Riten

Elia – Es gibt Riten zur Anleitung, die dem Hinterbliebenen…

Es gibt Riten zur Anleitung,
die dem Hinterbliebenen eine gewisse Anleitung geben,
sich zu trennen.

Channeling mit Elia zu dem Thema:
Anhaftungen durch Ahnen.
Hier ist es eine Anhaftung in der Ahnenfolge.
In alter Zeit gab es viele Riten,
die dem Verstorbenen,
aber auch und vor allem den Hinterbliebenen
eine gewisse Anleitung gaben, sich zu trennen.

Hajo: Elia, beschäftigen wir uns mit der Großmutter von Frau Ritter.
Ich hab hier noch mal die Daten:
Das ist Helene H., 1894 geboren und gestorben 1970.

Elia: Ja.

H: Ja, und sie ist bei der Mutter von Peter anhängig,
also der Ursula…

E: Ja, ich bin informiert.

H: Ja gut.

E: Ja, wir haben es hier mit einer Seele zu tun,
die sehr Obacht gibt auf einen Menschen,
den sie sehr liebt!
Ohne dass sie bisher begriffen hat,
in welcher Situation sie ist:
Nämlich Tot.

H: Hm…

E: Es ist durchaus vergleichbar mit Rita,
aber sie ist sehr viel resoluter.
Und du wirst merken,
dass du sie mit GUTEN Worten überzeugen musst.
Sie reagiert auf gute Worte
und sie reagiert auf Autorität!

Also komm ihr ein wenig in väterlicher Autorität daher.
Das wird sie mehr ansprechen als alles Andere.

H: Hm.

E: Schimpf aber nicht mit ihr…

H: Nein.

E: Denn wenn du mit ihr schimpfst, dann wird sie bockig.
Ja?
Versuch, ihr eine Art Pastor oder Lehrer zu sein
und dann wirst du sehen,
dass du sie überzeugen kannst.

Sag ihr auch:
Dass die GANZE Familie auf ihren Liebling aufpasst
und ALLE sie stützen.
In IHRER Welt ist ihre Enkelin noch eine junge Frau,
die von nichts eine wirkliche Ahnung hat.
Es gilt, sie davon zu überzeugen,
dass es schon sehr viel später geworden ist…

H: Ah ja.

E: Und ich würde dir raten,
dass du ihr vorschlägst,
eine Zeitung zu lesen mit dem Datum, ja?
Dass sie einen Beweis bekommt.
Sie wird es dir nicht sofort glauben.

H: Wo kriegt sie denn die Zeitung da her?

E: Die liegt dort, wo sie ist.

H: Ah ja.

E: Ja?
Wenn du das bitte tust?
Gut.

H: Gut, ja.

E: Ihr könnt es in diesem Fall auch wieder so machen,
dass sie durch Uta spricht.
Ich schütze Uta!
Ja?

H: Ja.

E: Und es ist sicherlich für uns alle eine Freude,
dass wir hier unsere Liebe
wieder zu uns zurück bekommen können.
Sie ist gar zu lange Drüben
und es ist eine gar zu große Belastung für die Enkelin.

Das Ganze ist natürlich auch ein Lebensplanpunkt für Beide.

Es ist nicht ZUFÄLLIG heraus geschehen
und es ist nicht aus der Willkür heraus geschehen der Großmutter,
sondern hier haben wir auch Planpunkte.

Hier haben wir eine sehr enge Verquickung zweier Seelen,
die nur ungern von einander lassen
und die den Tod nicht akzeptieren mochten.
Beide nicht!
Das hat dazu geführt,
dass dieser Status so lange aufrecht erhalten wurde.

Um dies ein bisschen dir näher zu bringen,
welche Eigendynamik so etwas bekommen kann,
wenn nicht darauf geachtet wird:
In alter Zeit gab es viele Riten, die dem Verstorbenen,
aber auch und vor allem dem Hinterbliebenen
eine gewisse Anleitung gaben, sich zu trennen.

So gab es die Totenmessen, die gelesen wurden.
Und es gab die Gottesdienste als Erinnerung
in der evangelischen Kirche für Verstorbene.

Es gab WIRKLICH ALS FEIER bestimmte Tage im Jahr,
die dem Abschied nehmen und Danken der Toten galten.

All das spielt aber leider eine VIEL zu geringe Rolle
in eurer heutigen Kultur.

Es ist zwar noch vorhanden, wird aber nicht ernst genommen.
Und darum funktioniert es natürlich auch nicht mehr.

Hier ist der Glaube daran
– dass eine tatsächliche WIRKUNG entsteht –
verloren gegangen!

In alter Zeit, als man noch daran glaubte,
dass für das Seelenheil der Verstorbenen Gebete helfen,
ihn weiter zu bringen in seiner himmlischen Entwicklung,
war das auch ein sich Loslösen vom Verstorbenen.

Ein sagen:
„Danke, dass du da warst,
aber nun gehörst du dort Drüben hin.“

Heute entfällt das und heute entfällt damit auch
für viele Verstorbene eine Orientierungshilfe,
die früher da war.

H: Hm.

E: Gerade solche Verstorbene,
die sich immer noch in der Verpflichtung fühlen
ihren Angehörigen gegenüber,
bekommen über Jahrzehnte keinerlei Hinweis darauf,
wie ihr tatsächlicher Status ist.

Ihr tatsächlicher Status ist eben NICHT mehr,
Fürsorge treffen zu müssen!
Sondern in den Himmel zu gehen!

Und dadurch entstehen diese Anhaftungen,
die in ihrer Qualität anders zu bewerten sind
als Anhaftungen fremder Seelen zueinander.
Hier ist es eine Anhaftung in der Ahnenfolge!

Sie schwächt durchaus auch,
wenn der Ahne Ansprüche an den Nachfahren stellt,
die über seine Möglichkeiten gehen.
Aber sie schwächt nicht
in der gleichen, aggressiven und negativen Art und Weise,
wie dies zwischen fremden Seelen geschehen kann!

Denn prinzipiell und grundsätzlich
meint der verstorbene Ahne
es ja GUT mit seinem Nachfahren.
Ja?

H: Ja.

E: Grundsätzlich und prinzipiell wünscht er ja
deren Wohlergehen und Gedeih.
Ganz im Gegensatz im Übrigen zu vielen Anhaftungen,
die auf einer völlig anderen Basis zustande gekommen sind.
Ja?
Soweit zur Theorie dieses Phänomens.

H: Ja, ich danke dir.