Liebe

Schutzengel – Nicht eine Liebe ist je umsonst geliebt.

Nicht eine Liebe ist je umsonst geliebt!

Ihr Menschen neigt dazu, eine Liebe daran zu bemessen,
wie sie letztlich ausging…
Zu welchem Resultat letztlich das Verliebt sein führte.
Aber der Wert einer Liebe misst sich nicht daran,
sondern an dem, was ihr einander gegenseitig lehrt.
Gutes oder Schweres.
Gelernt wird immer
und wichtig ist jede Liebe,
groß oder klein.

Auch Enttäuschungen und Trauer
sind wichtige Punkte eurer Reifung.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Bernadette,
der Guidin von Astrid zu verbinden.

Ich muss einen sehr, sehr mühsamen Weg bergauf gehen.
Eigentlich ist es weniger ein Weg,
sondern eher ein ausgewaschener Bachlauf.
Teilweise muss ich mich mit den Händen hochziehen,
dann wieder rutsche ich ab, muss wieder von vorn beginnen.

Es ist Nacht,
nur der Mond wirft sein fahles Licht auf die bergige Landschaft.

Irgendwas in mir rebelliert,
aber gleichzeitig graut es mich davor, NICHT zu steigen…

Ich will sehen, woher ich eigentlich komme und schaue zurück.
Unter mir liegt ein finsterer Wald mit großen entlaubten, moosbewachsenen Bäumen.
Nebel liegt zwischen den großen Ästen
und um nichts in der Welt möchte ich da wieder runter müssen.
Also steige ich weiter und weiter.
Die Hände sind aufgerissen, die Knie schmerzen.

Wenn es doch nur endlich ein Ende hätte!
Ich fürchte, dass mich meine Kraft gleich verlässt.
Ich bekomme kaum noch Luft
und mein Herz trommelt schmerzhaft neben dem Brustbein.

Jemand ruft mich von da oben!
Eine warme, sanfte Stimme, ich hoffe, es ist Bernadette.

Endlich erkenne ich ihr liebes Gesicht.
Sie reicht mir ein Seil hinab,
ich soll es mir um den Leib binden,
was ich mehr als gerne tue.
Sie zieht mich hoch, wie im Flug nehme ich die letzten Meter,
um endlich atemlos und erschöpft neben ihr zu stehen.

B: Du lieber Himmel, was tust du nur! (Lachend.)

U: Na, hör mal!
Du hast mich doch hier her geführt!

B: Ich?!
Nein, das ist dein Leben!

U: Was?!

B: Aber ja doch, Kind!
Das ist DEIN Wald der Finsternis dort unten, deine Vergangenheit.
Und das hier, das hast DU dir als Weg genommen!

U: Als Weg zu dir?

B: Nein, als Weg, um deine Ziele zu erreichen!
Kein Guide käme je auf die Idee,
euch solche Tortouren an zu empfehlen!
Siehst du, nun staunst du! 
Aber es kann dir doch nicht neu sein!

U: Nein, neu ist es mir nicht…
Aber was hat es im Reading mit Astrid zu suchen?

B: Ganz einfach: Astrids Seele denkt gar nicht daran,
sich solche Wege zu wählen.

Du bist es, die daran glaubt:
Dass nichts, was nicht erkämpft und erlitten wird,
von Bestand sein kann!
Ja schlimmer noch: 
Dass nichts, was nicht erkämpft oder erlitten wird,
RICHTIG sein kann.

Ich bitte um Verzeihung, dass ich es dir so offen sage! 
Aber deine Ansicht ist gründlich falsch, meine Liebe. 
Schau nur dort!

Sie zeigt in eine andere Richtung.
Unter dem hellen Mond sehe ich einen sich vielfach windenden Weg,
der hinab führt in einen ebenso finsteren Wald,
wie es der meine war.

Auf dem Weg sehe ich langsamen Schrittes Astrid gehen. 
Sie scheint fast zu tanzen.

Der Anstieg ist mindestens genauso hoch wie bei mir,
aber durch die vielen Windungen bei weitem nicht so steil.

Astrids Seele scheint fast zu schweben.
Manchmal bleibt sie stehen,
schaut in den Himmel
und scheint die Sterne zu zählen.
Dann endlich geht sie weiter.
Manchmal setzt sie sich auf einen Stein
oder lehnt sich an einen Baum so,
als wolle sie Kraft aus ihnen schöpfen…

Und dann geht sie wieder weiter hoch.

B: Siehst du?
Ist das nicht ein schöner Anblick?

U: Doch, ich freu mich, dass sie einen solchen Weg geht.

Bernadette lachend: Ja!
Und obwohl er so leicht ist, ist er doch RICHTIG.

U: Bernadette, ich will dir nicht widersprechen.
Aber ich finde nicht, dass Astrid einen leichten Lebensweg hatte.

B: Hm, hm, da hast du etwas falsch verstanden.
Es geht nicht um den Lebensweg!
Sondern um den Weg,
der aus dem angeborenen Unglück heraus führt
zum eigenen Sinn des Lebens,
zur eigenen Lebensfreude und Erfüllung.

Aus der Knechtschaft hin zur Freiheit,
wenn du es so willst.

Ihre Ausgangsposition war so finster und kalt wie deine!

U: Oh, jetzt verstehe ich!
Dann freue ich mich umso mehr, dass sie es leichter hat.

B: Daran freue ich mich auch!
Weißt du, warum es so einen Unterschied gibt?

U: Da kann ich nur spekulieren…

B: Das Schlüsselwort ist Vertrauen!
Ein tiefes und grundsätzliches Vertrauen darin,
dass nichts geschieht 
– so schlimm es auch sein mag –
aus reiner Liebe zu ihr.

Sie ist so in der Tiefe ihrer Seele
IMMER ein glückliches Gotteskind.

U: Das ist schön!
Ja, das macht den Weg leicht,
ich begreife, was du meinst.

B: Ja, das ist das Geschenk der „guten Fee“ an Astrid. 
Ihre Seele hat es als Gewissheit in sich bewahrt: 
Gott liebt mich! 
Egal, was ich erlebe:
Er liebt mich ganz gewiss!

Bist du jetzt ein bisschen traurig?

U: Nein, ich freue mich für Astrid!
Und ich selbst werde viel beten müssen,
um meine Wahrheit
– dass Glück nur unter Schmerz und Opfer zu erreichen ist –
in eine Wahrheit zu ändern, die der ihren ähnelt.

B: Du wirst es ändern!
Da bin ich sicher!

U: Ich habe ein wenig ein schlechtes Gewissen,
denn nun habe ich vielleicht mehr von dem Reading hier als Astrid! 
Du hast mir so sehr damit geholfen!

Bernadette lachend: Ach, siehst du!
Nichts darf leicht sein!

Astrid hat dich so lieb, sie wird sich freuen,
dass ich dir helfen konnte, zu verstehen!
Beruhigt dich das?

U: Ja, ich möchte sie nur nicht enttäuschen!

B: Das ist alles in Ordnung so.
Nun komm, lass uns über ihre Fragen reden.

U: Ja, hast du ihr denn von dir aus nichts weiter zu sagen?

B: Außer dass ich ihr IHREN Weg ins Glück zeigen wollte?
Nein, nichts weiter!

Ich bin sehr zufrieden mit ihrer Entwicklung
und freue mich jeden Tag wieder,
dass ich ihr Guide bin.

U: Gut, dann also hier die Fragen.
Ich bin mir nicht sicher,
ob ich überhaupt alle stellen darf,
einige haben prognostischen Charakter…

Bernadette lachend:
Wessen Verantwortung ist das?
Deine oder meine?

U: Deine!

B: Siehst du!

U: Na schön, die wichtigste Frage, die sie hat, ist die,
ob sie jetzt ihren Wunschberuf als Heiler beginnen darf.

B: Du darfst dich JETZT auf den WEG
zu deinem Wunschberuf machen.

Astrid, der Freude folgen,
dem Ruf gehorchen,
auf dem Weg sein,
das bedeutet vorangehen.

Erfahrungen sammeln,
neue Blickwinkel einnehmen,
manchmal auch Pausen einlegen,
manchmal die Richtung wechseln gerade so,
wie die Windungen des Weges,
die einmal nach links, einmal nach rechts führen,
doch immer das gleiche Ziel haben.

So soll er sein: dein Weg zum Heiler sein.

Horch, Uta! 
Beschreibe, was du hörst!

Ich höre aus der Ferne einen Klang,
der mich an eine Klangschalen-Meditation erinnert:
tiefe, warme Töne,
dann wieder helle, klare…

Schnell, dann langsam…
Diese Töne scheinen das ganze Land zu erfüllen
und sie rufen Resonanzen in mir hervor.
Ich spüre, wie ich mich je nach Art der Töne entspanne
oder aktiviert fühle.
Das ist sehr, sehr spannend.

B: Schön, nicht wahr?

U: Ja…

B: Mehr darf ich nicht sagen.

U: Gut. Dann vielleicht die nächste Frage: 
Diese wunderbare Liebe aus dem ersten Weltkrieg:
Habe ich schon einmal Kontakt in diesem Leben mit ihm gehabt
und findet er mich
oder muss ich ihn suchen?

B: Astrid, wenn du schon einmal Kontakt gehabt hättest,
hättet ihr beide es gewusst.

Aber bedenke: 
Jede Liebe, die geliebt wird,
ist wichtig und einzigartig,
ist Teil eures Lebensplanes
und Bestandteil eines wichtigen Versprechens,
den sich eure Seelen gaben.

So gesehen: 
Nicht eine Liebe ist je umsonst geliebt.

Ihr Menschen neigt dazu,
eine Liebe daran zu bemessen,
wie sie letztlich ausging…

Zu welchem Resultat letztlich das Verliebt sein führte.
Aber der Wert einer Liebe misst sich nicht daran! 
Sondern an dem, was ihr einander gegenseitig lehrt!

Gutes oder Schweres:
Gelernt wird immer
und wichtig ist jede Liebe: groß oder klein.

Auch Enttäuschungen und Trauer
sind wichtige Punkte eurer Reifung.

Wenn ich dir jetzt nicht sage,
ob und wann du ihn wieder triffst,
dann deshalb:
Weil ich deine Seele frei haben möchte
von Vorstellungen und Erwartungen,
die doch ohnehin jeder frisch Verliebte in sich hegt.

Es wäre doch keine Verliebtheit vorhanden,
wäre uns der Eine
nicht eben gerade aus der Verliebtheit heraus
der einzig Wahre.
Man kann nicht ein wenig lieben:
Man ist verliebt!

Uta, sagtest du nicht einmal:
Der Zustand der Verliebtheit
sei eine besondere Form von Wahnsinn?

U: Ja…

B: Ja!
Und ihr braucht diese Form von Wahnsinn,
sonst würdet ihr euch nicht verlieben
und sonst würdet ihr viele wichtige Erfahrungen nicht machen.

Astrid, ich will,
dass du offen für das Wunder des Verliebt seins bleibst! 
Dass du es annimmst als Geschenk
und dich daran freust, wie es ist,
ohne dass du mit Erwartungen beginnst,
die so hoch sind, dass sie erschrecken könnten.

Geh ins Leben, Kind,
geh einfach ins Leben!
Geh und tue, was du in dir hast:
Liebe die Menschen,
alles andere ist ausschließlich meine Angelegenheit.

U: Der Granatring am Ringfinger ihrer linken Hand:
Tut es ihr gut, ihn zu tragen?

B: Nein, mein Herz!
Ganz und gar nicht!

Weißt du, er ist wie eine Erinnerung an die Schwere des Todes!
Du hast einen ähnlichen Schmuck getragen in einem Leben,
in dem er Ausdruck deiner Trauer war! 
Leg ihn bitte ab.

Er passt nicht zu deiner Aura,
sondern schafft eine Schwäche, die nicht sein muss.


Wenn du einen Schmuck suchst, dann frage dich,
ob du im Licht des Steines gerne baden würdest oder fliegen.

Stell dir vor, du wärest in der Lage,
in ihn hinab zu tauchen wie in ein Meer!
Wenn du dich bei der Vorstellung wohl und stark fühlst,
dann ist es der rechte Schmuck.

Fühlst du aber Spannung und Schwäche,
so meide diesen Schmuck.

U: Warum ist das erste Kind in ihrem Bauch gestorben?

B: Es wollte so gerne noch
ein klein wenig mit dir verschmelzen,
aber es wollte nicht inkarnieren!

Es hat dich an deine eigene Trauer geführt! 
Aber auch an das Wunder der Verschmelzung erinnert,
mehr war nicht sein Wunsch.

Es ging, wie es kam:
leise und einfach…

Engel sagen manchmal nur „Guten Tag“:
ohne Auftrag, ohne Ziel.

So sind Liebende mitunter.

U: Sie sehnt sich danach,
eine Seele aus der siebten Ebene
von der ersten Sekunde an mit Liebe zu begleiten.
Darf ich in diesem Leben noch einmal Mutter
für so eine mutige Seele werden?

B: Astrid?
Das BIST du schon!

Nicht jeder Seele ist es anzusehen, wenn sie Kind sind! 
Erst recht nicht, wenn sie pubertär sind!
Aber warte nur…

Du wirst es sehen und zwar doppelt!
Gerade darum ist es so wichtig,
dass du deine Liebe lebst!

U: Danke, Bernadette,
ich weiß, es ist nicht viel,
was ich der Astrid schicken kann.

B: Uta, ich zähle gewiss nicht die Seitenzahl
und Astrid auch nicht.

Schau, sie ist wirklich eine Liebende! 
Und wichtiger als alles Andere ist für sie, zu wissen,
dass sie Recht damit hat,
Vertrauen zu haben,
Hoffnung zu hegen und
den Mut zu bewahren, ihr Ziel anzugehen.

Und alles das habe ich bestätigen können…
Sie hat Antworten bekommen:
Manche werden sie glücklich machen,
andere nachdenklich…

Aber sie weiß:
LETZTLICH geschieht nichts, nichts, nichts,
das NICHT dazu dienen würde,
ihre Liebe in der Welt zu leben.

Denn ihre Liebe ist Teil der Liebe Gottes!
Es sind ihre Hände,
es sind ihre Worte,
die Werkzeug seiner Liebe sind.

Sie möchte nichts so sehr wie das!
Und niemand geht je leer aus,
der diese Hoffnung in sich trägt.

Und nun, liebe Uta, geh und ruh dich aus. 
Du warst lange krank,
nicht jeder Tag muss ein Tag voller Anstrengung sein!
Das glaubst du nur!

Und du, meine geliebte Astrid, sei getrost!
Wir sind bei dir!
Wohin auch immer der Weg sich wenden mag:
Letztlich erreichst du dein Ziel!

Ich bin, sehr, sehr stolz auf dich.

U: Danke, Bernadette, Lebewohl.

B: Ich danke dir!
Probiere sie nur:
die Leichtigkeit des Seins!