Karfreitag

Uta – Zum Karfreitag: Meinung und Wissen.

Zum Karfreitag:
Meinung und Wissen.
Leserbrief:
Kinder als Opfer der Meinung vieler.
Naturheilmittel:
Wie Bienen und Imker
unsere Gesundheit unterstützen können.
 Uta und Hajo

Liebe Freunde unserer Arbeit:
Dass ich in dem diesjährigen Rundbrief das Thema Frieden
in den Mittelpunkt meines Schreibens stellen werde,
hätte ich im letzten Jahr nicht für möglich gehalten.

Ich bin inzwischen eine fast sechzigjährige Frau,
bin Zeitzeuge so vieler Ereignisse:
aufgewachsen im Nachkriegs-Deutschland.

Ich bin geprägt in meiner Jugend
von der beständigen Unsicherheit durch den Kalten Krieg.

Als junge – und zugegebenermaßen auch rebellische Frau –
habe ich als Mitglied der Friedensbewegung
alles an Kraft und Zeit eingesetzt,
um eine weitere Ausdehnung der atomaren Rüstung
in unserem Land zu verhindern.

Und dann, wer hätte es gedacht: der Fall der Mauer!
Alles ist gut!

Alles ist gut?
Nicht mehr!

Fragil ist der Friede, abhängig von…
Ja, von was eigentlich und von wem?
Ich weiß das nicht mehr zu sagen nach dem letzten Jahr.

Sie vielleicht?
Wessen Nachrichten kann ich trauen?
Bekomme ich überhaupt noch die Wahrheit gesagt,
wenn ich Nachrichten sehe oder lese?

Ist Wahrheit noch ein Wert?

Aufgewachsen bin ich mit den Bildern eines schrecklichen Krieges, der heute ganz vergessen ist:
der Vietnamkrieg.

Mutige, wahrheitsliebende Journalisten
zeigten uns über Jahre hinaus,
wie entsetzlich der Krieg ist,
wie unbarmherzig jede Seite in den Strudel des Bösen gerissen wird und am Ende niemand R
echt hatte,
aber allen Unschuldigen unsägliches Leid brachten.

Diese wahrhaftigen Bilder haben mich zur Pazifistin gemacht,
haben es den Politikern der USA zunehmend schwerer gemacht,
für ihre aggressive Politik eine Mehrheit zu finden.

“Give Peace a chance”, sang John Lennon…

Und Heute?
Heute weiß ich nicht, was wahr ist und was nicht.
Die Massenmedien sind mehr und mehr
zu einem Werkzeug politischer Manipulationen geraten.

Es scheint mir, als sollten wir auch gar nicht Wissende sein! Sondern uns einfach nur eine Meinung bilden!
Das ist mir eine sehr gefährliche Entwicklung.

Es wird mit den Säbeln gerasselt,
der Kalte Krieg ist wieder da:
Zurück zur Angst, zurück zum Aufrüsten
und wir sollen dazu Meinungen haben.

Auf beiden Seiten geht das so.
Meinungsmache statt Wissende zu „machen“.

Was das mit Ostern zu tun hat?
Eine ganze Menge!
Denn Jesus wurde hingerichtet,
weil das Volk der Meinung war,
dass er das mehr verdient hätte als ein tatsächlicher Mörder
und Aufwiegler:
Barnabas.

Pontius Pilatus, ein Römer,
der versuchte aus der Falle der eigenen Rechtsmittel zu kommen.

Er hatte Jesus gesehen, er wusste! von dem Moment an,
dass er keinen Verbrecher vor sich hatte
und wollte mit einer rituellen Geste
(Ich wasche meine Hände in Unschuld)
sich vor der Gewissenslast eines Fehlurteils befreien.

Ihm war klar, dass die Anklagen des Hohen Rates
unsinnige Meinungsmache waren.
Also ließ er das „Volk“ abstimmen:
„Wen soll ich kreuzigen, Jesus oder Barnabas?“
Und das Volk schrie: „Jesus!“

Das Volk hatte eine Meinung!
Die da schrien, kannten Jesus nicht!
Sie hatten nur gehört, was ihnen ihre Meinungsmacher
– die Pharisäer und Schriftgelehrten – mitteilten wieder und wieder! Bis sie bereit waren,
ihre Meinung für Wissen zu halten.

Heute las ich Konfuze zum Thema Mehrung:
Ein guter Herrscher opfert von dem,
was er im Überfluss hat und gibt es seinem Volk,
damit dies in dem, was es besitzt, gemehrt wird.

Eine gute Regierung gibt von Ihrem Wissen ab,
damit das Volk und jeder Einzelne darin soviel Wissen hat,
dass es wirklich gute Entscheidungen treffen kann.

Davon sind wir weit entfernt!
Wir wissen,
was man uns wissen lässt!

Und dennoch haben wir unsere Meinung zu verantworten,
ganz gleich in welchem Bereich.
Jedem Krieg geht die Meinungsmache des Volkes voraus,
sonst würde das Volk nicht bereit sein,
sich selbst zu opfern!

Anders gesagt:
Ohne Entzug von echtem Wissen kein Krieg,
kein allgemeines Unrecht!

Am Anfang allen Unheils steht die Armut an Wissen
und der Reichtum an manipulierter Wahrheit,
sprich: Lüge!

Was können wir tun?
Kritisch bleiben, selbst zu einem Menschen werden,
der seine Welt achtsam beobachtet.

Jesus hat uns einen guten Hinweis gegeben,
die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden:
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!
Den kein schlechter Baum bringt gute Früchte hervor.

Wann immer es uns an echtem Wissen mangelt,
bleibt uns doch diese Frage:
Was werden die Früchte dessen sein,
was ich hier glauben soll?

Karfreitag war der Tag,
an dem Jesus Opfer der Meinungsmache wurde!

Millionen und Abermillionen von Menschen
sind seither gleich getötet worden,
um die Lügen eines Systems aufrecht zu erhalten.

Soldaten in ungerechten Kriegen!

Opfer religiöser Eiferer ebenso wie Männer und Frauen,
die Heiler waren, aber als Hexen verbrannt worden sind.

Arme, die keine Chance bekommen, aus der Not zu kommen!
Weil man der Meinung ist:
Die hätten diese Chance nicht verdient.

Opfer traumatischer Erziehungsmethoden usw. usw..
Unendlich lang ist dieser Reigen!

Heute – in unserer Zeit – gibt es Opfer,
die ganz still leiden.

Es sind zum Beispiel jene,
deren Lebenskraft ausgebeutet wird,
weil es ihrer Meinung nach gut und richtig ist,
16 Stunden am Tag zu arbeiten.

Es sind jene, die
– weil sie in irgendeiner Weise
anders als der Rest eines Teams sind –
gemobbt werden, bis sie zusammen brechen.
Es sind jene, die meinen,
dass sie ihre Familie,
ihre Liebe,
ihre Gesundheit im Wert
hinter irgend einen Besitz zu stellen haben.

Es sind jene, die meinen:
Älter zu werden, sei peinlich und müsse bekämpft werden.
Es sind jene, die meinen:
Dass ein Mensch erst beim Abitur anfängt und sie schaffen es nicht.
Es sind jene, die meinen,
dass das richtige Gewicht zu haben,
darüber entscheidet,
was man wert ist.

Sie sterben auch,
sie befinden sich im Krieg!

Mitten unter uns merkt niemand,
dass es längst um Leben oder Tod geht!

Die Arbeit mit Verstorben und Guides hat mich wach gerüttelt.
Ich sehe die vielen kleinen und großen Kriegsschauplätze,
die vielen „Hinrichtungen“ unserer Seelen!

Die Angreifer sind sowohl Außen
– die Menschen, deren Meinung uns wichtig ist –
als auch Innen zu finden:
die Meinung der unausgereiften Seele
über den eigenen Wert.

Oft kann ich helfen mit einem Reading,
einem Seminar in Begleitung der Guides.

Aber gemessen an der Zahl derer, die so leiden,
weil sie Opfer der Meinungen Anderer sind oder ihrer eigenen, scheint mir manchmal unsere Arbeit
wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aber ich weiß: Sind es auch noch so wenige,
so können doch durch sie mehr und mehr werden.

Träger eines Wissens,
das von allen Täuschungen befreit!

Jeder Mensch ist Erbe Gottes und darum wertvoll!
Denn er trägt den Auftrag der Schöpfung in sich,
dass wir kindischen Menschen einst das werden,
was wir sind:
Geschwister Jesu.

Ich bin dankbar für die Möglichkeit,
dass viele Menschen bei uns lesen können,
was Engel und Verstorbene sagen:
Im letzten Jahr hatten wir 700.000 Leser auf unseren Seiten.

Wenn man mich fragt,
was ich mir am Meisten wünsche bezüglich meiner Arbeit,
dann würde ich sagen:
Dass so viele wie nur möglich lernen,
Meinungen kritisch zu hinterfragen!

Dass so viele wie möglich
ihre Meinung über das Leben und Sterben,
über das Diesseits und Jenseits,
über den Sinn ihres Lebens,
über den göttlichen Wert ihrer Persönlichkeit hinterfragen.

Dass sie alles hinterfragen,
damit sie einen festen Grund haben in Zeiten wie diesen,
stabile, aufrechte und sich selbst treu bleibende Menschen
zu sein in einer Welt:
In der Täuschung System ist!

Ich wünsche Ihnen,
dass Sie stets wissen,
wie wunderbar Leben ist,
wie einzigartig Sie selbst sind
und wie wichtig es ist,
dieses Wissen niemals irgendeiner Meinung zu opfern.

Lassen sie sich nicht ans Kreuz der Meinungsmacher nageln!
Nicht ihrer inneren und auch nicht der äußeren Welt.

Stehen Sie zur Wahrheit,
für die Jesus sterben musste:
JEDER! Mensch ist ein Kind Gottes!
Und es ist SÜNDE, dieses Wesen zu verletzen.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Uta Hierke-Sackmann.

Leserbrief: Kinder als Opfer der Meinung vieler!

Liebe Leser, ich habe vor einigen Tagen einen Brief
einer Ärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie bekommen.
Es geht ihr dabei um unsere Kleinsten,
die schon Opfer der Meinung vieler sind.

Mich hat dieser Brief so sehr berührt,
dass ich ihn in diesem Newsletter mit veröffentliche.
Diese Dame möchte namentlich nicht genannt werden,
weil sie nicht zu Unrecht
Repressalien ihres Arbeitgebers fürchtet.

Sie hätte noch mehr zu schreiben gehabt:
Von der Unsicherheit der Eltern, was richtig ist,
von der zunehmenden Zahl von Kindern unter 10, die suizidal sind, weil sie den Druck der Schule / Eltern / Mitschüler nicht aushalten.

Oder sie noch schreiben können von der Not der Ärzte,
die sich dem Diktat der finanziell begrenzten Kapazitäten
zu beugen haben, statt angemessen alles einsetzen zu können,
um einem Kind zu helfen…

Es wäre wohl ein Buch geworden.

Wenn Sie selbst Kinder haben oder Großeltern sind
oder Tante, Onkel, Freund:
Bitte überprüfen Sie ihre Meinung darüber,
was ein Kind braucht
und was man ihm andererseits abzuverlangen hat.

Hören Sie auf die Stimme Ihres Herzens!
Folgen Sie der Liebe zu diesem Kind
und vertreten Sie seine Ansprüche in einer Welt,
in der das Recht der Kinder auf Liebe,
Geborgenheit und Wertschätzung ihrer Persönlichkeit
mehr und mehr Meinungen geopfert werden,
die eher politische und finanzielle Gründe haben als Pädagogische.

Wie kann es sein,
dass die Anzahl von Kindern mit frühkindlicher Depression
(Bitte verstehen Sie, was das heißt: Kleinkinder, die depressiv sind) aus an sich geordneten Verhältnissen kommend
drastisch zunehmen.

Es hat einen Grund, wenn zunehmend mehr Kinder
noch vor der Pubertät Suizidversuche begehen.

Und auch hier ist zu beobachten:
Diese Kinder sind eben nicht mehr solche,
die man als Milieu geschädigt bezeichnen kann!

Elia sagt:
Liebe ist TUN.

Es geht nicht darum,
dass man ein schönes Gefühl zu einem anderen Menschen hat.
Es geht darum, seine Liebe zu ihm ins Handeln umzusetzen.

Lieben wir doch bitte unsere Kinder wieder:
Durch Taten!

Durch Einsatz!
Durch Loyalität.

Diese Ärztin gibt uns allen etwas von Ihrem Wissen ab,
ich bin ihr sehr dankbar dafür.

Naturheilmittel:
Wie Bienen und Imker unsere Gesundheit unterstützen können.

Und zu guter Letzt noch eine Empfehlung von uns an Sie,
weil wir es selbst erleben durften,
dass man neben allen Salben und Pillen der Pharmaindustrie
auch mit „natürlichen“ Mitteln heilen kann:
Nämlich mit Improlis-Tropfen vom Imker
bei Schnupfen und Erkältung.

Mein Mann hat das ausgetestet!