Sehnsucht

Die Rolle der Menschen im Schauspiel unseres Lebens

Die Rolle der Menschen im Schauspiel unseres Lebens:

Jeder Mensch, der euch begegnet, belehrt eure Seele und ihr seine.

Fürchtet euch nicht vor der Liebe.

 Elia 


Zu Gast Irmgard.

Elia: Fürchtet euch nicht. Furcht ist etwas, was außerhalb des Vertrauens liegt.

Furcht ist etwas, was außerhalb der Liebe zu sich selbst liegt.

Bedenkt das.

Wer sich liebt, braucht sich nicht zu fürchten.

Wer sich liebt, der weiß, dass er genug tut, dass er genug ist und jederzeit genug sein wird.

Furcht ist außerhalb der Liebe…

Aber was fürchten wir? Den Verlust…

Aber was verlieren wir? Nur eines können wir verlieren: uns selbst!

Und jedes Leben ist der Weg zu uns selbst. Und damit ein Weg aus der Furcht heraus.

Nun bitte ich um die erste Frage.

Irmgard: Wie bin ich mit meinem Vater verbunden…

E: Deine Verbindung ist aus alter Zeit und du wirst, wenn es dir gelingt, ohne Furcht in die morgigen Regressionen zu gehen, verstehen lernen, wie tief diese Verbindungen sind.

Nicht alles, was sich hier auf der Erde als Verbindung gelebt wird, ist ein Spiegel dessen, was hier im Jenseits an Verbindung da ist.

Liebe hier, Schwierigkeiten dort…

Das kommt vor. Es kommt vor, dass Menschen, die einander schwierig sind, gerade jene sind, die sich besonders lieben…

Und umgekehrt kommt es vor, das Menschen, die sich auf der Erde sehr lieben, hier keine enge Verbindung haben.

Ihr dürft nicht vergessen:  Ihr verabredet euch wie ein Team in einer Theatergruppe.

Bevor ihr die Inszenierung beginnt, verteilt ihr die Rollen. Ihr sprecht euch ab und jeder spielt von da an seinen Part.

Es gibt keine Rückschlüsse zu ziehen. Es gibt hier bei uns im Jenseits nur Liebe, aber es gibt hier Staffelungen der Liebe.

Die eine ist eng, sehr innig, man ist sich sehr ähnlich, die andere hat andere Energien und ist darum ein wenig weiter entfernt.

Verstehst du, was ich meine?

I: Was meinst du damit: Es gibt keine Rückschlüsse zu ziehen?

E: Wie wir jetzt hier reflektieren, zum Beispiel…

Ja! Ihr müsst hier verstehen, eure Rolle wahrzunehmen und anzunehmen.

Es nützt nicht viel, sich zu sagen: Im Jenseits sind wir innigst miteinander verbunden, wenn eure Rolle hier auch eine andere ist.

So kann zum Beispiel – und das wird oft unterschätzt – ein ganz inniger Seelenbruder gerade der schlimmste Feind auf Erden sein, weil er bereit ist, durch seine Art die Seele des anderen in ihrer Entwicklung zu fördern.

Wer hat wohl mehr Liebe zum anderen: Die Seele, die auf Erden stets den Guten und Freund bietet oder die Seele, die zu Konflikten führt und zu großer Bedrängnis, aus der heraus diese Seele sich weiter entwickeln kann?

Der, der verurteilt wird, ist nicht selten derjenige, der besonders liebt.

Ich weiß, wie provokant das ist, was ich hier sage. Es führt aus der Dualität heraus, in der alle Menschen sind.

Gut und Böse zutrennen, ist die Aufgabe im menschlichen Leben, hier bei uns im Jenseits nicht.

Hier in der Inkarnation wirkt der Eine Böses, bewirkt doch Gutes in der Entwicklung.

Wichtig für euch ist, eure Rolle hier zu verstehen.

Und die Rolle hier ist immer die Rolle des gegenseitigen Belehrens!

Jeder Mensch, der euch begegnet, belehrt eure Seele und ihr seine. Durch Handeln und nicht Handeln, durch Reden und nicht Reden…

Ihr seid dazu da, einander zu belehren. Verstehst du?