Seele

Elia – Weiblich sein und das Gesetz der Ahnen, Teil 2: Frau sein

Weiblich sein und das Gesetz der Ahnen 
Teil 2
Frau sein

Ihr seid Göttinnen!

Frauen wurden als Hexen verdammt,
nur weil sie schön waren.
Es hört NIE auf:
Ihr seid – auch mit 90 – ganz Frau.
Jeder kann sich für SEIN Alt werden
als Ziel setzen,
soziale Kompetenz zu erreichen
und damit dem Netzwerk zur Verfügung zu stehen.

Elia zum Frau sein

Elia: Ja, dann möchte ich jetzt ein wenig noch ergänzen,
was ich vorhin ausführte.

Zum Thema „Die Angst, weiblich zu sein“
möchte ich euch darauf aufmerksam machen,
dass ihr Jahrtausende langes Wissen in euch tragt:
Dass es sehr gefährlich ist,
eine mächtige Frau zu sein.

Jahrtausende lang hat sich über Generation
zu Generation die Warnung vererbt:
Halte dich von der Macht fern, weiblich zu sein.

Das ist keine Kleinigkeit!
Das ist nicht wegzuwischen mit einer Bewegung,
die sich Emanzipation nennt.
Das geht viel tiefer.

Es liegt dort als Wissen, wo es im Unbewussten ist.
Was dürft ihr sein?
Nun, ihr dürft Madonnen sein!
Wir haben schon gesehen,
wie schwierig es ist, dem zu folgen.

Aber: Ihr dürft Prinzessinnen sein.
Ihr dürft Königinnen sein. 
Eine gute Fee.

Aber ihr seid mehr.
Ihr seid Göttinnen!
Und seit Jahrtausenden wird
von Generation zu Generation an euch vererbt:
DIESES nicht!
Bitte keine Macht!

Das ist kein theoretisches Spiel,
das ich hier aufzeige!
Es ist Realität!

Ihr könnt eure Ahnenkette
nicht 2000 Jahre zurück verfolgen.
Das könnt ihr nicht.
Ich kann es schon.

Und ich sage euch Beiden:
In euren Familien hat es Frauen gegeben,
die gemartert und verbrannt wurden
für ihre Mächtigkeit!

Hat es Frauen gegeben,
die gewaltsam gestorben sind,
weil sie sich erlaubt haben,
eigenmächtig zu sein…

Viele! Frauen,
die hingerichtet wurden,
weil sie es gewagt haben,
ein Leben nicht auszutragen,
das zur Unzeit kam.

Frauen, die als Hexen verdammt wurden,
weil sie schön waren. 
Nichts weiter!!!
Als Schön!!!

Sybille, du hast eine Ahnin in deiner Reihe,
die nichts weiter war als Schön
und darum verbrannt wurde.

Das allein ist schon eine Macht,
die nicht sein darf. 
Das schleppt ihr mit euch!

Die Töchter dieser Frauen haben diese Warnung
an ihre Töchter weitergeben
und weiter und weiter. 
Es ist an der Zeit,
dass ihr euch dessen bewusst werdet.
Nicht nur für euch!
Auch für eure Töchter!

Es ist an der Zeit,
dass ihr diese Frauen ehrt,
in dem IHR eure Macht wieder freundlich begrüßt.

Es ist an der Zeit!
Weil wir mit einem Menschenbild,
das so reduziert ist,
kein neues Leben aufbauen können.

Wir dürfen die Reihen der Frauen,
die ihre Macht,
ihre Eigen-Macht geopfert haben,
aber auch nicht verdammen!

Sondern wir müssen ihnen Respekt zollen für das,
was sie aus tiefer Liebe heraus aufgegeben haben.

Und sagen: 
DANKE an alle – ihr meine Mütter –
für das,
wovon ihr glaubtet, dass es Liebe sei.

Aber ICH werde nun wieder
– wie meine allerersten Mütter –
zu meiner Eigen-Macht stehen.

Eigenmächtiges Frau sein bedeutet,
die ganze Verantwortung zu sehen,
die ihr tragt.

Liebe anzunehmen
und so zu erfüllen,
wie es vor eurem Gewissen
Recht ist.

Ich möchte noch einen weiteren Punkt ansprechen: 
Was denkt ihr,
wie lange Frau sein
eine Rolle in eurem Leben spielt?

Was meint ihr? 
Bis zu welchem Alter spielt das eine Rolle,
Sybille?

Sybille: Das hört nie auf.

E: Eben.
Das hört nie auf. 
Es hört NIE auf.
Ihr seid – auch mit 90 – ganz Frau.

Heute bindet man das Frau sein an Funktionen.
Es ist gebunden an „Attraktiv sein“. 
Es ist gebunden an „Mutter sein“.
Und es ist gebunden an „Ehefrau sein“.

Früher, in alten Zeiten aber
begann nach dieser Phase
des Mutter seins,
des Attraktiv seins,
die noch viel mächtigere
und viel wichtigere Phase
der „Alten Weisen“!

Sie war Diejenige,
die das Wissen der Sippe weiter und weiter trug. 
Sie war es,
die die ganze Verantwortung
für das innere Wohlergehen der Gemeinschaft übernahm
aufgrund IHRER sozialen Kompetenz.

Es war nicht Männersache! 
Soziale Kompetenz
war Frauensache!

Und je älter eine Frau war,
umso mehr soziale Kompetenz hatte sie! 
Und das gilt auch heute noch.

Je älter eine Frau wird,
umso größer sollte ihre soziale Kompetenz sein. 
Und damit kann sie sehr viel
zur Gemeinschaft beitragen
weit über das Berufsleben aus.

Aber wie sieht es in der Realität aus? 
Da ist nichts mehr!

Wir sehen viele Frauen,
die früh verwitwet sind
und in absoluter Isolation leben. 
Und das manchmal 10, 20, 30 Jahre lang.

Das ist ein enormes Elend. 
Eine solche Frau wird sterben mit der Gewissheit:
Es ist schrecklich,
eine alte Frau zu sein.
Wo ist die Würde?

Ich möchte euch
und alle Frauen darauf aufmerksam machen,
dass ihre Weiblichkeit
eine quasi höhere Oktave bekommt,
je älter sie wird.

So wie sie zu Beginn die soziale Kompetenz
für die Beziehung mit ihrem Mann trug,
dann mit ihren Kindern… 
So nimmt sie zu an Wissen und Weisheit,
je älter sie wird
und wird sozial kompetent
eine Ratgeberin sein können,
wo immer sie ist.
So ist es die natürliche Anlage!

Wie weit entfernt seid ihr wieder davon. 
Wie trostlos die Aussicht,
eine alte Frau zu werden:
Das ist keine Ehre mehr.

Ich möchte euch Mut machen,
das zu ändern. 
Jeder kann das persönlich für sich ändern!

Jeder kann sich für SEIN Alt werden
als Ziel setzen,
soziale Kompetenz zu erreichen
und damit dem Netzwerk zur Verfügung zu stehen.

Nicht mehr nur den eigenen Kindern,
sondern darüber hinaus zu greifen.

Ja? 
Habt ihr mich verstanden?

Sybille: Ja.
Also nicht in Pension gehen?

E: Nein, nein. 
Ihr werdet in vielen Dingen an Freiheit gewinnen,
zweifellos.

In Pension gehen würde ja bedeuten,
diese Freiheit nicht nutzen zu können, Sybille.
Wie überaus langweilig!
Und nichts ist der Seele
widerwärtiger als Langeweile!

Sybille: Das ist wahr.

E: Ja, ja.

Sybille: Das stimmt.

E: Ja?
Das ist ja das Gegenteil von Leben.
Gut, dass war das, was ich noch zufügen wollte.

Und lieber Hajo,
ich danke dir für deine Geduld.

Aber du siehst:
Es ist ein wichtiges Thema
für immerhin die Hälfte der Menschheit.

Wir werden uns ganz gewiss auch
über die Ehre der Männer unterhalten müssen,
die schwerer erkauft werden muss
als je in eurer Zeit.
Ja?

Hajo: Ja.

E: Gut.

Hajo: Ja, danke ich dir.

Sybille: Ich danke auch.

Claudia: Danke vielmals.

E: Ich habe es gern getan.
Ich freue mich,
dass ihr so kluge und geduldige Zuhörer wart.

Findet eure Lebensfreude. 
Findet zu EUCH mit ALLEM,
was ihr seid.
Nichts ist sekundär. 
Nichts ist primär.

Kopf und Bauch: 
Wo kämen wir hin,
würde Letzteres fehlen.
Arbeiten und Genießen: 
Was wäre es für ein Leben,
würden wir Letzteres aufgeben?

Empfangen und Danken. 
Das schafft Vertrauen ins Leben selbst!

Ich wünsche euch schöne Tage.

Hajo: Ja, ich wünsche dir auch ein schönes Sein.