Lieben

Elia – Auch ihr habt vielfach Beziehung zum Christentum gehabt!

Thema: Religiosität
Und auch ihr habt
– aufgrund eurer Inkarnationen –
vielfach Beziehung zum Christentum gehabt: 
positiv wie auch negativ.
Elia

(Wir waren auf der Fraueninsel im Chiemsee
zum Festgottesdienst für St. Irmingardi.)

Elia: Nun zum gestrigen Tag.
Ja, das schien euch überraschend.
Aber es war wichtig, dass ihr es wieder erlebt:
Wieder erlebt, dass es eine spirituelle Kraft gibt,
die im Gottesdienst herrscht.
Nicht in jedem!
Aber grundsätzlich ist der Gottesdienst eine Anregung,
euch für die spirituelle Seite eurer Seele zu öffnen! 
Das ist ganz allgemein, wobei es keine Rolle spielt,
welcher Religion die Menschen anhaften.

Aber ich möchte euch darauf aufmerksam machen:
Ihr seid aus dem christlichen Kulturkreis.
Nicht nur ihr als Einzelne betrachtet,
sondern ihr auch in der Folge der Vorfahren gesehen.
Und auch ihr habt – aufgrund eurer Inkarnationen –
vielfach Beziehung zum Christentum gehabt
positiv wie auch negativ.

Es hat euch geprägt, es hat eure Werte geprägt.

Ich möchte keiner anderen Religion
ihre Heiligkeit und Bedeutung absprechen.
Aber ich möchte, da wir uns im christlichen Kulturkreis befinden,
Bezug darauf nehmen, was Christentum,
Christ sein in seiner ganzen Tiefe bedeutet,
worin hier der Gewinn für eure Seelen liegt.

Ihr habt gestern selbst gemerkt, Hajo:
Dass ihr die Bedeutung dessen, was im Christentum gepredigt wird,
erst jetzt wirklich begreifen könnt.

Das liegt nun nicht daran:
Dass das, was gepredigt wurde am Beginn, sich geändert hätte!
Sondern das war immer gleich.
Aber die Auslegung, die Wertung, dass, was der menschliche Geist,
der Verstand aus dem gemacht hat, was dort gesagt wurde,
das ist zeitlichen Schwankungen unterlaufen.
Und damit ist es verdreht, verfälscht, verwässert!

Und auch der Mensch selbst findet immer neue Zugänge,
die seinem jeweiligen Stand entsprechen
zu den Grundaussagen dessen, was im Christentum gesagt wird.

Ich möchte euch sagen, dass ihr mit eurer Religion begnadet seid,
beschenkt seid,
sofern ihr in der Lage seid, sie zu verstehen.

Und ich möchte euch alle miteinander heftig anregen,
euch mit den Grundaussagen auseinander zu setzen:
Mit dem, was übermittelt wurde, was Jesus sagte!

Ich würde sehr gerne, lieber Hajo,
hier eine Frage- und Antwort-Situation entstehen lassen: 
Dass ihr mich fragt, wie ich das Bibelwort auslege.
Dies scheint mir das Sinnvollste zu sein, was wir tun können.
Und ich würde es begrüßen, wenn sich daran auch einige
eurer Foren-Teilnehmer beteiligen würden.

Hajo: Fangen wir an mit der Bibel
und dann mit dem Neuen Testament?

Elia: Wir fangen mit der “Alten Bibel!” an.
Dass heißt: Das sind die 10 Gebote.

Und wir gehen dann zu Jesus über.
Die Bergpredigt ist das Fundament dessen,
worauf wir aufbauen können.
Und dann vielleicht noch als Beitrag
noch das eine oder andere Gleichnis.

Wohlgemerkt: Ich möchte das nicht so verstanden sehen,
dass allein das Christentum gilt.
Ganz und gar nicht!
Aber es ist euer kultureller Hintergrund.
Und der spielt in eure spirituelle Auffassungs-Möglichkeit hinein.
Es ist bereichernd und gut,
wenn ihr euch auch mit anderen Religionen beschäftigt.

Aber es ist nicht sehr sinnvoll, wenn ihr euch als Europäer
beispielsweise einem afrikanischen Kult zuwendet.
Ihr versteht dann Vieles ganz verkehrt.

Wir wollen aufgrund eurer Basis arbeiten!
Und das ist nun einmal das Christentum.
Und ich möchte hier vertiefend Einfluss nehmen.
Und ich werde ganz gewiss,
ganz gewiss nichts ungültig sein lassen,
was dort gesagt wurde.
Aber ich werde vertiefen!

Danach werde ich mit dem nächsten Kapitel
in meinem Buch weiter machen.
Diese Thematik des Christentums und seine Vertiefung
hängt ganz eng mit der nächsten Ebene des Jenseits zusammen.
Und wir brauchen jetzt die Vertiefung christlicher Werte,
um zu verstehen, was auf den weiteren Ebenen geschieht!

Ich möchte noch einmal den Zusammenhang herausstellen:
Das, was wir jetzt miteinander erarbeiten werden, ist ja Religion.

Jetzt werde ich vom Pragmatiker zum Prediger.
Aber es muss sein, um euch weiterzuführen!
Denn Religiosität ist ein
Wesensmerkmal des Menschen schlechthin! 
Wir müssen darauf Rücksicht nehmen.

Das spielt auch im Jenseits eine ungeheuer große Rolle.
Es hat dort mit dem Wachstumsprozess zu tun:
Mit der inneren Bereitschaft, sich in Gott zu begeben.
Es geht nur gut, wenn hier schon eine Basis gelegt wurde,
es ist sonst schwierig und umständlich.

Da möchte ich als Erstes diese Frage- und Antwort-Sequenz haben,
die dann auch in mein zweites Buch kommt,
an dem wir zur Zeit arbeiten.
Das macht das Buch sehr lebendig.
Hast du das verstanden?

H: Ja.
Was waren die Parallelen,
die du gestern im Gottesdienst gemeint hast?

E: Ja! Und ich habe bei dem letzten Choral
„Alle loben Gott“…

H: Ah, das mit den Engeln, den Serafinen…

E: Hajo, das ist kein Lied, das ist Wahrheit! 
Und ich werde auf diese Dinge Bezug nehmen wollen.

Das ist Wahrheit.
Nur dass wir – denke ich – jetzt schon wissen,
wenn gesagt wird: „Alle lieben Gott.“
Dann heißt das ja auch: Ihr alle seid Gott, liebt euch,
auch die Serafine lieben euch.

Ja, hier ist ein Feld, das sehr, sehr schön sein wird,
wenn sich die Seelen dafür zu öffnen bereit sind.

Ich wollte euch dieses Gefühl vermitteln!
Und ich wollte Uta sagen und zeigen,
dass auch ich mich eingebunden fühle in die Gemeinschaft derer,
die Gott loben.

Gott loben heißt: Teil Gottes zu sein!
Es gibt kein größeres Lob für Gott, als genau das zu sein,
was er will, das wir sind.

So loben wir Gott am Meisten, indem wir sind, was wir sind,
indem wir werden, was geplant ist.

Und das ist meine und eure Arbeit, hieran teilzunehmen.
Das ist Gottes Lob jeden Tag.

Ich würde es sehr begrüßen,
wenn wir am nächsten Wochenende
dann schon einmal mit den Geboten beginnen:
mit dem 1. Gebot.
Vielleicht habt ihr bis dahin schon Fragen dazu.
Sonst wird es unverständlich.
Die Leser werden sonst nicht erfassen können, wovon ich rede.