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Elia – Ihr seid Kinder Gottes und keine Schachfiguren!

Wir sind Kinder Gottes und keine Schachfiguren!
Ihr seid Gottes Kinder.
Ich biete euch Lösungen an.
Was ich sage, gilt!
Doch ob ihr es in der Weise,

wie ich es empfehle, ausübt oder nicht:
Das bleibt ganz euch überlassen,
weil ihr Kinder Gottes seid und keine Schachfiguren.
Elia

Zu Gast ist Agnes.

Elia: Deine Frage bitte.

Agnes: Mir liegt die Frage mit meinem Mann sehr am Herzen!
Denn er begleitet mich jetzt schon über all die Jahre,
hat alle meine Tiefen mitgemacht, hat mich sehr gestützt.

Aber seit ich jetzt diesen heilerischen Weg eingeschlagen habe,
hab ich das Gefühl:
Er geht in eine andere Richtung.
Und manchmal bekomme ich Angst,
dass es nicht die richtige Richtung wäre.
Es ist sehr kompliziert.

E: Es ist viel weniger kompliziert, als du denkst.
Jemand hat zwei Ochsen vor einen Karren gespannt.
Sie verbindet eine Deichsel.
Ja, kannst du dir das vorstellen?

A: Ja.

E: Zu meiner Zeit war das etwas sehr Alltägliches.
Wenn nun der eine Ochse nach rechts
und der andere nach links zieht,
was passiert dann?

A: Es geht nicht weiter.

E: Ja, es geht nicht weiter oder die Deichsel bricht.
Es passiert vielleicht auch, dass der Karren sich löst.
All das kann passieren.
In jedem Fall ändert sich massiv etwas im Gefüge.

Du kannst deinem Mann immer nur ein Angebot machen,
mit dir in die Richtung zu ziehen.
Und er darf dir nur ein Angebot machen,
in die bestimmte Richtung zu ziehen.
Ihr beide könnt nichts anderes, als einander fragen:
„Kommst du mit?“

Verstehst du das?

A: Ja, aber das geht nicht!
Er kann nicht in meine Welt kommen.
Das kann er nicht.

E: Aha? Das kann er nicht.

A: Und ich verstehe nicht seine.

E: Das ist das Problem, das ihr habt.
Eure unterschiedliche Wahrnehmung: Das ist das Problem.
Ja?

A: Ja.

E: Sind wir uns da einig?

A: Ja, absolut.

E: Er versteht deine Motivation nicht.
Und er versteht dein Ziel nicht.
Und du seines nicht.

A: Richtig.

E: Möchtest du das ändern?

A: Ja, sehr gern.

E: Ist dir das sehr wichtig?

A: Sehr wichtig, deswegen frage ich.

E: Gut.
Dann ist mein Vorschlag:
Jetzt nicht an dich gerichtet,
sondern an unseren Freund Hajo.

H: Ja.

E: Dies ist ein guter Grund, die Seelen aufzustellen, nicht wahr?

H: Ja.

E: Unbewusstes bewusst machen.
Verstehen können und aus dem Verstehen können
heraus entscheiden können.
Bist du damit einverstanden?

A: Das ist sehr wichtig.

E: Gut.
Du und dein Mann: Was bindet euch?
Der Verstand kann dir darauf Antworten geben.
Aber was dein Unbewusstes sagt: Das weißt du noch nicht.
Und was sein Unbewusstes sagt, das weißt du auch nicht.
Verstehen können, ja?

A: Ja.

E: Die Entscheidung kann ich weder dir noch ihm abnehmen.

A: Das weiß ich.

E: Aber Frieden haben dabei…

A: Das möchte ich.

E: Dabei können wir wohl helfen.

A: Und das möchte ich, dass ihr mir helft.

E: Ja, bestimmt, nicht nur dir, ihm sicher auch.

A: Ja, denn es ist nicht mehr sehr lustig.

E: Nein, ich weiß und doch gilt unsere Liebe auch ihm.
So muss es sein, so ist es.

Gott ist in jedem Menschen.
Aber im Frieden, ja?

A: Ja, absolut.

E: Gut.

Gut, damit möchte ich diesen Abend
als dein Beantworter, Berater,
Helfer beenden.

Nimm die Art, wie ich mit dir spreche,
nimm die Motivation, aus der heraus ich mich mit dir unterhalte,
für dich als Leitmotiv für deine Arbeit.

Ein Stern ist auf die Welt gekommen,
um mit seinem Mitgefühl und seinem Bewusstsein dafür,
dass alle Menschen Gottes Kinder sind,
jenen zu helfen, die in ihrem Morast nach einem Ausweg suchen.

Bedenke: Ich, Elia, spreche nicht von mir heraus,
man muss mich fragen.
Das setzt voraus, dass ihr euch die Mühe macht, zu mir zu kommen.

Das setzt voraus, dass ihr viele Opfer auf euch nehmt,
um zu mir zu gelangen.
Manche Hürde ist zu nehmen!
Und weil das so ist, wisst ihr Wert zu schätzen, was ich sage.
Nicht wahr?

A: Ja.

E: Und so, liebe Agnes, so könnte doch auch,
wenn du einmal darüber nachdenkst,
eine Beratungspraxis bei dir aussehen, nicht wahr?

Vielleicht hilft es dir, wenn ich sage,
dass es immer das gleiche Prinzip ist:
Helfen kann man nur jenen Menschen,
die sich nach der Hilfe ausrichten.
Ja?

A: Absolut ja, ganz und gar.

E: Ja.

A: Man kann den Anderen nicht helfen, ich hab’s schon versucht.
Man muss das ausprobieren.

E: Ja, das muss man wohl tun.

A: Man muss es aber…

E: … anbieten, anbieten! 
Ich biete euch eure Lösungen an.
Was ich sage, gilt!
Doch ob ihr es in der Weise, wie ich es empfehle,
ausübt oder nicht, das bleibt ganz euch überlassen,
weil ihr Kinder Gottes seid und keine Schachfiguren!
Ja?

A: Ja.

E: Nun zu dir, Hajo:
Ich möchte vorschlagen… 
Agnes, ich schlage vor, ich befehle nicht…

A: Weiß ich…

E: Ich möchte vorschlagen,
dass ihr morgen zwei Familienaufstellungen macht.
Der Morgen muss der Familie gewidmet sein,
aus der Agnes stammt,
und der Nachmittag der, in der sie lebt.
Ja?

A: Sehr schön, ja.

E: Der Sonntag sollte dem Feinschliff
ihrer medialen Gabe gewidmet sein.

Sag Uta bitte:
Ich möchte, dass Agnes lernt,
zu fokussieren und ihrer Intuition zu vertrauen.
Und dass sie darin geschult wird,
den Schmerz der Menschen zu sehen
und ihrer Intuition zu vertrauen.
Ich hoffe, meine Liebe, das ist in deinem Sinn.

A: Absolut, völlig, ganz!

E: Schön, das freut mich sehr.

A: Natürlich, deswegen bin ich doch da
und ich möchte das auch wirklich.

E: Wie schön.
Dann verabschiede ich mich.

Grüß meine liebe Heimat von mir.

A: Ah ja.

E: Au Revoir.

A: Au Revoir.

H: Au Revoir.