Schutzengel – Glück ist, sich entfalten zu dürfen, so, wie man veranlagt ist!

Der Unterschied zwischen
„Glücklich sein“
und
„Glück haben“:
Glück entsteht, wenn du bist, was du bist!

Das ist das Wesen des LEBENS:
ICH BIN ICH!
Glück ist,
zu sein, wie man ist.
Glück ist,
sich entfalten zu dürfen,
so, wie man veranlagt ist.
Dann ist das reine Sein
alles Glück.
Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide,
mich mit dem von Kirstin zu verbinden.
Sie bittet um den Kontakt zu ihrem Guide.

Ich stehe an einem See.
Ein weiter See, sehr klares, hellblaues Wasser,
Bergspitzen auf der Seite links von mir.
Am Ufer liegt ein aus Schilf gebundenes Boot.

Ein Netz liegt in der Sonne.
Es ist kalt hier, obwohl die Sonne scheint.
Hinter mir höre ich jemanden hüsteln,
ich drehe mich um und sehe eine Indio.

Er ist gekleidet,
wie ich es aus den Berichten über Peru gesehen habe:
Eine bunte Mütze, ein brauner Poncho,
eine wadenlange Hose und einfache Stiefel,
denen die Schnürbänder fehlen.

Er ist etwa Mitte Fünfzig,
sein Gesicht ist dunkelbraun.
Um die Augen sind viele tiefe Lachfalten,
was sie – obwohl sie fast schwarz sind –
noch strahlender erscheinen lässt,
als sie es ohnehin schon sind.

Eine sehr, sehr freundliche Präsenz, aber auch stark.
Ich spüre sehr viel positive Verantwortungsbereitschaft.

In seinen Händen, die von harter Arbeit sprechen,
hält er eine Spindel mit grobem Garn, das er aufrollt.

G: Ah, ja, ja, das war ein Teil der Arbeit:
Ständig auf der Suche nach einem Loch im Netz.
(Er lacht fröhlich.)

Komm, das hier ist ein kalter Ort,
besonders am frühen Morgen, gehen wir ans Feuer.

Er führt mich zu einem Platz,
der durch hohes Schilf vor dem kalten Wind schützt,
der über den See kommt.
Ein Feuer brennt hier.
In Körben verpackt sehe ich Fische.

G: Das ist der Titicacasee-See, 1927.

Ich bin Joel, ein Fischer wie viele.
Aber ich bin auch ein Heiler.
Und das ist eine der schönsten Inkarnationen,
die ich hatte.

Nie vorher war ich Gott so nah wie hier!
Nie hatte ich mich so sehr als Teil allen Lebens erlebt
wie in diesem Leben.
Ein gutes Leben, weil ich Glück hatte.

U: Du bist Kirstins Guide?

G: Ja, bin ich.
Weißt du, was „Glück HABEN“ ist?

U: Kann man das haben?
Ich denke, es ist eher ein momentanes Gefühl…

G: Da irrst du dich!
Das wäre „Glücklich SEIN“.
Aber eure Vorstellungen darüber sind viel zu eingeengt.

Ah, ah, ah, wenn ich das sehe:
Glück wird oft verwechselt mit Triumph.

Erfolg im Beruf haben…
Erfolg in der Liebe haben…
Erfolg im Finanziellen haben…
Na, nein…

Nicht Erfolg,
sondern der Triumph über Andere:
Im Beruf mehr zu erringen als Andere…

In der Liebe mehr zu erleben als Andere…

In finanziellen Dingen mehr Besitz haben als Andere….

Ja, ja.
Angeblich ist das dann Glück.

Nur: Wenn du genau hinsiehst zu diesen Glücklichen,
wirst du feststellen,
dass sie keinesfalls glücklicher SIND.

Sie haben nur andere Lebensumstände als der Durchschnitt.

Nein!
Erfolg – beziehungsweise – Triumph über Andere:
Das beinhaltet kein Glücklich sein!

Wenn man es so sieht, dann hast du Recht:
Dann ist Glück ein momentanes Gefühl,
das dann eintritt,
wenn der derzeitige Wunsch,
das derzeitige Bedürfnis befriedigt wird.

Dieses Gefühl verraucht, sobald eine Gewöhnung
an den glücklichen Umstand eingetreten ist.

Aber wovon ich spreche,
ist das wahre Glück!
Das, was man behält!
Woran man sich nie gewöhnt!
Was dich trägt durch alle Tiefen und Höhen der Inkarnation!

Dieses Glück ist völlig unabhängig davon,
ob du über Andere triumphierst oder nicht!

Ist völlig unabhängig davon,
ob du in guten oder schwierigen Verhältnissen lebst!

Dieses Glück entsteht,
wenn du bist,
was du bist!

Das ist das Wesen des LEBENS:
ICH BIN ICH…
Egal wo…
Egal, ob inkarniert oder nicht…
Egal wie…

ICH BIN ICH.

Daraus speist sich wahres Glück.
Das zu erreichen: 
dafür seid ihr alle auf der Welt!

Dieses Ich in euch
nach Außen zu tragen, es zu leben.
Nein, falsch:
Sich SELBST zu leben!
Aber davon erzählt euch niemand!

Du bekommst als Kind gelehrt,
was dir Glück zu sein hat!
Aber wer erzählt euch,
dass das wahre Glück darin besteht,
dass ihr euch so, wie ihr seid,
lebt?

Es geht gar nicht darum!
Es geht darum,
dass ihr mit euren Fähigkeiten möglichst nutzbar
in der Menschen-Gemeinschaft zu integrieren seid.
Das ist das vorrangige Ziel der Erziehung!

Welche Eltern fragen sich: 
Wer IST mein Kind?

Die Meisten fragen: 
Wie WIRD mein Kind?

Aber um etwas zu werden,
muss ich erst einmal etwas sein,
nicht wahr?

Da ist also etwas,
das vor allen Erziehungsmaßnahmen war.
Etwas, was noch nicht entfaltet ist.

Kinder sind wie ein Keimling,
der noch so fest gefügt ist.
Dass aus seinem Anblick allein nicht zu erkennen ist,
welche Art von Pflanze sich in ihm verbirgt.

Und die Eltern eurer Welt
wollen das auch gar nicht
so genau wissen!
Was sie wissen wollen, ist:
Welche Art von Pflanze das sein könnte,
die SIE schon kennen und akzeptieren.

Und so wird Erziehung zu einer Art Draht,
an dem entlang sich die kleine Pflanze
zu orientieren versucht!

Ich sage nicht, das sei grundsätzlich schlecht!
Kinder brauchen Unterstützung
bei der Entfaltung ihres SO SEINS.

Sie brauchen alles,
was ein guter Gärtner seinen Pflanzen gibt:
Dünger und Licht,
Wasser und Wärme.
Einen Stab, an dem sich die Pflanze aufrichten kann
und auch hier und da einen Erziehungsschnitt.

Aber was geschieht,
wenn so ein Kindlein Eltern hat,
die keine Landschaftsgärtner sind,
sondern Bonsai Züchter?

Dann werden sie niemals mehr sein
als bestenfalls das verkleinerte Abbild ihrer
MÖGLICHEN Größe!

Kiefern und Tannen,
Eichen und Eschen,
so klein gehalten,
dass sie in eine Schale passen.

Ihr seid fast alle Bonsais!

Nicht nur eure Eltern machen euch dazu,
nicht nur eure Gesellschaft
mit ihren Gesetzen und Normen,
sondern auch vergangene Traumatas anderer Inkarnationen.

Eure EIGENE Angst
– übernommen und unverarbeitet
aus alten Erfahrungen eurer Seele –
verhindert die Entfaltung eures Ichs!
Bis ihr selbst Wege findet,
euch nicht länger
an die Anbindungen zu stützen.
Bis ihr den Mut findet,
eure Schalen zu sprengen
und eure Drähte zu lösen.

Ein ungeheurer Druck liegt auf euch!
Ihr Alle wollt zutiefst sein:
Was ihr seid!
Dieses Glück zu erleben,
ist der Motor eurer Leben insgesamt!
Ihr habt in euch das Streben
nach vollkommener Entfaltung eures Selbstes.

Mehr und mehr werdet ihr
diesem Druck folgend euch entwickeln,
werdet Widerstände der Gesellschaft,
in der ihr lebt,
aber auch Widerstände
in euch selbst überwinden.

Alle, wirklich alle Widerstände
lassen sich auf ein einziges Wort reduzieren:
ANGST!

Was euch hindert,
euer Ich zur Entfaltung zu bringen,
ist eine tiefe, tiefe Angst.

Und das völlige Ignorieren der Tatsache,
dass keinesfalls IHR es seid,
die darüber bestimmen,
wie sich euer Leben,
eure Welt weiterentwickelt.

Dafür tragt nicht ihr die Verantwortung! 
Sondern Gott selbst!

Erwachsene werden bei der Erziehung ihrer Kinder
von vielen Ängsten getrieben:
Immer geht es darum,
dass dieses Kind sich in irgendeiner Weise
als nicht Überlebens fähig erweisen könnte.

Es könnte zu schwach sein…
zu wild…
zu ehrlich…
zu leichtsinnig…
zu dumm…
zu faul…
zu boshaft…
zu verträumt sein…

Und die Gesellschaft hat nicht weniger Ängste,
dieses Kind könnte sein:
Zu individuell…
zu mutig…
zu eigenständig…
zu wissbegierig…
zu aggressiv…
zu undiszipliniert…
zu dominant…

Und IHR als Seelen habt genauso viele Ängste!
Ich könnte sein:
zu boshaft…
zu rücksichtslos…
zu unterwürfig…
zu hingebungsvoll, zu…
Das lässt sich beliebig fortsetzen.

Allen gemeinsam ist die Annahme:
Dass ein Mensch besser nicht sein ganzes Potenzial entfaltet!
Weil er im Kern seines Wesens
UNZUREICHEND sei!

Ist es das,
was ihr lernen wollt in euren Inkarnationen?
Dass ihr
UNZUREICHEND seid?

Oh, nein, Ziel eurer Seele ist es:
Zu lernen, dass sie trotz aller DENKBAREN Unzulänglichkeiten
absolut ausreichend ist, um eine Daseinsberechtigung zu haben.

Denk dir einmal unterschiedliche Keimlinge verschiedener Bäume:
Alle sehen gleich aus,
aber alle haben in sich ganz unterschiedliche Entfaltungsmöglichkeiten:
Nie wird es der Tanne möglich sein,
Äpfel zu tragen!
Was das angeht, da ist sie unzureichend…

Und nie wird es der Eiche möglich sein,
die Biegsamkeit eines Bambus zu erreichen…

Wenn ihr nun aber die Vorstellung
des angestrebten Glücks verallgemeinert,
dann werdet ihr nie erfahren,
was wirkliches Glück ist!

Wirkliches Glück erleben wir nur dann,
wenn wir uns so,
wie wir sind,
ZUFRIEDEN erleben!

Die Tanne darf zufrieden damit sein,
Tannenzapfen zu produzieren
statt süßer Äpfel…

Die Eiche darf zufrieden damit sein,
fest und stabil
statt zart und labil zu sein.

Jeder ist,
was er ist!
Und so ist es gut!
Wenn Glück auf das reduziert wird,
was die Allgemeinheit als Glück ansieht:
Wer erreicht es denn je?

Die schaut doch gar nicht auf das SEIN,
die schaut nur auf das Umfeld:
die Bedingung für MÖGLICHES Wachstum.

Wohlstand
KANN als positive Bedingung angesehen werden,
das eigene so Sein zu entfalten…
Er kann aber genauso daran hindern
und zum Zwang werden!

Ein erfülltes Liebesleben
kann das Wachstum
zu erfüllten so Sein positiv fördern…
Es kann aber ebenso gut dieses verhindern,
weil Potenziale der Ich-Durchsetzung nicht gelebt werden,
um Harmonie auf Biegen und Brechen zu erhalten.

Wahres Glück ist unabhängig von Bedingungen!
Es liegt einzig und allein darin: 
Zu sein, wer ich wirklich bin!

Wenn du fragst,
was das alles mit Kirstin zu tun hat:
Kirstin spürt in sich den Druck!
Sie WILL glücklich sein.
Aber WIE?
Was ist das überhaupt?
Wie kommt sie dorthin?
Welche Mittel stehen ihr zur Verfügung?
Ehe sie das Glück findet,
muss sie sich finden!

Wer bist du eigentlich,
liebe Kirstin?
Ist man das,
womit man sich identifiziert?
Kirstin IST Mutter…
Kirstin IST die Frau ihres Mannes…
KIRSTIN ist die junge Frau,
die ökonomisch arbeitet…
Kirstin ist…

Alles das bezeichnet,
WAS Kirstin ist!
Aber keinesfalls,
WER sie ist.
Das hat nichts mit ihrer Individualität zu tun.
Auch andere Seelen üben solche Funktionen
in der Gesellschaft aus.

Wir müssen, um herauszufinden,
worin das eigene Sein sich äußert,
unterscheiden:
Was ist anders bei mir,
wenn ich 

Mutter bin?
Frau bin?
Kollege bin?
Mitbürger, Nachbar, Kind?

Was bei dir, Liebes, anders ist,
das ist dein WISSEN!
Deine Gewissheit,
dass alle Menschen besonders sind,
dass alle Menschen zusammen gehören.
Ja sogar alles, was lebt,
zusammen gehört.
Das, was dem Einen schadet,
auch den Anderen trifft…

Dass es sehr wohl Individualität gibt! 
Aber AUCH ein großes Miteinander!

Fürwahr, das ist ein gewaltiger Unterschied
zu den meisten anderen Menschen.
Dieses Bewusstsein ist so weit,
dass es schwer ist,
es zu vermitteln.

Aber, Kirstin, darum geht es auch gar nicht!
Es geht nicht darum,
deine Wahrheit Anderen beizubringen,
sondern deine Wahrheit zu LEBEN!

Wie sieht das aus?
Wie könntest du das Potenzial entfalten,
um so zu wirklichem Glück zu kommen?

Als Mutter kannst du eine Mutter sein,
die das Individuelle ihrer Kinder
genauso fördert wie ihre soziale Integration…

Die ihren Kindern
SOWOHL als schützende Mutter begegnet
als auch als eine Seele.
Die Respekt vor der Individualität
der Seelen ihrer Kinder hat…

Damit wirst du in der Erziehung
möglicherweise andere Wege gehen,
als es allgemein üblich ist!

Aber es ist DEIN Weg,
es entspricht deinem SO SEIN!

Als Frau wirst eine Sehnsucht danach haben,
auf ganz eigene und originelle Weise
deine Liebe zu deinem Mann zu leben!

Du willst nicht seiner Funktion begegnen,
sondern seinem individuellen SO SEIN!
Und das wird
– wenn du davon ablässt, Wege zu suchen,
die Andere richtig finden –
für beide Erfüllung sein!

Anders sein dürfen als der Partner
und sich mit diesem Anders sein
wertschätzen und ergänzen.

Das ist weit davon entfernt,
den romantischen Erwartungen
eurer Gesellschaft zu entsprechen!

Deine Art, zu lieben,
basiert auf der Hochachtung
der Besonderheiten des Anderen
und der WÜRDE für die eigene Besonderheit.

Niemand, der liebt,
darf sich SELBST aufgeben!
Liebe als Ergänzung!
Nicht als Ich-Auflösung!

Siehst du deine Besonderheit?
Siehst du: Ich sprach dir von Keimlingen und Bäumen.
Um die Entfaltung der Besonderheit zu gewährleisten,
braucht es gesunder Bedingungen.
Eine Palme wächst nicht hier in den Anden,
das ist zu kalt.
Eine Kiefer wird hier nicht fünf Meter hoch,
die Bedingungen machen sie zum Bonsai.

Bedenke: 
Dein Ziel ist es, deine Wahrheit zu leben!
Deine Wahrheit ist es,
dein BESONDERES zu leben!
UND das als Teil einer Gemeinschaft vieler BESONDERER!

Alle Menschen sind eigenständige Individuen
und trotzdem EINE Gemeinschaft!

Das willst du leben!
Da, wo du es leben kannst, entfaltest du dich!
Da, wo du es nicht kannst, verkümmern deine Talente.
Deine Talente sind es,
soziale Bedingungen der Gemeinschaft zu verbessern!
Deine Talente sind es,
für alle Beteiligten Gewinnsituationen zu schaffen!
Deine Talente sind es, deutlich zu machen,
dass wir eine Weltgemeinschaft sind!
Deine Talente sind es,
neue Gedanken zu denken,
neue Lösungen zu finden!

Das willst du tun,
darum bist du da!
Was dir ein wenig im Weg steht,
ist die Neigung,
darauf zu warten,
um zu sagen und zu handeln,
was du WIRKLICH richtig findest,
wenn Andere dir durch ihren Respekt
das grüne Licht dafür gegeben haben.

Du hast als Kind gelernt,
nur dann deine Art durchzusetzen,
wenn deutlich war:
Dass du geehrt wirst!
Aber daran kannst du sicher noch arbeiten.

Du brauchst, um deiner Wahrheit zu folgen,
nicht – ehe du sie äußerst – die Zustimmung anderer!

Dein Instinkt,
das Richtige zur richtigen Zeit zu tun,
ist gut genug!
Es reicht, dem zu folgen.
Was dich betrübt,
ist nicht der Mangel an Anerkennung durch Andere,
sondern der Mangel an eigener Anerkennung!

Du bist viel zu wenig froh darüber: 
Dass du bist, wie du bist!
Denkst, wie du denkst!
Handelst, wie du handelst!

Nicht Andere sind der Maßstab dafür,
ob deine Wahrheiten richtig sind,
sondern du selbst!
Niemand außer dir
kann dir das geben!

Aber es nimmt dir auch niemand wieder weg,
wenn du das erst einmal hast!

Dann! bist du auf dem Weg zum Glück.
Zu einem Glück,
das nichts und niemand rauben kann!
Ich bin ich
und das ist gut genug!
Du bist du
und das ist gut genug!

U: Ich danke dir, das waren sehr weise Worte.
Ich hoffe, dass sie Kirstin Mut machen,
ihren eigenen Weg zu gehen.
Darf ich dir jetzt ihre Fragen stellen?

J: Sehr gerne.

U: Sie fragt, warum du ihr Guide bist?

J: Wir haben das verabredet.
Ich hatte mir hier vorgenommen,
ganz ich selbst zu sein
und trotzdem mein Leben
dem Wohl der Gemeinschaft zu widmen.

Nein, nicht trotzdem!
Sondern gerade damit:
mit meinen besonderen Fähigkeiten.

Kirstin hat die auch,
sogar in besonderem Maße!
Und ich würde mich sehr freuen,
ihr dabei behilflich zu sein: 
Sie zu entfalten!

Eine Mediale,
die sich sehr ernsthaft ihren Verpflichtungen stellt,
ist selten in dieser Kombination!
Sehr selten!
Das ist ein Glück für Viele,
vorausgesetzt, sie wird sich ihrer SELBST bewusst!

Das war ein Weg,
den auch ich hier zu gehen hatte.
Ich war kein Heiler,
der eine Familientradition im Hintergrund hatte,
sondern schlug aus der Art!

U: Sie fragt nach ihren Inkarnations-Aufgaben…

J: Sie hatte mehrere Inkarnationen,
in denen ihr Überleben davon abhing,
genau so zu sein,
wie Andere es ihr als Pflicht aufgelastet haben.
Solange diese Anderen sie in ihrem Wert anerkannten,
war es gut,
war sie sicher.

Sie hatte besondere Positionen inne! 
War Herrscher
und doch nie frei.
Sondern letztlich abhängig davon,
dass Andere dieses Besondere in ihr ehrten.
Taten sie es nicht mehr,
verlor sie ihre Autorität,
starb sie!

Das ist vorbei.
Was es bedeutet, anders als Andere zu sein,
das weiß ihre Seele nun!
Was es bedeutet,
mit diesem Anders sein sich zu integrieren…
Was es bedeutet,
dass im Grunde ALLE Besonders sind…

Und sich dafür einzusetzen,
sich als Teil der großen Menschen-Gemeinde zu erleben,
ohne die Individualität aufzugeben:
Das ist Inhalt dieses Lebens!
Glücklich sein 
UNABHÄNGIG vom Urteil anderer!

U: Das von ihr erlernte Ziel der Gewinnmaximierung
steht häufig im Widerspruch zu ihrem Inneren.
Welcher berufliche Weg
entspricht ihr am Nächsten?

J: Gewinnmaximierung an sich
ist nicht im Widerspruch zu ihr…
Sondern die Ausbeutung,
das Lügen und
das Betrügen.
Darum geht es!

Nein,
damit kann sie nicht glücklich sein,
weil es nicht ihr ICH ist!
Gewinnmaximierung an sich ist in Ordnung!
Solange ALLE BETEILIGTEN davon profitieren
oder zumindest die Meisten.
Gewinnmaximierung ist aber auch Aggression!
Es ist das
„sich über den Bedürfnissen Anderer hinwegsetzen!“

Zum Teil ist dies eine evolutionäre Entwicklung:
Der Stärkere nimmt dem Schwächeren die Ressourcen.

Aber da, wo dies einseitig wird,
da KANN Kirstin nur unglücklich sein.
Eure Welt krankt daran!
Und das wird immer schlimmer!

Kirstins Interesse geht in eine andere Richtung:
Ihr geht es als Seele längst nicht mehr
um die Gewinnung materieller Ressourcen!
Ihr geht es um ethisches und seelisches Wachstum.

Sie will Andere in ihrer Individualität stärken.
Ihr Ziel ist es eben nicht mehr,
nur einseitig zu stärken.

Alle Berufe, in denen sie sich damit beschäftigen kann,
sind gut,
sind richtig,
entspringen ihrem SELBST.

Sie spürt das längst.
Es widert sie an,
ihren Prinzipien nicht folgen zu können.
Das ist eine Palme auf den Gipfel der Anden pflanzen wollen!
So ist sie ein Bonsai
und so empfindet sie sich auch.

Lehre sie!
Unterrichte sie, Uta.

Was sie jetzt hindert,
ist die uralte Angst
vor dem vernichtenden Urteil der Anderen.
Aber diese Angst ist alt,
sie muss sie nicht mehr tragen!
Das ist vorbei und das weiß sie!
Aber sie fühlt es nicht!

Sie hat anderen Menschen weit aus mehr zu geben
als ihre ökonomischen Kenntnisse.
Sie ist empathisch,
sie kann sich uns öffnen…
Sie kann heilen
und Andere stärken…
Wirft man Perlen vor die Säue?

U. Welche Aufgaben hat sie
aus früheren Inkarnationen mitgebracht?

J: Du solltest dich deinen Ängsten vor Aggressionen stellen!
Wer erlebt hat,
dass er auf aggressive Weise abgelehnt wird,
der kann nicht einfach in der Folge
Angstfrei sich selbst leben.

Wer Aggression und massive Übergriffe
auf die eigene Würde als Frau
und weibliches Kind erlebt hat,
der kann nicht einfach darauf vertrauen,
seinen Instinkten zu folgen.
Du hast starke Intuitionen,
gute Instinkte!
Und es wird Zeit,
dass du denen nun endlich vertraust!
Wer hat dir ausgeredet,
deiner Intuition von Gut und Richtig zu trauen?

In deiner Kindheit gab es etwas,
das dies zunichte gemacht hat!
Was dir eine Wahrheit war,
wurde zur Lüge erklärt!
Aber deine Wahrheit ist immer wahr!

Deine Kindheit ist Folge deiner Inkarnations-Erfahrung:
Wenn ich mich nicht unter das Urteil Anderer stelle,
dann sterbe ich gewiss!
Aber das ist ein Irrtum deiner Seele!
Wenn ich nicht die Ehre der Anderen behalte,
sterbe ich gewiss!
Auch das ist eine Lüge.

Wenn ich nicht ganz vernünftig
mit meinen Emotionen haushalte, sterbe ich gewiss…
Auch das ist eine Lüge.

Nicht du! bist unwahr!
Sondern Andere zwingen dir Wahrheiten auf,
die Lügen sind!

Du kannst diesen Teufelskreis
nur auf einem Weg verlassen:
Hör auf,
dich um deine vermeintlichen Schwächen zu scheren!!!

Geh auf Andere zu!
Frage nicht: Was geben sie mir?
Frage: Was gebe ich ihnen?
Hab keine Angst davor!
Du schaffst das.

Frag nicht,
ob sie dich in deiner Einmaligkeit erkennen…
Frag,
ob du ihre Einmaligkeit erkennst.
Du bist viel freier, als du denkst!

Du bist kein Herrscher mehr,
den das Volk richtet,
weil er nicht mehr geehrt wurde.
Sondern nun ein Mitmensch,
der in der Lage ist,
das eigene Besondere zu zeigen
und das Besondere in den Anderen
zu ehren oder zu fördern.
Hege keinen Groll!

U: Was kann sie in Zukunft besser machen?

J: Eigensinnig darfst du sein!
Aber dabei nicht aus dem Auge verlieren,
was für alle Anderen gut ist.

Du darfst Anders sein,
aber isoliere dich nicht: sei MIT-Mensch.

Dominiere nicht,
aber bleibe wahrhaftig!

Du hast deine Wahrheit,
Andere haben die ihre.

Eine Tanne kann nur Tanne sein,
eine Eiche nur Eiche.

Tue, was dein Instinkt,
deine Intuition sagt!
Nicht, was Andere erwarten!

Lächele darüber,
wenn du dich dabei erwischst: 
Dass du dich bemühst,
von Anderen die Ehre zu bekommen,
die du dir selbst gerade nicht gibst!

Andere sind nicht dazu da,
dich Wunderbar zu finden!
Sondern DU sollst dich Wunderbar finden
und wenn es geht, die Anderen auch.

Liebes, du bist auf dem richtigen Weg!

Du wirst es schaffen,
ich weiß es genau (lächelt).

Ich bewundere dich,
aber das hat nichts zu sagen.

Du bist besonders,
aber auch das hat nichts zu sagen.
Alles das sind Andere auch.

Das wirklich Wunderbare ist:
Du hast die Chance, zu ERLEBEN,
dass du wunderbar und besonders bist
und!!! damit Teil einer wunderbaren Einheit BESONDERER.

Glück ist, zu sein, wie man ist.
Glück ist, sich entfalten zu dürfen so, wie man veranlagt ist.
Dann ist das reine Sein alles Glück.

U: Danke, Joel, ich beende das Reading hier.
Möchtest du Kirstin noch etwas sagen oder geben?

J: Ja: 
(Er nimmt eine kleine silberne Flöte – ich kenne die aus Irland –
und er gibt mir einen roten Stein mit einem kleinen Stern darin.)

Das ist für meine Freundin.
Sag ihr, ich liebe sie sehr!
Sag ihr meinen Dank dafür,
dass sie mir zugehört hat!