Das Netzwerk des Lebens ist einfach und klar

Das Netzwerk des Lebens
ist in sich perfekt und ohne Zweifel tragfähig.
Das Netzwerk ist dem einfachsten aller Gesetze unterworfen:
Alles, was ist, ist miteinander verbunden
und bewirkt sich gegenseitig.

Engelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Benedikt, dem Guide von Andrea zu verbinden, Andrea bittet um diesen Kontakt.

Benedikt geht neben mir, ein breiter Waldweg, neben uns ein klarer Bach, wir gehen entgegen der Flussrichtung.
B: Ja … zum Ursprung … es ist der Weg der Menschen … immer sind sie unterwegs zum Ursprung.

Er lächelt, beugt sich über ein Büschel gelber Blüten am Wegrand.

B: Huflattich, du kennst ihn?

U: ja, gegen Husten.

B: Ja, dort hinter den Tannen liegt ein Dorf, der Wind weht dort rau und ohne Unterlass, die Kinder sind schnell krank, diese Pflanze zeigt uns, welche Krankheit es ist.

U: Husten!

B: ja! Gehen wir weiter, komm …

Der Weg dehnt sich aus, lichter Buchenwald zu beiden Seiten, es ist anscheinend Sommer geworden, weiter führt der Weg, der Bach wird immer schmaler, wir gehen weiter an ihm entlang, am Waldrand sehe ich roten Fingerhut leuchten, links von uns gehen wir an einem Häuschen vorbei, dort sitzt eine alte Frau …

B: und? Verstehst du den Zusammenhang?

U: nein? Ich bin nicht sicher …

B: Der Fingerhut beinhaltet Digitalis, die Frau ist herzkrank, verstehst du jetzt?

U: Die Pflanzen stehen dort, wo sie gebraucht werden, willst du mir das damit sagen?

B: Recht so! Ja, aber die Frage wäre, sind die Menschen zu den Pflanzen gekommen, oder haben sich die Pflanzen zu den Menschen begeben?

U: Na, Pflanzen können doch nicht gehen! Das ist doch Unsinn!

B. (lacht): Oh, meine Liebe, du hast noch immer nicht das Netzwerk der Schöpfung verstanden!
Der Fingerhut dort stand ursprünglich 500 Meter weiter bergauf, niemals hätte unser Mütterchen hier den Weg dort hin überlebt. Aber ein Vogel fraß seinen Samen und brachte ihn hierher, zu ihr!

Uta, das Netzwerk des Lebens ist einfach und klar, es ist in sich perfekt und ohne Zweifel tragfähig. Das Netzwerk ist dem einfachsten aller Gesetze unterworfen: Alles, was ist, ist miteinander verbunden und bewirkt sich gegenseitig.

Lass es mich in der ganzen Tiefe erklären, die Kausalkette zeigen:
Unser Mütterchen wohnt, seit sie sich erinnern kann, hier, ihr Leben war lang und gut, und nun stellen sich die Beschwerden des Alters ein …
Das ist ihr weder verwunderlich, noch grämt sie sich darüber, denn sie hat gelernt, dass in allem, was ihr geschieht, die Liebe wirkt und letztlich alles für sie zum Guten ist.

Ja, man könnte sagen das ist das Fazit ihres Lebens:
Letztlich dient mir alles zum Guten!

Und weil sie so davon überzeugt ist, darum nimmt sie die üblichen Gebrechen ihres alternden Körpers hin, denn sie hat erkannt, dass es ihr und ihrer Enkelin dient. Ihr dient es, weil sie jeden Morgen, wenn sie aufsteht und nur unter Schmerzen sich aufrichten kann und erst nach einer Stunde ihre erstarrten Glieder bewegen kann, daran erinnert wird, das die Zeit zu gehen, näher kommt und sie darum keinen Tag mehr mit unsinnigen und überflüssigen Gedanken und Handlungen vergeudet.

Ja, sie heißt den Schmerz sogar willkommen, ist er es doch der ihr dabei helfen wird dereinst, wenn der Tag und die Stunde gekommen ist, ohne Wehklagen das Leben der in der Welt loszulassen.
Und sie weiß, dass es für die Entwicklung der Seele ihrer Enkelin nun wichtig ist, das diese sich in Zuverlässigkeit und Mitgefühl für Schwächere übt, gerne ist sie bereit, diejenige zu sein, die ihr dieses näher bringt.
Die Enkelin liebt die Alte sehr, aber sie ist von Natur aus von flatterhaftem Gemüt und mag eigentlich nur tun, was ihr gerade in den Sinn kommt, doch die Liebe zur Großmutter lehrt sie, Disziplin zu entwickeln.

Und so ist die Alte, da sie dies weiß, im Frieden mit ihrem Leid.

Aber plötzlich musste sie erkennen, dass sich ihr Herz in seiner Leistung erheblich verschlechterte, sie kannte die Zeichen und ihr war klar, wenn jetzt nicht bald Hilfe kommen würde, dann würde sie die Welt verlassen, ehe sie der Enkelin alles lehren konnte, was es zu lehren gab.
So dachte sie bei sich: Ach, noch will ich nicht gehen, noch ist meine Aufgabe nicht erfüllt, wenn doch nur in der Nähe der Fingerhut blühen würde!

Am nächsten Tag sah sie den Fingerhut, die blühten nicht weiter als zwanzig Meter von ihrem Haus entfernt stehen!

U: Aber das kann ja nicht so schnell gegangen sein! So eine Pflanze braucht ja wenigstens ein Jahr!

B: Sie braucht sogar zwei Jahre! Das Netzwerk der Schöpfung geht über Zeit und Raum hinweg, was morgen gebraucht wird, wird heute initiiert!

Was morgen gewünscht wird, wird heute geschaffen, so unendlich weise ist das Netzwerk der Schöpfung, deren Teil ihr seid.

Was ich damit sagen will:
Was immer euch begegnet, untersucht es darauf hin, inwieweit es euch dient.

Und was immer ihr zu tun bereit seid, untersucht es, inwieweit es dem Netzwerk der Schöpfung dienlich ist.

Das ist die ganze und einfache Weisheit des Lebens.

Wer so lebt, der geht ganz gewiss den rechten Weg, der geht ganz sicher dorthin, wohin jeder Mensch zu gehen hat: zum Ursprung der Menschlichkeit.

Der Vogel hat kein Bewusstsein für seine Funktion innerhalb des Netzwerkes, noch weniger die Pflanze, aber der Mensch hat das Bewusstsein dafür, in ihm liegt die Möglichkeit, zu erkennen, dass dies seine Aufgabe ist, IM Netzwerk des Lebens zu funktionieren.

Alles, was er ist, was er denkt, was er fühlt, was er tut, hat unmittelbar eine Auswirkung innerhalb der Vernetzung und er ist es, der die Macht hat, daraus tragende Verknüpfungen zu machen oder sie zum Reißen zu bringen.
So hat er viel mehr Macht als alle anderen Lebewesen.

Diese Macht heißt Bewusstsein!
Das menschliche Bewusstsein ist viel, viel höher als das der Tiere und Pflanzen, er allein kann eine Entscheidung FÜR das Netzwerk treffen oder dagegen.

In der Zeit, in der wir uns hier befinden, war es dem Menschen noch sehr klar, dass er Teil der Schöpfung ist und dass ihm die Hilfe, die er braucht, dort gegeben wird, wo er sie braucht, solange er selbst den Lauf der Schöpfung nicht stört.

Aber ihr in eurer Zeit habt diese Wahrheit, so schlicht und einfach sie ist, verloren.
Euch geht es nicht mehr darum, dass ihr ein TEIL seid, sondern euch geht es darum, dass euer Wille geschehe!

In nichts anderes entwickelt ihr soviel Kraft, als darein, das geschieht, was euer WILLE ist.

U: Aber hat das die Alte nicht auch getan, als sie sich den Fingerhut herbeiwünschte?

B: Ja, aber sie hat ihren Willen aus dem Bewusstsein für den SINN ihres Lebens entwickelt, da dieser noch nicht erfüllt war, nutzte sie die Kraft ihres Willens, um eben dem Netzwerk des Lebens zu dienen!

Siehst du, sie wird den Fingerhut ernten, sie weiß von Anfang an, das sie sich daraus nur wenig Medizin machen kann. Ihr ist ganz klar, im Winter spätestens wird die Reserve erschöpft sein, dann wird es Zeit werden für sie, zu gehen.
Aber bis dahin – und da ist sie sich ganz sicher – wird sie ihrer Enkelin alles beigebracht haben, was sie noch an Wissen und Weisheit zu vermitteln hat.

Alle Menschen sind Teil des Netzwerkes der Schöpfung und sie sind und bleiben es bis in alle Ewigkeit.
Auch ihr Wille ist Teil des Netzwerkes, aber eben TEIL und nicht SINN.

Wenn wir heute einen Menschen fragen würden – einen ganz beliebigen, durchschnittlichen Menschen – was er meine, was der SINN seines Lebens sei, dann würde er vielleicht antworten:
Dass ich die Arbeit verrichte, die mir gefällt …
Dass ich meiner Familie materielle Sicherheit gebe …
Dass ich erfolgreich meine Werke verkaufen kann, dass ich berühmt und reich werde, dass meine Ideen und Gedanken in der Welt anerkannt werden …
Anerkennung, Einfluss auf andere, Reichtum, Erfolg, Sicherheit, usw., usw.

Unsere Frage diente den SINN, die Antwort aber ist der geäußerte WILLE.
ICH will für MICH: Liebe, Anerkennung, Macht, Einfluss …

Kurz und gut: Ich will machen können, was ich will!

U: hm, hm, steht auf jeder Glückwunschkarte: Glück und Gesundheit …

B: Ja, wie wäre es, auf die nächste Glückwunschkarte zu schreiben: Ich wünsche dir, dass du den Sinn deines Lebens jeden Tag erkennst!

Uta, der WILLE bezieht sich immer auf das Ego, das ICH!
Der Sinn aber ist ohne das DU nicht zu finden.

Der Sinn des Lebens ist ohne das aufmerksame Betrachten des Netzwerkes nicht zu verstehen.

Sich des Netzwerkes der Schöpfung bewusst zu sein, ist DIE menschliche Sinnfindung schlechthin.
Ihr wandelt von eurem Ursprung weg, wenn ihr das nicht zum zentralen Ausgangspunkt eurer Betrachtungen macht. Das Netzwerk der Schöpfung folgt nicht eurem Willen, sondern euer Wille folgt dem Netzwerk.

Sieh: Es war der WILLE des Vogels, den Samen des Fingerhutes zu fressen, und damit erfüllte er seinen Sinn und wurde so unverzichtbarer Bestandteil …

Andrea, ich möchte, dass du dich in der ganzen Tiefe bewusst wirst, dass du IMMER Teil des Netzwerkes der Schöpfung bist!
Dass du ihm dienst, so, wie es dir dient: IMMER!
An jedem Tag, jeder Gedanke, jeder Wunsch, jede Sehnsucht, jede Tat, jedes Wort ist darin eingebunden und solange dein Wille auch darin eingebunden ist, ist alles, was geschieht, gut und sinnvoll.

Jetzt fragst du mich, woher du wissen sollst, wann dein Wille den Regeln des Netzwerkes dient und wann er ihm widerspricht?

Einfach und klar sind die Regeln, du kannst sie mühelos erkennen, wenn du das Leben in seiner Tiefe studierst.

Die wichtigste Regel ist: Alles ist gleich wert.
Und jede Bewegung des Netzwerkes geht in diese Richtung, in die Richtung des Ausgleichs.

Was klein ist, wird groß werden, was zu groß wurde, wird wieder abnehmen, was verworfen ist, wird wieder gefunden werden, was alt ist, wird wieder jung werden und was neu ist, muss alt werden, was gewonnen wurde, wird verloren gehen und was verloren war, wird gefunden sein, was schwach ist, wird erstarken und was zu stark ist, wird geschwächt.

Wenn du an Weisheit zu nimmst, wirst du dieses ewige Gesetz des Lebens verstehen und du wirst dich danach richten und deinen Willen in den Dienst des Ausgleichs stellen.

Und damit wirst du finden, was du suchst: den Sinn deines Lebens.

Nun genug der Weisheit, ich denke es ist an der Zeit, deine Fragen zu beantworten.

U: ja? Gut, dann will ich sie dir stellen. Aber vorher möchte ich mich bei dir bedanken, was du gesagt hast, bewegt mich sehr.

B: Das habe ich sehr gerne getan.

Viele Weise gibt es in eurer Zeit, sie halten viel von sich und ihrer Lehre, ihr aber seid klug und überprüft, ob das, was sie euch sagen, dem Netzwerk der Schöpfung dient, oder ob sie euch Sand in die Augen streuen, damit ihr euch mehr noch als ohnehin schon ganz dem Willen eures Egos opfert.

U: Ja, das ist so, mir ist aufgefallen, dass es viele Richtungen gibt, in denen anscheinend nichts anderes mehr eine Rolle spielt als reine Wunscherfüllung …

B: Auch hier wirkt das Netzwerk der Schöpfung, auch sie dienen letzten Endes der Entwicklung.

Sie mögen heute groß sein, aber nur darum, weil ihre Ideen abnehmen müssen, denn was zu groß ist, wird abnehmen, das ist das Gesetz.

Es mag wohl angehen und sie mögen euch die Werkzeuge an die Hand geben, wie ihr zur Wunscherfüllung kommt. Doch ist ein Wunsch NICHT Bestandteil des Netzwerkes der Schöpfung, wird er – selbst wenn er erfüllt ist – nicht zum Segen.

Wünsche sind mächtig im Menschen und eure Wunschnatur ist stark, aber es ist eure Aufgabe zu lernen, sorgsam damit umzugehen.

Schaut euch eure Welt an, sie ist so, wie sie ist, weil sich die Wünsche einiger über das Wohl vieler erhoben haben. Seht die Früchte an!

Wenn ihr euch fragt, was ihr wünschen solltet, dann sage ich:
Das, was aus der Liebe kommt, aus der mitfühlenden Liebe, dann kann nichts fehlgehen.

Seid euch bewusst, dass jeder erfüllte Wunsch eine Auswirkung auf alle anderen Teile des Netzwerkes hat und wünsche darum aus diesem Bewusstsein heraus. So tat es die Alte, als sie sich den Fingerhut wünschte, so sollt auch ihr wünschen.

Nun, aber will ich mich der Fragen von Andrea annehmen.

U: gut. Andrea fragt, was ihre Berufung ist?

B: Liebe Andrea, ich habe dir viel vom Sinn des Lebens erzählt und genau das ist der Sinn: Dass du an Lebensweisheit zunimmst und diese Weisheit, so gut du es vermagst, an andere weitergibst, ihnen zum Wohl und Trost. Darum geht es.

Ich weiß, nun hätte ich dir vermutlich Beruf und Stand nennen sollen, aber das ist nichts als die Bühne, auf der du dein Stück zu spielen hast. Die ersten Jahre mögen dir dienen, an Weisheit und Liebe zuzunehmen, die späten Jahre, um diesen Schatz weiterzureichen …

Der Beginn aller Weisheit ist das Mit-Gefühl!

Lass all deine Ängste fahren, lass all deinen Hochmut fahren, sieh dich um und begreife: Diese Welt ist eine furchteinflößende Welt, solange man nicht verstanden hat, dass man zur Quelle des Seins zu wandern hat.
Jeder, wirklich jeder ist ein Beladener! Beladen mit Angst.

Suche Wege des Mitgefühls, lerne, dich nicht mehr am Rande wahrzunehmen, sondern zu verstehen, dass du von der ersten Sekunde deines Seins an Teil des Netzwerkes warst.
Dies ist der Anfang deiner zu erreichenden Weisheit.

Weisheit beginnt mit der Einsicht, dass alles, was ist, Gott ist, darum alles eins ist.

U: Andrea fragt, wie sie Beruf und Berufung vereinbaren kann?

B: Wo immer du bist, bist du TEIL der Schöpfung! Je bewusster du dir dessen bist, um so freier bist du!
Es gibt weder eine profane Tätigkeit, noch profane Begegnung.
Bedenke: Alles ist gleich wert!

Oder anders ausgedrückt: Letztlich ist alles, was du erlebst, geheiligt und das gilt für jeden Menschen.

Frage dich nicht: Was soll ich wirken?
Denn du wirkst nichts, was nicht Gott wirken will …
Frage dich vielmehr: Wie kann ich die Kraft der Schöpfung durch mich wirken lassen?

Die Schöpfung oder Gott – wie ich es vorziehe, zu sagen – hat in der Welt weder Mund noch Zunge, weder Hände noch Beine außer euren!

Andrea, NICHTS ist profan! Bedenke das, das ist wichtig!
Wozu führt dieser Gedanke?
Er führt zum Respekt, Respekt dir selbst gegenüber, den anderen gegenüber, dem Leben gegenüber.
Geh nur, geh durch deine Stadt …
Da ist die Toiletten-Frau, meinst du, ihre Tätigkeit sei profan?
Du irrst, erst vor zehn Minuten lächelte sie einem Menschen zu, der sich schrecklich einsam fühlte, das Lächeln hat ihm Gedanken vertrieben, die sehr gefährlich für ihn waren …

Geh durch deine Stadt und schau in die Gesichter.
Es sind zum größten Teil Gesichter der Angst: Angst, zu gering zu sein, Angst, zu versäumen, was wichtig ist, Angst, sich selbst zu verlieren …
Oh, welche Angst!

Sie haben das Wissen darum verloren, dass sie alle, alle miteinander Teil des Netzwerkes sind, Teil Gottes sind …
Wüssten sie es, sie würden sich nicht fürchten, nicht schämen, sie würden keinen Groll hegen und keinen Neid, sie wären frei!

U: Andrea fragt, was sie daran hindert, eine stabile und liebevolle Liebesbeziehung zu führen?

N: deine Angst! So, wie du bist, nicht angenommen, sondern ausgenutzt zu werden. Eine ganz überflüssige Angst, wie ich dir gleich erklären werde. Der Sinn einer Beziehung erfüllt sich weder durch das Maß an Innigkeit, noch ist seine Dauer ein Garant für seinen tieferen Sinn. Der Sinn liegt einzig und allein darin, was wir einander lehren.

Du hast Angst, viel Angst davor, so, wie du meinst, wirklich zu sein, zurückgewiesen zu werden. Aber du bist, wie du bist, Teil Gottes! Verstehst du?

Immer wieder scheiterst du an deinen eigenen Emotionen, plötzlich ist weg, was dir doch eben noch das Herz entflammte! Hier liegt ein ganz tiefer Glaubenssatz deiner Seele: Ich darf mich nicht hingeben, sonst bin ich verloren.

Aber ist der Satz wahr? KANN er überhaupt wahr sein?
Du kannst dich nie für IMMER hingeben, wie willst du das tun?
Du bist du und als solche bist du Teil Gottes.
Er ist er und als solcher ist er Teil Gottes.

Ihr gehört nicht euch, sowenig, wie ich mir gehöre, ich bin Teil und ihr seid Teil …

Aber wenn wir von Hingabe in der Liebe sprechen, dann bedeutet dies nichts anderes als: JETZT! Heute und hier schenke ich mich dir. Ich schenke dir jetzt, hier, heute, meine Aufmerksamkeit, meine Zärtlichkeit, meine Leidenschaft, mein Vertrauen und meine Zuversicht, JETZT, hier, heute kann ich das und werde ich das tun …

Dieses mein „JETZT“ schenke ich dir. Nicht mehr, Andrea, nicht mehr! KEIN Mensch kann mehr hingeben, denn er HAT nicht mehr als das. Alles andere entzieht sich eurer Macht.

U: Danke, ich danke dir sehr und wünsche dir ein schönes Sein.

B: Mein Sein ist stets schön, denn ich bin mir meiner Teilhaftigkeit in der Schöpfung stets im vollen Umfang bewusst.
Auf Wiedersehen, Uta, es ist jetzt Zeit zu gehen.

Schnee weht über das Land und auch hier gilt: Was zu stark war, muss abnehmen und was zu schwach war, wird zunehmen, alles ist gleich wert.

Wie der Winter dem Frühling weicht, so weicht die Nacht dem Tag.

Es ist früher Morgen, Andrea, steh auf und geh zur Quelle des Bewusstseins.