Reinkarnation

Elia – Jesus und der römische Soldat: Tue deine Pflicht und mehr nicht!

Tue nur das, was deine Pflicht ist.
Unterscheide zwischen deiner Verantwortung
und der Verantwortung Anderer.
Elia über
Jesus und der römische Soldat
und ein Vergleich mit einem ungeliebten Job.

Zu Gast ist Anika.

Anika: Ich muss mit der Arbeit, wo ich jetzt bin,
einfach zurecht kommen, um zu leben. 
Aber ich muss Menschen anrufen.
Und es fällt mir so schwer, die Menschen anzurufen,
weil ich immer meine:
Ich störe sie.

Elia: Jetzt – zur Zeit – musst du da noch bleiben,
daran kannst du nichts ändern.
Woran du etwas ändern kannst, ist deine Einstellung dazu.

Und auch da, lieber Hajo, bitte ich dich,
ihr etwas mehr Klarheit zu verschaffen.
Ein bisschen mehr den Stellenwert
– was sie dort auf der Arbeit macht –
zu revidieren.

Wir wissen, dass dich vor allen Dingen quält:
Dass du dort eine Tätigkeit ausübst,
die scheinbar lediglich geeignet ist,
anderen Menschen Energie in Form von Geld zu nehmen.

Aber das ist im Augenblick der Acker,
auf dem du deine Ernte einfährst.

So lange du aber die Verantwortlichkeit dafür übernimmst,
ob andere Menschen dort ihr Geld lassen oder nicht,
schleppst du dich mit einer Verantwortung herum,
die nicht deine ist!

Ich weiß, dass dich das jetzt zornig macht! 
Aber sie ist im Augenblick der Platz,
der dir und deinem Kind die Möglichkeit gibt, materiell zu bestehen.

Was nicht geht, ist:
Dass du die Verantwortung für die Anderen trägst.

Schau, es gab einmal einen Mann, der kam zu Jesus,
das war ein römischer Soldat.
Niemand war so verachtet wie ein römischer Soldat.

Und der stellt sich hin – mitten unter die Juden dieser Zeit –
und fragte Jesus:
Wie ist das eigentlich mit mir? 
Bin ich schlecht, weil ich ein Soldat bin?

Alle Menschen dachten, sie wissen die Antwort von Jesus.
Natürlich ist ein römischer Soldat etwas ganz Schlechtes.
Der ist nur da, um zu unterdrücken und Gewalt auszuüben.
Ein Schlächter der Menschen!

Weiß du, was Jesus ihm sagte?
Er sagt nicht: Geh aus der Armee.
Er sagte nicht: Leg deine Rüstung ab und verschenke dein Schwert.
Er sagte etwas ganz anderes!

Er sagte ihm:
Mein lieber Freund, weil du ein Soldat bist,
kämpfe nach den menschlichen Regeln.
Tue nichts über deine Pflicht hinaus.
Schade nicht noch mehr, als du ohnehin schon schaden musst.
Plündere nicht, vergewaltige nicht und morde nicht sinnlos.

Das Gleiche tat er mit einem Anderen,
der ebenso verachtet war:
Das war der Steuer-Eintreiber.

Es gab überhaupt keine gerechte Steuer.
Es gab nur ungerechte Steuern!
Und er sagte nicht zu ihm: Gib deinen Beruf auf.

Sondern er sagte zu ihm: Nimm wirklich nur die Steuer,
die vom Gesetz vorgeschrieben ist, nimm nichts darüber hinaus.

Die anderen Steuer-Eintreiber taten das! 
Sie nahmen mehr, als der Gesetzgeber verlangte,
um für sich gut da zu stehen.

Sieh dir deine Arbeitsstelle so an:
Du bist nicht verpflichtet, die Verantwortung für Andere zu tragen!

Aber du bist in dem, was du tust, verpflichtet,
dich ganz nach dem Gesetz zu halten, das dir dein Beruf auferlegt.

Nur nichts darüber hinaus!
Sei in dem, was du tust, korrekt.
Mehr hast du nicht zu tun!
Mehr Verantwortung hast du nicht und sollst du nicht tragen.

Die Freude aber, die du brauchst, um deinen Tag zu leben,
die kannst du wahrlich nicht aus diesem Beruf ziehen!

Die sollst du aber aus der Entwicklung zu deinem Ziel hin leben.

Wenn du als Ziel hast, eines Tages
eine gute Lebensberaterin zu sein:
Dann wird dir die Arbeit dort hin
– das Lernen, das immer neue Wissen, was du aufnehmen kannst –
Freude genug sein jeden Tag.

Sieh deine Arbeit, die du jetzt hast, als ein Schiff an,
das dich dort hin trägt, wo du eines Tages an Land gehen willst.
Das ist nur ein Vorübergang!

Das ist dein Weg!