Duale

Elia – Vertraut sein, Vertrauen haben!

Das Grundbedürfnis im Leben:
Vertraut sein,
Vertrauen haben!
Elia

Elia: Guten Abend.

Hajo: Guten Abend.

Elia: In vertrauter Runde, wie schön.
Vertraut sein gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.
Vertraut sein bedeutet sicher sein.

Das bedeutet, dass das Leben, das Umfeld,
in dem wir uns bewegen, berechenbar ist.

Wenn ich lächele, lächelt man mir zurück…
Wenn ich traurig bin, dann bekomme ich Zuwendung…

Berechenbar, vertraut, gewohnt: 
Das gehört zu den Grundelementen, derer es bedarf,
damit eine Seele sich entfalten kann.

Nur wenige Seelen haben dieses Grundbedürfnis
zur rechten Zeit befriedigt bekommen!
Und das bedeutet im Rückschluss:
An dieser Stelle konnten sie sich in ihrer Entwicklung entfalten.

Und die Zeichen davon liegen im Geist eines Menschen,
aber auch im Körper.

Und wenn ich von dem Einzelnen spreche,
dann spreche ich auch von der Summe vieler Menschen,
die dieser Vertrautheit entbehren.

Ich beginne diesen Abend mit diesen Worten,
weil sie von tiefer Bedeutung sind für euch alle hier,
aber auch für alle Menschen derzeit in eurem Land.

Ich danke dir, dass du mir die Zeit gibst,
diese Worte an euch richten zu dürfen.

Vertrautheit, Berechenbarkeit,
Gewohnheit als Grundbedürfnis zu erleben:
Wenn ich dies im Außen nicht erlebe, suche ich es im Innen.

Bin Ich mir vertraut?
Wer seinem Ich ganz vertraut ist, der ist in Sicherheit.
Wer sich selbst als ganz berechenbar erlebt, ist in Sicherheit.

Sicherheit unabhängig von äußeren Umständen in mir selbst:
Nichts gibt mehr Kraft,
nichts ist so ruhig und zuverlässig,
nichts verliert sich schneller als dieser Zustand.

Ein Kind im Mutterleib ist sich selbst vertraut.
Aber danach
– sobald auch nur die emotionale Kommunikation
mit der Mutter beginnt –
verliert es diese Ich-Vertrautheit.

Man muss sehr weise werden und sehr still,
um in diese Ich-Vertrautheit wieder hinein zu wachsen.

Und die weitaus Meisten erreichen dieses Bewusstsein
erst wieder nach ihrem Tod!

Alle Menschen stehen derzeit
in der Erwartungsspannung dessen, was kommen mag. 
Gut oder schlecht:
Was mag kommen?

Alle Menschen versuchen in dieser Zeit, Vertrautheit zu bekommen.
Aber es ist schwierig.

Prognosen, Auswertungen, Nachrichten, Gespräche,
eure Zeitungen, euer Fernsehen, euer Radio
stellen euch ununterbrochen in die Krise.

Und wenn so viele Millionen Menschen
die gleiche Erwartungsspannung haben:
Meinst du, das ginge an einen medialen Menschen wie dir vorbei?
Niemals, niemals!

Du integrierst es mit deinen Erwartungsspannungen,
das macht die Schwere aus.

Ihr seid Kinder der Zeit, ihr könnt euch nicht aus der Vernetzung
der Emotionen Anderer nehmen.
Es sei denn, ihr fändet einen Wohnort weitab von allen Menschen,
von allen Nachrichten.

Aber selbst dann – selbst dann – würdet ihr Medialen
diese Spannung spüren.

Ihr würdet sie spüren in der Erde, in den Bäumen,
im Wasser, im Himmel.

Der Geist der Menschen – was sie denken – ist eine Energie! 
Und diese Energie ist in einer Resonanz mit euch und dem Umfeld!

Und umgekehrt ist auch das Umfeld Sender von Spannungen.

Es ist eine sehr spannungsgeladene Zeit, in der ihr jetzt lebt!

Darum: Pflegt Vertrautheit, wo immer sie ist.
Pflegt sie untereinander und in euch selbst.
Setzt Vertrautheit gegen die Strömung der Zeit.

Tut Dinge, die gut sind, weil sie sich bewährt haben: bewusst!
Gerade jetzt ganz bewusst!
Bleibt im Vertrauen zu euch, zu euren Engeln, zum Leben.

Bleibt im Gewohnt sein.
Nehmt diese innere Haltung ein bis in die tiefste Tiefe!
Lasst euch in eurem Vertraut sein nicht erschüttern!

Ich sage dies, weil die Zeiten dagegen sind,
Vertrautheit entstehen zu lassen.

Vertraut! Und damit wünsche ich euch eine gesegnete Zeit.