Die Lehre von der Liebe

Elia – Wo Jesus war, wirkte Gott.

 Wo Jesus war, wirkte Gott.
Jesus war – wenn du so willst – sein Mond.
Jesus war nicht schön, aber er strahlte.
Er war nicht stark, aber es schien
– wenn du neben ihm warst –
als fiele alle Schwere von einem ab.
Er rührte das tiefste Sein der Menschen.
Er brachte das nach Außen und in ihr Bewusstsein,
was in ihnen wahr war.
Das waren für uns, die wir die Antwort suchten,
ob Gott wirklich Liebe ist, wundervolle Begegnungen,
die unsere gesamte seelische Entwicklung veränderte.
Elia

Zu Gast ist Christine.

Christine: Immer und immer wieder kreisen meine Gedanken
um Jesus und in mir keimte die Frage:
Was bedeutet Israel für mich?
Wo waren Tom und ich, als Jesus lebte?
Was passiert da gerade mit mir?

Elia: Israel war mehrmals eure Heimat wie auch meine,
wie auch die von Hajo und Uta!
Wie auch die von anderen lieben Freunden,
die sich hier schon eingefunden haben.

Israel ist mehr als nur ein Land!
Dort entstand ein neues Bewusstsein!

Und als Jesus lebte und wirkte, lebten dort auch unsere Seelen,
weil wir dieses neue Bewusstsein in unserer seelischen Entwicklung
als starke Sehnsucht in uns hatten.
Wir wussten: Es gibt mehr und tiefere Wahrheiten.

Es gibt einen Herzenszug in unseren Seelen zu Gott hin,
der über alles Andere als groß und mächtig in uns wirkte.
Und wir suchten die Möglichkeit, zu verstehen.
Darum gehörten wir zu den Privilegierten, die ihn erlebt haben! 
Jeder auf seine Weise!

Wo Jesus war, wirkte Gott.
Jesus war – wenn du so willst – sein Mond.

Er war nicht schön, aber er strahlte.
Er war nicht stark.
Aber es schien, wenn du neben ihm warst,
als fiele alle Schwere von einem ab.

Und er rührte das tiefste Sein der Menschen.
Er brachte das nach Außen und in ihr Bewusstsein,
was in ihnen wahr war.

Das waren für uns, die wir die Antwort suchten,
ob Gott wirklich Liebe ist, wundervolle Begegnungen,
die unsere gesamte seelische Entwicklung veränderte.

Für Andere brachte die Begegnung mit ihm
das Destruktivste, das in ihnen war, zum Vorschein.
Im wahrsten Sinn des Wortes fiel man auf ihn
und zerbrach an ihm oder man wuchs!

Nie wieder ist eine solche Seele auf die Erde gekommen.
Denn in ihm hat sich alles vollendet gezeigt!

Er ist, was wir sein werden!
Nicht sein sollen.

Sein werden!
Nicht sein müssen.
Sein dürfen!

Er ist unser Vorbild mit allem, was er zeigte:
Mit seinen Freuden, seiner Lebenslust,
auch mit seinem Zorn, mit seiner Traurigkeit,
mit seiner Einsamkeit, mit seinen Ängsten:
zutiefst Mensch und Mitmensch.

Viele wollten nur die Wunder sehen
und hielten ihn deshalb für groß, weil er Wunder wirkte.

Unsere Art von Seelen
hatte diese Art der Begegnung mit ihm nicht.
Was uns berührte, war er selbst: seine Kraft, seine Liebe.

Und dass wir wussten, als wir ihn hörten und sahen:
Gott lebt!

Diesen lebendigen Gott, der in Allem ist,
der für Alles sorgt, der das Beste schaffen wird
und der uns dennoch so sehr liebt!

Und dass wir selbst entscheiden, wann es so weit wird,
dass wir vollkommen werden.

Diesen lebendigen Gott, den konnten wir nie wieder vergessen!

Jeder von uns ging andere Wege,
auch trafen wir uns in Israel teilweise niemals.

Aber diese Sehnsucht, diese Wahrheit leben zu dürfen,
die blieb uns als Seele frei!

Immer, egal, in welche Zeiten und Umstände
wir danach geboren wurden.

Und diese Sehnsucht, wir sein zu dürfen,
so wie er es uns gezeigt hat
– er, der ohne jede Verstellung war, ohne jede Attitüde –
so sein zu dürfen,
diese Sehnsucht ist unser oberstes Streben
von Leben zu Leben!

Darum bleibt auf ewig Israel
in unseren Seelen unser Gelobtes Land.
Darum spüren wir Schmerz, wenn wir an Israel denken
und eine bizarre Form von Heimweh.

Wenn Israel in unser Leben tritt
– sei es durch Menschen oder Nachrichten oder Bücher
oder ein Lied –
dann ist das stets eine Erinnerung:
Denk daran, es geht darum, ihm nachzufolgen.

Und wenn du dieses Lied jetzt so liebst,
das im Übrigen ein Lied der Engel ist, dann heißt es auch für dich:
Denk daran, es geht darum, ein Mond Gottes zu werden.

Wenn der Mond von der Sonne nicht bestrahlt wird,
dann ist er nichts weiter als ein Trabant.
Strahlt sie aber auf ihn, wirft er sein Licht in die Finsternis der Welt.

So soll auch unser Sein werden.
Darum reisen unsere Seelen von Inkarnation zu Inkarnation,
damit wir bereit sind, ein Licht in der Finsternis der Welt zu sein!

Nicht als Opfer, sondern aus Freude.
Nicht, um heilig zu sein,
sondern um Sinn in seinem Leben zu finden.

Wir alle sind Brüder und Schwestern Jesu.
Er ist unser großer Bruder.
Und wie alle großen Brüder trägt er in sich
seine liebevolle Verantwortung, seine Bereitschaft,
uns auf unserem Weg zu helfen.
Seine Seele ist wahrhaft groß!