verzweifelt

Elia, Teil 2: Wenn du verzweifelt bist, bist du nicht bei dir.

Wenn du verzweifelt bist,
bist du nicht bei dir.

Du bist nicht einmal mit dir.

Verzweiflung, nein, wir können sie euch nicht ersparen.
Sie ist Teil des Lebens.
Niemand, nicht einmal der Größte aller Menschen,
Jesus Christus,
blieb davon verschont.

Das ist das Bitterste,
was ein Mensch erleiden kann: 

Sich fern fühlen, fern von allem:
fern von seinen Mitmenschen,
fern von Gott,
fern von Engeln.

Sich so zu wissen, ist die Hölle.

Elia

Teil 2:
Zu Gast ist Karin.

Elia: Wir fahren fort.
Deine nächste Frage bitte.

K: Ja, Elia, was mir ganz, ganz wichtig ist,
ist mir ja in den letzten Jahren die Verbindung in die geistige Welt,
in die jenseitige Welt zu meinem Begleiter Laonis.
Und es war in den letzten Wochen so, dass es gar nicht richtig funktioniert.

Wahrscheinlich auch durch diese ganze Problematik,
über die wir eben gesprochen haben.
Und eigentlich wollte ich ja hier zu diesem Seminar kommen,
um meine Grundfertigkeiten, grundsätzlichen Dinge
einer Neumedialen kennen zu lernen.
Und das würde ich auch so gerne, und ich möchte jetzt einfach fragen:

Warum war ich so blockiert?
Bzw. darf ich jetzt endlich 
 – da wieder eine Schleuse geöffnet wurde nach drüben –
darf ich endlich wieder Kontakt haben?

E: Karin, warum ist es mir unmöglich, mit Uta Kontakt aufzunehmen,
wenn sie nicht wohlgesonnen ist?

Trauer, Verzweiflung:
Das sind Energien, die sehr schwer von uns zu durchdringen sind.

Ver-Zweiflung hat den Wortstamm: Zweifel.
Zweifel können wir nicht überwinden.
Aber jeder Mensch zweifelt und verzweifelt.

Das ist dann die Zeit des Gebets.

Das ist dann auch – Karin – die Zeit,
in der euch bewusst wird, dass ihr Sehnsucht nach uns habt.
Und das wiederum ist sehr gut.

Wir sind immer gegenwärtig!
Laonis ist dir stets zur Seite – auch in deinen finstersten Stunden.
Auch wenn du ihn weder hörst noch spürst, ist er da.

Was ist zu tun in solcher Zeit ohne Antwort?
Du ahnst es schon.

Frieden machen!
Frieden machen mit dem Umstand, dass es jetzt nicht geht.

Das Gebet suchen und – Karin – die Musik hören.

Sie ist doch dein Herzensöffner –
sie ist es doch, die aus stumpfer Verzweiflung
Lebendigkeit werden lässt.
Ja, in Form von Tränen oft.
Aber doch in Lebendigkeit.

Du scheust das Weinen und meinst, nie würde das aufhören.

Aber Karin: Hat sich schon einmal jemand zu Tode geweint?
Siehst du?
Das kannst du tun in solchen dunklen Zeiten:
Beten und die Musik benutzen, um wieder zu dir zu kommen.

Denn wenn du verzweifelt bist, bist du nicht bei dir.
Du bist nicht einmal mit dir,
sondern in der schlimmster Form gegen dich.

Und noch etwas:
Das sind auch Zeiten, liebe Karin, in denen der Mitmensch wichtig wird.

Wenn du Laonis nicht hörst in dir,
weil du im Tal deiner Verzweiflung bist,
erreicht dich Laonis doch!
Und sei es durch die Worte lieber Freunde.

Denke nicht, wir wären nicht fähig,
andere Menschen einzusetzen und zu inspirieren,
euch zu geben, was ihr braucht.
Wir tun dies wohl sehr gut.

Für euch aber bedeutet dies, zu erfahren,
dass es Menschen gibt, die sich nicht abwenden, wenn ihr verzweifelt seid. Für dich, Karin, völlig selbstverständlich.

Wie oft warst DU Begleiter verzweifelter Menschen!
Und denk einmal nach:
Hat es dich mitunter nicht selbst überrascht,
was du für Weisheiten in solchen Momenten zu sagen wusstest?

Ja, ja, inspiriert: Auch du bist inspiriert!
Du bist der Helfer und treuer Freund in der Not.
Wie dir geschieht, geschieht es auch anderen.

Verzweiflung, nein, wir können sie euch nicht ersparen!
Sie ist Teil des Lebens.
Niemand, nicht einmal der Größte aller Menschen – Jesus Christus –
blieb davon verschont.

Das ist das Bitterste, was ein Mensch erleiden kann:
Sich fern fühlen, fern von allem:
fern von seinen Mitmenschen, fern von Gott, fern von Engeln.

Sich so zu wissen, ist die Hölle.

Und doch weiß der Himmel, dass ein solcher Mensch Hilfe braucht!
Und vielfältig sind unsere Wege für ihn.

Hilfe in der Verzweiflung finden,
kann ganz unterschiedliche Ausprägungen haben.

Deine Katze, die auch noch bedürftig wurde,
hat dich erstaunlicherweise nicht in Verzweiflung gestürzt,
sondern Kräfte in dir mobilisiert,
die vorher drohten, völlig zusammenzubrechen.

Wir danken sehr der lieben Katze.
Da, wo der Moment gekommen war,
wo du fast geneigt warst,
für dich nicht zu kämpfen, hat sie alles auf eine Karte gesetzt!

So wirken wir oft im Kleinsten, ja?

Wenn wieder einmal eine Zeit der Verzweiflung kommt,
beachte bitte zweierlei: 
Es ist nur eine Zeit, die kommt und geht!

Und Laonis ist da und er weiß dich zu erreichen!
Und sei es auch über ein Vöglein auf deinem Balkon.
Ja, Karin?

K: Ja, das weiß ich, dass er da ist, und ich bete auch.
Das tue ich auch, weil ich weiß, dass ich mich Gott anvertrauen kann.

Und ich spreche auch zu Laonis und weiß auch, dass er mich hört.

E: Ja.

K: Das ist ganz sicherlich so.
Es fehlt mir einfach oft diese… diese Antwort,
die ich gerne selber hören möchte.
Das weiß ich: Das ist eben das, was mir dann manchmal fehlt.

E: Das ist dann unvermeidlich.
Ich möchte auf eines noch hinweisen:
Zum Zeitpunkt der tiefsten Zweifel, ob du es schaffen wirst,
hättest du dir da vorstellen können,
an einem sonnigen Abend hier zu sitzen?
Nein.

Sondern deine Vorstellungen
beschäftigten sich unablässig mit Verhinderungen.
Es ist nicht möglich für dich, dies abzustellen.
Es ist Teil deiner Art des Denkens,
deines so in der Kindheit geprägten Verstandes. 
Aber auch nicht mehr.

Es ist nicht eine Tatsache!
Es ist eine Phantasie, Karin!

Und es könnte hilfreich sein,
wenn du in einer solchen Zeit
solche Gedanken in der Zukunft auch Phantasie nennst, ja?

K: Hm, hm.

E: Gut.