ich bin

Elia – Was ist damit gemeint, wenn Jesus sagt: „Ich bin“?

 Es gibt eine Wahrheit,
die darüber hinaus geht,
die kaum mit Worten zu erklären,
wohl aber zu fühlen ist.
Und das ist das „ Ich bin “.

„Ich bin“ ist ewig gültig.
„Ich bin“ hat keinen Anfang und kein Ende.
„Ich bin“ ist für dich so wahr wie für mich.
„ Ich bin,
wir sind alle in Einem“.
„ Ich bin“.
 Elia

Zu Gast ist Timo.

Elia: Timo, wenn der Mensch keine Angst hat:
Was lenkt ihn dann?


Ich sage es dir:
Wundervoll ist das Sein, in das jedes Wesen hinein wächst!

Wundervoll ist euer aller Ziel!
U
nd keiner geht verloren,
Niemand wird je vergessen, nichts war je umsonst!

Wunderbar ist Gottes Wille mit uns, dass:
Dass, ihr Lieben, glaubt!

Nehmt doch die Liebe Gottes endlich an!
Sie ist viel größer, als noch das größte Herz
eines lebenden Menschen sein kann!

Nun, deine Frage?

Timo. Nach meinem Reading
bin ich ja eine Lehrerseele
und bin dazu da, Gott zu dienen
und den Menschen ihre Göttlichkeit zu zeigen.

E. Große Worte für einen einfachen Mann, nicht?

T. Aber ich kann nicht übers Wasser gehen oder so…

E. Aber genau das ist der Punkt:
Weißt du, in welchen Menschen
Gott seine Macht zeigt?
In den Regierenden?
Im Präsidenten von Amerika zum Beispiel?

Nein, nein!
In den Kleinen, in den Einfachen!
In denen, die ihren Nächsten Brüder und Schwester sein können.

Glaubst du mir nicht?
Schau dich um.
Erinnere dich:
Was war den Jesus?
Ein uneheliches Kind eines Handwerkers vom Land.

Was waren seine Jünger?
Ungebildete Fischer.

Könntest du dir vorstellen,
dass der heutige Jesus
– sagen wir – ein Bäcker ist
und seine Gefolgsleute 12 LKW – Fahrer?

Dann hättest du die gleiche Situation!

Moses, der große Moses!
Ein Stotterer, der so sehr stotterte,
dass er seinen Bruder Aaron brauchte,
der ihn übersetzte.

Gottes Liebe ist in den Kleinen mächtig!
Sie, die ohne Zweifel sind wie alle Anderen auch,
sind nichts als ein Sprachrohr.
Das kann man gar nicht verwechseln.
Ihre Persönlichkeit ist
wie die Aller um sie herum.

Aber wenn der Heilige Geist sie bewegt
oder Jenseitige durch sie sprechen,
dann weiß der Zuhörer:
Das, das kommt jetzt von drüben!

Demut – sagte ich – ist eine der väterlichen Eigenschaften.
Demut bedeutet nicht, unterwürfig zu sein!
Sondern zu begreifen,
welchen Platz man im Universum hat!

Das stimmt:
Du bist ein gewöhnlicher Mann.
Ist das nicht wunderbar?
Das ist wunderbar!

Denn du wirst nicht in Gefahr geraten,
ein Guru sein zu wollen!
Den man hofiert und anbetet.
Sondern du wirst ein Bruder sein können, ein Vater vielleicht.
Aber ein menschlicher Mensch!

Gottes Liebe weiter geben bedeutet doch nichts anderes,
als denen, die an sich selbst verzweifeln,
klar zu machen:
Lieber Freund, schau mich an!
So, wie ich bin, mit meinen Fehlern, mit meinen Defiziten,
liebt Gott mich!
Und wenn er mich liebt, dann dich auch!
Was trennt uns denn schon?

Du bist ein Zeuge für Gottes Liebe!
Dass sie Jedem gilt!
Nicht nur jenen, die groß sind und stark und heilig.
Und die sich selbst kasteien oder mächtig über Andere sind.

Nicht nur denen, die besonders klug sind
und in fein geschliffenen Worten reden können.

Nein, nein, du bist ein Zeuge dafür:
Dass es keinen Menschen gibt, der für Gott zu klein ist
oder zu unwichtig.

Weißt du:
Wenn du hoch gebildet wärst,
mit einer Professur vielleicht… 
Und so reich,
dass du dir jeden Morgen
Sorgen darum machen müsstest,
wie du dein Geld am Besten anlegst…
Und so schön,
dass alle Frauen dir zu Füßen lägen
und du dann kämest
und sagen würdest.
Und Übrigens: Ihr lebt alle ewig und Gott liebt euch!

Dann würden die Menschen sagen:
Ja, der hat gut reden, dem geht’s ja so gut!

Darum Du!
Darum Uta!
Darum Hajo!
Darum!

Weil ihr Menschen seid!
Ganz normale Menschen!
Das ist sehr wichtig!

Mit Bedacht habt ihr euch genau
das soziale Umfeld ausgesucht, in das ihr geboren wurdet.
Nein, nein, diesmal kein König!
Kein Priester, ganz normal.
Klug gewählt.

Du wirst dich nicht selbst überschätzen!
Du hast Erfahrungen mit dir gemacht.
Du weißt, was du nicht kannst!
Nein, das fein geschliffene Wort, das liegt dir nicht…

Und du bist wahrscheinlich
auch nicht der Richtige für jene,
die ihr Leben an Akademien verbracht haben.

Du bist der Richtige für Hinz und Kunz!
Für die Einfachen!
Weil du weißt:
Wie sie reden
und was sie meinen mit dem, was sie sagen.

Du verstehst sie,
du sprichst ihre Sprache
und sie deine!

Das Jenseits hat es nicht nötig,
in feinen Worten zu reden!
Das Jenseits hat es nicht nötig,
so geschliffen zu sprechen,
dass es kaum verständlich ist!
Das Jenseits hat es nicht nötig,
lange Reden zu halten!

Liebe braucht keine Fassade,
um zu beweisen,
wie stark sie ist!

Dass du ein einfacher Mann bist,
der sein Leben lang mit beiden Beinen auf der Erde stand,
der die gleichen Zukunftsängste
und die gleichen tragischen
und auch komischen Gegebenheiten
des Lebens erlebt
wie alle Anderen um ihn herum!

Gerade das prädestiniert dich für das,
was als Gabe in dir liegt
und vielleicht, wenn du das magst:
um uns ein Helfer zu sein.

Was ist deine beste Gabe?
Ich will es dir sagen!
Es ist ganz einfach:
Du liebst Menschen!
Du verstehst sie nicht immer
und über manche bist du sehr wütend!

Aber im Prinzip liebst du sie!
Du hasst die Verschwendung!
Und du hasst es,
wenn Menschen verschwendet werden
in Kriegen oder in Krankheiten,
die künstlich entstanden sind.
Das hasst du!

Und du hast Recht!
Mit jedem Menschen,
der unglücklich ist
und darum seine Lebensaufgabe vergisst:
hat die Welt verloren!
Mit jedem Kind,
das nicht erwachsen werden darf:
Da hat die Welt verloren!
Mit jedem Depressiven,
der sein Leben nur noch fristet statt auslebt,
hat die Welt verloren.

Du hast schon Recht
mit deiner Liebe zu den Menschen.
Du hast schon Recht,
wenn du hinter die Fassaden guckst!

Ja!
Sie sind alle auf dem Weg genau wie du!
Die Einen weiter,
die Anderen weniger weit.
Aber sie alle, alle, alle
erreichen das Ziel irgendwann!

Und wenn wir dich bitten, uns dabei zu helfen,
dass es ein bisschen schneller geht!
Dann ist das wirklich eine Bitte,
der du nur dann folgen solltest,
wenn du dich an dieser Arbeit freust!
Geh deinen Weg der Entscheidung,
wir helfen dir.

Du wirst denen begegnen,
die dir die Entscheidung präsent machen!
Du wirst lernen, was es zu lernen gibt!
Einiges davon an diesem Wochenende.

Man kann nur entscheiden,
was man kennt, nicht wahr?
Du wirst es kennen lernen.

Die Basis dafür,
dass du das kannst,
die ist längst gelegt!

Eine Entscheidung für uns ist niemals endgültig.
Wir schließen keinen Arbeitsvertrag
mit sechsmonatiger Kündigungsfrist.
Sondern du darfst heute JA
und morgen NEIN sagen
und übermorgen wieder JA.
Alles das ist erlaubt!
Du bist FREI!

Nur Eines, darum bitten wir sehr:
Was immer du tust, tue es aus Liebe zu dir!
Und zu Anderen! 
Tust du etwas
nur aus Liebe zu Anderen und vergisst dich,
bist du kein gutes Werkzeug mehr!
Und tust du nur etwas aus Liebe zu dir
und vergisst die Anderen!
Dann wirst du traurig sein.

Wollen wir es so halten?

T: Ja.

Hast du noch eine Frage?

T. Ja.
Einen Tag vor Ostern hat Jesus gesagt:
Wer von meinem Fleisch nicht esset
und von meinem Blut nicht trinket,
der hat keinen Teil an mir.
Das hab ich nicht ganz verstanden!
Ob das so, wie es heute ausgelegt wird,
mit dem heiligen Abendmahl zusammenhängt?

E. Nein!
Es ist sehr aus dem Kontext genommen
und im Übrigen obendrein
noch eine sehr fragwürdige Übersetzung!

Ich werde dennoch den Sinn erklären.

In seiner Nachfolge sein:
In seiner – heute würde man sagen – Genetik bleiben…
Er ist – wenn du so willst –
der Erblasser einer bestimmten seelischen Nachfolgerschaft.
Es handelt sich hier
nicht um körperliches Fleisch und Blut!
Sondern es handelt sich um
eine Art genetischen Fingerabdruck,
den jeder annimmt, der seinem Geiste folgt.
Denn sein Geist ist der Menschliche schlechthin!

Er ist – wenn du so willst – der Prototyp Mensch.
Da, wo er war,
folgen wir ihm Alle nach!
Jeder.

Jeder
– selbst der Allerschlimmste, den du dir vorstellen kannst –
ist in seiner Nachfolge!
Einfach, weil es in der Genetik 
– der Genetik der Seele des Menschen – liegt.
Es ist schwer zu verstehen…

Stelle dir vor,
er wäre eine Art Vater
und er hätte in seinem Genom das rote Haar.
Da würde es eben Kinder geben,
die hätten dieses Gen in sich!

Bei dem Einen
würde es sofort zum Tragen kommen.
Bei Anderen würden zwei, drei, vier,
manchmal zehn Generationen dafür vergehen.
Aber irgendwann!
Irgendwo wird einmal in jeder Nachfolgekette
dieses rote Haar auftreten!

Irgendwann,
irgendwo ist einmal erreicht für Jeden,
was es zu erreichen gilt:
Ihr werdet sein Fleisch
und sein Blut sein!

Ihr werdet dem Prototyp Jesus entsprechen!
Er ist der Erste,
ihr folgt ihm nach.
Das macht seine unglaubliche Größe aus!

Es gibt viele Meister zu ehren!
Ich ehre auch Buddha!
Aber dieser Eine steht vorne.
Er ist der Erste,
alle Anderen folgen nach.

Damit sage ich nicht,
dass Christen besser glauben als Buddhisten.
Das ist Unsinn.
Ergänzen sollt ihr euch in eurer Weisheit!
Es geht nicht um Religion!
Es geht um Liebe, ja?

Du wirst lange über dieses,
was ich eben sagte, nachdenken
und du wirst es nicht mit deinem Verstand verstehen,
sondern fühlen!
Und das wird ein guter Augenblick sein!

Eine letzte Frage?

T. Hat dieses voran Gehen demnach
auch mit den Aussagen zu tun, mit diesem:
Ich bin?
Ich erkenne das als eine unwahrscheinliche Kraft!
dieses:
Ich bin
allgegenwärtig tätig vom Bewusstsein her.

E. Was ist denn Jesus?
Als was bezeichnet er sich?

T. Als Gottes Sohn.

E. Ja. Sohn.
Nicht Vater,
sondern Sohn! 
Was ist denn ein Sohn?
Du hast doch einen Sohn…

T. Ein Kind.

E. Vielleicht.
Er wird einmal erwachsen!
Nicht wahr?

T. Ja.

E. Ja.
Gottes Sohn.
Deine Söhne in deiner Nachfolge:
Sie werden Teile von dir haben, von deiner Frau.
Und Teile
– die dir gänzlich unbekannt sind –
die ihrer Seele entsprechen.

Jesus ist Teil Gottes: Kind.
Du bist Teil Gottes: Kind.

Es gibt eine Wahrheit, die darüber hinaus geht.
Die ist kaum mit Worten zu erklären,
wohl aber zu fühlen.
Und das ist das „Ich bin“!

„Ich bin!“ ewig gültig.
„Ich bin!“ hat keinen Anfang und kein Ende.
„Ich bin!“ ist für dich so wahr wie für mich.

„Ich bin!
Wir sind alle in Einem“.

„Ich bin!“

Ich werde nichts darüber sagen können
an diesem Abend,
was weiter führt.

Wir betreten hier die Grenze dessen,
was Uta jetzt ertragen kann!
Hier geht es um eine mystische Erfahrung!

Teil Gottes sein
bedeutet nicht die Aufgabe des ICHS!
Sondern die Millionen mal Millionen mal
millionenfache Erweiterung des ICHS!

Du in Gott
für Ewig
seid Ewig.
Er in dir.
Das ist die Wahrheit,
die jedem Menschen gilt!

Weder euer Verstand
noch allein euer Gefühl ist in der Lage,
das in der ganzen Tragweite zu erfassen!
Was du gespürt hast,
war der Zipfel dessen,
was die Wahrheit ist.

Es gibt, lieber Freund,
eine Grenze!
Über die darfst du nicht schreiten,
ehe es Zeit wird!

Sehnsucht hat dich ergriffen
nach dieser Geschichte.
Ja, es stimmt:
Du hast die Ewigkeit berührt,
einen Moment lang
im „Ich bin“ begriffen,
was die Wahrheit ist!

Es muss dir der Moment genügen!
Sonst wird das fleischliche Kleid,
das du trägst,
dir gar zu eng!

Ewig: Ich bin in dir,
mein Gott.
Und du in mir!
Ich durch dich
und du durch mich!

Du bist, oh Gott,
so unendlich klein,
wie du unendlich groß bist!

Ich bin so unendlich klein,
wie ich unendlich groß bin!

Doch du bist der,
der all das zusammen hält.
Du bist das Reich, oh Gott.

Hiermit schließe ich.

Ich verabschiede mich von dir,
lieber Timo.
Ich danke dir für deine Offenheit,
für deinen Mut!

Du wirst morgen den kleinen Katechismus
der Medialen erlernen.
Erlernen müssen.
Dabei wünsche ich dich in der Nähe deiner Guides.

Du bist wohl behütet in jedem Augenblick!
Du wirst schauen und staunen.
Du wirst lernen
und fragen!
Einen Schritt weiter auf deinem Weg zu dir.

An dich, lieber Hajo:
Eine Regression muss – wie ich sagte – sein.
Der Rest sollte mit intensiven Übungen verbracht werden.

Hier Sicherheit zu gewinnen,
ist das Eine!
Ethische Fragen zu verfestigen,
das Nächste.
Und die innere Gewissheit zu bekommen,
stets in unserer Obhut zu sein,
ist uns das wichtigste Anliegen!

Ich wünsche euch eine frohe Zeit,
genießt euer Miteinander.
Und wenn es mir erlaubt ist,
würde ich noch gerne eine Bemerkung machen:

Timo, du lebst in einem Umfeld,
das in unserer Wahrnehmung
vor Not schreit,
vor Einsamkeit,
vor Angst.
Die Giftigkeit der Herzen hat schwere Wunden geschlagen!

Sie schreien vor Not:
die Lebenden!
Und sie schreien vor Mitleid:
die Verstorbenen.

Timo:
Und du hast sie lieb,
mehr braucht niemand.
Sei Mit-Mensch,
sei nahe und wahr,
ändere dich nicht!

Du bist Timo
und das ist gut so!

Leb wohl!