Elia – über Emotionen und Gefühle: das Thema Wut.

Es hat mit deiner Wut zu tun!

Du bist aber kaum in deine Gefühle gegangen,
weil du kaum zugelassen hast,
Gefühle zu haben in der Inkarnation.

Channeling mit Elia

Hajo: Mich würde noch einmal interessieren,
was das Einsiedler-Leben in meiner Regression
mit meiner Wut zu tun hatte.
Ich habe das Gefühl,
das war ein anderes Thema.

Elia: Nein, es hat mit deiner Wut zu tun.
Du bist aber kaum in deine Gefühle gegangen,
weil du kaum zugelassen hast,
Gefühle zu haben in der Inkarnation.

Aber, lieber Hajo, rein logisch betrachtet: 
Glaubst du denn im Ernst,
du hättest keine Wut gehabt,
als du von aller Welt verlassen warst?
Glaubst du denn im Ernst,
du hättest keine Wut gehabt,
als du in diesem Altersheim gelebt hast?

Hajo, spür da mal rein!

H: Ja, das mit dem Altersheim, das ist mir klar. 

E: Ja, das hat mit Wut zu tun!
Und es hat vor allen Dingen
– da ist der Zusammenhang –
mit gedrosselter Emotionalität zu tun.

Das war für euch Beide eine wichtige Inkarnation,
auch für Uta.

Und es berührt ohnehin eine Thematik,
die ihr Beide in dieser Inkarnation zu bearbeiten habt.
Ihr hattet schon einen Hinweis bei der Regression Utas,
in dem sie das Leben einer Leprakranken führte. 
Denn auch da hattet ihr partnerschaftliche Probleme
trotz eurer Liebe.

Und ihr hattet sie in deiner letzten Inkarnation um so mehr,
da ihr eure Inkarnation nicht gelebt habt!
Beide nicht!
Uta hat ja ihre Emotionalität auch nicht gelebt.
Beide nicht.

Und ihr hattet – um das Thema abzurunden –
in eurer letzten gemeinsamen Inkarnation in Irland
noch ein sehr viel schwierigeres Problem: 
Da hattet ihr Emotionen,
durftet sie aber nicht leben! 
Das ist gar nicht komisch gewesen.

Uta wird das interessieren,
deshalb finde ich es auch gut,
dass du das jetzt angesprochen hast: 
In der Inkarnation,
als ihr Geschwister wart,
habt ihr euch dennoch geliebt. 
Und zwar so, wie Mann und Frau sich lieben.

Das war sehr, sehr problematisch. 
Und ihr musstet vor euch selber
diese Emotionen unterdrücken.
Dass heißt, da kam ein neuer Aspekt dazu: 
Was geschieht, wenn das Außen von mir erwartet,
diese Emotionen zu unterdrücken?

Das war sehr dramatisch,
das war sehr schwierig!
Und ihr seid beide aus der Inkarnation herausgekommen
mit dem Grundsatz:
Das werde ich nicht wieder erleben müssen: 
Das nicht mehr,
dass ich meine Emotionen derart unterdrücken muss.

Und dann habt ihr diese Inkarnation:
Und schaut sie euch bitte an,
was da mit eurer Emotionalität passiert ist. 
Wie ihr wie die Kinder wieder anfangen musstet,
euch eurer Emotionen wieder bewusst zu werden.

Nicht der Emotionen,
die erwartet wurden,
weder im positiven noch im negativen Sinn.
Sondern tatsächlich eure Emotionen!

Da kommt ihr eigentlich
– wenn du sehr ehrlich bist und Uta auch – 
da kommt ihr eigentlich erst jetzt ran,
was da an Potenzial vorhanden ist.

Und das ist gut, dass ihr jetzt da rankommt. 
Und jetzt bin ich schon wieder beim Thema, nicht?

Ihr habt etwas weiter zu geben. 
Einfach aufgrund eurer Erfahrungen
habt ihr etwas sehr Wichtiges weiter zu geben
von der Wichtigkeit eurer Emotionalität
gerade im partnerschaftlichen Bereich.

Also, ihr seht:
Das hat schon einen tiefen Beweggrund,
dass wir euch zu diesen Regressionen geführt haben.
Dazu kommt noch, dass die Inkarnation,
die du dort hattest,
schwere Folgen hatte.

Du wirst sicherlich erleben,
dass dein Sohn es sehr schwer hat,
sich von dir zu lösen und von Uta.

H: War Tobias damals auch mein Sohn?

E: Ja.

H: Oh je.

E: Oh je, ja.
Er war euer gemeinsamer Sohn.

Wobei Uta es ja nicht mehr erlebt hat. 
Die Bindung zwischen Tobias und Uta
ist eine alte Seelen-Verbindung. 
Er sieht sie durchaus aus einer
mütterlichen, fürsorglichen Perspektive.

Aber das ist ein gesunder Bub mit sieben Jahren
und für sie ist er wirklich ein Kind,
aber für Tobias ist Uta zur Zeit die schönste Frau der Welt!
Und das ist eine Entwicklung,
die sehr gut ist und sehr gesund.

Nur müsst ihr aufpassen,
dass er seine Kindlichkeit erkennt
und nicht in die Verantwortung
eines besseren Gatten gedrängt wird.
Aber ich denke, das brauche ich euch nicht zu sagen.

Gut, zur Wut noch einmal: 
Da war Wut.
Und es war Wut in Irland!
Und es war auch Wut
– bitte versuche dich noch einmal in die Inkarnation hineinzuversetzen in Passau –
dort überlege, welche Wut du da hattest,
als du für deine lebende Frau ein Grabmal setzen solltest.
An dieser Wut bist du gestorben!
Wut,
unterdrückte Wut!

Unterdrückte Wut ist
– ich würde sagen in 90% aller Fälle –
die Ursache für Herzinfarkte.
Das ist nicht zu unterschätzen!
Emotionen sind überhaupt nicht zu unterschätzen!

Sie sind eure Basis. 
Sie sind euer Benzin für den Motor eures Lebens.

Ihr könnt, wenn ihr das falsche Benzin benutzt
oder wenn ihr zu wenig Benzin habt,
die Fahrt nicht fortsetzen.
Das weiß die Seele und zieht sich zurück.

Schau, bei uns ist die Emotionalität
so mit unserem Sein verknüpft,
dass wir sie niemals abkoppeln können.
Das ist absurd,
das ist unmöglich.

Wir sind immer emotional,
weil wir eben sind. 
Und unser Bewusstsein,
unser Ich-Bewusstsein
wird getragen von Emotionalität.
Selbstverständlich!
Denn wir haben nur die Wahrheit des Seins! 
Wir haben keinerlei Verdrängungsmechanismen.

Deshalb gibt es einen Belt!
Und deshalb gibt es eine
erste, zweite, dritte, vierte, fünfte Jenseits-Ebene!
All das hat mit Emotionalität zu tun.

Und ich spreche nicht von der Emotionalität, die ihr kennt,
die ja dann auch durchaus beeinflusst wird
von hormonellen Faktoren.
Das haben wir natürlich nicht!
Wir haben die reine Emotionalität,
die rein seelische Emotionalität! 
Und um die geht es!

Und es geht auch um die Wut der Seele!
Die ist noch sehr viel gewaltiger in ihren Auswirkungen
und sehr viel nachhaltiger!

Du siehst selber,
dass über die Generationen und Inkarnationen hinweg
sich diese Wut der Seele hält: 
Wenn sie denn nicht artikuliert wird,
wenn sie denn nicht gelebt wird,
sondern weg rationalisiert wird…

Ich hoffe, dass ich dir das jetzt so erklärt,
dass du verstehst, was ich gemeint habe.

Das ist etwas, Hajo:
Diese Wut des schmerzlichen Verlustes,
des Nicht-Leben-Dürfens,
was wir emotional doch für Wahr halten.
Das ist etwas,
wo ihr – du und Tobias –
sehr stark mit konfrontiert wurdet
durch den Tod von Karin.

Und da gilt es eben,
hinein zu fühlen! 
Und nicht hinein zu denken!
Ja?