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Feng – Feng Shui und die Einladung kosmischer Energien in ein Haus.

Feng Shui
und die Einladung kosmischer Energien in ein Haus.
Der Kern der Aussage des Feng Shui bleibt
und ist wahr
und ist von globaler Bedeutung in allen Völkern.

Feng 

Feng: Guten Morgen, Hans-Jürgen,
ich freue mich sehr, dich Willkommen zu heißen.

Hajo: Guten Morgen, Feng.

Feng: Wie verabredet, bin ich es heute.
Wir haben einige Dinge zu klären und ich denke,
ich kann euch mit meinem Rat einige Folgeschäden vermeiden,
die ihr, falls ihr die Kunst des Feng Shui anwenden wollt,
höchstwahrscheinlich zu tun im Begriff seid.
Hast du Fragen an mich,
die ich vorher mit dir klären kann?

Hajo: Nein.

Feng: Gut, dann beginnen wir einmal.
Was ist Feng Shui?

Feng Shui ist im Grunde nichts anderes als die Kraft des Kosmos,
die gute Energie so zu lenken,
dass sie zum Wohle jener ist,
die sich immer wieder an einem bestimmten Ort aufhalten.

Die Natur des Menschen ist so angelegt,
dass er sich Energien sucht,
die seinem eigenen Energieniveau entsprechen.

Dass heißt, dass Menschen, die sehr aggressiv sind
oder Menschen, die sehr depressiv sind,
sich gerade in jenen Räumlichkeiten
besonders bevorzugt aufhalten und wohl fühlen,
die ihrem eigenen Energieniveau entsprechen.
Dieses führt dazu,
dass ihre Erkrankung noch verstärkt wird statt gelindert.

Ihr kennt diese Beispiele.
Ihr wisst um die Farbtherapie.
Ihr wisst darum,
dass Lichttherapie Depressionen lindern kann.

Nun, das gleiche Prinzip verfolgen wir im Feng Shui!
Es ist über die vielen Jahre und Jahrhunderte
natürlich vermischt mit sehr vielen magischen Praktiken. 
Man könnte auch sagen: mit abergläubischen Symbolen.

Doch der Kern der Aussage des Feng Shui bleibt
und ist wahr
und ist von globaler Bedeutung in allen Völkern.

So wählen Menschen Formen und Farben,
um ihre eigene Intuition zu heben
und um ihr Wohlbefinden zu erhöhen.
Oder wenn es ihrem eigenen so Sein entspricht,
um ihr eigenes kreatives Empfinden zu verstärken.

Dieses ist eine natürliche Intuition, der der Mensch folgt.
Ebenso tut es ein Tier.
Das Feng Shui greift auf diese Wissenswerte der Menschheit zurück
und bringt es in eine bestimmte Form.

Es geht nicht darum, dass ihr den strengen Regeln
eines Feng Shui-Meisters Folge leistet.
Sondern es geht darum, dass ihr den Kern der Aussage,
die mit dem Feng Shui vermittelt werden,
begreift und umsetzt.

Dennoch gelten einige Erfahrungen als fest und unwandelbar.

So ist es zum Beispiel die Einteilung des Baguas,
die euch eine Richtlinie gibt,
wo und in welchem Bereich eures Hauses
oder eurer Wohnung bestimmte Energien fließen.

Die kosmische Energie fließt immer in einem gleichmäßigen Zirkel! Dieses gilt für Reiki ebenso wie für Feng Shui.

Kosmische Energie hat eine Struktur, hat einen Aufbau.
Und mit dieser Struktur,
mit dieser Energie könnt ihr arbeiten.
Oder ihr könnt zu einem Blatt im Wind werden,
dass dahin getrieben wird von Kräften,
die es weder beherrscht noch erkennt.
Feng Shui ist also ein Mittel,
um diese Kräfte zu beherrschen und zu lenken.

Nehmen wir nun euer Gebäude.
Wie ich schon sagte:
Es ist belastet durch das große Gebäude,
das ihr in eurer unmittelbaren Nähe habt.
Nun, dies allein ist kein Grund, um zu verzweifeln
oder pessimistisch in die Zukunft zu sehen.
Aber in diesem Haus sind auch Aufstellungen gemacht worden,
die eurer Intuition vor einigen Jahren entsprach.
Nun war diese eine grundlegend Andere, als sie es heute ist.
Es kommt also zum Bedürfnis der Wandlung.

Schauen wir einmal die Prinzipien des Feng Shui
nach diesen Möglichkeiten an.
Sehen wir zuerst einmal auf den Eingangsbereich.
Der Eingangsbereich, lieber Hans-Jürgen,
liegt ideal zum Norden hin.
Dass heißt, ihr ladet jene Kräfte ein,
die mit dem Norden, Nordwesten und Nordosten verbunden sind.

Dieses sind im Nordwesten die wohlmeinenden Freunde.
Dieses sind direkt im Eingangsbereich eure Karriere,
euer Lebensweg, euer Lebenssinn und Lebensinhalt.
Und dieses ist im Nordosten ganz einfach das Wissen,
intuitives Wissen, Bildung im weitesten wie im engeren Sinn.
Diese Energien und Kräfte sind dort am Stärksten mächtig.
Nun, was liegt hier?
Im Bereich der hilfreichen Freunde
finden wir zuerst einmal eure Toilette.
Und als Nächstes finden wir eine Sammlung vieler Schuhe.
Mit Verlaub: Schuhe können gute Freunde sein.
Aber sieht es so aus, als wären sie das?
Nein, keinesfalls, sie liegen mehr oder weniger ungeordnet
in Reihen übereinander.
Und bieten sie einen angenehmen Anblick?
Freut sich euer Herz, wenn es dieses Sammelsurium sieht?
Mitnichten. 
Ihr schaut lieber weg.

Und genau darum geht es! 
Es geht darum, was der Anblick eines Gegenstandes in euch,
in eurer Seele auslöst.

Es ist wie mit einer Stimmgabel, die ihr anschlagt.
Sie gibt eine Schwingung wieder.
Sie erzeugt einen Ton, einen bestimmten Ton.
Und der Anblick von Gegenständen erzeugt ebenso eine Schwingung,
einen Widerhall in eurer Seele.

Darum möchte ich euch raten, alle Dinge, die so angelegt sind,
dass sie euch verleiten, wegzuschauen,
ganz besonders intensiv zu untersuchen und euch zu überlegen,
womit ihr den Anblick verschönern könnt!
So, dass es angenehm für euch ist, diese Stelle zu sehen.

In dem Moment,
wo ihr euch eines angenehmen Anblicks gegenwärtig seid,
öffnet ihr euch für die Energie, die dort fließt.

Verstehst du, Hans-Jürgen?

Hajo: Ja, aber die Toilette können wir nicht verlegen.

Feng: Nein, ich denke, dass wird auch nicht nötig sein.
Dennoch könntet ihr auf einige Dinge achten.
Nämlich dass dieser Raum angenehm wird, ein angenehmer Anblick ist.
Und schon wertet ihr die Energie dieses Raumes auf
und ihr befindet euch gerne dort.

Ich bin nicht der abergläubischen Ansicht,
dass das Glück durch die Toilette hinweggespült wird.
Was wäre euer Körper ohne diese Funktion? 
Nein, aber ich bin der Ansicht,
dass es nicht vernachlässigt werden darf.

Der Glaube im Feng Shui,
dass das Glück durch die Toilette hinweggespült wird,
basiert auf den hygienischen Anlagen der Zeit in meine Epoche.

Damals hatten wir nicht mehr als ein Loch in der Erde,
was wahrlich weder ein guter Anblick
war noch einen guten Geruch bot. 
Und es ist mehr als verständlich, dass niemand sich dort gern aufhielt.

Von daher gesehen wurde die Energie, die in diesem Raum war,
auch nicht gewürdigt, sondern abgelehnt oder gar nicht beachtet.

Und so kam es dann in der Tat in diesem Bereich zu Unglück in dem Sinne:
Dass diese Kräfte nicht bewertet wurden,
außer acht gelassen wurden und nicht integriert wurden.

Also ich möchte euch vorschlagen,
dass ihr in dem Bereich der guten Freunde
etwas mehr Schönheit hineinbringt.

Und dort, wo ihr geneigt seid, wegzuschauen,
dass ihr das besonders genau betrachtet.
Dass ihr euch überlegt,
wie ihr diesen Bereich optisch aufwerten könnt
oder mit einem Sinn erfüllen könnt,
den ihr mit der Kraft, der Energie,
die dort fließt, verbinden könnt.

Kommen wir zum mittleren Bereich, nämlich jenem des Eingangs. 
Euer Eingang liegt, das sagte ich schon, ideal.
Denn er ladet dazu ein,
die Kräfte der Karriere, des Lebenssinns
und der Lebenserfüllung zu finden.
Allerdings auch – und das ist die andere Seite –
jeder Lebensweg führt letztlich in den Tod.

Ist dieser Bereich also optisch nicht ansprechend,
ist er nicht einladend und freundlich,
so kommt die negative Energieströmung sehr zum Tragen.
Es führt eher zu Depressionen, es führt eher zu Müdigkeit denn dazu,
dass ihr eure Möglichkeiten und Potenziale ergreifen könnt.

Darum geht es bei dem Lebensweg und Lebensziel.
Ihr könnt diese Lebensenergie wie jene,
die ich eben gerade beschrieben habe, wunderbar aufwerten,
indem ihr optisch oder in Symbolen eurer Symbolsprache
diesen Bereich aufwertet, sodass es eine Freude ist,
euer Haus zu betreten.

So, dass der Betrachter neugierig angezogen wird und sich sagt:
Oh, wie nett, wir könnten hier eintreten.

Dieses ist eine Kraft, eine Energie,
die euch sehr Willkommen sein wird.
Denn ihr seid sehr gut in der Lage, euren Lebensweg zu erfüllen.
Und ihr seid gerade dabei, dieses auch zu tun.

Ihr solltet – wenn ihr den Teich vor eurem Hause macht –
eine symbolische, optische Verbindung herstellen
vom Wasser des Teiches direkt zu eurer Eingangstür.

Dieses bringt den Fluss der Energie zu einem Kulminationspunkt
innerhalb eures Eingangsbereiches
und es wird sehr viel mehr Energie in euer Haus kommen,
als ihr es derzeit bewusst merkt.

Kommen wir jetzt zum nordöstlichen Bereich.
Dieses, das sagte ich bereits, ist der Bereich des Wissens.
Und was wird in eurem Bereich des Wissens getan?
Es wird gebacken und gekocht.
Das ist eine gute Energie.
Nur müsst ihr aufpassen, dass ihr den Sinn nicht verliert.
Der Sinn ist nicht der,
dass hier etwas zusammen geköchelt wird
und dass hier Unordnung unzähliger Zutaten herrscht,
dass hier aus verschiedenen Bereichen
Dinge sinnlos zusammen gewürfelt sind.

Sondern auch hier bitte ich euch,
etwas mehr auf die Optik wert zu legen
und etwas mehr auf Ordnung zu achten.
Denn auch dieses ist ein Bereich,
wo ihr leicht dazu neigen könntet, wegzuschauen.
Es geht darum, dass ihr hinschaut in den Bereich dieser Energien, dass es euch eine Freude bereitet, euch damit zu befassen.

Hast du Fragen an mich?

Hajo: Ja, ich sehe nicht den symbolischen Übergang
vom Teich zum Hauseingang.
Was meinst du damit?

Feng: Nun, ihr könntet aufgrund optischer Merkmale
– zum Beispiel Steine oder Schalen oder Windspiele –
eine Brücke schaffen, die den Blick des Betrachters
vom Teich zum Eingangsbereich hinlenkt.

In dieser Weise funktioniert Feng Shui!
Ihr könnt die Energien
– die ja ein Strom sind ähnlich wie der Wind –
lenken mittels optischer Merkmale! 
In diesem Sinne meinte ich dieses
und ich möchte euch auch
– wenn es euch gefällt, in dieser Weise von mir beraten zu werden –
euch sehr gerne noch weitere Hinweise geben.

Hajo: Gut, dann verabschieden wir uns für heute
und das nächste Mal reden wir vielleicht
über das Wohnzimmer und den Wintergarten.

Feng: Ja, sehr gerne, es ist mir eine große Freude,
euch hierbei behilflich zu sein.

Und ich bitte noch einmal sehr darum:
Dass im Mittelpunkt eures Denkens die Tatsache steht,
dass es sich hierbei einfach um die kosmische Energie handelt,
die Feng Shui zu lenken versucht.
Und dass ihr bitte alle abergläubischen Merkmale
und alle magischen Rituale,
die wir im Chinesischen dazu benutzt haben,
außer acht lasst und eure eigenen Intuitionen befolgt,
die eine Europäische zu sein hat.

Hajo: Gut, das machen wir, ich danke dir.

Feng: Ich danke dir vielmals, Hans-Jürgen,
es war mir eine große Freude.

Hajo: Ja, das freut mich auch.
Bis zum nächsten Mal.