Imaginationen

Elia – Würde und Demut bei Heiler und Medium

Elia über Würde und Demut
bei Heiler und Medium

Zu Besuch ist Pia
bei der Medialen-Ausbildung.

Elia: Wissbegierig, das bist du.
Mutig! Das bist du auch.

Aber weißt du auch,
dass es einen Grund hat,
dass wir dich erwählt haben?

Hast du je darüber nachgedacht,
dass wir gute Gründe haben könnten,

dich zu bitten, uns zu helfen?

Nein.
Höchstens in der Form:
Warum gerade ich?

Die eigene Qualität Wert schätzen!
Das ist eine unabdingbare Voraussetzung
eines Heilers
und eines Mediums.

Denn ihr seid, wenn man es so will,
die Würdenträger eines anderen Systems!

Ähnlich wie ein Polizeibeamter mit seiner Uniform ausdrückt,
dass er dem Staat zugehört.
Oder wie der Arzt mit seinem Kittel ausdrückt,
dass er Vertreter der Schulmedizin ist.
All das sind Würdenträger.

Ein Medium und ein Heiler sind Würdenträger,
sind Stellvertreter von wem?
Was meinst du?

Pia: Das wage ich mich so nicht auszusprechen, Elia.
Das kommt mir unbescheiden vor.

E: Oh, wir sind unter uns.

P: Dann werde ich sagen:
Stellvertreter der göttlichen Liebe.
Aber mit den Anführungsstrichen.

E: Stellvertreter der göttlichen Liebe ohne Anführungsstriche.

Das ist wichtig:
Ihr seid in eine uralte Tradition zurückgegangen!

Am Anfang der Menschheit
waren Heiler und Medium
Stellvertreter göttlicher Wirklichkeit!
Und sie wussten um die Würde ihres Amtes
und vertraten sie auch so.

Aber die Zeitenläufe haben dies gründlich verändert.
Dennoch möchte ich jetzt ins Bewusstsein rufen:
Bitte denkt daran:
Ihr seid Würdenträger,
ihrerseits Stellvertreter einer großen Kraft
und einer Macht der Liebe,
die es unbedingt verdient hat,
geachtet zu werden.

Damit meine ich bei Weitem keine lächerlichen Riten
oder weite Talare oder seltsame Kopfbedeckungen! 
All solches liegt mir fern.

Ich meine, dass die Würde dessen, was ihr tut,
für jeden, der sich an euch wendet,
deutlich sichtbar sein muss!
In dem, wie ihr zuhört, antwortet
und euch auch selbst präsentiert.

Ich möchte in euch
– und ich spreche hier bewusst in der Mehrzahl –
dazu animieren,
euch der Würde unseres Amtes bewusst zu sein.

Denn in eurer Zeit gibt es Menschen,
die sehr unwürdig
mit ihren heilerischen und medialen Kräften umgehen.
Die diese Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits
durch ihre Art und Weise
derart unglaubwürdig erscheinen lassen,
dass es zu schweren Vertrauenskrisen kommt!
Oder zu völligem Verlust der Bereitschaft,
sich auf die tiefen Wahrheiten einzulassen,
die wir doch so gerne weitergeben.

Deshalb ist es mir sehr ernst, wenn ich euch sage:
Bitte bedenkt, dass ihr Würdenträger seid.

Bitte bedenkt,
dass von unserem Auftreten und Verhalten
auch abgelesen wird,
wie Ernst das zu nehmen ist,
was ihr zu übermitteln habt.

P: Ich werde gerne mich so würdig erweisen,
wie ich es kann.

E: So gut, wie du kannst, bedeutet:
Immer dir bewusst machen,
dass es die Würde der Menschlichkeit gibt.
Von nichts Anderem reden wir!

Die Würde, mitfühlend zu sein,
die Würde, anständig zu sein,
die Würde,
das Glück des Anderen,
aber auch das eigene Glück suchen zu wollen,
weil du Mensch bist.

Weil Mitmensch sein die Wertschätzung,
den Respekt 
– aber auch die Wertschätzung
und den Respekt des Anderen – 
voraussetzt.

So soll euer Auftreten sein!
So, dass es zu einer tiefen Vertrauensbildung kommt.
Der Mensch, der Hilfe sucht,
untersucht den Würdenträger.
Denn er braucht jemanden, der mehr weiß.

In diesem Sinn wünsche ich euch viel Freude bei eurer Tätigkeit!
Und ich wünsche dir, dass du verinnerlichst: 
Dass wir gute Gründe haben, dich zu bitten, uns zu helfen.

Vergiss das nie!

P: Es ist wunderbar,
dass ich jetzt in diesem Alter
noch so mitwirken darf.

Das ist für mich eine ganz große Belohnung,
denn ich habe es mir immer gewünscht.

Jetzt habe ich hier den Umstand erfahren,
dass ich es tun darf! 
Und ich bin in unendlicher Freude,
dass ich hier lernen durfte und darf.
Und ich möchte auch noch einmal Danke sagen
für dieses Vertrauen, das in mir entstanden ist.

Vertrauen in Gott, dass „dein Wille geschehe“,
dass ich das besser annehmen kann
und auch das Vertrauen in meinen Guide.

Ich merke meine Entwicklung!
Und es ist so schön,
dass ich vielen, vielen Dank an Alle sage,
die mir hier helfen!
Auch an dich, Elia.

E: Danke schön.
Ich möchte noch etwas sagen:
Ein Heiler, ein Medium,
ein Würdenträger der Liebe Gottes
ist man immer und überall.

Das ist keine Frage äußerer Kleidung und Uniform!
Das ist keine Frage, ob ein Diplom bearbeitet wurde oder nicht!
Sondern es ist eine Persönlichkeitsfrage!
Persönlichkeit hat man immer und überall!

Und ich möchte dir sagen,
dass dies vor allem Eines heißt:
Wo auch immer du bist!
Wir sind mit dir!

Und wann auch immer du uns bittest,
dir zu helfen dabei,
Rat, Trost
oder auch Ermahnung an Andere zu geben,
dann wollen wir dir sehr gerne helfen.

Warum sage ich das heute?
Ich sage es, weil du heute verstanden hast,
was Demut ist.

P: Ich glaube, das habe ich jetzt verstanden.
Und auch Uta als Beispiel hat mir sehr geholfen.

E: „Dein Wille geschehe
und nicht der meine!“
Das waren die letzten Worte von Jesus.

Und das ist gar kein schweres Opfer gewesen,
das war ihm Trost.

Euer Wille, er mag noch so gut sein:
Wie leicht führt er doch in die Irre.

Die gut gemeinten Ratschläge,
die nur zu Schlägen wurden:
Wie oft geschieht es einem.

Aber Gottes Wille:
Wie groß ist seine Weisheit!
Denn er sieht nicht nur uns im Hier und Heute,
sondern er sieht alle Menschen miteinander
in allen Zeiten
und allen Phasen der Entwicklung.

Und darum ist es so,
dass ihr oft Gottes Willen nicht versteht,
sondern im Gegenteil:
Ihr schaut, was geschieht
und ihr seid erschüttert!
Und ihr versucht, das, was ihr seht,
mit Gottes Liebe zu vereinbaren
und es misslingt.

Des Menschen Weisheit ist sehr kurz gefasst.
Gottes Weisheit kann vom Menschen nicht erreicht werden!
Demut heißt auch, sagen zu können:
Gott, ich verstehe dich nicht.
Bitte hilf mir, das auszuhalten.

Es ist auch Demut, zuzugeben,
nicht anders zu können,
als zornig und empört über Gottes Willen zu sein.
Aber wissend: 
Dass er es ist, der tiefer schaut.

Gott hält auch die Empörten in seiner Hand
und leidet mit ihnen.

So ist wahre Demut vor allem eins: wahr!
Wahre Demut kommt ohne Lippenbekenntnisse aus.

Wahre Demut traut
Gottes Liebe zu,
auch uns in unseren Zweifeln,
in unseren Enttäuschungen
und in unserem Zorn aushalten zu können.

„Allah ist groß, Allahu Akbar!“
So sagen die Moslems.

Allah ist groß in seiner Liebe!
Und er hält den Menschen in all seinen Kleinheiten aus
und liebt ihn zärtlich und tief.
Und er weiß um alles Leid auf Erden.

Allahu Akbar!
Das heißt:
Gott ist so groß,
dass er selbst im Kleinsten und Geringsten mit empfindet.

Ich möchte,
dass das zentrales Thema eurer Arbeit ist!
Denn zu euch finden die Leidenden,
die Verzweifelten,
die Empörten!
Und eure Demut liegt darin,
ihnen zu sagen:
„Ja, oh ja, du leidest
und du hast einen Grund, zu leiden!
Ich verstehe dich gut.“

So soll euer Herz sein:
Mitfühlend auch mit den Geringen! 
So wie Gott mitfühlend ist
auch mit dem Geringsten eurer Brüder.

Ich danke dir,
dass du mir so viel Aufmerksamkeit geschenkt hast.