die anderer Menschen und nicht über deinen eigenen.

Erschreckt dich das?
Ja!
Und das ist sehr verständlich!
Es ist Teil deines Lebensplans, vor Kontrollverlust zu erschrecken, gleichzeitig ist es die Aufforderung, diese viel zu große Last abzulegen.

Denn, wer meint, kontrollieren zu müssen, um vor Unheil zu bewahren, der trägt auch die Verantwortung.

Aber, mein Liebes, die Verantwortung für die Lebenspläne, die trägt kein Mensch, die trägt Gott selbst.
Denn kein Mensch wurde je geboren, ohne dass sein Lebensplan in Gottes Willen liegt.

Wann einer Seele „ein Licht aufgeht“, das ist nicht berechenbar, nicht einmal für uns, sie muss reif sein dafür!
Gottes Liebe sieht viele Möglichkeiten vor, zu helfen, so schnell wie möglich reif zu werden, und nicht alle Möglichkeiten entsprechen menschlichen Prinzipien.
Aber eines ist ganz gewiss:
DAS LICHT WIRD AUFGEHEN!
So wie jeder Nacht der Tag folgt!

U: Vielen Dank, Mathilde, ich hoffe, dass es Angela hilft…

M: Angela hat die wunderbare Eigenschaft, aus allem das Beste zu ziehen, was möglich ist. Da ist sie sehr stark! (Lächelt.)

U: Ich würde jetzt gerne ihre Fragen stellen.

M: Dann lass uns beginnen!

U: Sie fragt, warum sie immer Probleme mit ihrer Mutter und Oma mütterlicherseits hat, sie denkt viel darüber nach, kommt aber zu keinem Ergebnis.

M: Angela, es geht um „Macht“-Ansprüche!
Macht und Kontrolle werden keineswegs immer OFFENSICHTLICH gelebt, sondern nicht selten hat gerade der die stärkste Macht, der scheinbar „schwach“ ist.

Sie beide vertreten hohe Ansprüche an andere!
“Fordern und wollen“ ist ganz zentral eine Ahnenlast in deiner Familie!
Nicht selten konfrontativ, aber viel schwerer auszuhalten: manipulativ.
Dieses Ahninnengesetz entstammt der alten Machtlosigkeit, die über Generationen die Frauen belastet hat, und ist so zur Aufgabe der Vorfahrinnen geworden.

Wir wollen darüber nicht urteilen, nicht wahr?
Aber lass uns darauf schauen, was zugrunde liegt, um in diese Überlebensstrategie zu geraten.
Hier liegt eine enorme Angst vor Kontrollverlust vor:
„Wer die Kontrolle über seine Mitmenschen verliert, geht zugrunde!“
So könnte man überspitzt das PRINZIP benennen. Wie viel erfahrenes Leid mag Anlass für dieses Prinzip gewesen sein?

Der Unmut, der dich erfasst, wenn du diese Strategie spürst, rührt daher, dass deine Seele auf Heftigste darum kämpft, selbst diese Angst zu überwinden…
Ihr Unmut rührt daher, dass sie spüren, dass deine Seele dies vorhat.
Hier hast du die eigentliche Ursache eurer Differenzen.
Nun was ist zu tun?
Kannst du ihren Lebensplan ändern? Nein!
Kannst du ihren Prozess der Reifung beschleunigen? Nein!
Wann ihnen das LICHT aufgeht, dass ihr Leben und das Leben anderer in Gottes Hand liegt (wo es gut liegt), daran kannst du nichts tun.

Alles, was du tun kannst, ist: Mitgefühl mit ihnen und ihren Ängsten haben und selbst dich aus der starken Umklammerung dieser Ahnenlast lösen.

U: Die nächste Frage ist: Nach ihrem ersten Reading hat sie sich alles sehr zu Herzen genommen und versucht, alles richtig zu machen.
Nur findet sie keine anderen Menschen, denen sie wirklich vertrauen kann und die mit ihr sozusagen im Einklang sind.
Warum ist das so?

M: Liebe Angela, das Gefühl der Einsamkeit, des Unverstandenseins und der Isolation ist TEIL deines Lebensplans!
NICHT, um darin zu verharren, sondern um sich von dem GEFÜHL zu distanzieren. Was du suchst, sind die RICHTIGEN Menschen!
Du hast in dir das PRINZIP, was und wie ein Mit-Mensch zu sein hat.
Und da es dir bisher verborgen war, bist du dabei nach dem dir unbewussten Motiv deiner Vorfahrinnen vorgegangen.

Dem Prinzip einer kontrollierbaren Beziehung.

Angela, was der Mensch für wahr hält, strahlt er aus, was er ausstrahlt, zieht er an.
Was hast du angezogen?
Menschen, die selbst unter der Angst vor Kontrollverlust stehen, also solche, die DICH in einer Freundschaft kontrollieren wollten.

Wie kannst du das ändern? Die Änderung geschieht durch den Wandel:
Aus der Angst, kontrollieren zu wollen, wird die Zuversicht, dass es einen Zeitpunkt der Reife für jede Seele gibt, und aus dieser Zuversicht wird Vertrauen und Mitgefühl…
Wenn Vertrauen und Mitgefühl REIF in dir sind, ziehst du auch jene an, die dies in sich tragen.

U: Angela fragt, warum sie immer gegen alles rebelliert und alles hinterfragt.

M: Das ist Teil deines So-Seins.
Angela, daran, dass du ein „Rebell“ bist, dass jede Form von Autorität verabscheust, daran kannst du nichts ändern!
Was du verändern kannst, ist, zu hinterfragen:
Wie sinnvoll ist, an wem du deinen „Mut“ kühlst?
Gegen ALLES aufzubegehren, verschleißt deine Kraft.
Wann ist es sinnvoll zu rebellieren?
Wenn MACHT missbraucht wird.
Wann wird Macht missbraucht?
Wenn die Entscheidung des Nächsten nicht mehr respektiert wird.

Wann ist es klug zu revoltieren? Wenn die Reife zur Veränderung da ist!

U: Sie möchte gerne anderen auch sagen können: Halt, hier läuft etwas schief, aber keiner hört ihr zu!

M: Ich weiß, Angela, und ich weiß, wie weh dir das tut!
Deshalb habe ich mich mit diesem Thema so ausführlich an dich gewandt.

Wenn ein Berater des Königs diesen warnen will, dann hat er nur Aussicht auf Erfolg, wenn dieser die Reife hat, zu verstehen, was er sagt und die Ressourcen hat, umzusetzen, was der Ratgeber sagt…

Der Ratgeber des Königs wird in den Kerker geworfen, wenn er zur Unzeit Rat gibt, er muss den König fragen:
Willst du meinen Rat? Und wenn ja, WARUM?
Der König hinterfragt aber auch den Ratgeber:
Warum willst du mir raten?

Wenn der sagt: weil ich es besser kann als du!
Dann kommt er auch in den Kerker!!!
Denn dann muss der König befürchten, bald von ihm ersetzt werden zu sollen…

Wenn er aber sagt: weil ich Mitgefühl mit dir habe!
Weil ich sehe, wie sehr du unter dieser Situation leidest, die du nicht zu lösen weißt, dann findet er viel leichter Gehör…

Liebe Angela, du hast so viele Antworten auf so viele Fragen, sie sind das Ergebnis deiner Suche nach Sinn, nach Wahrheit, nach Liebe…
Aber, die ZEIT muss reif sein, damit das Licht aufgeht.

Wie kannst du vorgehen?
Wie der Ratgeber eines Königs:
Er muss FRAGEN: Geehrter König, ich sehe deine Last, möchtest du MEINE SICHT der Dinge hören?
VIELLEICHT findest du darin guten Rat…
Wenn er so vorgeht, achtet er die Würde des Königs UND er beachtet, dass der ZEITPUNKT der Reife kommen kann, wann immer es sein soll…
Selbst wenn der König JETZT nicht erlaubt, Rat zu geben, nichts wird den König hindern, den Rat später einzuholen…

Falls aber der König den Rat zwar JETZT will, aber die Reife noch nicht da ist, ihn zu verstehen, dann wird NICHTS den König hindern, sich an das, was der Ratgeber sagte, zu erinnern und DANN dem Rat zu folgen.

Liebe Angela, jeder Mensch ist so ein „König“!
Und wenn du raten möchtest, weil dich das Elend schmerzt, das du siehst, was nützt der beste Ratgeber, wenn der „König“ meint, ihn in den Kerker werfen zu müssen, weil sonst sein zerbrechlicher Stolz gefährdet ist?

Gib nicht auf, sondern verändere deine Vorgehensweise in kluge Strategie.
Du weißt selbst, wie sehr Rat-Schläge mehr Schläge als Rat sein können und wie schmerzvoll das ist.
Aber andere Menschen haben eben IHREN Plan und IHRE Kräfte und ihre Zeit der Reife.

U: Angela macht sich Sorgen um ihre Söhne, vor allem dem mittleren…
Es macht ihr Angst, dass er von anderen nicht so akzeptiert wird.
Vor allem macht sie sich Sorgen, weil die beide Stimmen hören und ihr Großer deshalb nicht allein zuhause bleiben will. Auch hier die Frage, warum?

M: nicht warum, Angela, sondern WOZU?
Ich müsste sehr intensiv mit ihren Guides in Verbindung treten, vieles gäbe es zu sagen!
Angela, mir ist es nicht möglich, VERANTWORTUNGSVOLL mit deiner Frage umzugehen, ich könnte nur kurze und geraffte Aussagen in wichtiger Angelegenheit machen und das werde ich auf keinen Fall tun.
Nur so viel: Sie hören Stimmen, weil sie medial offen sind!
Sie bilden sich nichts ein, Angela, sondern nehmen wahr, was anderen nicht wahrnehmbar ist.
Hab bitte Nachsicht mit ihnen.
Eines aber möchte ich dir raten:
Bedenke, sie haben IHREN Lebensplan, dazu gehörst du, aber nicht unbedingt deine Lösungen!
Versuch, ihnen zu helfen, IHRE EIGENEN zu finden.
Deine Angst ist nicht ihre Angst und dein Schmerz nicht ihrer…
Versuch, dich von der Identifizierung mit ihnen zu trennen.
So kannst du ihnen ein guter Ratgeber sein, aus der inneren Vogelperspektive.

Wenn du IHRE Lebenspläne mit deinem identifizierst, kommst du zu hindernden Ergebnissen.

U: Sie nehmen etwas wahr in der Wohnung?

M: ja…

U: Kann man da nichts tun?

M: Doch, aber ich würde dich bitten, mit Angela über die Vorgehensweise zu sprechen…

U: Ok, mach ich, mediale Wahrnehmung ist ja nicht dazu da, Angst zu machen…

M: Nein, aber um Angela die Aufgaben der Söhne zu erklären, bleibt mir keine Zeit mehr, um es verantwortbar zu tun.

U: Ich verstehe! Dann möchte ich mich herzlich bei dir bedanken, das war ein sehr tiefgründiges Thema, ich hoffe, es hilft Angela, ihre Last leichter zu tragen.

M: Ja, ich hoffe auch…
Meine geliebte Angela, schau (Sie nimmt eine Sonne aus Metall, die hängt sie an eine Wand):
Angela, denk immer daran, es ist nicht die Frage, OB die Nacht dem Tag weicht, sondern wann, es geschieht ganz gewiss!
Einiges kann der Mensch tun, um sich selbst schneller in das nötige Licht zu bringen, und er ist klug und liebevoll zu sich selbst, wenn er es tut…
Aber die Reife der Anderen?
Da kann er nur fragen, ob sie es gern JETZT ein wenig heller hätten.
Hast du so viel Liebe in dir, das abzuwarten?
Oh ja, du hast!
Du weißt es nur noch nicht!

Sie lächelt und winkt mir zu, dann wird es sehr hell und sie ist weg.