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Schutzengel – Die Suche nach Gott Jenseits von Eden.

Ein Schutzengelkontakt zu dem Thema:
Die Suche nach Gott Jenseits von Eden.

Es ist im Herzen der heutigen Philippinen.
Es war bis vor kurzem noch eine blühende Landschaft.
Menschen lebten hier, gut lebten sie, sicher und wohl.
Tiere und Pflanzen gediehen im Übermaß
seit undenklich langer Zeit.
Das hat die Werte dieses Bergvolkes geprägt.
Es gab weder Armut noch Neid.
Alles war ja da!
Es war, als wären sie im Paradies,
Früchte fielen ihnen geradezu in die Hand.
Und das Wetter war so mild und gut,
dass Kleidung nur zum Schmuck diente.
Es war ein seliges Tal unter dem großen Berg.
Es war etwas, das viel später als verlorenes Paradies
bezeichnet werden würde.
Es muss einen furchtbaren Vulkanausbruch gegeben haben,
denn ich sehe nichts als Asche.
Nicht einmal einen einzigen Ast kann ich sehen
oder auch nur den geringsten Hinweis von Leben.
Es war einer der stärksten Vulkanausbrüche
seit Menschengedenken!
Und er ging in die Geschichte
als Vertreibung aus dem Paradies
in vielen Mythen vieler Völker ein.

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Anita zu verbinden.
Anita bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe über eine staubige Straße.
Es ist eine Landschaft, so unwirtlich,
wie man es sich nur vorstellen kann:
Dicker, schwarzer Staub, so weit das Auge reicht
und darüber eine brennend heiße Sonne.
In der Ferne erkenne ich eine Berg, der im Dunst liegt,
anscheinend ein Vulkan.

Ich verstehe nicht, warum ich hier gehen soll,
es ist weit und breit kein Mensch zu sehen.
Erst nach sehr langer Zeit
– ich gehe gerade um einen hohen Felsen herum –
stehe ich völlig unvermittelt vor einem seltsamen Mann!

Er trägt einen so großen Strohhut,
dass ich sein Gesicht nicht erkenne.
Ein helles Gewand – Oberteil und eine Art Rock,
der bis zum Boden reicht – aus weißem Stoff.
Darüber ein Teil wie eine ärmellose Weste aus einem Sack-Gewand, umgürtet mit einem breiten, blauen Tuch.

Über der Schulter hängt ihm ein Wassersack,
so wie Nomaden ihn haben: eine Ziege im Grunde…

In der Hand hält er schon einen Becher,
zu meinem Erstaunen aus feinstem, getrieben Silber.
Er reicht mir den gefüllten Becher.

Und nach der atemraubenden Hitze ist es mir,
als hätte ich nie etwas Köstlicheres getrunken!

Schweigend nimmt er mich sanft bei der Hand
und zieht mich in den Schatten des Felsens.

Erst jetzt erkenne ich sein Gesicht.
Es sind eindeutig asiatische Gesichtszüge,
weder Jung noch Alt scheint er zu sein.

Seine Augen sind fröhlich und voll heller Lichter,
sein Mund ist weich und sensibel.
Seine Stimme viel tiefer, als ich erwartet habe.

G: Nun?
Wie geht es dir jetzt?

U: Danke, besser.
Aber warum hast du mich diesen schrecklichen Weg
durch diese Wüste machen lassen?
Musste das sein?

G: Bestimmst jetzt du darüber, was sein muss?

U: Nein, ich fürchte nicht!

G. lächelnd: Ja, das ist DAS Problem!

U: Was?

G: Des Menschen Glaube daran, dass er Ohnmächtig ist
und gleichzeitig des Menschen Hoffnung: 
Dass er doch bitte Ohnmächtig sein möge.

U: Das verstehe ich nicht…

G: Ich weiß, aber ihr werdet es verstehen.
(Lächelnd.)
Doch, mir ist natürlich bekannt, dass ihr eines Namens bedürft.

Wenn ich sage, ich heiße Goie Leng:
Ist das dann von Relevanz für euch?

U: Ich weiß nicht…

G: Wenn ich sage, ich heiße Daniel,
wäre das von Relevanz für euch?

U: Hm, Daniel.
Der Daniel in der Löwengrube?

G: Ja?

U: Der, den Gott so beschützt hat,
dass ihn nichts etwas anhaben konnte?

G: Den, den seine Glaube so beschützt hat,
dass nichts ihm etwas anhaben konnte…

U: Aha, ja, ich denke schon,
dass das von Relevanz für Anita sein könnte.

Guide sehr heiter:
Gut, dann sagen wir eben, mein Name ist Daniel!
Das hier, was meinst du, was das hier alles ist?

U: Eine Wüste oder ein anderer Planet?

G: Nein, es ist im Herzen der heutigen Philippinen.
Es war bis vor kurzem noch eine blühende Landschaft.
Menschen lebten hier, gut lebten sie, sicher und wohl.
Tiere und Pflanzen gediehen im Übermaß
seit undenklich langer Zeit.

Das hat die Werte dieses Bergvolkes geprägt.
Es gab weder Armut noch Neid!
Alles war ja da!

Es war, als wären sie im Paradies.
Früchte fielen ihnen geradezu in die Hand
und das Wetter war so mild und gut,
dass Kleidung nur zum Schmuck diente.

Es war ein seliges Tal unter dem großen Berg.
Es war etwas, das viel später als verlorenes Paradies
bezeichnet werden würde.
Was denkst du: Warum ist es nicht mehr?

U: Na ja, wenn es so fruchtbar war,
dann muss es einen furchtbaren Vulkanausbruch gegeben haben,
denn ich sehe nichts als Asche.

Nicht einmal einen einzigen Ast kann ich sehen
oder auch nur den geringsten Hinweis von Leben.

D: Das ist wahr.
Es war einer der stärksten Vulkanausbrüche
seit Menschengedenken.

Und er ging in die Geschichte
als Vertreibung aus dem Paradies in viele Mythen vieler Völker ein.

U: Das hier war also das Paradies?

D: Ja, wenn du so willst!

U: Und wo ist dann Gott, der vertrieben hat?

D: Nirgends…
Ü
berall…
Schuld und Sühne: Das ist die Idee, die dahinter steckt.
Weil anders nicht auszuhalten ist, was hier geschah!
Verstehst du?

U: Nein.

D: Es waren natürlich nicht sämtliche Bewohner
des Tales anwesend, als das Unglück geschah.
Einige waren in der Fremde.
Und als sie nach tagelanger Finsternis, die selbst sie erreichte, sahen, aus welcher Richtung der Staub aufstieg,
eilten sie bangen Herzens in Richtung Heimat.

Was sie fanden, war, was du gefunden hast:
Eine glühende Wüste aus schwarzem Staub.

U: Und du?
Warst du da, um ihnen Wasser zu geben?

D: Nein, nicht für jeden!
Um mich zu finden, muss man glauben!

U: Was muss man glauben?

D: Dass man die Wüste überleben wird!

U: Hm…
A
ber vielleicht ist nicht Jeder hineingegangen in diese Wüste?

D. Vielleicht…
Aber, weißt du liebe Frau, jede Seele erlebt das! 
Den Schmerz, zu begreifen: Dass die Zeit des Paradieses vorbei ist!

Jede Seele muss sich diesem Thema stellen!
Irgend wann im Lauf ihrer Entwicklung erlebt sie es:
d
ie tiefe Ohnmacht.

Der Glaube an eure Ohnmacht hält euch ebenso vom Paradies fern
wie der Glaube an eure Allmacht.

Sieh nur heute: Jetzt ist dieses Land leer und wüst!
Doch zu deiner Zeit ist es wieder fruchtbar und grün.

Aber im Bewusstsein der Menschen haben sich Unglücke verankert,
wie die finsterste Wolke eines Vulkans es nicht erreichen könnte:
So Dunkel ist euch euer Lebenssinn!

Immer und Jederzeit kann geschehen:
Dass mir MEIN Paradies genommen wird!
Von wem?
Und warum?
Gott sagt ihr…
Wer sonst?

Ihr selbst!
Das sage ich.
Wer sonst?

U: Ah, wir sind an allem also auch noch selbst Schuld?!

D: Wollen wir wie Kinder reden?
Oder reden wir wie erwachsene Seelen?
Was bedeutet Schuld?
Nichts!
Darum geht es nicht.

Es geht darum, zu verstehen:
Dass ihr immer und jederzeit
sowohl dem Paradies als auch der Wüste nahe seid.

Das ihr immer und jederzeit
sowohl Erfüllung als auch Verlust erleben könnt.

Was es ist: Wüste oder Paradies?
DAS ist eure Macht.
Hierin habt ihr wirklich Macht!
Und genau die lehnt ihr ab!

Weil ihr WOLLT, dass es paradiesisch ist!
Ohne etwas dafür tun zu müssen!

Eure inneren Wüsten sollen sich in Paradiese wandeln,
ohne dass IHR etwas dafür aufgeben oder annehmen müsst,
was euch aus euren bisherigen Standpunkt löst!

Des Menschen Seele trachtet nach immerwährender Beständigkeit!

Aber das Ziel der Ganzheit, der ihr entspringt, ist der Wandel!

Nur im immer währenden Wandel liegt Wachstum, liegt Leben!

Als dieses hier ein Paradies war, da stand jede Entwicklung still!

Jeder tat, was ihm lieb war, alles war leicht!
Aber Niemand – nicht Einer – entwickelte, was in ihm steckte!

Alle Entwicklung ruhte bis zu dem Zeitpunkt,
bis das Undenkbare geschah.

Menschen, die überlebten, wurde sich innerer Kräfte gewahr,
die sie zuvor nicht einmal ahnten!

Und Andere
– jene, die fern des Unglücks weilten –
entwickelten Stärken, die sie zu ungeheuren Taten ermutigten.

Diese Wirkung ist bis zum heutigen Tag in euch zu spüren!

Immer noch werden Seelen geboren:
Die sich der Aufgabe verschrieben haben,
das Paradies wieder erstehen zu lassen!

Aber es bleibt dabei: 
Viele, viele flüchten sich in die kindlichen Ideen der Ohnmacht.

Ohnmacht ist ein gefährlich angenehmer Zustand der Seele!

Wer ohnmächtig ist, dem bleibt wahre Anstrengung erspart
und dem bleibt auch Verantwortung erspart!

Und Obendrein ist er auch noch zu bedauern!
So wie ein Kind, das hinfällt, bedauert wird.

Der Weise tut das nicht!
Er sieht zwar die Grenze seiner Macht.

Aber das bedeutet nicht:
Dass er ohne Anstrengung bleibt, diesen Zustand zu verbessern.

Er sieht zwar die Schwierigkeit.

Aber das bedeutet nicht:
Dass er darin keine Herausforderung sehen würde,
noch besser zu werden.

Ein Kind denkt kindisch!
Es fürchtet den Wandel!

Ein Weiser begrüßt ihn!
Denn er weiß: Dass Leben stets Wandel ist
und Stillstand letztlich Tod.

U: Das sind alles wahre und weise Worte, lieber Daniel.
Aber was hat das alles mit Anita zu tun?

D: Ihre Seele sucht das Paradies! 
Sie ist sich im tiefsten Inneren sicher, dass es das geben MUSS!
Und dass alles, was lebt, einen natürlichen Anspruch darauf hat.

Sie leidet sehr darunter,
dass so wenig Menschen mit ihr konform gehen!

Wenn doch nur alle verstünden!
Dann würde sicher Friede sein und Kraft
und eine heilige Zeit bräche an.

Allem, was lebt, zum Heil.

Meine arme, kleine Anita!
Sie hat als Kind einen „Gott“ gehabt,
der ihr nicht das geringste Paradies zu bieten hatte!

Ein Unruhe-Ort, an dem ein Vulkan jederzeit ausbrechen konnte
und Unheil, Angst und Not verbreitete.

U: Vater-Sucher werden zu Gott-Suchern?

D: In gewisser Weise ja!
Sie ist zutiefst solidarisch mit Allen,
die aus dem Paradies geworfen wurden!

In welcher Form auch immer: 
Sie will, dass sie wieder ins Paradies kommen!

Aber das Paradies, mein liebes Herz:
Das ist nicht gut!
Es scheint nur so.
Es scheint so, weil es alle Wünsche des Menschen erfüllt.

Doch die Liebe Gottes zeigt sich eben nicht
in der Erfüllung der Wünsche, sondern in der Herausforderung:

Mangel durch Überwindung zu ersetzen und Leere durch Fülle.

Ließe euer Schöpfer euch, wie ihr seid:
I
hr würdet niemals die Krone eures Lebens erreichen.

Freilich! Ihr habt die Möglichkeit, ohne Leid zu wachsen.
Das setzt Einsicht voraus und die Akzeptanz dessen,
was tatsächlich ist.

Es setzt voraus, sich selbst zu finden,
die eigenen Stärken anzunehmen
und die eigenen Schwächen zu akzeptieren!

Ohne dabei den Versuch aufzugeben, sie in Stärken zu verwandeln.

Es setzt voraus den Willen zum Wandel eures Selbstes!

Das ist schwer!
Das ist genauso schwer und mitunter schmerzlich
wie der Wandel
vom Kind zum verantwortungsbewussten Erwachsenen.

Wandel führt ins Unbekannte und das Unbekannte macht Angst.

Dieser Angst liegt ein Mangel zu Grunde:
Die Angst, fälschlicherweise zu vertrauen,
fälschlicherweise zu hoffen.

Doch was gibt es zu fürchten?

Sei es drum: Vertrauen wird missbraucht?
Ist das wirklich schlimm?

Oder führt es nicht vielmehr
zu tieferer Einsicht in die Notwendigkeit:
Ganz und gar auf Gott zu vertrauen?

Gewiss tut es das!
Kann das denn etwas sein, was fürchterlich ist?
Nein, gewiss nicht!

Mag sein, dass ihr euch täuscht in eurem Vertrauen in eure Kräfte.

Mag sein, dass ihr euch täuscht
in eurem Vertrauen in den Kräften Anderer.

Mag sein, dass aus der Ent-Täuschung
in euch neue Einsichten,
neue Stärken und ein neues Bewusstsein wächst und reift,
welches ihr vorher nicht hattet.

Nun sag mir:
Ist es wirklich schlecht, dass ihr Jenseits von Eden lebt?

Liebe Anita, ich weiß ja!
Du leidest, wenn Andere leiden.

Aber ich bitte dich:
Verstehe dahinter die große Liebe, die Jedem gilt!
Die wandeln will, was schwach und ohnmächtig war.

Bitte versuche, sowohl bei dir selbst
als auch bei Anderen den Wandel zu akzeptieren.

Dann wird dir so vieles, so viel leichter werden!

Ich möchte meine Ausführung nicht beenden,
ohne darauf hin zu weisen:

Dass alle Menschen, die daran arbeiten,
das Paradies wiederzufinden, Helfer Gottes sind.

Am Ende aller Zeiten steht der Anfang aller Zeiten!
Es wird, es MUSS! ein Paradies werden!

Doch die es bewohnen,
werden um so viel stärker und wundervoller sein
wie jene, des Anfangs klein und kindlich waren.

Die Zeit zwischen dem ersten und dem letzten Paradies:
Es ist die Zeit der Reife!

Du, Anita, bist Teil jener:
Die SICHER in sich das Wissen darum tragen, dass Gott Liebe ist!
Und dass jeder ein Recht darauf hat, zu ihm einzukehren…

Doch eines fehlt dir noch:
Den Wandel zu begrüßen!

U: Danke, Daniel,
darf ich dir jetzt die Fragen von Anita nennen?

D: Natürlich.

U: Sie fragt, was ihre Aufgabe in dieser Inkarnation ist.

D. Nun!
Was sich wie selbstverständlich aus dem ergibt, was ich sagte: 
Den Wandel lernen und Willkommen zu heißen!

Die Angst davor überwinden!
Um dann selbst jenen zu helfen, die darunter leiden,
ihn aus Angst nicht vollziehen zu wollen.

Sie hat den Blick für das zu schärfen:
Was im wahrsten Sinn des Wortes die Not wendet.
Wandel ist Not-wendig!

Das betrifft nicht einzelne Bereiche
wie Gesundheit oder
die Psyche oder
die Familie.

Sondern es betrifft sämtliche Bereiche des Seins!

Wer kann Anderen dabei helfen:
Die Angst vor der Wandlung dessen, was überholt ist,
besser zu nehmen, als jener:
Der es selbst erlebte und vollbrachte?

U: Sie fragt, wie sie ihr Lernen
für die Prüfung im Herbst optimieren kann?

D: Liebe, gute Fee, mach mich klug!
Oh, mein Herz, es hilft ja nichts!

Hier musst du etwas in dir wandeln!

Schau: Du bist doch fähig, Strukturen aufzubauen!
Nun ist das besonders wichtig!
Strenge muss nun Güte ersetzen!
Und zwar mit dir selbst!

Du musst nun Prioritäten akzeptieren
und darfst eine Weile lang ruhig etwas weniger Lieb sein.

Erfrische deinen Geist jeden Morgen,
in dem du dich für eine Viertelstunde der Meditation hingibst.

Meditiere über die Farben Rosa, Türkis und Licht-klar.

Sodann widme dich deinem Körper!
Er ist sehr angespannt und braucht ein Ventil!
Tanze!
Oder eile dich und bringe dich außer Atem!

Dann nimm ein gutes Mahl zu dir und nun beginne dein Werk.

Doch lass dich nicht von einem festgesetzten Plan abbringen!
Gehe geordnet und strukturiert vor.
Du wirst sehen: Es fällt dir viel leichter.

Eines aber tue nie:
Glaube nicht an die Wüste!
Versteige dich nicht in die Angst davor, dich selbst zu enttäuschen.

Denn wie ich dir schon sagte: 
Warum sollte Enttäuschung etwas Schlimmes sein?

Sie ist doch so oft der Anlass, zu wahrer Stärke zu wachsen!
Lass das Ergebnis dir im besten Sinn Gleich Gültig sein.
Auch so gewinnst du sehr viel Kraft.

U: Was kann sie in Bezug zu ihrem Vater tun,
um Frieden mit ihm zu finden?

D: Musst du Frieden machen?

Kann man Frieden machen,
ohne dass Unrecht anerkannt zu bekommen?

Niemand kann das!

Kann es eine Wandlung in deiner Seele oder seiner geben,
ohne dass Unrecht Unrecht genannt wurde?
Und Schmerz Schmerz?

Kann ER sich wandeln, ohne die Tragweite seiner Tat zu verstehen?
Das kann er nicht!
Auch jetzt nicht!

Wenn Frieden nicht wahr ist:
Ist es dann Frieden oder Waffenstillstand?

Frieden ist, wenn beide Seiten akzeptieren, was wahr ist:
Du deinen Schmerz
und er seine Schuld.
Das geht niemals anders!

Beide können so vielleicht erkennen:
Warum und was sie trieb, zu tun, was sie taten.
Daraus kann Wandel entstehen bei dir und bei ihm.

Beide Seelen – deine wie seine – bedürfen der Wandlung!

Ist es wohl angesichts der Tatsache
– dass du im Paradies zu leben wünschst –
Recht, dass du die Opfer-Position nicht aufgibst?

Ist es angesichts der Tatsache
– dass auch die Seele deines Vaters im Paradies zu sein wünscht –
Recht, dass er die Täter-Position nicht aufgibt?

Wandel ist Not-wendig!
Für beide Seelen!
Doch Wandel, der gut ist, basiert auf vollkommener Wahrheit!

Frieden, um in Ruhe gelassen zu werden:
Das ist kein Frieden!
Sondern Erschöpfung der Seele.

Ihr habt einander als Seelen etwas Anderes zu geben als Frieden:
Er dir das Eingeständnis seiner Schuld!
Du ihm das Eingeständnis deines Schmerzes!
Erst dann ist Frieden!

U: Was soll ich bei meiner Arbeit mit dem Lama beachten?

D: Der weise Schüler nimmt das, was gut ist, in sich auf!
Und wandelt es in SEINE Weise, Gutes zu tun!
Der weise Lehrer führt den Schüler zu SEINER Weisheit!

Suche das DEINE in Seinem!
Doch verwechsle es nicht miteinander!

U: Wie kann sie es schaffen:
In direktem Kontakt mit dir zu treten, dich zu hören und zu sehen?

D: Ehe du nicht IN DIR
deinen eigenen, weisen Vater gefunden hast, darf dies nicht sein!
Tausend Mal bist du geboren!
Und doch erinnerst du dich nicht an deine EIGENE Weisheit!

Doch ehe das nicht geschieht,
wäre ich dir in deiner Entwicklung zum Wandel hinderlich!
Dass darf nicht sein!

Der Wandel, den du zu vollziehen hast, ist: 
Aus einer Seele, die glaubt, nie gut genug zu sein!
Eine Seele zu werden,
die von Herzen fröhlich über sich und mit sich ist!

Das ist ein sehr großer Wandel!

Ich bin in jeder Weise bei dir, um dir dabei zu helfen.
Seien es grüne Täler oder finstere Wüsten:
Ich bin da und reiche dir das Wasser!

U: Danke, Daniel, ich hoffe, dass wir Anita damit helfen konnten.

D: Ich fürchte nur: Jetzt haben wir noch mehr Fragen als vor her.

Aber, Anita: Du FÜHLST, was wahr ist!
Und das ist eine sehr, sehr große Gabe!

Du fühlst die Wahrheit und du wirst sie finden!

Nur Eines ist Not: Begrüße dein Ich mit Freude!

Auf Wiedersehen, Uta!
Wir werden uns sehen und dann gewiss nicht in einer Wüste!
Das verspreche ich dir!

U: Danke, Daniel, auf Wiedersehen.