Sterben

Die Meditation für Trauernde…

Meditation für trauernde Hinterbliebene

Elia

Vorwort:

Diese Meditation ist ganz besonders wichtig.

Auch für die Jenseitigen.

Jenseitige, die sich noch nicht für das Jenseits öffnen konnten,
erfahren so von der Möglichkeit, wie sie vorgehen können,
ohne dass es ihnen Angst macht.

Es ist ihnen eine immense Hilfe, wenn sie verwirrt sein sollten.

Diese Übung ist ganz besonders wichtig für jene Jenseitigen,
die einen Unfall hatten.
Oder die sich verpflichtet fühlen, weiter für ihre Angehörigen zu sorgen.
Oder auch für jene Jenseitigen,
die Suizid begangen haben.

Es wäre ein wirklich großer Schritt,
wenn diese kleine Übung in dieser Weise überall da stattfinden würde,
wo jemand ins Jenseits wechseln musste.

Meditation:

Liebe Freunde, ihr trauert.

Ihr habt gerade erst einen großen Verlust erlitten.

Ein Mensch, den ihr liebtet, ist aus eurer Ebene in eine andere gegangen.

Schmerz, Stillstand aller Emotionen wechselt ab mit Emotionen,
die so heftig sind, dass sie euch an den Rand eurer Kraft bringen.

Ihr kennt euch selbst nicht mehr.

Ihr versteht die Welt nicht mehr.

Alles ist fremd geworden, alles anders.

Ihr begegnet der grausamsten Wahrheit eures Lebens, die heißt:

Tod ist Wirklichkeit.

Ihr braucht so sehr einen Rat, einen Halt.

Noch keinen Trost,
für Trost ist es noch zu früh.

Ich möchte euch eine Hilfe geben in dieser Phase eurer Trauer.
Es ist nur ein kleiner, symbolischer Akt,
der euch hilft und der euren Verstorbenen hilft.

Denn vielleicht hat der den Weg noch nicht gefunden zu uns: 
zum Frieden, zur Liebe, zur Freiheit.

Und vielleicht trauert er auch wie ihr.

Darum möchte ich euch eine kleine Übung vorschlagen,
die ihr bitte nicht wortwörtlich nehmt. 
Sondern versucht bitte, im Herzen zu begreifen
und dann versucht, sie so zu gestalten, wie es für euch richtig ist.

Wenn jemand von euch gegangen ist, vor kurzer Zeit erst, dann macht folgendes:

Nehmt ein Bild von ihm und stellt es vor euch
und stellt daneben eine weiße Kerze
und zündet sie an und spielt ein Lied, ganz leise.
Vielleicht ein Lied, dass er liebte, vielleicht eins, dass ihr liebt.

Und dann schließt die Augen und sagt seinen Namen und dann erinnert euch.

Erinnert euch an den schönsten Tag, den ihr miteinander hattet.

Und dann sagt seinen Namen und sagt:

Ich danke dir für jeden Tag.

Und dann erinnert euch an sein Gesicht, wenn er schlief. 
Und dann sagt:

Ich danke dir für dein Vertrauen.

Und dann erinnert euch an die schönste Umarmung, die ihr hattet,
und dann sagt:

Ich danke dir für deine Liebe.

Und dann stellt ihn euch vor:

In einem Garten mit einem weiten Blick, hohe Bäume, die blühen
und eine Sonne, die alles erhellt
und einen Duft wie Rosen.

Stellt ihn euch vor, wie er da steht.

Stellt ihn euch vor, ihr steht vor ihm.

Und dann sagt ihm, sagt ihm alles, was ihr noch zu sagen habt.

Sprecht von eurer Liebe.

Sprecht von eurem Verlust und sprecht von eurer Hoffnung,
dass es ihm gut gehen möge.

Und dann, wenn ihr ihm all das gesagt habt, dann sagt ihm:

Und nun geh, Lieber, und lass es dir gut gehen.

Nimm die Liebe an, die dir gegeben wird.

Alles ist gut!
Du hast alles getan, was du tun konntest.

Alles ist verziehen, du bist frei.

Geh und lass es dir recht gut gehen.

Sagt ihm dieses…

Und dann stellt euch vor, wie ihr geht.

Winkt noch einmal und ihr versprecht euch,
weiter füreinander da zu sein und es euch gut gehen zu lassen,
da wo ihr seid.

Und dann stellt ihr euch eine Brücke vor.

Eine kleine Brücke über einen kleinen Bach.

Und ihr steht auf der einen Seite
und euer lieber Verstorbener geht auf die andere Seite.

Das helle Licht strahlt auf ihn.

Und dann dankt ihm noch einmal
und öffnet eure Augen wieder.

Schaut auf das Bild, schaut auf die Kerze,
löscht die Kerze mit einem Zug.

Und morgen um die gleiche Zeit dürft ihr das Gleiche wieder tun.

Lasst es nicht länger sein als eine viertel Stunde.

Tut es täglich in den ersten sechzig Tagen.

Und von da an tut es, wenn ihr es möchtet.

Und wenn ihr es vergesst, ist es ein gutes Zeichen.

Dieses möchte ich euch als Vorschlag geben für jene Zeit,
die am Schwersten ist:
für die Zeit kurz nach eurer Trennung.

Ich grüße euch herzlich

Elia

Ein Guide von vielen.