Energie

Schutzengel – Der Mantel über der göttlichen Liebe…

Der Mantel über der göttlichen Liebe:
Der Mantel, der die himmlische Liebes-Energie versteckt.
WENN sich die vollkommene Liebe
überhaupt auf Erden zeigt,
dann in der Mutterliebe.
Schutzengelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Erich, dem Engel von Elena zu verbinden,
Elena wünscht diesen Kontakt.

Erich hat heute anscheinend vor, es gemütlich zu machen.
Eine Hollywoodschaukel steht auf einer Veranda
und Erich sitzt darin und gibt sich vergnüglich Schwung
mit seinen langen Beinen.

Es ist Abend, ganz langsam weicht
das letzte bisschen Tageslicht den Sternen über uns.
Es ist so still, nur das leise Rascheln des Windes ist zu hören.
Irgendwo da vor uns muss so etwas wie Schilf sein.
Erich hat Lucie auf dem Schoß, er streichelt sie
und sie knetet seine Beine, bis sie schnurrt und schließlich schläft…

E: Guten Abend, Uta!
Schön, dass du doch noch heute kommst…

U: Ach, Erich, es ist eine hektische Zeit,
verzeih bitte die Verspätung…

E: Na komm, setz dich, ruh dich aus, hör zu…

Es ist schön, neben Erich zu sitzen und auch neben Lucie.
Sie ist immer noch scheu, schaut mich skeptisch mit einem Auge an
(auf dem anderen liegt sie), aber Erichs Hand auf ihrem Rücken
lässt sie gleich wieder friedlich einschlafen.
Ich glaube, hätte er das nicht getan,
wäre sie mit gesträubten Fell davon gelaufen…

U: Sie hat sich noch nicht viel verändert…

E: Das ist ihr Wesen, Lucies Liebe muss man sich
ganz langsam erarbeiten, es ist gut so.
Wenn Liebe zu schnell geschenkt wird, dann?

U: Dann?

E: Besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit,
dass sie auch schnell ihren Wert verliert…

U: Du meinst, der Wert einer Sache ist abhängig davon,
wie viel Kraft man aufbringen muss, um sie zu erreichen?
Aber ist es in der Liebe nicht genau umgekehrt?

E: Hm, im Idealfall ja,
aber lebt ihr in der idealen Welt?

U: Nein, aber Lucie!

E: Wenn sie zurückkehrt, wird sie wieder zeigen,
dass es sich lohnt, um Liebe zu kämpfen
und wieder wird sie Lehrer sein,
unsere Lucie: kluge, weise Dame.
Siehst du den Stern da drüben?

U: Ja, die Venus…

E: Die Venus, ja!
Wunderschön, nicht wahr?

U: Hm, hm…

E: Was fällt dir zu ihr ein?

U: In der Astrologie steht sie für Harmonie
und ausgleichende Gerechtigkeit, Friedensliebe, Ästhetik…

E: Der Liebesplanet?

U. Hm…

E: Du zögerst?

U: Ja, sie kann für Liebe stehen, ja.
Aber ihre Art, zu lieben, ist immer an Bedingungen geknüpft!
Es gibt viele WENN – DANN liebe ich…

E: Lucie ist eine kleine Venus (lachend).

U: Ja, wenn du lieb GENUG bist,
vorsichtig genug,
DANN lieb ich dich…

E: Dann lieb ich dich VIELLEICHT!!! (Lächelt.)
Ich sage ja, Lucie ist eine kleine Venus,
denn der Wankelmut gehört auch zur Venus,
alles im Zustand der Schwebe halten: Unverbindlichkeit.

U: Ah, da widerspreche ich,
die Venus kann sich sehr ausdauernd binden!

E: WENN alle Voraussetzungen erfüllt sind!
Nur dann!

U: Also hab ich Recht!
Im Grunde ist die Venus kein Planet der Liebe…

E: Der BEDINGTEN Liebe…

U: Eben!

E: Diese Art der Liebe erkennst du nicht an?

U: Das scheint mir eine Vorstufe zu sein…

E: Das IST die Vorstufe!
Aber es ist schon Liebe,
es ist genau die Art von Liebe,
die ihr Menschen lebt, ALLE!
Uta, mach dir nichts vor!
Nur sehr selten lebt ein Mensch auf Erden,
der über diese Vorstufe hinausgewachsen ist!

U: Na ja, gut, du hast Recht!
Aber was hat das alles mit Elenas Situation zu tun?

E: Das wird gleich klar, warte ein wenig.
Wenn die Liebe des Menschen in ihrer schönsten Form
die der Art der Venus ist und dies die Vorstufe der wahren Liebe ist,
dann sag mir: Wo findet sich DIESE Liebe?

U: Die bedingungslose Liebe?

E: Ja…

U: Auf die Erde, dass Menschliche bezogen?

E: Ja, ja…

U: Dann vielleicht am ehesten
in der Liebe der Mutter zu ihrem Kind.
Allerdings, nein, stimmt auch nicht. 
Nur WENN die Mutter an Leib und Seele gesund ist, DANN…

E: Ja, aber DANN durchaus.
Wir können nicht einmal in diesem Fall
von Bedingungslosigkeit ausgehen…

Aber WENN sich die vollkommene Liebe überhaupt auf Erden zeigt,
dann hier.
Meine liebe Elena, ist dir klar,
WIE SEHR du diese Art der Liebe suchst?

Nein, nein, gar nicht so sehr
diese bedingungslose Liebe geschenkt zu bekommen.
Wie sagt ihr so schön?
Dahinter hast du schon einen Haken gemacht…

Du möchtest so gerne diese Liebe LEBEN können,
sie verschenken können, so sehr wünschst du dir das!
Liebe verschenken dürfen
und keine Stimme sagt: Vorsicht!
Oder urteilt: wie dumm, wie naiv.
Keine einzige Stimme!
Weder die Stimme in dir,
noch eine andere Stimme „der Vernunft“.

Aber sie sind da, diese Stimmen IN DIR
und durch die „Vernünftigen“: Ja.
Nur eine einzige Ausnahme wäre je „erlaubt“,
brächte die innere Stimme zum Schweigen
und die Vernünftigen zum Verstummen.
WENN du als Mutter dein Kind lieben dürftest:
BEDINGUNGSLOS!

Pssst…
Nein, nein, Liebes, jetzt nicht traurig werden,
du wirst sehen, es geht auch ganz, ganz anders.
Uta, wenn also im Irdischen nur in der gesunden Mutterliebe
diese Bedingungslosigkeit zu finden ist:
Gibt es einen Bereich außerhalb?

U: Oh ja!
Bei euch!
Ihr liebt so…

E: Das ist wahr!
Weißt du, warum?

U: Erklär du es…

E: Weil wir näher zu Gott hin sind,
weil unser Bewusstsein es erlaubt,
völlig ohne „Vernunft“ zu lieben!
Das ist Himmelreich, hohes Bewusstsein,
Christusenergie, der Heilige Geist, der uns treibt.
Nenn es, wie du es nennen willst.
Es ist die VOLLE Liebesenergie!
Und diese Energie ist genau jene,
aus der die Schöpfung geboren wurde.
Die Liebe ist die Energie der Mutterliebe
und das Leben in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen
ist das Kind:
Das ohne diese Energie der Mutterliebe nicht existieren kann!

Elena?
Deine Seele geht völlig fehl, wenn sie glaubt,
diese Energie nicht zu besitzen.
Weißt du, mein liebes Herz:
In alter Zeit dachte man sich,
der nächtliche Himmel sei der blaue Mantel Gottes
und die Sterne seien kleine Löcher darin,
durch die Gottes Liebe strahlt.
Ein hübsches Bild, nicht wahr?

Ich sage dir:
Jeder geborene Mensch hat diese mütterliche Liebe in sich!
Ja!
Dieses helle Strahlen, das ist sogar seine wahre Gestalt,
aber darüber trägt jeder Mensch SEINEN Mantel.
Und was für Mäntel das manchmal sind!
Dick wie Leder,
manche sogar sind gerüstet wie in Stahl und Eisen,
kein Löchlein, irgendwo!
Nein! Nichts da!

Oh, diese verkleideten Seelen,
was die alles zu erzählen haben, wenn es um Liebe geht:
„Liebe ist nur ein Wort“.
Oder: „Wer liebt, verliert“.
Oder: „Liebe ist eine besondere Form des Wahnsinns“.

Ah, ja, ja, es gibt viele vernünftige Gründe,
sich einen immer dicker und dicker werdenden Mantel zuzulegen.
Aber so bald sie hier sind,
sobald sie ihren Mantel ablegen,
kommt ihr voller Glanz!
Stehen sie da und wundern sich,
WIE hell ihre Liebesenergie ist!

Es gibt auch andere Menschen.
Solche, deren Mantel so dünn ist wie ein Gespinst aus feinsten Fäden.
Gerade noch, dass der Mantel zusammenhält.
Diese Menschen sind gar nicht so selten!
Aber sie werden leicht übersehen,
selten ernst genommen
und noch seltener unwidersprochen gehalten…

U: Sind das dann die,
die sich ganz der Nächstenliebe widmen?

E: Du meinst jene, die sich selbst aufopfern?

U: Die meine ich!

E: Vergiss nicht, es geht um die Energie der Mutterliebe!
Wenn eine Mutter aufhört, zu essen und zu trinken und zu schlafen,
was passiert?

U: Oh, das darf sie nicht!
Es ist ihre Pflicht, auf ihr Wohlergehen zu achten!
Wer sonst sollte das Kind nähren, wenn sie stirbt?

E: Siehst du, damit erledigt sich die Frage von selbst.
Jene, die sich aufopfern, sind es nicht!
Mit einer einzigen Ausnahme:
Kennst du die?

U: Ja, wenn eine Situation da ist,
in der entweder die Mutter ODER
das Kind überleben kann…

E: Manchmal gibt es etwas Höheres,
als das eigene Wohlergehen zu schützen!
Das ist selten
und muss im Einklang mit Gottes Willen sein!
Nur dann ist es erlaubt,
eine solche Entscheidung zu treffen!

U: Gut soweit.
Aber immer noch versteh ich überhaupt nicht,
was das alles mit Elena
und ihrer jetzigen Situation zu tun hat…

E: Geduld, Geduld (lächelt).
Bleiben wir beim Bild des Mantels,
der die himmlische Liebesenergie der Seele verdeckt!
Wir halten fest:
Es gibt dichte Mäntel,
da dringt kein heller Strahl nach außen.
Und es gibt poröse Mäntel.
Aber sag mir:
Warum tragen die Menschen,
wenn sie inkarniert sind,
überhaupt diese Mäntel?

U: Mäntel trägt man, um sich zu schützen…

E: Ja gut.
Mäntel schützen vor zu viel Kälte oder Nässe
oder sogar brennender Sonne.
Diese Mäntel trägt die Seele also aus ANGST davor,
Schaden zu nehmen, hm, hm.
Gibt es noch einen Grund, einen Mantel zu tragen?

U: Na, um sich keine Blöße zu geben?

E: Um sich darin zu verstecken?
Ja?
Du kennst das von dir aus wohl beleibteren Zeiten, nicht wahr?

U: Ja, da hab ich gerne…

E: … deine WAHRE Form verdeckt, ja, ja.
Elena?
JETZT kommst du ins Spiel, pass gut auf!
Uta, warum hast du deine wahre Form verdeckt?

U: Weil ich mich ihrer schämte!

E: So, so!
Und wie viele Menschen haben dir gesagt,
dass du dich deiner wahren Form zu schämen hast?

U: Oh, gar nicht so Wenige!

E: Und wie viele haben dir gesagt,
dass dieses Unsinn ist?

U: Einige Wenige…

E: Wem hast du geglaubt?

U: Der Mehrheit…

E: Ha! Und?
Zeichnete sich diese Mehrheit durch Weisheit aus?

U: Nein.
Nein, wenn ich mir das genau überlege,
mangelte es Allen daran…

E: Elena?
Hör gut zu:
Da ist ein Mantel,
der schützt deine Liebesenergie!
Er schützt dich vor der Kälte Anderer,
er schützt dich vor dem brennenden Eifer Anderer
und er schützt dich sogar vor giftigen Pfeilen Anderer,
die aus ihren Worten kommen.
Das darf so sein!
Du bist nicht im Himmel,
du bist auf Erden und da geht es Rauh zu,
so viel Mantel darf schon sein.

Aber du brauchst dich deiner Liebesenergie NIEMALS zu schämen!

Der Glanz deiner mütterlichen Liebe
darf durchaus durchschimmern, ganz egal, was die Mehrheit sagt.
Die Mehrheit:
Sie trägt dicke Mäntel,
denn ihre Angst ist groß!
Und Einige tragen sogar Rüstungen!
Das ist schwer und ein anstrengendes Leben.
Natürlich sind sie der Ansicht, dass es unvernünftig ist,
mit einem dünnen Mantel durchs Leben zu gehen.
Aber sie sind, obwohl sie die Mehrheit sind,
NICHT die Weisen in der Welt.
Aber noch viel weniger weise ist es,
sich seiner Liebesenergie zu schämen!
Das ist es doch,
was WAHR ist!
Dies ist es doch,
was dich zum Kind Gottes macht…

Weißt du, dass du immer noch nicht glaubst,
dass es so ausgerechnet mit DIR ist?
(Lächelt.)
Liebe Elena, und warum ausgerechnet mit dir nicht?
Hm?

Meinst du, man muss entweder unfehlbar sein
oder es geht gar nichts?
Wenn schon nicht 100 %,
dann besser nichts?
Wer sagt so etwas?

Gott jedenfalls nicht.
Die Verstorbenen nicht
und wir Schutzengel auch nicht!
Im Gegenteil!

Die Welt an sich ist dunkel!
Und würden nicht viele, viele Menschen
hier und da ein Loch in ihrem Gewand haben,
wäre die Welt unerträglich finster!

Bei 6 Milliarden Menschen mit nur EINEM einzigen Loch,
aus dem göttliche Liebe strahlt, ist es schon hell genug,
um Leben zu wirken!

Nun wollen wir uns von diesem Bild verabschieden.
Ich bitte dich sehr, darüber nachzudenken,
aber auch hinein zu fühlen…

Weißt du, Elena, es stimmt:
Die perfekte Liebe lebst du noch nicht (lächelt).
Es stimmt:
Deine Liebe ist ganz venushaft an Bedingungen geknüpft,
das war auch nie anders vorgesehen.
Du wolltest und solltest nicht besser sein
als andere Menschen,
als Mitmensch bist du gekommen.
Und so ist es gut.

Verstehst du das in der ganzen Tragweite?
ES IST GUT!!!!!

Am Ende der Schöpfungsgeschichte steht:
Und Gott sah an seine Werke und er sah,
dass es sehr gut war!

Ja, sag einmal, was schreiben die nur in der Bibel.
Das soll sehr gut gewesen sein?
Also, die Evolution hatte ja gerade erst begonnen,
da war ja noch gar nichts zu Ende entwickelt!
Rosen waren noch so klein wie ein Daumennagel
und ein Schweinchen so winzig wie ein Dackel.
SEHR GUT?

Eine Kornähre war nicht größer als ein Grashalm.
SEHR gut?

Und Vulkane tobten und reißende Flüsse spülten Land
ins unendlich tiefe Meer.
SEHR GUT?

Ja, ja, Gott fand es SEHR GUT,
obwohl es doch gerade erst der ANFANG war.
Nein! Nicht obwohl!
Gott war völlig im Klaren darüber:
Dies ist erst der Keim, der Beginn…

Liebe Elena, deine Art, zu lieben,
deine Art, helfen zu können,
es ist doch erst der KEIM!
Sei nicht gnadenloser mit dir,
als Gott es ist!
Der Keim, Elena, der Anfang, das Gottes-Kind!
Nicht Gott, nicht die Vollkommenheit…

Weißt du, was es bedeutet,
in diesem Bewusstsein zu sein?
Gottesnähe!
Niemand erwartet von dir Perfektion, außer?
Nun ja…
Aber wer weiß?
Vielleicht hast du den Mut,
etwas gnädiger mit dir zu sein? (Lächelt.)

Mut brauchst du dazu!
Das will ich dir einräumen
Denn wenn du einmal damit angefangen hast,
gnädiger mit der Tatsache umzugehen,
dass es das Perfekte nicht gibt
– weder in dir,
noch durch dich,
noch in Anderen,
noch durch Andere –
dann KÖNNTE es sein,
dass dein Mantel immer durchlässiger wird.

Das völlig Verrückte an diesen Mänteln ist:
Je dünner und fadenscheiniger sie werden,
desto stärker wird der Mensch!
Wer eine Rüstung trägt,
der hat es schwer!
Und wer sich seiner wahren Gestalt schämt
und sie zu verdecken sucht,
der ist in Trauer um sich selbst!

Elena, ich habe jetzt deinen Verstand angesprochen,
ich habe argumentiert.
Aber so sehr ich deinen Verstand auch schätze:
Deine Gotteskindschaft musst du FÜHLEN!
Eine Zeit lang – und sei es nur für drei Minuten –
den Mantel ablegen, das ist sehr schwer für dich, ich weiß.
Aber vielleicht kann diese dir helfen…
Du weißt, bei ihr ist manches leichter.

Elena, ich liebe dich ganz und gar bedingungslos,
das ist EINFACH!
Das macht mir Freude!

Und du? Hm?

Na ja, das könnte besser werden
mit deiner Liebe zu dir selbst,
mit deiner Freude an dir selbst.
Dich lieben so, wie du jetzt bist!
Nicht, wie du sein könntest, sondern wie du bist!
Den Keim akzeptieren, hm?
Wie wäre das?
MUTIG!

U: Ich würde dir jetzt gerne Elenas Fragen stellen,
wenn ich das darf.

E. Ich weiß, Niklas, ja, ja (lächelt).

U: Ja, Elena fragt,
warum er ihr so vertraut ist und wer er ist.
Hat er etwas mit ihr zu tun?

E. Du hast richtig empfunden.
Elena, eure Seelen sind sich schon oft, oft begegnet
und ich könnte dir vielerlei Arten der Beziehung nennen.
Vater war er dir,
aber auch Freund.
Und letztlich war er auch einmal dein Kind…

Niklas bringt die Gabe der Weitsicht wieder in die Sippe!
Er sieht weiter und tiefer als Andere
und er braucht dich als „Anwältin“!
Aber auch als Eine, die ihm die „Spur“ tritt!
Eine sehr schöne Aufgabe,
die ihr euch Beide dieses Mal gesucht habt.
Du sollst ihn weder erziehen noch schützen!
Dies ist in dieser Inkarnation nicht nötig!
Aber fördern, ermutigen und LICHT geben.
Den Horizont erweitern:
Er braucht das später sehr,
um seinen Weg zu finden zu sich
und um zu seiner Art des Seins zu stehen.

U: Elena schreibt weiter,
dass sie mit dir und Lucie keinen Kontakt bekommt!
Es scheitert immer irgendwie.
Sie merkt aber ganz genau, wenn du sie in den Arm nimmst.
Was macht sie falsch?

E: Sie glaubt nicht,
was sie an Gedanken bekommt!
Sie ist so verkrampft und konzentriert darauf,
alles RICHTIG wahr zu nehmen,
dass sie GAR nichts mehr wahr nimmt…

U: Dann hat sie Angst?

E: Etwas falsch zu machen, ja.
Sie fürchtet, falsch zu verstehen…

U: Aber wenn sie sich fürchtet,
kommst du doch gar nicht durch!

E: Ich kann dann nur ihre Aura berühren,
aber ich kann keine Impulse in ihr Gehirn geben…

U: Oh je, aber ich weiß, dass sie es kann!

E: Ja, ich auch!
Aber sie trägt in jenen Momenten
einen dicken Mantel mangelnden Vertrauens
und leider ist sie am Beginn sofort UNGNÄDIG
mit dem Keimhaften in sich gewesen…

U: Oh, das tut mir leid…

E: Nein, nein, das ist nicht damit abgetan.
Ihr habt, wenn ihr miteinander wart,
eure Aufmerksamkeit bisher auch immer anderen Themen
als der Medialität widmen müssen…

U: Ich weiß,
ich habe ihr vieles nicht erklären können,
eigentlich sind wir in der zweiten Klasse stehen geblieben…

E: Ja, was kann man am Ende der zweiten Klasse?
Man weiß, was Zahlen sind,
aber man kann noch keinen Dreisatz rechnen.
Man kann lesen und schreiben,
aber noch keinen Roman schreiben
oder ein Theaterstück verstehen.
GENAU die Qualität erwartet Elena aber von sich!

U: Da sind wir wieder beim Keim akzeptieren?

E: Akzeptieren, dass es um Wachstum geht!

U: Okay.
Sie sagt, manchmal hat sie Angst, zu channeln.
Vor was hat sie Angst?
Versagen, falsche Antwort zu bekommen
oder hat sie zu wenig Geduld?

E: Angst hat sie immer noch davor,
etwas zu VERURSACHEN, das nicht gut ist…

U: Wieder die Sache mit dem Keim…

E: Ja, wieder und wieder!
Aber hinter all dem ist
– und das ist wichtig –
die Angst, WIRKLICH so außergewöhnlich zu sein, wie sie ist!
Der weite Mantel, der die wahre Gestalt verdeckt.

Sie ist ambivalent,
das kann nicht allein mit dem Verstand gelöst werden!

Elena, es geht gar nicht darum,
etwas zu richten, was verbogen ist!
Es ist gar nicht die Aufgabe eines Mediums,
Dinge in Ordnung zu bringen!
Sondern die Liebe der Mütterlichkeit Gottes weiter zu sagen.
Licht zu vermitteln!
Was damit gemacht wird, liegt nicht bei dir!

Elena, meine gute, liebe Seele:
Es geht nicht darum, dass DU tust!
Sondern dass wir durch dich tun dürfen…

U: Das Leer machen…

E: Das hat sie noch nicht verinnerlicht…

U: Das muss unglaublich anstrengend für sie sein!

E: Ja, das ist es!
Und eine solche Überforderung lasse ich nicht zu,
dafür liebe ich Elena zu sehr.

U: Sie sagt:
Manchmal denkt sie sogar,
dass du gar nicht mehr bei ihr bist.

E: Eben, sie DENKT!
Weil sie sich überfordert!
Was seid ihr?

U: Als Medien?
Kanal…

E: Hm, hm.
Elena ist ein Kanal, der meint,
verantwortlich dafür zu sein, was durch sie fließt…

U: Das geht nicht, das zerreißt einen.
Was kann getan werden?

E: Ihr werdet miteinander reden.
Ich darf nicht sagen:
Tu dies, tu das!
Ich darf nur sagen,
was das Ziel sein könnte,
wenn sie es möchte und was dem entgegensteht.
Ich bin der Ansicht:
Das habe ich getan.

U: Ja, das hast du, lieber Erich.
Ich danke dir sehr
und ich hoffe so sehr,
dass wir ihr helfen können.
Ich weiß ja selbst aus eigener Erfahrung,
WIE GUT sie als Kanal ist!
Wie schade wäre das, ginge es verloren.

E: Sie darf sich frei entscheiden,
Anderes lasse ich niemals zu.

U: So sehe ich das auch.
Danke, lieber Erich.