Geh deiner Freude nach, du darfst es.

Geh deiner Freude nach, du darfst das.

Duale sind immer zusammen, in jeder Inkarnation, es geht nicht anders.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Ulrike zu verbinden, Ulrike bittet um diesen Kontakt.

Ich gehe in einem Park, links und rechts vom Weg sind Liegen aufgestellt, auf denen Menschen warm eingepackt in der Frühlingssonne liegen, Krankenschwestern mit großen, weißen Flügelhauben gehen zwischen ihnen hin und her, sie reichen Getränke, plaudern mit den Ruhenden …

Es ist schön hier, trotz der Kranken, die hier liegen, ist die Stimmung heiter und gelöst. In der Ferne sehe ich hohe, schneebedeckte Berge.

Ich suche nach Emil und ich entdecke ihn in einem Gespräch mit einem Arzt vertieft. Er sieht mich auch und bedeutet mir zu warten, es dauert eine Weile, bis er sich endlich von dem Arzt abwendet, um zu mir zu kommen.

E: Sei willkommen, Uta. Weißt du, was das hier ist?

U: Nein, keine Ahnung …

E: Das ist – oder besser gesagt – war ein so genanntes Lungensanatorium: Davos in der Schweiz.

Viele Menschen aus den großen Ballungsräumen Europas fanden hier Heilung, zumindest aber Trost…

Zu meiner Zeit war die Tuberkulose eine Geisel der Menschheit. Und wer es sich leisten konnte, kam hierher, in die klare Luft der Berge und in diese gepflegte Umgebung.

U: Hat das was mit Ulrike zu tun?

E: Was würdest du über die Kranken hier sagen?

U: Dass sie sehr bedauernswert sind, Tuberkulose ist eine sehr schlimme Krankheit!

E: Sie sind bedauernswert? Hast du sie dir angesehen, aus der Nähe?

U: Nein…

E: Dann schau sie genau an: Siehst du dort den jungen, dunkelhaarigen Mann? (Er deutet auf einen, der ganz vertieft in ein sehr dickes Buch ist).

E. Was er liest, ist ein Werk über antike Philosophen…

U: Das scheint ihm sehr wichtig zu sein.

E: Oh, das ist es, er ist der erstgeborene Sohn eines Industriemagnaten. Seit seiner Kindheit wurde er darauf vorbereitet, einmal das Erbe seines Vaters anzutreten… damit war er keinesfalls unglücklich.

Er sah es als seine oberste Pflicht an, seine Ausbildung so gründlich wie nur möglich durchzustehen.
Doch dann ereilte ihn die Krankheit… zum Nichtstun verurteilt, entdeckte er seine Freude an der Weisheit der Menschheit und findet darin die Erfüllung seiner Seelenwünsche…

Denn: Er kam auf die Welt, um sich in der Tiefe des Seins zu widmen… das wäre nie gelungen, wäre er gesund geblieben. Wenn du sein Gesicht betrachtest, siehst du darin irgendetwas, was dein Mitleid erregen würde, wenn du NICHT wüsstest, dass er sterbenskrank ist?

U: Nein, nicht das geringste Anzeichen… er wirkt sehr zufrieden.

E: Dann betrachte doch bitte einmal das junge Mädchen dort auf der Bank…

U: Sie sieht sehr krank aus, so blass, so zart.

E: Du siehst sie mit den Augen der Therapeutin, wenn du deinen diagnostischen Blick ungeachtet lässt, was siehst du dann?

U: Ich sehe ein lächelndes, junges Mädchen, das anscheinend auf jemanden wartet…

E: Ja, sie wartet, schau nur…

Aus dem Haupteingang des Sanatoriums wird gerade ein junger Mann gefahren, er ist ganz offensichtlich zu schwach, um selbst zu gehen, er sitzt sogar sehr schwach in dem Rollstuhl, in dem man ihn in Richtung des Mädchens fährt…

E: Das ist die Liebe ihrer Seele, nie hat ihre Seele einen anderen Menschen so sehr geliebt wie ihn und umgekehrt genauso. Aber wären beide gesund geblieben, sie hätten sich niemals kennen gelernt. Und selbst wenn dies gelungen wäre, sie hätten niemals miteinander eine Beziehung eingehen können, denn durch Stand und Religion wären sie unüberwindbar getrennt gewesen…

Doch so dürfen sie einander sein, was sie schon vor Beginn der Inkarnation einander versprachen: Halt und Trost in schwerster Zeit. So sind sie – schau nur in ihre Augen, du wirst sehen, dass ich die Wahrheit sage – Glückliche im Unglück. Bewegt dich das?

U: Ja, natürlich, es beschämt mich…

E: Weil du Vorurteile hattest?

U: Ja… ja, genau!

E: Uta, genau darum geht es mir, es geht mir um die menschlichen Vorurteile. Ich bin nicht da, um dich oder Ulrike deswegen zu schimpfen, jeder Mensch hat Vorurteile…

Sondern ich bin da, um euch darauf aufmerksam zu machen, woher diese Vorurteile kommen und wie es klug ist, damit umzugehen.

Wenn du die Pflegerin dieser beiden dir gezeigten Menschen wärst, wie wärst du in Unkenntnis der tatsächlichen Hintergründe mit ihnen umgegangen? Du hättest auf jeden Fall deinem Mitgefühl mit ihrer notvollen Lage Ausdruck verliehen und damit wärest du sicherlich auf wenig Gegenliebe gestoßen.

Du hättest sie nur in ihrer Wahrnehmung ihres Glücks gestört.

U: Ja, ich hätte einfach nicht für möglich gehalten, dass jemand angesichts des eigenen Todes sich selbst als glücklich bezeichnen würde…

E: Und dennoch ist dies möglich! Aber, Vorurteile dieser Art sind noch nicht wirklich ernst.
Wirklich ernst sind die Vorurteile, die ihr über euch selbst habt! Die sind ernst, denn es ist kaum jemand da, der euch darauf aufmerksam macht!

Alle diese Vorurteile, die ihr über euch habt, beginnen mit einer Verneinung: „Ich KANN nicht“.

Ich kann nicht, ich bin nicht… ich DARF nicht!

Danach kommen Begründungen, Erklärungsversuche, Rechtfertigungen.

Unseren beiden Kranken ist es nicht anders gegangen: Man hat sie angespornt, ermuntert, wohl auch unter Druck gesetzt, doch endlich gesund zu werden und sie mussten sich vielen unangenehmen Prozeduren unterziehen…

Bis man ihnen erlaubte, zu sagen: Ich KANN nicht gesund werden…

Die Wahrheit der Seele wäre gewesen, zu sagen: Ich WILL nicht gesund werden… doch für eine solche Aussage hätte man sie gestraft mit Worten und Taten!

Sie hätten auch sagen können: Ich WILL nicht unter diesen Zwängen weiterleben, die ihr mir auferlegt!

Den Zwang zum Erfolg, dem Zwang, einem bestimmten, gesellschaftlichen Status zu folgen usw….

Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem Vorurteil über uns selbst und dem Zwang, den andere auf uns ausüben.

Ulrike, ich möchte, dass du darüber intensiv nachdenkst! Ein Vorurteil hat damit zu tun, ein deutliches NEIN nicht aussprechen zu müssen: Nein!

Ich WILL das nicht, was du von mir verlangst, erwartest, das ist mir selbst KEIN rechtes Ziel!

So wahr zu reden, ist schwierig, man stößt dabei auf wenig Verständnis, es ist so schwierig, dass man oft Mühe hat, auch nur so wahr zu denken!

Wenn wir den jungen Mann in seinem anfänglichen Kampf gegen die Tuberkulose gefragt hätten, ob er WIRKLICH gesund werden WILL, hätte er gesagt: Natürlich will ich! Was für eine Frage!

Ich kämpfe, so sehr ich kann, ich unterziehe mich jeder medizinischen Maßnahme und trotzdem studiere ich weiter Jura, denn ich gebe nicht auf. Ich will meinem Vater ein ehrbarer Nachfolger werden!

Aber leider… die Krankheit! Du verstehst. Ich will ja, aber ich KANN nicht.

Lieber Vater: Es tut mir sehr leid, du musst einsehen, dass ich völlig unschuldig bin… es ist die Krankheit, nicht ich!

Deshalb wirst du mir gewiss den Rest guter Tage gönnen und mir die Freiheit erlauben, mich philosophischer Studien zu widmen…

Ja, ja… so war das und so ist es bis heute. Dieser junge Mann wird wiedergeboren werden und er wird wieder vor der Frage stehen, ob er sich getraut zu tun, was er wirklich WILL oder nicht.

Er wird wieder in Versuchung geraten, sich den Erwartungen und Zwängen anderen unterzuordnen. Er wird wieder unter Umständen sogar mit seinem Leben dafür zu bezahlen, das er LETZTLICH genau das tut, was seine Seele WILL.

Doch das schlimmste Hindernis auf diesem Weg wird wieder er selbst sein, sein Vorurteil über sich selbst lautet: Ich DARF nicht wollen, was ICH für mich für gut halte, ich muss wollen, was andere für gut halten.

Ich habe die Ansprüche anderer zu erfüllen! Egal, was es mich kostet!

Ulrike, es geht um den Preis, den eine Seele zu zahlen hat für die Durchsetzung ihres Willens! Für die Durchsetzung des Seelenwillens muss jeder einen Preis bezahlen, einfach jeder.

Aber es gibt Seelen, die haben das Vorurteil in sich, diesen Preis nicht zahlen zu können. Ich möchte, dass du dir sehr genau anschaust, was man von dir erwartet und erwartet hat.

Erinnere dich an deine Kindheit! War das, was du erreicht hast, je gut genug? War es je richtig genug? War nicht alles verbesserungswürdig? Musste nicht alles korrigiert werden?

Und wenn ich alles sage, meine ich alles das, was aus dir selbst kam: deine Gefühle, deine Gedanken, deine Wünsche …

Die Botschaft, die du in dir aufgenommen hast, war: Du bist (noch) nicht gut genug!

Aber auf der anderen Seite stand die mehr oder weniger betonte Aufforderung, „besonders“ zu sein. Du solltest BEWEISEN, dass es sich gelohnt hat, dich auf die Welt zu bringen!

Stell dir vor, jemand würde zu dir gesagt haben: So, liebe Ulrike, und jetzt geh in die Welt und beweise ihr, dass du berechtigterweise lebst und den Aufwand, den die Welt mit dir hat, wert bist! „Ich kann nicht!“

Ulrike, kleine Ulrike, Mädchen…

Du hattest doch Recht mit einem großen, angstvollen „Ich-kann-nicht!“ zu antworten! Du hattest doch Recht!

DAS ist wirklich nicht das Ziel deiner Seele, immer und immer und immer wieder zu beweisen, dass du es WERT bist. Dazu sagt deine Seele: Ich WILL nicht!

Nein, mein gutes, treues Herz, das willst du nicht und da hast du vollkommen Recht! Nur, dies ist wahr: ein solches NEIN hat natürlich Folgen…

Du weißt es doch, jede Seele bekommt die Eltern und das Umfeld, das dem eigenen Urteil über sich selbst bisher entsprochen hat und den sie zu korrigieren bereit ist.

Das heißt. Deine Seele ist gekommen, folgendes Vorurteil aufzulösen: Ich muss beweisen, das ich es wert bin, zu sein!

Spür nur, welches Gewicht das ist! Wie soll das je geschehen? Wann wäre je genug bewiesen? Wo wäre die Grenze?

Du musst RICHTIG sein und RICHTIG machen, vorsichtshalber IMMER, denn du kennst die Grenze nicht…

Doch der Wille deiner Seele ist ein ganz anderer! Was sie WILL, ist, zu erfahren, dass egal, was sie ist und wie sie ist und was sie macht oder nicht macht, sie in sich als Wahrheit erkennt: Ich darf ich sein! Uneingeschränkt!

Egal, was ich tue, denke, wünsche, ungeachtet meiner Fehler und Beschränkungen, ich bin willkommen! Ich bin mir! und der Welt willkommen.

Wenn dies der Wille ist, wenn dies das Ziel ist, dann muss deine Seele sich mit dem Preis, den sie dafür zu zahlen hat, zufrieden geben.

Dann ist es eben so: Nicht jeder wird in seinem Urteil über dein Leben dieses für besonders halten…

Nicht jeder wird deine Meinungen, Ideen, Werte teilen … oder auch nur nachvollziehen können…

Nicht jeder Anspruch wird von dir erfüllt werden und damit wirst du Frustrationen auslösen…

Ja! Ja, ja! Das ist der Preis! DAS ist der Preis! Nicht mehr…

Nicht das Todesurteil! Nur dass dich dann eben nicht jeder versteht, nicht mehr…

Warum dann diese Angst? Weil deine Seele ein Vorurteil hegt: Ich bin des TODES, wenn ich nicht so, wie ich bin, die Achtung meiner Mitmenschen erfahre!

Nichts als ein Vorurteil, aber du musst es erleben und deine Seele sucht immer und immer wieder die Begegnung damit, bis sie die Botschaft in den Niederlagen endlich begriffen hat.

„Ich bin nicht so, wie ihr es erwartet und ich bin es dennoch wert, im inneren Frieden zu leben!“

Man könnte es auch anders formulieren: Es ist ganz gleichgültig, welchen Wert ihr mir beimesst, ich bin mir selbst wert genug, Gott will, dass ich bin, also bin ich! Mehr ist nicht zu beweisen!

Ich kann gar nicht falsch sein, ich bin keine Fehlproduktion, egal, wie viele Fehler ich habe und wie viel ich falsch mache: Es ist gut genug, wie ich bin!

Ulrike, was Gott genügend ist, sollte es nicht auch dir genügend sein?

Damit möchte ich meinen Teil dieses Gesprächs beenden, Uta, wenn du willst, dann stell nun Ulrikes Fragen.

Ulrike: Obwohl ich Angst vor Prüfungen habe, habe ich mich der Tierheilpraktikerprüfung gestellt und bin wieder durchgefallen. Soll ich überhaupt noch Prüfungen in diesem Leben machen?

E: Ulrike, das wird ganz auf die Motivation ankommen… wenn du Prüfungen machst, um jemanden (einschließlich dir selbst) damit deinen Wert zu beweisen, dann ist das die denkbar schlechteste Motivation.

Es liegt GANZ GEWISS nicht an deiner mangelnden Vorbereitung, sondern an dem DRUCK, die Erwartungen zu erfüllen, die dich vergessen lässt, was du doch im Grunde beherrscht.

Wie kannst du diesem Druck entgehen? Durch vermehrten Leistungsdruck, noch besser, noch mehr?

Nein, sondern durch eine völlig andere Motivation: Weil es dir Freude macht, weil du das ausprobieren möchtest, weil du anderen helfen willst, einfach aus Liebe heraus …

Weil das URTEIL dir gleich-gültig ist.

Es ist ein Spiel der Möglichkeiten, aber Gewinn oder Verlust sagen NICHTS über DICH aus…

Wenn du deine Einstellung soweit ändern kannst, Ulrike, wird aus Last, Freude … aus Anstrengung ein spannendes Abenteuer … es ist erlaubt, diese Dinge „leicht“ zu sehen.

Ulrike: Erich, du hast gesagt, ich soll lernen aufzugeben, ist jetzt der Zeitpunkt da, den Tierheilpraktiker aufzugeben oder doch Tierpsychologe?

E. Ulrike, es geht darum, womit DU dir richtig bist! Du und noch einmal DU!

Schau dir deine Erwartungen an, schau dir an, woher sie kommen und ob es wirklich DEINE Erwartungen sind. Schau dir an, was du wirklich möchtest!

Du möchtest was? Tieren helfen? Um das so zu tun, dass du daran Freude hast, brauchst du mindestens was? Und höchstens was?

Es geht um DEINEN inneren Frieden, wovor du dich jetzt fürchtest, was ist das? BEIDES!

Erfolgreich sein genauso sehr wie erfolglos!

Denn mit der bestandenen Prüfung kommt die Verantwortung, mit der Verantwortung kommt der Zweifel an deinem Vermögen…

Wann bin ich je gut genug, um mit mir und dem, was ich tue, im Frieden mit mir zu sein?

Diese Situation ist dazu da, dass du nach der rechten Ursache des Friedens in dir suchst.

Es gibt Menschen, die finden ihren inneren Frieden, indem sie immer neue „Siege“ sammeln…

Und es gibt andere Menschen, die finden ihren Frieden, in dem sie anderen helfen…

Und es gibt wieder andere, die finden ihren Frieden einfach darin, das sie gelernt haben, sich daran zu freuen, dass sie leben…

Schau, was wird dir Frieden geben? Zu tun, was dich freut!

Du hast soviel gelernt, aber deine Gabe, das zu tun, was dich freut, was dein Herz mit Frieden erfüllt, da kannst du noch sehr viel mehr wachsen.

Ich werde dir nicht sagen: Tu dies oder tu das…

Ich sage dir: Tu nichts, was dich nicht mit Freude erfüllt, und zwar UNABHÄNGIG vom Ergebnis. Die Freude am Tun ist Ergebnis genug!

Uta: Erich, sie drängt dich aber weiter. DU sollst ihr sagen, was sie tun soll, sie will nicht, dass du das wieder wie im letzten Reading umschreibst!

E. lächelnd: Ich bin nicht da, um DEINEN Anspruch zu erfüllen, sowenig, wie du da bist, um meinen zu erfüllen.

Versteh doch! Es gibt keinen Anspruch, es gibt kein richtig oder falsch… alles, was es gibt, ist DEIN Mangel daran, deine Motivation zu erkennen und zu verändern.

Es geht eben NICHT darum, das RICHTIGE zu tun oder zu lassen, sondern darum, endlich so zu leben, dass es dich freut.

Wenn du lernst, dann aus Freude, wenn du dich in eine Prüfung begibst, dann aus Freude, wenn du es nicht tust, dann in Freude …

Weißt du eigentlich noch, wie oft du sagst: Ich muss, ich muss, ich muss…

Und weißt du, dass du das „Muss“ auch genauso gut als „Ich DARF“ empfinden könntest?

Ich darf, das macht frei und leicht und setzt alle Potenziale frei, ich muss bewirkt das Gegenteil…

Was du nicht als „ich darf“ empfindest, daraus werde ich dir kein du „MUSST“ machen! Niemals!

U: Da sie weiß, dass sie medial ist, könnte ihr Weg ja auch darin liegen. Was kann sie tun, um diese Fähigkeiten am besten zu entfalten und diese in diesem Leben zum Wohl von Mensch und Tier gut zu nutzen?

E: Ulrike, ist das eine Freude? Es sollte eine sein, denn wenn es nur ein weiteres „ich muss“ ist, ist es nicht gut für dich!

Du wirst, wenn es dir eine Freude ist, lernen, dir und deiner Wahrnehmung zu vertrauen…

Du wirst lernen, den eigenen Vorurteilen zu misstrauen…

Ja, du wirst überhaupt lernen müssen, JEDEM Urteil, deinem und anderen, zu misstrauen und statt dessen der Intuition Platz machen.

Du wirst lernen, von Seele zu Seele zu kommunizieren, ohne jedes Vorurteil.

Um etwas loslassen zu können, muss man es genau kennen.

Deshalb ist es ratsam, sich dem bewusst zu stellen, dieses Reading ist ein Teil davon.

Mach dir bewusst, dass deine größte Angst die ist, nicht RICHTIG zu sein und löse sie auf…

Lerne das reine Wahrnehmen, ohne Deutung, ohne Urteil, weder über dich selbst, noch über andere…

Aber! Es bleibt dabei: Du brauchst die FREUDE, frag dich, selbst was dich freuen würde!

Und wenn es dir wieder nicht gelingt, diese Freude zu spüren, dann, Ulrike, frag dich, wer dir verbietet, dich so zu freuen?

U: Ist Manni Marlon?

E. lachend: Ja! Ach, Ulrike, bin ich richtig, bin ich richtig, bin ich richtig… merkst du, was ich meine!

U: Ulrike fragt, wie oft sie schon inkarniert ist und ob Erik schon immer ihre Dualseele war?

E: 263 Mal. Natürlich war Erik schon immer ihre Dualseele!

Es ist nicht anders möglich.

Ulrike, du hast dich in einigen Dingen sehr versucht, weiter zu entwickeln, gerade was das Urteilen angeht.

Aber es ist immer noch in dir der tiefe, tiefe Zweifel, ob die Urteile der anderen über dich nicht doch richtiger sind als DEINE Meinung.

Liebes, du denkst und fühlst noch immer nicht frei genug über dich, immer noch meinst du, beweisen zu müssen, was doch völlig zweifelsfrei ist: Es ist gut, das du bist!

Es ist gut! Es ist gut genug!

Deine Freude, deine Lust, deine Heiterkeit sind gut und richtig und es wird Zeit, Zeit, Zeit, das es DIR gut und richtig ist!
Prüfungen, Titel und Würden… Liebes, sie bringen dir nicht die innere Zufriedenheit, sondern das HANDELN aus Liebe heraus, weil das DU bist! Das und nichts anderes!

Dieses Reading verstehe ich als Appell an deine Freude über dich selbst!

Liebe Ulrike, so fang doch an, dich über das zu freuen, was da ist! In dir!

Es ist doch gut, es IST doch gut!

Und fang an zu handeln, was dir Freude macht, es reicht doch aus!

Niemanden musst du etwas beweisen, du selbst BIST doch schon Beweis genug. Ach, ich wollte, du würdest verstehen und fühlen, was ich meine!

Ich schließe nun, wissend, dass ich dir wieder nicht gesagt habe, was du tun sollst …

Doch, ich habe, aber ob du verstehst?

Der Freude nach, Ulrike, geh der Freude nach, DEINER Freude nach, du darfst das!

Danke, Uta, das sollte für heute genug sein.