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Elia – Wenn Jugendliche Geister sehen

Channeling mit Elia
für den 14-jährigen Amos
zum Thema:

Wenn Jugendliche Geister sehen!

Elia: Nun, mein Freund, ich möchte zuerst,
wenn du es erlaubst,
zu Amos Stellung nehmen.

Hajo: Ja.

Elia: Da ich weiß,
dass dieses Dokument an ihn geht,
meine innigsten Grüße an meinen Seelenfreund Amos.

Amos, du weißt es: Du bist eine große Seele. 
Nein, nein, du bist nicht besser als andere Menschen.

Du bist ein junger Mensch,
dennoch bist du eine große Seele.

Das ist eine Kraft, eine Energie in dir,
die sehr stark ist. 
Stell dir vor, Amos, sie ist so stark,
dass sie spürbar ist
bis in die jenseitigen Ebenen hinein.

Du bist mit dieser Energie jemand,
auf den andere Seelen achten. 
Das ist gut. 
Das ist ein Grund zur Freude.

Aber du bist jung als Mensch
und unerfahren. 
Und du bist wie alle jungen Menschen 
im Chaos der Gefühle und Gedanken. 
Auch das ist gut.

Denn du wirst einmal,
wenn du es magst,
jemand sein, der die Menschen versteht.

Nein, nein, ich meine nicht die Ohren,
ich meine dein Herz. 
Du bist da, um das Menschliche zu verstehen.

So aber kannst du nur werden,
wenn du selbst alles erfahren hast,
was menschlich ist. 
Nichts soll dir fremd sein, was menschlich ist! 
Das hast du dir vorgenommen.

Schau:
Ich sagte, du wirkst bis in die jenseitigen Welten hinein,
so dass man auf dich achtet.

Man schaut zu dir. 
Man schaut mit Wohlwollen zu dir.

Erschrecke nicht über deine Stärke. 
Sondern achte sie als eine Kraft, die da ist.
Denn Achtsamkeit ist die Voraussetzung,
um sinnvoll damit um zu gehen.

Amos, niemand wird als Meister geboren. 
Meisterschaft wird erarbeitet. 
Spirituelle Meisterschaft muss sehr lange erarbeitet werden.

Ich war dereinst wie du. 
Und auch ich dachte einst im jugendlichen Überschwang,
als Meister fungieren zu dürfen.

Und es ging mir grad wie du. 
Ich versuchte in der Tat in meinem jugendlichen Eifer,
dort zu helfen,
wozu mir das Werkzeug noch gänzlich fehlte.

Schau, Amos, es ist nicht damit getan,
mit Jenseitigen zu reden. 
Es gehört mehr dazu. 
Es gehört dazu, zu überzeugen!

Man kann einen Jenseitigen nicht überzeugen,
ohne überzeugt zu sein. 
Auch nur der geringste Zweifel,
die geringste Angst,
straft das, was du sagst, Lügen. 
Lügen kann ein Jenseitiger im Belt nicht empfangen,
er nimmt sie nicht wahr.

Es ist, als wäre nichts gesagt!
Alles, was er wahrnimmt,
ist deine Konzentration auf ihn.

„Aha, der Amos, der bekommt mit, dass ich da bin.
Hochinteressant.
Ich werde beachtet.
Hochinteressant.“

Amos, einstweilen ist es an der Zeit,
dass du dich darin übst,
solche Besucher des Weges zu verweisen!

Ja, des Weges zu verweisen!
Wenn dies nur so einfach wäre, nicht wahr?

Nun, ich will dir etwas erklären: 
Schau, du lebst in einer materiellen Welt. 
Alle Wesen haben Körper. 
Alle Menschen haben Ohren und einen Verstand.
Darüber funktioniert Kommunikation.

Die jenseitige Welt aber ist eine psychische Welt! 
Dort geschieht nicht, was verstanden wird.
Sondern lediglich das, was als wahr erlebt wird! 
Man reagiert nicht auf deine Worte,
sondern auf deine Emotionen!

Was also ist zu üben? 
Ja, ja, die Beherrschung der Emotion!

Du hast zwei Emotionen gehabt:
Angst und Mitgefühl.
Aber Mitgefühl, das völlig ohne Richtung war.
Beides zu früh.

Dieser Mann, der dir begegnete,
der einfach da war,
war weder der Erste noch der Letzte,
der je da sein wird.
Viele haben dich schon besucht,
nur ihn hast du wahrgenommen. 
Sensibilisiert durch den jenseitigen Abend
hast du ihn verstärkt wahrgenommen.

Wohl wahr, ein Ahne! 
Aber ist das wichtig? Nein.

Was du lernen sollst, ist nicht:
Ob dieser Ahne relevant für dein Leben ist. 

Was für dich wichtig ist, ist, dass du lernen sollst,
deine Grenzen zu wahren!

Deine Grenzen:
Woraus setzen sie sich zusammen? 
Nun, zum Einen aus deinem Willen
und zum Anderen aus deinem Vermögen. 

Was vermagst du, zu tragen? 
Einstweilen
– da du noch nicht in der Lage bist,
deine Emotionen zu beherrschen –
ist es nicht in deinem Vermögen,
einem solchen zu helfen.

Es ist ungeheuerlich unverschämt,
das von dir auch nur zu verlangen. 

Nein, er hat kein Recht, das zu tun! 
Das ist dir auch klar. 
Was also kannst du tun?

Ich will es dir sagen: 
Deine Vorstellung von dem,
was ist, löst Emotionen aus. 
Deine Vorstellung,
von dem, was ist, ist:
Dort ist ein Mann,
der ist in seinem Wesen aggressiv.

Das hat in dir die Emotion Angst ausgelöst. 
Was kannst du tun,
um die Emotion Angst zu verändern?

Du musst eine veränderte Vorstellung haben. 
Verändere die Vorstellung von seiner Macht!
Darum geht’s.

Da ist die Vorstellung von Macht in dir:
Da er aggressiv ist, ist er mächtig!

Nun, dies gilt auf der materiellen Ebene,
nicht aber in der psychischen!

Es liegt ganz an dir, ganz an dir,
wie viel Macht du ihm zubilligst!

Stell ihn dir bitte immer kleiner werdend vor. 
Ganz Klein soll er werden.

Und dann stell dir einen Wind vor,
der aus hellem Licht besteht. 
Und dieser Wind, der aus hellem Licht besteht,
der kommt aus deinem Herzen. 
Und er fegt diesen Kleinen einfach davon.

Eine solche Vorstellung ordnet die Dinge wieder, Amos. 
Er macht die Dinge wieder so,
wie sie der guten Ordnung entsprechen.

In der guten Ordnung, in der du bist,
bist du Mensch in der materiellen Welt
und hast deshalb Macht!

Und er ist ein Eindringling in deine Welt
und ist deshalb machtlos.

Ja, lieber Amos, es gibt viele Dinge zu lernen.
Unter anderem auch dieses.

Nur Eines – ich bitte dich – versuche noch nicht zu tun:
zu verhandeln.
Noch lange ist nicht deine Zeit da,
dies zu versuchen.

Erst, wenn du in dir Frieden gefunden hast. 
Erst, wenn aus dem Jüngling ein reifer Mann wurde!

Erst, wenn du sagen kannst:
Nichts Menschliches ist mir fremd.

Erst, wenn du deine tausend Fürchte verloren hast! 
Dann ist es Zeit zu verhandeln.

Niemand kommt als Meister auf die Welt. 
Der Weg zum Meister ist lang.

Ich möchte dir sagen: 
Lass deinen Weg zu einem werden,
der die Wahrheit sucht.
Lass deinen Weg einer sein,
in dem du die Liebe suchst.
Lass deinen Weg einer sein,
in dem du Sanftmut übst.
Man braucht viel Mut, um sanft zu sein, Amos.
Wachse in die Tiefe.

In deiner Familie ist es dir erlaubt,
jede Glaubensrichtung zu erforschen. 
Es ist dir sogar erlaubt, nichts zu glauben. 
Und es ist dir erlaubt,
deinen eigenen Glauben zu entwickeln.

Das ist ein großes Geschenk!

Ohne feste Überzeugung, Amos,
kannst du nicht überzeugen!
Auch keine Jenseits-Seele!

Jener, der dich besuchte,
war wahrlich ein Ahne.
Und er wird von dir wahrgenommen,
weil er in dir etwas Verwandtes spürt:
nämlich Zorn!
Zorn durch Ungerechtigkeit.

Ja, Ungerechtigkeit, lieber Amos,
wird jedem Menschen auf der Welt begegnen.

Was ist aber gegen Ungerechtigkeit zu tun? 
Da hilft nur Eines: lieben und verstehen.
Das ist der Weg aus der Ungerechtigkeit!

Zorn darf nicht mit Zorn beantwortet werden!
Eine Untat darf nicht
mit einer weiteren Untat beantwortet werden!

Der Weg des spirituellen Kriegers ist ein anderer
als der des wahren Kriegers.
Mutiger muss er sein, der spirituelle Krieger! 
Sanft-Mut muss er haben.

Jener Ahne erkennt in dir
das gleiche Potenzial zur Empörung,
das auch er hat.

Es ist nicht deine Aufgabe,
ihn aus seiner vermeintlichen Schuld zu befreien,
indem du dich schuldig machst. 
Nein, das ist nur seine Aufgabe! 
Er ganz allein muss sich selbst frei sprechen.

Du aber geh deinen Weg. 
Dein Weg ist ein anderer!
Und so ist es sehr gut.

Um hier noch Informationen zu geben: 
Ja, in der Tat, es ein väterlicher Ahne.
Er lebte zur Zeit, als die Europäer mehr und mehr
Einfluss und Macht am kaiserlichen Hof nahmen.

Er war, so gut es eben ging, ein ehrenwerter Mann. 
Doch sein Zorn war größer als seine Liebe
und darum tat er großes Unrecht!

Doch es ist nicht die Ahnen-Aufgabe von Amos,
sich mit ihm zu verbünden.
Und es ist nicht Amos’ Aufgabe
als heranwachsender Jugendlicher,
diesem Ahnen den Weg ins Licht zu ebnen! 
Der Ahne selbst kann das tun.

Er ist durchaus in der Lage, das Licht wahr zu nehmen. 
Aber sein Zorn hindert ihn daran. 
Es ist seine Entscheidung!

Und er hat kein Recht,
gar kein Recht,
Amos damit zu belasten.

Ja?