Königin

Elia, Teil 1: Darin liegt keine Überhöhung, auch wenn du in einer Inkarnation Königin warst.

Darin liegt keine Überhöhung,
auch wenn du in einer Inkarnation Königin warst.

Das gibt eben auch tatsächlich
in den Inkarnationen einiger Menschen:
dass Sie Königin oder König waren.

Ich möchte, dass du verstehst, dass:
Wer so geboren wurde,
eine besondere Aufgabe hatte,
besondere, hervorragende Merkmale aufwies,
um mit den Aufgaben,
die er trug, fertig zu werden.

Elia

Teil 1:
Zu Gast ist Karin.

Karin: Ja, es ist ja auch ganz viel passiert in den letzten zwei Jahren,
was ich nie in meinem Leben für möglich gehalten hätte nach Rolfs Tod. Und da möchte ich jetzt etwas ansprechen, was…

Was für mich wie ein Wunder ist!
Und das ist das, was jetzt heute hier passiert.

Auch die Freundschaft, die zwischen Uta und mir entstanden ist:
Das ist für mich ein ganz großes Wunder, ich begreife das heute noch kaum.

Überhaupt: Dass ich zu Menschen einen Kontakt bekomme
über so etwas wie das Internet!
Das hätte ich auch nie für möglich gehalten,
dass man sich auf diese Art und Weise erst einmal kennen lernt
und dann auf einmal so Vertrauen zueinander gewinnt.

Ich habe immer gesagt:
Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen,
noch einmal Menschen wirklich vertrauen zu können nach Rolfs Tod,
weil ich auch schon oft enttäuscht worden bin.

Das sind Dinge, die sind für mich so wirklich,
die grenzen an ein Wunder!

Und in dem Zusammenhang möchte ich jetzt wirklich gerne mal fragen:
Ich denke schon, Elia – dass du und Laonis –
dass ihr sehr eng miteinander befreundet seid oder vertraut seid…

E: Wir waren Brüder.

K: Ich weiß, dass Laonis und Rolf Freunde sind.

Jetzt sind Uta, Hajo und ich uns sehr nahe gekommen,
wir sind alle Lehrerseelen.
Ich wüsste einfach gerne einmal, wie wir untereinander verbunden sind, vernetzt sind.
Das würde mich sehr, sehr interessieren:
Ob wir gemeinsame Leben gelebt haben?

E: Ja, die habt ihr gelebt.

Ich denke, das Bedeutendste ist eines,
über das Uta und Hajo dir erzählen können.
Sie sind nur scheu und wagen nicht, es dir zu sagen.
Ich möchte es darum tun.

Karin, ich war von höherem Adel und du hast keine Schwierigkeit damit. Denn du weißt, dass das nichts ist, worauf ich stolz bin,
sondern es ist einfach eines von vielen Leben.

Es gibt Menschen, die brauchen,
da sie ihr Leben als kläglich empfinden,
vermeintliche Erinnerungen an ein hoch geborenes Dasein. 

Du belächelst diese Menschen.

Aber es gibt eben auch tatsächlich in den Inkarnationsabläufen
einiger Menschen das Hochwohlgeboren sein.

Ich möchte, dass du verstehst, dass,
wer so geboren wurde, eine besondere Aufgabe hatte,
besondere, hervorragende Merkmale aufwies,
um mit den Aufgaben, die er trug, fertig zu werden.

Solche Menschen finden sich heute keinesfalls in gleicher Position.
Es ist auch kein Grund, um überheblich zu sein. 
Es ist wichtig, zu begreifen, dass es eine bestimmte Aufgabe ist.

Man steht unter dem Druck einer großen Öffentlichkeit
oder man steht unter dem Druck großer Verantwortung
für Millionen von Menschen.
Man muss auf sein Ich verzichten,
auf seine persönlichen Wünsche nach Glück und Frieden.

Dem ähnlich sind Leben hinter Klostermauern.
Eines dieser Leben, die du gelebt hast, hast du gesehen.

Nicht Uta war die Nonne, sondern du.

K: Hm.

E: Das Leben aber, das euch als Dreigespann
im wahrsten Sinn des Wortes verbunden hat,
das ist ein ganz besonderes Leben in der französischen Geschichte.

Ich würde Utas Trance missbrauchen,
würde ich dir jetzt jedes Detail dazu erklären.
Ich bitte dich, Hajo, dass ihr das jetzt übernehmt.

H: Na klar.

E: Karin, darin liegt keine Überhöhung,
auch wenn du eine große Königin warst.
Sondern ich bitte dich, darauf zu schauen
im Respekt vor der Aufgabe,
die ihr Drei zu bewältigen hattet.

Dass daraus im heutigen Leben
eine innige und herzliche Freundschaft geworden ist, ist kein Wunder!
Denn ihr habt euch als gute Freunde gehabt gegen alle Widerstände,
die das Umfeld euch abverlangt hat, ja?

Wir machen eine Pause, denn ich weiß, jetzt bist du wirklich neugierig.

K: Und sprachlos.