Elia – Weißt du, was das Schönste ist, was ein Tier uns lehrt?

Weißt du, was das Schönste ist, was ein Tier uns lehrt?
Ihre Liebe anzunehmen!
Sie sind Herzensöffner und sie sind Seelenlehrer.
Weißt du, wie bedeutend es ist,
Liebe annehmen zu können?
Elia

Zu Gast ist Martha.

Elia: Deine nächste Frage bitte.

Martha: Ja, wir haben ja gerade von Max gesprochen…
Ich will noch mal sagen, dass ich Max sehr, sehr dankbar bin dafür,
dass er das getan hat und es kommt wirklich tief vom Herzen. 
Und eigentlich wollte das Rolf auch nicht so.
Aber wenn es so der Plan ist,
dann werden wir das auch so respektieren.

E: Weißt du, was das Schönste ist, was ein Tier uns lehrt?
Ihre Liebe anzunehmen.
Sie sind Herzensöffner und sie sind Seelenlehrer.
Weißt du, wie bedeutend es ist, Liebe annehmen zu können?

M: Hm, hm.

E: Jene unglücklichen Seelen,
die nach ihrem Tod nicht ins Licht gehen können,
scheitern zu mehr als 90 Prozent gerade an dieser Hürde!

Sie können Liebe nicht annehmen!

Und so sind vielen Menschen,
die damit in vergangenen Inkarnationen ein Problem hatten,
Tiere in ihren Lebensplan geschrieben als Lehrer!

Es ist nicht nur ein Geschenk, es ist auch eine Verpflichtung!

Gebt euren Tieren ihre Würde,
indem ihr ihre Liebe annehmt ohne Wenn und Aber!

Ich möchte noch etwas sagen,
das ist mir sehr wichtig in diesem Zusammenhang:

Weder bei Lissy noch bei Maxi
stand im Vordergrund ihre Empfindung, dass Tod eine Strafe ist.
Das sehen weder Hunde noch Katzen
noch Papageien noch Fische noch Ziegen noch Schafe je so!

Der Tod als Strafe ist ein menschliches Konstrukt!
Sterben, das qualvoll ist, ja: Das fürchtet jedes Wesen auf der Erde.

Aber das entwickelte Tier kennt diese Ansicht nicht.
Nicht weil es den Tod nicht kennen würde, sondern im Gegenteil:
Weil sie Experten sind für das Jenseits! 
Im Gegensatz zu euch – die ihr jeden Morgen, wenn ihr erwacht,
wieder vergesst, dass ihr in der Nacht im Jenseits wart – 
da weiß jedes Tier darum! 
Es ist ihm völlig selbstverständlich!

Es pflegt auch völlig selbstverständlichen Umgang
mit jenseitigen Tieren.
Das hast du schon beobachtet: Wohin schauen die,
mit wem spielen die?

Sie wissen es!
Sie wissen, sie gehen einfach dorthin, wo sie oft sind.
Für sie gibt es keine Trennung!

Was es gibt, ist: Im Körper sein und ohne Körper sein.
Das wissen sie!
Und sie haben an beiden Existenzen gleichermaßen Lust!

Wir menschlichen Wesen:
Wir haben über viele, viele, viele Generationen
den Tod als Strafe gesehen! 
Das ist sehr wichtig, ja?

M: Das habe ich ja auch verstanden. Das ist mir auch klar.
Aber was schlimm ist, ist für den, der zurückbleibt
und den Anderen vermisst, immens vermisst.

E: Ja! Und der Schmerz ist da.

M: Genau.

E: Und er ist echt und tief und wahr und nicht weniger bedeutsam,
als wäre dir ein lieber Mitmensch gestorben.
Das kann auch nicht anders sein,
denn ihr seid eine Gemeinschaft gewesen.
Deine Trauer braucht ihren Platz, da hast du völlig Recht!

Was ist denn der beste Weg der Trauer?

M: Ihn laufen zu lassen?

E: Ja. Und was noch?

M: Ihn anzunehmen?

E: Ja! Und dann irgend wann…

M: … loszulassen?

E: Ja, wenn es genug getrauert ist!
Ja?

M: Aber das Problem ist:
In den letzten zwei Jahren habe ich so viel Katzen verloren.
Ich denke immer: Mit was ich gestraft bin?
Keine Ahnung.
Dass ich so viel Probleme habe, dass die sich für mich aufopfern,
das ist ja der Wahnsinn.

E: Nein! Kannst du es auch umgekehrt sehen?
Kannst du auch begreifen, dass man bei dir Beides sein darf?
Tot und lebendig?
Und doch geliebt wird?

M: Ich denke…

E: Ja.
Wie fühlt es sich an, eine verwaiste Katzenmutter zu sein?

M: Ganz schrecklich. Ich fühle mich leer, es fehlt was.

E: Ja! Und es sollte nichts fehlen.
Ich möchte etwas zur Beziehung zwischen Katze und Mensch,
Hund und Mensch sagen dürfen.
Ist mir das erlaubt?

M: Hm, hm.

E: Nur ganz kurz.

M: Ja.

E: Die Liebe der Tiere zu uns macht sie wehrlos,
wie das mit Liebe so ist.

Wer wirklich liebt, schützt sich nicht.
Wer wirklich liebt, behält sich keine Reserve der Gefühle
und das macht ohnmächtig und wehrlos.

Und weil das so ist, ist der Mensch aufgefordert,
diese Wesen anzunehmen, zu pflegen, zu nähren und
– so gut er kann – zu schützen.
Das ist die gegenseitige Bindung! 
Beide Seiten sind wichtig!

Es kann nicht sein, dass ein Tier für seine Nahrung zuständig ist.
Es kann auch nicht sein, dass ein solches Tier dafür zuständig ist,
dass es Medizin bekommt
oder dass es genug Auslauf bekommt.
Für all das ist der Mensch verantwortlich!
Und auch daran wächst er!

Während du hier sitzt und trauerst
– was zweifellos seinen Sinn hat und sein muss –
aber während du hier sitzt und eine verwaiste Katzenmutter bist,
da gibt es anderswo Tiere ohne Schutz:
verwaiste Katzen und verwaiste Hunde.

Und da, an dieser Stelle, da widerspricht es dem Lauf der Evolution.
Weder ist das Tier dafür da, Allein zu sein!
Noch der Mensch!

Sondern in ihrer Ergänzung bilden sie erst ein Ganzes,
eine Schicksalsgemeinschaft!

Schmerz und Trauer brauchen ihre Zeit, Allein sein hat seine Zeit.
Aber es bleibt auch die ehrenvolle Pflicht für einen Menschen,
der sich dessen bewusst ist und der die Möglichkeiten hat:
einem solchen Tier ein Zuhause zu bieten.

Dies sage ich nicht speziell an dich gerichtet,
sondern dies sage ich ganz Allgemein! 
Denn wer da glaubt,
dass Gott die oberste Priorität beim Menschen setzt
und die Tiere quasi als eine Art freundliche Zugabe
uns geschenkt hat: Der irrt!

Sondern Beides ist Schöpfung und Beides ist aus ihm und in ihm!
Wer dies begreifen kann, der ist gesegnet.

Deine nächste Frage bitte.

M: Ich möchte noch mal ganz kurz an dem anknüpfen,
was du eben gesagt hast mit den verwaisten Tieren.
Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich mich vermehrt
– das habe ich früher nicht so getan –
dass ich mich auf der Internetseite für Tierheime herumtummele.

Wobei Rolf der Meinung ist: Ich soll mir jetzt kein Tier anschaffen.
Aber immer wieder lande ich dort und weiß dann nicht:
Was mache ich?
Was mache ich nicht!

Also ich glaube, es ist der Weg schon dahin.
Dann gibt’s die Nachbarn, die sagen:
Willst du mal diese kranken Tiere aufnehmen?

E: Ich werde mich hier nicht äußern.
Sondern hier bitte ich dich, dass du Uta und Hajo dazu fragst,
wie sie zu Lena gefunden haben.
Wir haben sehr lange an Beiden arbeiten müssen! 
Hast du noch eine Frage?

M: Ja, ich hab da noch was.
Aber das ergibt sich jetzt auch aus dem mit Max.
Wir hatten ja mal in meinem allerersten Reading von Heinz,
wo ich dann auch fragte,
ob Tierheilpraktiker das Richtige für mich ist.

Klar kann er da nicht drauf antworten,
hat er ja auch nicht gemacht!
Er mir dann aber vorschlug, wie das so ist:
Tiere im Familiensystem brauchen auch ihre Hilfe!
Er nannte es Tierpsychologie.

Aber wir wissen ja beide, es gibt ja auch diese Aufstellungen
„Tiere im Familiensystem“.
Und da habe ich mich auch schon erkundigt,
da möchte ich eine Ausbildung machen.

E: Ich denke, ich habe darauf schon geantwortet.

M: Ja, genau.