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Elia – über Ahnenerbe: Wenn aus Destruktivem der Zwang entsteht, Positives entgegen zu setzen.

Über Ahnenerbe:
Wenn aus Destruktivem der Zwang entsteht,
Positives entgegen zu setzen.
Ich möchte von Gut und Böse sprechen.
Gut und Böse sind zwei Kräfte eines Ganzen.
Böse kann nicht existieren ohne Gut,
Gut kann nicht existieren ohne Böse. 

Beide beruhen auf Ganzes.
Ganzes ist gut.
Das ist das Paradoxon.

Elia
Die Ahnenserie

Begreift, dass es darum geht,
das Gleichgewicht zwischen beiden Kräften herzustellen.
Überwiegt die eine Seite – das Gute –
kommt es zum Stillstand der Entwicklung.
Überwiegt das Böse,
kommt es zum Verfall der Entwicklung.
Gleichgewicht herzustellen,
ist das wichtigste Bestreben im Universum.
Gut und Böse sind Definitionen,
die ihr aufgrund euer ethischen Tradition habt.

Wir selber unterscheiden zwischen Destruktiv und Aufbauend. 
Ist ein Ungleichgewicht entstanden,
tritt die universale Regel ein,
dass ein Gleichgewicht hergestellt werden muss.
Dieses gilt auf allen Ebenen!

Kommen wir nun zur Thematik der Ahnenserie. 
Ein Ungleichgewicht ist entstanden:
Innerhalb der Sippe hat Einer zu viel Destruktives gewirkt.
Das Destruktive will ausgeglichen werden.

Übernimmt Derjenige selbst
die Verantwortung für das Destruktive
und wandelt es um in Positives, Aufbauendes,
so gibt es keine Serie.

Hat Jemand Destruktives getan,
um ein Opfer zu sein,
damit Andere daraus Aufbauendes lernen
und dieses wird anerkannt,
so gibt es keine Serie.

Die Serie entsteht dadurch,
dass das Destruktive weder von Demjenigen,
von dem es ausging, in Aufbauendes verwandelt wird
noch von Denjenigen, die ihm nachfolgten,
als Opfer erkannt und anerkannt wird
und somit in Aufbauendes verwandelt wird.

Die Lösung besteht also einzig und allein im Ausgleich schaffen!

Das Gleiche gilt bei dir: 
Hätte dein Urahn aus seiner Armut die Verpflichtung entwickelt,
nunmehr für seine Nachfahren eine tragbare Lebensform zu finden,
indem er sich von seiner hartnäckigen Anforderung löst,
Anspruch zu haben auf die Zuwendung von Anderen,
hätte es eine Lösung geben können.

Er tat es nicht!
Sondern zog sich gänzlich aus der Verantwortung heraus
und überließ seinen Nachfahren die Lösung seiner Aufgaben.

Dies war seine Rolle,
dies war sein „Opferlamm sein“,
dennoch war es destruktiv.
Ein Ungleichgewicht war innerhalb der Sippe entstanden
und nun übernahmen Andere seine Funktion,
sie übernahmen das Destruktive.

Auch dein Vater übernahm das Destruktive,
ohne es in etwas Positives zu verwandeln!
Der Druck, aus der destruktiven Zerstörung
von Eigentum und Sicherheit etwas Positives zu tun,
wurde an dich weiter gegeben.
Und nun führt dieser Druck dazu,
dass du aufgefordert bist,
aus den Erfahrungen von Not
und materiellem Verlust und Sicherheit
etwas Positives zu erlangen.

Hier seht ihr, wie das Naturgesetz wirkt:
Immer wird reagiert!
Wird aus Destruktivem der Zwang entstehen,
Positives entgegenzusetzen.

Dies widerspricht dem Grundgedanken der Strafe! 
Es mag so aussehen,
als wäre die Lösung eine Strafe für die destruktive Tat.

So finden wir es häufig,
dass in der Folge solcher destruktiven Handlungsweise
Nachgeborene die Strafe des Vorfahren übernehmen,
als wären sie in der Lage,
eine Art von Sühne stattfinden zu lassen
und damit sei alles wieder im Gleichgewicht.

Das jedoch ist ein Trugschluss!
Das ist nur die Verweigerung, zu handeln
und aus Negativem Positives zu machen.

Es ist schwer, aus Negativem Positives zu machen!

Das Schwere ist nicht, das Positive zu leben,
sondern das Negative zu akzeptieren,
daraus die eigene Verantwortlichkeit zu ziehen
und dann zur Tat zu schreiten.

Das Zugeständnis, einen negativen Mangel zu haben,
ist die Ursache dafür, dass es in der Folge
in der Ahnenkette gehäuft zu Suiziden kommt.

Positives und Negatives – Gutes und Böses also – 
müssen im Gleichgewicht sein.
Ihr habt in eurem Leben jeder für sich die Aufgabe,
in euch das Gleichgewicht
zwischen Positivem und Negativem zu erhalten.
Denkt nicht, ihr könntet destruktive Kräfte in euch unterdrücken!
Das ist der falsche Weg!

Jeder hat destruktive Kräfte in sich, es ist ein Naturprinzip!

Destruktive Kräfte können gut sein.

Ich erkläre es euch an einem Beispiel.
Wenn ein Reh eine Schwäche hat, eine Krankheit, einen Virus,
so besteht Gefahr für das Rudel.
Die einzige Lösung für dieses Rudel an Rehen ist,
dass sich ein Wolf findet und das Reh tötet.
Der Wolf wird etwas Destruktives tun, was Positives bewirkt.

In euch Allen sind destruktive Kräfte,
in euch Allen sind aufbauende Kräfte.
Beides gehört zusammen,
bildet ein Ganzes und ist somit gut.
Ein Ungleichgewicht der einen oder anderen Energie
in euch ist schlecht.

Immer folgt ihr der Gesetzmäßigkeit des Ausgleichs
und seid in eurem ganzen so Sein bestrebt,
zu einem Gleichgewicht zu kommen.

Gut und Böse,
Destruktiv und Aufbauend
gehören in ein angemessenes Gleichgewicht.

Ich bin mit euch in meinen Diktaten
durch viele Ebenen des Seins gegangen.
In jeder einzelnen Ebene geht es darum,
ein Gleichgewicht zwischen Destruktiv und Aufbauend zu erhalten.
In Inkarnation zu Inkarnation geht es darum!
Denn auch das Gesamtselbst muss
in sich zu einem Gleichgewicht
destruktiver und aufbauender Kräfte kommen.
Und so geht es bis zur vollständigen Vereinigung.

Gott ist alles was ist im absolutem Gleichgewicht.
Hier allein ist dann Stillstand.
Hier allein ist Stillstand gut.

Ich möchte hier, lieber Hans-Jürgen, ein Ende setzen.

Ich verabschiede mich dann
und wünsche euch einen guten Tag.