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Elia – Jedes Medium ist anders.

Die verborgenen Gaben eines Mediums:
Jedes Medium ist anders!
Elia bei einem Medialen-Seminar

Zu Gast ist Erika.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Erika: Hallo.

Elia: Guten Abend, Erika.
Erika, sag nicht, du seiest mutlos.
Du hast sehr viel Mut.

Angst muss man haben, um Mut zu entwickeln.
Und warum entwickelst du diesen Mut?
Weil es dich zieht, ganz zu werden.
Mit dir Eins sein ist dein dringendstes Ziel.

Das ist dir so dringend, dass du sehr viel auf dich nimmst.
Mit dir Eins sein ist ein Wunsch, der dich treibt:
viel weiter, viel tiefer, als du je gedacht hast.

Du bist jetzt an einem Wendepunkt deines Lebens.
Du hast lange genug das erfühlt,
von dem du dir sicher sein konntest,
dass es in den Augen deiner Wahrnehmung
und der Anderer recht und richtig ist.

Aber du stellst fest: 
Es reicht nicht, um mich ganz zu fühlen.

Es ist alles erreicht, was du dir einst ersehnt hast
und nun stellst du fest:
Es reicht nicht!

Das ist, wenn dieser Prozess in einem Menschen beginnt,
zuerst einmal sehr schmerzlich!

Und hier trennen sich jene Seelen,
die bereit sind, in die Tiefe zu wachsen,
von denen, die stattdessen in Bitternis und Groll geraten.

Deine Seele hat diese Wende
als Herausforderung betrachtet!

Du hättest auch anders reagieren können.
Du hättest vom Leben verbittert und enttäuscht sein können.
Du hättest sagen können: 
Was sind das für Ziele,
die mich dennoch innerlich leer zurücklassen?

Aber du hast Mut.
Du schimpfst nicht auf das Leben und auf das Schicksal.
Du weigerst dich, Sinnlosigkeit als Existenzbasis zu betrachten.
Sondern du gehst über deine eigenen Grenzen hinaus
weiter tapfer deinem Ziel zu.

Ich beginne diesen Abend mit diesem großen Lob.

Es mag dir selbstverständlich erscheinen,
aber wir sagen dir:
Das ist es nicht!
Es ist besonders, es ist außergewöhnlich
u
nd es ist mutig.

So wollen wir uns freuen über diese Stärke.
Und wir wollen uns freuen
über diesen grundlegenden Optimismus ins Leben!

Vieles Schweres hast du schon getragen.
Viele einsame Stunden hast du ausgehalten. 
Was Einsamkeit ist, weißt du.

Was Unverstanden sein ist, weißt du.
Was Fremd sein inmitten doch so vertrauter Menschen ist,
weißt du.

Und doch kein Anlass für dich, zu verbittern.
Weil trotz all der Not und der Dunkelheit da etwas in dir ist,
das manchmal scheinbar grundlos optimistisch bleibt!

Manchmal ist dieser Optimismus in dir wie ein leuchtendes Feuer
und manchmal reicht es gerade noch
für einen kleinen Kerzenschein.

Aber er ist letztlich immer da!
Und auch darüber freuen wir uns.

Denn das unterscheidet dich heute
von deiner Einstellung in anderen vergangenen Inkarnationen.

Dieses Mal willst du dich nicht zur Verbitterung verleiten lassen.

Das ist ein großes Geschenk, das deine Seele dir selber macht.

Und nun stell deine erste Frage.

Erika: Ja, wie kann ich diese Scheu ganz verlieren
vor dieser Wahrnehmung?

Das, was mich jetzt noch so blockiert.

Elia: Was dich jetzt blockiert, kommt aus alter Zeit.
Es hat nichts mit deinem Willen zu tun.
Es hat nichts mit deinem Verstand zu tun.
Es ist eine alte karmische Last!

Und ihr werdet – ich bitte euch – diese Last auflösen.
Ich würde mich sehr freuen,
wenn du einer Regression zustimmen würdest.

Diesem Teil deiner Seele ist noch kein Frieden widerfahren.

Es ist nicht die Inkarnation, von der Anthes dir erzählte. 
Sondern es ist Eine noch davor.
Ja?

Magst du das tun?

Erika: Ja, gerne.

Elia: Okay, ich denke, dann wird es dir sehr viel leichter fallen,
das anzunehmen.

Dann allerdings bedarf es einfach des Vertrauens darin,
nicht falsch zu liegen. 
Ja?

Einiges wirst du hier an Theorien lernen. 
Einiges wird das Leben dich lehren.

Du wirst, so bedauerlich das ist,
keine Fotos vom Jenseits machen können.

Du wirst auch von uns kein Diplom erhalten.
Das Leben beweist sich selbst
und darauf wirst du dich verlassen!

Die Worte des Jenseits beweisen sich selbst. 
Das wirst du erfahren.

Der Wert der Worte wird für dich
ein neues Bewusstsein bekommen!

Worte, die du aussprichst
und die dennoch nicht deine sind.

Ratschläge, die du gibst
und die dennoch nicht deine sind.

Du als Sprachrohr bedeutet eben auch:
Zu akzeptieren, dass das, was daraus folgen mag,
sich deiner Einflussnahme völlig entzieht.

Hier liegt die Angst!
Du kannst nicht beeinflussen, was deine Worte auslösen.
Und das macht Angst!
Du bist so lange schon darauf trainiert,
deinen Worten mit Vorsicht zu begegnen:

“Was ich sage, habe ich zu verantworten!”
Das ist eine deiner Wahrheiten.

Aber wenn du ein Sprachrohr bist:
Dann kannst du nichts verantworten,
nichts lenken,
nichts mäßigen,
aber auch nichts manipulieren.

Ohnmächtig den eigenen Wirkungen zuschauen müssen!
Und hier liegt die Angst! 
Die wollen wir auflösen, ja?

Erika: Ja.

Elia: Deine nächste Frage bitte.

Erika: Kannst du mir sagen,
was genau mein mediales Spektrum ist?

Elia: Ja, das hat dir Anthes schon gesagt. 
Deine Frage etwas exakter formuliert
könnte vielleicht wie heißen?

Erika: Kann ich Auren sehen lernen?

Elia: Ich möchte deinen Aufmerksamkeits-Fokus
auf eine ganz andere Fähigkeit bringen.
Auren sehen bedeutet nichts anderes
als Energiestrukturen wahrnehmen.
In diesem Fall über das Visualisieren!

Was geschieht da genau?
Der Mediale nimmt eine bestimmte Energiedichte wahr,
die ist unterschiedlich.

Diese Wahrnehmung erfolgt in seinem Gehirn völlig ohne Bild.
Aber da er ein Mensch ist und ein Bild braucht,
um sich im Bilde zu sein, um zu verstehen,
gibt er der Energiestruktur eine Farbe.

Und die Farbe, die er sieht,
die entspricht seinen Vorstellungen davon,
welche Art der Energie diese Farbe ausdrückt.

Ich will das an einem einfachen Beispiel erklären: 
Uta hat – als sie begann, Auren zu sehen –
die Farbe weiß wahr genommen.

Und ihr wurde sehr bald klar, dass,
wenn sie weiß sah, dort Energie verloren gegangen war
und zwar ganz erheblich.

So sehr, dass sehr häufig der nahende Tod
für sie darin zu sehen war.

Andere Medien geben der Farbe weiß
in der Aura eine völlig andere Bedeutung.
Die Bedeutung von Reinheit, Klarheit und
hoher Energie.

Wir haben also hier zwei gegensätzliche Pole!

Bei Uta war es wenig Energie und Tod
und bei einem anderen Medium höchste Energie.

Woran liegt das?
Das liegt an der Prägung der Seele selbst!

Utas Seele ist sehr oft in China inkarniert! 
Und Weiß hat für sie nach wie vor eine Verbindung mit Tod.

Die Seele des anderen Mediums
aber ist sehr oft im christlichen Raum inkarniert.
Und da hat Weiß die Bedeutung von Reinheit.

Du nimmst die Energien wahr um einen Menschen herum,
sogar in einem Menschen.

Aber du setzt sie noch nicht in eine Farbe um.
Nicht weil du das nicht könntest, sondern weil du dir unsicher bist,
ob das Ergebnis richtig oder falsch wäre. 
Ja?

Du spürst ganz genau,
ob ein Mensch in innerer Unruhe ist,
ob er sich in einem ausgeglichenen Zustand befindet
oder ob ihn vielleicht sogar eine Sucht oder Hass sehr erfüllt.

Das spürst du!

Du meidest diese Menschen,
stellst dich nicht in deren unmittelbare Nähe
und fühlst dich unangenehm berührt,
wenn sie in deine Nähe gehen.

Aber du gibst dem keine Farbe.

Wenn Hass eine Farbe hätte,
welche Farbe würdest du ihm geben?

Erika: Rot vielleicht.

Elia: Ja. 
Wenn Zufriedenheit eine Farbe hätte,
welche Farbe würdest du ihr geben?

Erika: Gelb.

Elia: Ja. 
Siehst du, das sind deine Farben. 
Hätte ich jemanden Anderen gefragt,
hätte er mir vielleicht auf die Frage,
wie die Farbe bei Hass ausschaut,
Lila geantwortet und bei Frieden Grün.
Ja?

Erika: Ja.

Elia: Es sind deine Farben
und deine Farben sind auch immer richtig.

Entscheidend ist nicht die Farbe,
sondern die Information, die für die Farbe steht.

„Aha, hier nehme ich Rot wahr. 
Ui, dieser Mensch ist von Hass geleitet.“

Das ist das eigentlich Interessante. 
Ja?

Die Symbolik zu verstehen als Informationsträger!
Weißt du, warum das nötig ist?

Erika: Hm?

Elia: Weil in der Symbolik eine sehr lange Information
in einem kurzen Wort, in einer Farbe
oder in einem Symbol zusammengefasst werden kann.

Mediale Übermittlung ist so viel schneller
als euer Auffassungsvermögen,
dass es einfacher ist, mit euch über Farben und Symbole
Informationen weiterzugeben.

Wir können sehr viel mehr Inhalt in kürzerer Zeit
an euch weitergeben!
Vorausgesetzt, ihr seid in der Lage, eure Symbolik zu entschlüsseln.

Aber das Entscheidende, die Gabe, die dahinter steht,
ist und bleibt: überhaupt empfindsam für Energien zu sein!

Ob du Farben siehst oder Klänge hörst oder nur eine Idee hast:
Was wirklich zählt, ist die Entschlüsselung,
das Übertragen dessen in Gedanken,
in einen Satz, mit dem du etwas anfangen kannst.
Ja?

Deshalb möchte ich, dass du beginnst, zu akzeptieren,
dass deine Symbolik und deine Farben
ganz und gar dein eigenes System sein müssen!

Ihr sprecht von Indigo-Kindern.
Ist es nicht faszinierend, dass nur ein einziges Medium
jemals wirklich die Indigo-Farbe um so ein Kind gesehen hat?
Es hatte nur für sie diesen Wert.

Und alles, was nachfolgte, das war ein Nachgelesen haben.

Aber du brauchst deine eigene Information,
auf die du dich verlassen kannst!
Ja?

Denn immer dann,
wenn du ein System übernimmst, eine Wertung übernimmst,
die nicht deinem eigenen inneren Schlüssel entspricht,
dann wirst du Zweifel am Ergebnis haben!

Da stimmen Deutung und Empfindung nicht mehr überein!
Das ist ein weiteres Problem bei dir:
Ich empfinde so, aber gedeutet wird dies so.
Und das passt nicht. 
Ja?

Erika: Hm.

Elia: Medialität heißt: Eine sensible, verfeinerte Empfindsamkeit
für die eigene Intuition zu bekommen.

Ich hab eine Intuition und die ist so
und die erlaubt diesen Schluss – für mich.

Früher einmal, ganz am Ursprung der menschlichen Geschichte,
da saßen nicht 10 mediale Menschen beieinander.

Da hatte jede Sippe vielleicht ein, zwei solcher Menschen,
höchstens Zwei.

Da gab es keinen Austausch.
Da gab es keine Bücher, in denen stand,
was sie zu deuten hatten, was sie wahrnahmen.

Sie hatten nur sich und – wenn sie Glück hatten –
vielleicht noch einen Verwandten, mehr nicht.

Sie mussten sich ganz und gar auf ihre Intuition verlassen.
„Wenn ich dies und das fühle,
weiß ich, dann geschieht das und das.“

Die Medialität ist qualitativ unterschiedlich
und sie ist umso höher,
je mehr ein Medium bereit ist, an sich selbst zu lernen:
Immer wieder analysierend, beobachtend
die eigene Wahrnehmung trainieren.

„Ich habe dies wahrgenommen und das ist geschehen. 
Ich habe dies oder das empfunden
und das und das lag zu Grunde.“

Das gilt auf allen Ebenen, ja?

Erika: Hm.

Elia: Habe ich so deine Frage beantwortet?

Erika: Ja.

Elia: Ja. 
Hast du noch eine Frage dazu?


Erika: Ja, noch ein bisschen in dem anderen Bereich: 
Die Tiefe der Emotionen dann in Anderen zu erkennen,
wie ich da jetzt dann in Zukunft helfen soll.

Elia: Ich denke, deine Frage zielt in die Richtung:
Wie wende ich meine Gabe an, ja?

Erika: Ja.

Elia: Ich möchte das mit dir erarbeiten, wenn ich das darf.
Menschen sind sich häufig selbst der Energien,
in denen sie leben, nicht bewusst.

Sie leiden vielleicht sogar unter den Energien,
in denen sie sich bewegen, arbeiten und leben.

Kannst du dir vorstellen,
was mit diesen Menschen geschieht?

Erika: Ja, die fühlen sich nicht wohl dann.

Elia: Bestenfalls.
Schlimmstenfalls erkranken sie
oder ihre negativen Seiten arbeiten sich sehr heraus. 
Ja?

Was würdest du meinen? 
Welche Berufsgruppe wäre dafür zuständig?

Erika: Oh, keine Ahnung…

Elia: Ja, dann denk nach…

Erika: Wie meinst du das jetzt genau?

Elia: Wer schafft Umfeld für den Menschen?

Erika: Umfeld?

Elia: Nun gut. 
Häuser werden gebaut, Gärten werden gepflanzt,
Kleidung wird entwickelt:
Das alles ist Umfeld.

Erika: Ja.

Elia: Wenn hier Energien nicht stimmig sind,
kann schlimmstenfalls ein Mensch erkranken,
bestenfalls ermüdet er.
Ja?

Energien in Gebäuden und auf Plätzen, das kennst du.
Du weißt, wie sich gute und schlechte Energie anfühlt.
Hier haben wir eine deiner Gaben!
Ja?

Erika: Hm.

Elia: Des Weiteren:  Ein Mensch erkrankt immer wieder,
hat immer wieder neue Gebrechen,
aber es lässt sich kaum etwas körperlich feststellen.

Auch ist er psychisch nicht krank. 
Wie könnte man einem solchen Menschen helfen?

Erika: Ja, da müsste man rauskriegen, was ihm nicht gut tut.

Elia: Richtig. Da sind wir wieder bei Energien.

Erika: Ja.

Elia: Hier sind wir wieder bei Energien. 
Das kann sehr unterschiedlich sein.

Es kann etwas zu tun haben mit seiner Lebensweise,
mit seiner Art, sein Leben zu sehen.
Ja?

Den Druck, den er sich selber macht oder das innere Ab-Urteil.
Sich selbst verwerfen, kann sehr Krank machen!
Welche Berufsgruppe würdest du dem zuordnen?

Erika: Was ihn Krank macht?

Elia: Was ihm hilft.

Erika: Was ihm hilft?

Elia: Die Ärzte scheiden aus!
Sie sagen: Der ist organisch gesund.

Die Psychologen scheiden aus,
auch sie sagen, der ist psychisch gesund.
An wen wendet er sich?

Erika: Na, an ein Medium.

Elia: Zum Beispiel, ja. 
Ein Medium, das schaut:
Was ist deine Last?
Was ist das, was dich Krank macht?
Ja?

Erika: Ja.

Elia: Siehst du. 
Das sind im Wesentlichen die Möglichkeiten, die wir sehen.

Das lässt sich sicherlich erweitern, ausbauen.
Aber das müssen wir dir überlassen.

Ich sage dir, was nicht in deinem Repertoire liegt.
Vielleicht hilft dir das ja auch.

Du kannst nicht in die Zukunft sehen!
Das ist nicht deine Aufgabe!
Du kannst das Jetzt sehen und das Gestern.
Und das ist gut genug! 
Ja?

Erika: Ja.

Elia: Aber du bist nicht dazu da, um Zukunftsprognosen zu stellen. 
Du kannst auch – und das ist wichtig –
Kontakt mit jenseitigen Energien aufnehmen.
Ja?

Es gehört auch zu dem Bereich:
„Was kann einen Menschen belasten“. 
Dies sind deine Fähigkeiten.

Was du nicht kannst:
Du kannst nicht mit Kraft deines Willens Dinge verändern.
Also magische Fähigkeiten besitzt du keine.

Gut. Ich hoffe, dass ich dir damit mehr Klarheit verschaffen konnte.

Erika: Ja.

Elia: Wofür du dich letztlich entscheidest,
in welches berufliche Umfeld du das bringst: 
Das wollen wir dem Leben überlassen.

Dem vorzugreifen, steht mir nicht zu.

Aber vielleicht als Ermunterung:
Da, wo du dich freust, zu helfen, da ist es gut.
Hm?

Erika: Ja.

Elia: Es muss nämlich auch dir Spaß machen!
Es muss zumindest aber begeistern, interessant sein! 
Ja?

Erika: Ja.

Elia: Gut.