Imagination

Imagination: Wünsche und negative Vorerwartungen

Imagination

Stiller Wunsch: Wünsche und negative Vorerwartungen

Ich wünsche mir, Reichtum zu haben oder
Ich wünsche mir, vermögend zu sein
und geht dann Punkt für Punkt der Tatsache nach, die euch hindert,
euch diesen Wunsch tatsächlich laut zu vergegenwärtigen.


Elia

Elia: Können wir beginnen?

Hajo: Ja, wir können, grüß dich, Elia.

Ich grüße dich auch Hajo. Wie ich sehe, haben wir einen neuen Hausfreund?

Ja, du siehst unseren Wunschhund.

(Lacht) Ja, und ihr seid sicherlich das Wunsch – Zuhause. Aber achtet darauf, er braucht Strenge.

Ja, das glaube ich auch.

Gut, hast du Fragen?

Ja, wegen unserem Wunschhund möchte ich noch einmal auf unseren stillen Wünsche zu sprechen kommen.

Kann ich dich fragen, wie wir diesen für uns alle wichtigen stillen Wünsche näher kommen können, zum Beispiel durch eine bestimmte Technik?

Zu allererst möchte ich euch bitten, dass ihr euch nicht nur auf Wünsche fixiert, sondern ebenso auf negative Vorerwartungen, also Annahmen, Vermutungen, auf die ihr auf negative Weise fixiert seid.

Ich schlage vor, dass beides in schriftlicher Form fixiert wird.
Geht bitte so vor, dass ihr gerade das, was ihr euch nicht traut zu wünschen oder zu befürchten, auf Papier bringt.

Dann werdet ihr an eurer Reaktion sehen, wie wahr oder unwahr diese Wünsche oder Befürchtungen sind.

Ihr könnt da wirklich auf euer Gefühl achten, wenn ihr euch im Inneren sehr berührt fühlt durch einen Wunsch oder durch eine Angst.
Dann ist genau das ist das Richtige. Genau dort sollte dann eure Imaginationsarbeit ansetzen, so wie ich es beschrieben habe.

Ihr könnt nicht erwarten, dass ihr gegen eine Erwartung, die ihr im Unbewussten gehegt habt, mit einem einfachen Satz gegen angehen könnt.

Ich denke, diese Art, so vorzugehen ist die Beste.

Ich möchte noch einmal wiederholen – dass es für euch sehr wichtig ist – nicht mit einem einzigen Satz zu versuchen, gegen eure negativen oder positiven Erwartungen gegen anzugehen und ihr euch bitte etwas mehr Zeit gönnt, eine Gegenprojektion einzusetzen in dem Sinne, dass ihr die Negativ- oder Positiverwartungen nach und nach so auflöst, dass sie für euch real sein dürfen.

Das heißt: Bitte geht dem nach, warum ihr zum Beispiel eure Wünsche für nicht erfüllbar haltet und zwar nach und nach.
Geht nicht so vor, dass ihr sagt: Ich wünsche mir eine Million, also werde ich sie auch bekommen.

Das entspricht nicht eurer Wahrheit!

Sondern geht so vor:
Ich wünsche mir, Reichtum zu haben oder
Ich wünsche mir, vermögend zu sein
und geht dann Punkt für Punkt der Tatsache nach, die euch hindert, euch diesen Wunsch tatsächlich laut zu vergegenwärtigen.

Bleiben wir mal bei dieser einen Million:
Ich wünsche mir eine Million, was aber spricht dagegen?
Warum halte ich diesen Wunsch für eine Illusion?
Warum ist dies ein Wunsch, der mir unwahrscheinlich erscheint?
Geht so vor, dass ihr eine wirkliche Analyse des Wunsches macht.

Und dann werdet ihr erkennen, ob dies ein Wunsch ist, hinter dem ihr wirklich zu stehen bereit seid oder auch nicht.

Und dann entscheidet ihr, ob ihr den Wunsch laut lassen werden wollt oder auch nicht.
Genau das Gleiche gilt für die negativen Vorerwartungen.

Geht also immer so vor, dass ihr nach und nach entdeckt, warum diese Erwartungen da sind, von wem sie kommen – die kommen nämlich keinesfalls immer nur von euch – das gilt auch für die Wünsche, viele der leisen Wünsche sind gar nicht eure Wünsche.

Und löst nach und nach, wie man eine Nuss aus einer Schale nimmt, die Verhärtungen auf, bis ihr zum Kernpunkt, zum eigentlich Wesentlichen gelangt seid.

Wenn euch das gelungen ist, dann seid ihr in der Lage, euren wahren Wünsche zu begreifen und ihnen zu folgen.

Somit können sie sich auch erfüllen, beziehungsweise: Somit kann man die Negativerwartungen – ich will es so nennen – entschärfen.

Ja, gut, dann setzen wir da mal an.
Das waren dann die Fragen für heute.