Lichtarbeit

Fragen an Uta zu ihren jenseitigen Kontakten

Einige Fragen an mich
über meine Verstorbenen- und Schutzengelkontakte,
die mir mit der Zeit begegnet sind, habe ich hier aufgelistet:

Stört ein Reading die Ruhe des Verstorbenen?

Kann ich mit jedem Verstorbenen Kontakt aufnehmen?

Kann ein Reading dem Hinterbliebenen schaden?

Können auch nicht mediale Menschen
Kontakt zu ihren Verstorbenen haben?

Verändern sich Verstorbene nach ihrem Tod?

Sehen die Verstorbenen genauso aus wie im Leben?

Ist jeder Verstorbene glücklich?

Können Tote reden?

Was ist ein Schutzengel oder Guide?

Uta

Stört ein Reading die Ruhe des Verstorbenen?

Nein.

Niemand aus der geistigen Welt kommt zu mir, ohne dies selbst zu wünschen. Allerdings kann es sehr anstrengend für den Verstorbenen sein, besonders dann wenn er erst am Anfang seiner jenseitigen Entwicklung steht, doch dann wird sein Guide , den ich zu jedem Reading dazu bitte ihn vor einer Überbeanspruchung schützen und mir sagen wann es genug ist.

Kannst du mit jedem Verstorbenen Kontakt aufnehmen?

Nein.

Das Jenseits kennt keinen Zwang und auch ich kann keinerlei Einfluss darauf nehmen, ob ein bestimmter Verstorbener seinem Hinterbliebenen etwas sagen möchte oder nicht. Auch auf den Inhalt dessen, was übermittelt wird, habe ich keinerlei Einfluss. Ich kann nur darum bitten und hoffen, dass meine Bitte erfüllt wird.

Kann ein Verstorbenenkontakt dem Hinterbliebenen schaden?

Trauer ist ein hoch sensibler Prozess, in den ein Reading direkt eingreift. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich davor warnen, ein solches als „Ersatz“ für die verlorene Möglichkeit zur Beziehung anzusehen. Ich habe erlebt, dass Hinterbliebene von einem Medium zum anderen ziehen, getrieben von der Sehnsucht, ihre Lieben wenigstens in dieser Weise zu „erleben“.

Abgesehen davon, dass diese Verstorbenen nur noch wenig geneigt sind, etwas mitzuteilen (falls überhaupt), hemmt es bei der Verarbeitung, verzögert es das so wichtige „Loslassen“ und wirft in der Entwicklung beide zurück, den Trauernden und den Verstorbenen.

Darum meine Bitte: Nehmen Sie ein Reading in Dankbarkeit an, schöpfen Sie den übermittelten Inhalt voll aus und dann gehen Sie zurück in ihr Leben, wissend, dass es keine wirkliche Trennung gibt.

Können auch nicht mediale Menschen Kontakt zu ihren Verstorbenen haben?

Selbstverständlich!

Immer wenn Sie an Ihre Lieben drüben intensiv denken, über Sie reden, von Ihnen träumen haben Sie Kontakt zu ihnen!

Seien Sie gewiss sie werden gehört! Das Band, das Sie mit Ihren Lieben drüben verbindet, reißt niemals. Ich zähle es zu meiner Aufgabe, Meditationsübungen anzubieten, die Ihnen diesen Kontakt offensichtlicher und leichter machen können.

 

Verändern sich Verstorbene nach ihrem Tod?

Oh ja, das tun sie meistens! Hier auf unserer materiellen Ebene haben wir alle eine sehr begrenzte Sicht der Dinge, doch je weiter die Verstorbenen in ihrer Entwicklung drüben kommen, umso weiser werden sie. Das ist gänzlich unabhängig vom Alter, in dem wir starben.

Viele Hemmungen, Vorurteile und Masken sind nicht mehr nötig und so sind die Verstorbenen nach einiger Zeit sehr viel toleranter, offener und vor allem liebevoller, als sie es je zu Lebzeiten waren.

 

Sehen die Verstorbenen genauso aus wie im Leben?

Nein. Sie können, wenn sie es wollen, so aussehen, doch in aller Regel erscheinen sie in einer schwer zu beschreibenden Weise „vollkommener“ als zu Lebzeiten oder sie benutzen ihre Erscheinung, um etwas über ihren Zustand mitzuteilen.

So erschien mir ein junges Mädchen im wilden Punk-Look, den sie sich zu Lebzeiten nie traute, zu tragen. Oder eine Frau, die stets sehr arm war, kam in sehr eleganter Kleidung.

Dennoch haben die Verstorbenen ein Interesse daran, erkannt zu werden, und wissen dies in aller Regel auch zu vermitteln.

 

Ist jeder Verstorbene glücklich?

Leider nein! Es gibt einen sehr schmerzvollen Zustand, von dem wir Medien reden, wenn wir vom „ festhängen im erdnahen Bereich“ sprechen.

Dieser Zustand des Verstorbenen kann unterschiedliche Gründe haben. in jedem Fall ist es ihm bis dahin nicht gelungen, sich vertrauensvoll in die liebevolle Atmosphäre des Jenseits – ins Licht – zu begeben.

Aus unterschiedlichen Gründen verweilen sie in der Nähe unserer materiellen Ebene und sind damit alles andere als glücklich zu nennen.

Es gehört zu meinen wichtigsten Aufgaben, Seelen, die sich in diesem Zustand befinden, weiter ins Licht zu führen.

 

Können Tote reden?

Welch abenteuerliche Vorstellung! Verstorbene reden mit mir über sich, über ihre Welt. Kann das sein?

Viele zweifelnde Menschen kommen zu mir. Einerseits sehnen sie sich nach nichts mehr als danach, noch einmal Kontakt zu ihren Lieben drüben zu haben, andererseits sind sie skeptisch, wollen Beweise von mir.

Seit Jahrtausenden wissen wir um die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu unseren Verstorbenen! Schon Homer berichtet davon: In der Odyssee lässt er seinen Odysseus Kontakt zu dessen Mutter und Freunden im Jenseits finden.

Und zu allen Zeiten hat es begabte Menschen gegeben, die diesen Kontakt herstellen konnten. Unsere Geschichten, unsere Literatur und unsere Mythen und Sagen berichten uns seit unendlich langer Zeit davon.

Die jenseitige Welt ist eine geistige Welt und der Kontakt über ein Medium erfolgt in geistiger Weise.

Vielleicht mag der Gedanke helfen, dass nicht etwa unsere Augen sehen (sie vermitteln nur elektrische Impulse), das Bild wird in unserem Gehirn gebildet.

Wenn ein Verstorbener einem Medium Bilder überträgt, werden dabei die gleichen Hirnareale angeregt wie beim tatsächlichen Sehen, nur dass er dazu andere Möglichkeiten hat, diese elektrischen Impulse zu senden.

Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen sind Funktionen des Gehirns, die wir täglich erleben können, nur sind die Auslöser dieser Funktionen auf einer feinstofflicheren Ebene zu finden und darum nur von wenigen erlebbar.

 

Was ist ein Himmlischer Begleiter oder Schutzengel oder Guide?

Grundsätzlich hat jeder Mensch einen oder mehrere Begleiter in der geistigen Welt. Jede religiöse Tradition spricht von ihnen: Schutzengel, Ahnen, Schutzgeist.

Wie auch immer wir sie nennen mögen: Sie begleiten einen jeden von uns durch unser Leben. Wir spüren ihr Wirken gelegentlich, wenn uns unsere innere Stimme mahnt oder uns inspiriert.

Ich werde im Folgenden den Begriff „Guide“ verwenden, der aus der mir vertrauten Tradition britischer Medien stammt, wobei ich mich nicht mit den britischen Medien und ihrer Vorgehensweise vergleiche.

Immer wieder wird die Bitte an mich gerichtet, Kontakt zum eigenen Guide zu knüpfen. Das ist für mich kein Problem und auf diese Weise konnte ich so manchen wichtigen Ratschlag in Krisenzeiten vermitteln.

Doch möchte ich unbedingt darauf hinweisen, dass ein Guide niemals Geheimnisse der Zukunft enthüllen wird, wenn dieses Wissen uns daran hindert, jenen Weg zu gehen, der uns bestimmt ist.

Die Funktion des Guides besteht darin, uns auf dem Weg zu halten, den wir uns für dieses Leben ausgesucht haben und jene Erfahrungen zu machen, die den Wachstumsprozess unserer Seele fördern.

So gesehen ist er keinesfalls dafür zuständig, uns Leid und Sorgen grundsätzlich zu ersparen. Im Gegenteil er kann, wenn dies erforderlich ist, uns direkt in schwierige Situationen hineinführen, denn wir sind hier, um zu lernen.

Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die unbedingt direkten Kontakt mit ihrem Guide haben möchten. Doch den wenigsten ist klar, dass dies keinesfalls bedeutet, jederzeit das Wissen vermittelt zu bekommen, das sie vor Unheil schützt.

Wir können unsere Verantwortung für dieses Leben nicht auf unseren Guide übertragen, dann würden wir umsonst leben. Es sind unsere eigenen Erfahrungen, um derentwillen wir inkarniert sind.

Wer also den Kontakt zu seinem Guide nur sucht, um sich selbst vor seiner Verantwortung und vor Entscheidungen zu drücken, wird mit Sicherheit enttäuscht werden!