Bewusstsein

Schutzengel – Bewusstsein für das Leben lernen

Bewusstsein für das Leben lernen wir,
indem wir den Spuren der Liebe folgen,
die es in unserem Leben gab.

Schutzengelkontakt

Ich bitte Aisha, die Guidin von Britta,
mit mir Kontakt aufzunehmen.
Britta hat einige wichtige Fragen an sie.

Ich sehe zuerst nur einen strahlend blauen Himmel
und scheine, zu liegen.
Wasser höre ich und der Untergrund unter mir geht auf und ab,
dann beugt sich Aishas liebes Gesicht über mich:
Aisha: He! Aufwachen!

Sie lacht…
Ich setze mich auf, anscheinend bin ich auf einem Boot,
das irgendwo außerhalb eines Hafens vor Anker liegt.
In der Ferne sehe ich eine Stadt aus weißen Häusern,
warmer Wind streicht hier über das Wasser.
Und wenn ich mich etwas über Bord beuge,
sehe ich durch kristallklares Wasser bis auf den Grund.

Korallen gibt es hier,
ein großer Rochen zieht seine Bahn…

U: Das ist ja wie im Urlaub!

A: Ja, wenigstens wir sorgen für Erholung! 
(Sie lacht, als sie das sagt,
dann setzt sie sich mir gegenüber
und hält ein Kartendeck in der Hand.
Sie mischt die Karten und legt dann drei Karten aus: 
Die Königin der Schwerter, die Kraft, die Hohepriesterin.)

U: Oh je, Aisha,
mit Tarot-Karten kenne ich mich nicht mehr besonders gut aus,
die habe ich seit Jahren nicht mehr angerührt…


A: Wer sagt, dass ich die für dich gelegt habe?


U: Nein, das ist mir schon klar, die sind für Britta! 
Aber ich weiß nicht mehr genau, was die bedeuten…


A: Wer sagt dir, dass ich will, dass DU sie deutest? 
Britta soll die Deutung suchen…
Ich sage dazu nur Eines:
Dies ist der Weg, mit diesen Kräften
(legt die Königin der Schwerter und die Kraft hin)
wird dieses Ziel (legt die Hohepriesterin hin) erarbeitet.

Britta, jetzt den Mut aufzugeben, ergibt keinen Sinn!
Und du darfst nicht so sehr
deine Gefühle als Ratgeber betrachten.
Siehst du das Meer, Uta?

U: Ja, es ist wunderschön…

Aisha wischt mit der Hand über dieses Bild
des kristallklaren, ruhigen Meeres. 
Jetzt ist es plötzlich Bleich grau, Regen fällt
und die Wellen sind hoch und Übelkeit erregend.
Durch den Sturm ruft mir Aisha zu:
Das Meer ist wunderschöööööön?
Dann wischt sie wieder über dieses Bild und es ist wieder still,
das Meer türkisfarben, klar und friedlich…


U: Puh!


A: Britta, Gefühle sind wie das Meer. 
Diesen Sturm eben,
den hat das Meer nicht aus sich heraus verursacht.
Sondern Winde aus dem Westen stiegen auf:
große, mächtige Winde.

Und sie brachten Regen und wühlten das Meer
– das hier so seicht ist –
auf bis auf den Grund…
So wurde alles trüb. 
Meer ist re-aktiv,
so re-aktiv wie Gefühle.

Oder lass es mich anders zeigen…
Aisha und ich stehen plötzlich vor unserer Haustür,
dort hängt ein metallenes Klangspiel.
Wenn der Wind leise weht,
dann ergibt sich aus den silbernen Stäben eine feine, leise Melodie. 
Aber wenn der Sturm weht,
dann sind die Töne so laut und hektisch,
dass sie kaum zu ertragen sind.
Wir nehmen es dann immer ab.

A: So ein Klangspiel ist auch re-aktiv:
Es reagiert nur auf das, was von außen kommt. 

Ebenso wie es eure Gefühle tun.
Sie sind Re – Aktionen…

U: Das ist aber ein sehr ohnmächtiger Zustand, liebe Aisha,
das hält man doch kaum aus!

A: Deshalb habt ihr euren Verstand! 
Er ist wie der Anker dieses Schiffes hier.

Oder wie ihr, wenn ihr das Klangspiel,
sobald es dissonant ist, abnehmt. 
Nur der Verstand kann nichts in euch zum Klingen bringen! 
Aber im Zusammenspiel der Kräfte kommt ihr in eure Macht!

Liebe Britta, ich weiß,
du hast Zeiten und Situationen erlebt,
in denen dein Verstand noch so verständig sein konnte:
Dein Meer der Gefühle war zu wild,
um irgendwo Anker zu werfen.
Und der Sturm der Emotionen zu stark,
um dich vor Missstimmung zu wahren…
Dennoch, langfristig gesehen:
Was hat dich aus der Ohnmacht gegenüber deinen Gefühlen
zu mehr Selbstbestimmtheit gebracht? 
Der Verstand!

Aber es ist ein anderer Verstand!
Und um den soll es mir heute gehen.
Der Verstand, geschult in der Erfahrung
und dem angeeigneten Wissen aus Kindheit und Jugend,
ist ein schwacher Anker!
Nur selten geeignet, wirklich starken Stürmen stand zu halten.
Ein Weniges genügt, um die Ankerkette reißen zu lassen…

Aber worin unterscheidet sich dein heutiger Verstand,
meine liebe Britta,
vom Verstand von vor 10 Jahren? 
Wissen?
Nun ja, du hast Einiges dazu gelernt,
aber das allein würde noch nicht ausreichen…

An Wissen, das Theorie ist, hast du durchaus zugenommen,
das allein aber wäre noch keine ausreichende Verankerung. 
Was darüber hinaus gewonnen werden konnte,
womit du deinen Verstand angereichert hast,
ist Bewusstheit!

Verstand ohne ein vertieftes Bewusstsein dessen, was geschieht,
ist nichts als eine dünne, rostige Ankerkette.

Bleiben wir bei unserem Beispiel: 
Diese flachen Gestade sind ein Paradies,
solange der Westwind fernbleibt. 
Jeder Fischer hier ist sich dieser Tatsache BEWUSST:
Sieht er dunkle Wolken am westlichen Horizont aufkommen,
dann wirft er geschwind seine Ankerkette!
Er weiß, weil er sich dessen BEWUSST ist,
dass diese Westwinde schnell kommen,
aber auch schnell wieder abziehen.

Er ist sich BEWUSST, dass es Regen geben wird,
dass der sandige Untergrund aufgewühlt wird
und sich das Meer dunkel färbt…
Aber er ist sich auch bewusst, dass dieser Wind
neue Fischschwärme bringen wird in diese weite Bucht.
Und so ängstigt ihn der Wind
und die damit verbundene Veränderung nicht.

Bewusstsein hat sehr viel damit zu tun,
den tieferen Sinn des Geschehens zu verstehen.
Eure Emotionen allein,
die sind – wie ich schon sagte –
nur eine Re-Aktion auf das Geschehen,
das ihr wahrnehmt.

Jeder Fischer hier
– egal, wie bewusst ihm der gute Ausgang des Sturmes auch ist –
EMPFINDET auf dem Höhepunkt des Sturmes
Unruhe, Ängstlichkeit und Anspannung…

Diese Re-Aktionen sind ganz kreatürlich. 
Das ist in eure Körper geschrieben:
Auf die elementaren Ereignisse re-agiert
ihr mit archaischen Emotionen!

Doch der erfahrene, der bewusste Fischer,
der weiß darum,
dass er diese Re-Aktionen fühlen wird
und nimmt dies innerlich gelassen hin. 
Er hat seinen Frieden inmitten des Sturmes!

Nein, nein, halt, Britta,
du denkst hier zu schnell! 
Ich sagte, er hat seinen Frieden,
aber er FÜHLT dennoch archaisch:
Unruhe, Ängstlichkeit, Anspannung…

Was seinen Frieden ausmacht,
ist sein Bewusstsein dafür,
dass diese Gefühle nun einmal zum Sturm-Geschehen gehören.
Nur jene Seefahrer,
die um den Sinn und dem Ausgang des Sturmes
aus Westen in dieser Bucht nichts wissen,
werden ihren Emotionen ausgeliefert sein.

U: Das bedeutet doch, dass jeder,
der sich hier nicht auskennt, in Angst und Schrecken gerät.
Dann hängt der innere Frieden
mit dem sich auskennen zusammen?

A: Ja, genau!
Bewusstsein hat sehr viel damit zu tun,
sich auszukennen. 
Etwas kennen, nimmt euch nicht eure kreatürliche,
eure emotionale Re-Aktion.
Aber wie ihr mit dieser umgeht, das ist die Frage!

Meine liebe Britta,
ich will dich nicht mit allzu viel Theorie belasten,
aber an dieser Stelle muss ich es tun.
Wenn du mich fragst: 
Wofür steht denn diese Bucht? 
Steht sie für meine Ehe?
Dann sage ich:
Natürlich steht sie für deine Ehe.

Erinnerst du dich, wie schnell dich noch vor 5 Jahren
der kleinste Sturm in größte emotionale Turbulenzen bringen konnte? 

Heute weißt du: Die Turbulenzen müssen von Zeit zu Zeit sein,
das bereinigt alles und letztlich wird euer Miteinander
noch tiefer, noch vertrauter. 
Mit jedem überstandenen Sturm
wird eure Ankerkette noch stabiler…

Wenn du mich fragst: 
Steht die Bucht für meine Aufgabe als Mutter? 
Aber natürlich tut sie das!
Erinnerst du dich, wie du als junge Mutter
aus der emotionalen Ruhe geraten bist bei jeder kleinen Not,
die deine Kinder hatten?
Heute weißt du:
Diese Nöte bringen deine Kinder weiter,
sie wachsen daran!

Und selbst wenn du beunruhigt die Minuten zählst,
bis sie wieder wohl behalten Zuhause sind
oder dich der Zorn übermannt,
weil sie sich so unklug verletzenden Erfahrungen aussetzen.

Du weißt, das sind deine archaischen Mutterinstinkte,
die sich da in dir melden!
Aber du bist dir gleichzeitig bewusst,
dass es so sein muss
und letztlich alles das Wachstum deiner Kinder fördert.

Wenn du mich fragst,
ob diese Bucht für deine Berufung steht, dann sage ich: 
Ja, auch dafür steht dieses Gleichnis. 
Aber noch bist du nicht im vollen Bewusstsein…

Was hat dich als Ehefrau ruhiger werden lassen? 
Was hat dir den heilenden Verlauf eurer Stürme
anders sehen lassen? 
Die Erfahrung!
Das Gleiche gilt für deine Rolle als Mutter.

Diese Bucht, mein liebes Herz,
steht für das GANZE Leben,
für die GANZE Britta.
Sie steht für das Kind Britta,
dessen Ängste andere waren
als die der reifen Frau.
Sie steht für alles,
was war und ist und je sein wird!

Nun weiß ich, mein Liebes:
Es gibt eine Angst,
die ist schlimmer als alle anderen Ängste in dir:
Es ist die Angst vor der Angst! 
Und gerade die versuche ich dir heute so gut zu nehmen,
wie es mir unter diesen Umständen möglich ist.

Britta, Angst an sich ist eine NATÜRLICHE Reaktion,
sie ist eine Reaktion des Körpers, der Seele. 
Sie ist eine Reaktion auf Umwelteinflüsse: 
ob diese sichtbar sind oder nicht…
Sie ist eine Reaktion,
die letztlich unvermeidlich ist, solange ihr lebt!

Aber:
Über dieser tief archaischen Ebene
regiert das Bewusstsein! 
Niemand kann aufgrund seines Bewusstseins
die archaischen Strukturen aus sich entfernen,
aber er kann lernen,
sie zu beherrschen.

Die meisten Menschen versuchen,
sich im Leben vor unangenehmen Emotionen zu schützen,
sie nehmen eine Vermeidungs-Haltung ein.
Das ist ganz natürlich.

Die meisten Menschen, die an dieser Bucht leben,
sind KEINE Fischer!
Um es mit deinen Worten zu sagen:
Der Job ist ihnen zu stressig!
Wohl fahren sie
– um des Vergnügens wegen –
bei schönstem Wetter einmal hinaus,
aber nur so weit,
dass sie bei aufkommenden Westwolken
ganz schnell wieder das Ufer erreichen können…

Alle Menschen der Welt versuchen,
so gut es geht,
sich stressenden Emotionen zu entziehen!
 
Doch wer darin übertreibt 
– das weißt du – 
der entzieht sich schließlich dem Leben selbst.

Vermeidung ist also keine gute Strategie! 
Bewusstsein ist eine gute Strategie:
sich des „Lebens bewusst“ werden.

Britta, du hast so viel gelernt,
du bist um so vieles mehr bewusst geworden! 
Und ich möchte dich heute ermutigen,
dies noch weiter und noch tiefer zu tun!

Der Mensch eurer Zeit neigt dazu,
von einem „Rechtsanspruch auf Glück“ auszugehen.
Übertragen auf unser Beispiel
sind sie wie Fischer dieser Bucht,
die meinen:
Sie hätten einen rechtsverbindlichen Vertrag mit dem Wetter,
dass, wann immer es sie auf die See treibt,
garantiert ist, dass kein Westwind aufkommt.

Aber ist das eine Realität? 
Zeugt diese Einstellung von einem vertieften Bewusstsein?
Natürlich nicht!
Einen Rechtsanspruch auf Glück gibt es nicht! 
Eine Möglichkeit zum inneren Frieden allerdings.
Den gibt es!

Du hast nun viel erreicht,
aber es ist eine ganz neue Welt für dich. 
Darum lass uns gemeinsam überlegen,
worauf du dein Augenmerk richten könntest:
Auf den Horizont, um möglichen, aufziehenden Wolken
rechtzeitig zu begegnen?
Oder auf die tiefe Weisheit,
die hinter jedem Ereignis steckt?

Weisheit ist niemals vordergründig! 
Weisheit entzieht sich der oberflächlichen Betrachtung.
Du kennst einige Frauen,
mit denen du wunderbar deine Empörung
über die kleinen oder großen Stürme in der Welt teilen kannst.

Aber, liebe Britta, ist Empörung, die ins Nichts läuft, weise? 
Hüte dich vor dieser Art der Empörung!
 
Empörung dort, wo DU etwas ändern kannst,
dort, wo DU einen Anker werfen kannst,
die ist gut, die ist weise…
Aber zu viel Empörung, verschwendet auf Stürme,
an deren Wirkung du nichts ändern kannst,
ist sehr destruktiv!
Die bewirkt nur Eines:
Dass als Re-Aktion
das Gefühl von Angst und Ohnmacht,
Lebensunwilligkeit und Bitterkeit entstehen.
Darum hüte dich vor dieser Art der Solidarität!
Wende dich der Weisheit zu,
darum bitte ich dich so sehr!
Wie kannst du das tun?
Bewusstsein für das Leben lernen wir,
indem wir den Spuren der Liebe folgen,
die es in unserem Leben gab.

So absurd es klingen mag:
Wenn du die Spuren der Liebe in deinem Leben suchst,
dann schau auf jene schweren Dinge,
die du durchlitten UND ÜBERSTANDEN hast!

Das Glück, die fröhlichen Zeiten, die leichten Tage,
die erfüllten Erwartungen:
Ja, auch auf die mag man schauen…
Aber stärkt es den inneren Frieden?
Oh nein!
Denn nichts ist so alt wie das Glück von gestern,
wenn man gerade in Bedrängnis ist.
Aber wer auf das schaut, was schmerzte
und DOCH überwunden wurde,
der entdeckt die Spuren der Liebe.
Nicht alles nahm
eurer eigenen Verdienste und Fähigkeiten wegen
einen guten Ausgang.
Sondern schau nur,
wie vieles ein gutes Ende fand,
einfach, weil ihr geliebt seid.
Geliebt vom Leben,
geliebt von Gott!
Und nicht alles, was ein schwerer Verlust war,
war verlorene, vergebliche Hoffnung.
Denn sieh nur, wie stark,
wie tief es euch zu eurem Bewusstsein brachte.
Ganz so, wie deine Kinder mit jeder Herausforderung wachsen,
so auch ihr!

Britta, in diesem Bewusstsein
befindest du dich mehr und mehr!
Nur hast du dafür noch wenig eigene Worte,
doch ich hoffe, dir hier helfen zu können.

Umfangen von Stürmen ist der Mensch sein Leben lang! 
Aber er hat einen Anker
und die Kette des Ankers ist sehr stark,
wenn er sich bewusst wird:
Dass nichts je geschieht,
ohne dass darin die Chance zum Wachstum liegt!

Diese Worte und Bilder möchte ich dir mitgeben
auf deinen Weg als Heilerin.
Hier liegt die Medizin,
welche die Menschen deiner Zeit brauchen.
Und diese Medizin reiche ich dir zur Weitergabe.

Die Seele des Menschen ist aus Gott,
sie trägt in sich den Keim des Göttlichen:
unreif, nur angelegt, ohne schon wirkend zu sein…
Und wie ein Kind wachsen und reifen muss,
so muss es auch die Seele Leben für Leben.
Und wie ein Kind nicht nur über ererbte Anlagen verfügt,
sondern auch über einen Willen, der darüber entscheidet,
ob gute Anlagen durch Fleiß und Ernsthaftigkeit
vervollkommnet werden,
so entscheidet auch eine Seele Leben für Leben.
Wie ein Kind an den Herausforderungen reift,
so reift auch die Seele!

Im Einzelnen wie in der gesamten Menschheit wirkt dieses Gesetz!

Wer sich dessen ganz bewusst ist, sich diesen Gedanken
bis in die tiefste Tiefe seines Seins geöffnet hat,
der hat ein Bewusstsein, in dem Frieden wirkt.
Trotz aller Stürme,
trotz archaischer Emotionen
ist es der Frieden mitten im Sturm.

Dies soll mein Geschenk an dich sein, meine geliebte Seele.

U: Vielen Dank, Aisha, ich hoffe,
dass es Britta Kraft und Stärke gibt.
Darf ich dir jetzt die Fragen von Britta stellen?

A: Sehr gerne!

U: Britta fragt:
Wie du weißt, bin ich beruflich gesprungen.
Ich verstehe noch nicht, woher dieser Schub auf einmal kam.
Diese Eigendynamik in dieser Sache,
die innere Kraft und plötzlich auftretende Zuversicht,
die mich diesen Schritt machen hat machen lassen…

A: Das waren die Flügel der Menschenliebe, Britta,
und es war der Frieden mit deiner Vergangenheit…
Beides muss zusammen bleiben:
Das macht dir den Zugang zu deiner Basis frei.

U: Sie schreibt weiter:
Gestern noch voller Angst,
ein Scharlatan zu sein und es nicht zu schaffen,
und heute voller Zuversicht,
die mich diesen Schritt machen lassen.
Ich bin überglücklich,
aber ich verstehe das nicht.
Was ist geschehen in dieser Zeit?
Und bin ich zu schnell?

A: Vielleicht erinnerst du dich nicht mehr:
Aber eine kleine Britta sprang eines Tages einfach ins Wasser,
getragen von der Zuversicht,
die nötigen Schwimmbewegungen zu kennen
und der Liebe zu sich selbst und dem Vertrauen,
das nötige rettende Hände da sein werden,
wenn die eigene Kraft nicht reicht…

Britta!
Wer trägt dich?
Suchst du die Klienten aus?
Oder suchen sie dich?
Sie dich!
Aber weshalb?
Weil du so hervorragende Werbung machst?
Nein, weil du innerhalb eines Netzwerkes wirkst,
das du weder siehst noch kennst.
Was macht dich anziehend?
Werbung?
Klugheit?
Nein, Britta!
Deine Intension, HELFEN zu wollen aus MITGEFÜHL!!!

Achte stets auf deine Intension!
Sie ist deine Werbung, alles andere ist Beiwerk!

Du fragst, ob du zu schnell bist?
Wer bestimmt, wer zu dir kommen kann,
weil du genügend zu geben hast?
Wir tun dies!
Du wirst erleben, wie sehr dein aktuelles Bewusstsein
genau jenen Not-Wendigkeiten entspricht,
die deine Klienten brauchen!
Und daran wirst du Weise werden,
da bin ich ganz sicher.
Du wirst erleben, was Netzwerk bedeutet
und daran wirst du Weise werden.

Fürchte nicht,
nicht demütig genug zu sein…
Du wirst erleben,
dass das demütige Bewusstsein um die Wirkung des Netzwerkes
eine sehr glückliche Einstellung zum Leben bewirkt.
Aber bedenke: Weisheit ist leise!
Man muss ein guter Beobachter des Lebens sein,
um ihrer habhaft zu werden.

U: Bei deinem letzten Reading hast du ihr gesagt,
dass sie in der Lage ist,
die Seele der Menschen zu scannen.
Sie fragt, wie sie das machen soll…

A: Erklär es ihr noch einmal, Uta!
Sie macht es sich so kompliziert,
wenn sie der Ansicht ist,
dass etwas von ihr erwartet wird (lächelt).

U: Gut, mache ich im Nachgespräch…

Hier ist eine Frage nach Bert:
Britta schreibt, dass er immer wieder Menschen anzieht,
die ihm in übelster und menschlich schmutzigster Weise
schaden wollen.
Was ist da los und was kann ihm helfen?
Darf sein Guide Stefan
dir einen Rat für Britta geben?

A: Es geht um den SELBST-Wert!
Bert möchte bitte bedenken,
dass seine WÜRDE in SICH zu sein hat!
Ein König ist ein guter König,
wenn er wohlwollend ist?
Nun ja…
Ein guter König ist ein guter König,
wenn er sich,
sein Amt und
sein Land schützt! 
Und erst danach kommt das Wohlwollen!

Bert:
Stefan, dein Guide, sagt:
Es ist die Zeit der Wölfe!
Man kann das nicht ändern,
sondern es ist wichtig, das zu akzeptieren!
In der Zeit der Wölfe
müssen tragfähige Rudel zusammengestellt werden.
Wer nicht in das Prinzip des Rudels passt,
wird vom Rudel ausgeschlossen!
Kluge Leitwölfe prüfen jeden Wolf,
ob er die Eigenschaft des Rudels schützt.

Du musst in dir den Wolf wieder finden! 
Wie geht der Wolf vor? 
Er erspäht die Beute, er beobachtet sie.
Er holt sich geprüfte! Rudelmitglieder
und kreist dann gemeinsam ein…
Erst dann ist der Zugriff.

Du jagst mit Rudelmitgliedern,
die du nicht prüfst auf ihre Eignung. 
Was ist die Eignung?
Absolute Solidarität beim Zugriff!
Ein guter Wolf, der auf Jagd mitgenommen wird,
zeigt folgende Eigenschaften:
Absolute Treue dem Alpha-Rüden gegenüber,
Solidarität mit dem Wohl des Rudels
und ein selbst schützendes Verhalten.
Alle anderen Verhaltensweisen gefährden das gesamte Rudel!

Bert, denke mehr wie ein Wolf! 
Du bist zu sehr auf DEINE Solidarität orientiert! 
Aber du bist LEIT-Wolf!

U: Puh, Aisha, das geht so nicht:
Ich verliere den Bezug zu dir.
Stefan oder du, das hin und her schaffe ich nicht…

A: Gut. Mach eine Pause.
Nach einer Pause…

U: Immer wieder überfallen Britta in letzter Zeit
unbegründete Schuldgefühle ihrer Familie gegenüber. 
Ihr Herz wird dann schwer
und sie fühlt sich traurig und müde.
Warum ist das so,
was kann sie dagegen tun?

A: Britta, was dich traurig und müde macht,
hängt mit einem zunehmenden Bewusstsein darüber zusammen,
dass deine Kontrollmöglichkeiten
von dir mehr und mehr
als das wahrgenommen werden, was sie sind.
Dass du dich dabei schuldig fühlst,
ist nichts als das Hinabgleiten in alte „Emotionsmuster“:
Wenn etwas nicht so geht,
wie es RICHTIG zu sein hätte,
bin ganz gewiss ich – die Britta – Schuld!

Ach, mein liebes Herz,
wir Zwei müssen uns nun nicht darüber unterhalten,
dass diese alte Emotion kindlichen Ansichten entspringt! 
Aber der Zusammenhang war dir so nicht klar!

Liebe Britta, je älter deine Kinder werden,
je älter ihr – du und dein Mann – werdet,
umso mehr wirst du damit konfrontiert,
nur mehr „Begleiter“ zu sein! 
Die Schiffe lenkst nicht du,
Wind und Wetter haben das Ruder übernommen.

Was ist nun nötig? 
Dabei sein!
Aufrichtig und zuverlässig dabei sein…
Du hast getan, was dir möglich war,
nun wird vieles anders. 
So viel zum Thema „Schuldige“.

Traurigkeit ereilt euch immer,
wenn ihr aus einer bestimmten Episode
des Lebens in eine andere wechselt. 
Sie ereilt euch zwischen Kindheit und Jugend,
zwischen Jugend und Reife
und sie ereilt euch
an der Schwelle der Reife zur Weisheit…

Wer hier nicht traurig ist,
der nimmt nicht Abschied von dem,
was GUT und SCHÖN war!
Der öffnet sich auch nicht dem Guten und Schönen,
was nun kommt!

Es ist Schwellenzeit, liebe Britta: 
Traurig und schön zugleich:
Das darf nicht nur sein, das muss so sein!
Nur die Schuldgedanken:
Die bring dorthin, wohin sie gehören: in die Kindheit.

U: Möchtest du noch etwas sagen,
hat sie noch etwas in ihrer Entwicklung übersehen?

A: Liebe Britta,
hast du dich nicht wunderbar ins Wachstum begeben? 
Bist du denn gar nicht stolz auf dich? 
Ich bin es jedenfalls!
Was noch fehlt?
Es fehlt immer was,
sonst wäre deine Inkarnation doch schon vorbei! (Lächelt.)
Was noch tiefer, noch breiter und noch höher werden darf,
ist das Bewusstsein des Lebens!
Kein Wissen, keine Theorie kann dies bewirken!
Der Zusammenhang von allem,
was ist, was lebt, was wirkt,
das ist eine wunderbare Welt hinter dieser Schwelle:
die Welt der Weisheit!

Freu dich mit mir darauf,
denn dort ist ein Frieden,
der tiefer ist als alle Emotionen,
alles Wissen und alle Gedanken…

U: Bist du ihre einzige Guidin?

A: Ja, ich bin die Einzige,
du wolltest es so und ich auch…
Lass dich nicht irritieren:
Ich bin ich…

U: Hast du noch andere Schüler?

Aisha lacht: Meinst du, ich würde mich mit dir langweilen? 
Bitte: Lass dich nicht irritieren!

U: Dann danke ich dir an dieser Stelle sehr, liebe Aisha,
auch ich freue mich sehr über Brittas Entwicklung.

A: Dabei ist das erst der Anfang (lächelt)! 
Was sie trägt, ist die Liebe!
Manchmal traut sie sich nicht, aber sag selbst: 
Ist sie nicht ein mutiger Kämpfer?

U: Ja, das ist sie!
Wie schön war es,
in diesem Reading deine Freude über Britta zu fühlen.
Vielen Dank, liebe Aisha
und auf Wiedersehen!