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Elia – Medialität: Das Schöne an der Medialität ist, dass sie wächst mit eurer eigenen Entwicklung.

Die Natur, die euch umgibt,
ist ein einziges großes Gleichnis.

Und wer es versteht, zu hinterfragen,
was selbstverständlich scheint,
der erringt große Weisheit in seiner Entwicklung.

Elia

Zu Gast ist Vera.

Deine nächste Frage.

Vera: In Bezug auf die geomantische Arbeit, ich glaub,
ich hab ein gewisses Gefühl, dass ihr da gerne noch hättet,
dass das auch ein Thema von mir ist.
Also ich mache es ja auch gerne, aber ich hab das Gefühl,
dass das auch von euch kommt,
dass da meine Arbeit sein soll?

E: Das wird wahrscheinlich einer deiner Schwerpunkte werden, ja.
Aber dazu brauchst du auch das Umfeld Erde.

Vera: Ja.

E: Da sind wir uns einig.

Vera: Alles klar.

E: Deine nächste Frage, kluge Frau.

Vera: Ich habe oft so das Gefühl,
dass ich manche Themen nicht channeln kann in Readings.
Liegt das daran, dass mir dann einfach das Wissen fehlt?

E: Ja. Du erwartest von dir eine Tiefe,
die noch nicht da sein kann.

Vera: Ja.

E: Tiefe will erarbeitet sein und – viel wichtiger – erlebt.
Was du zu geben hast, ist aber genug, vertrau bitte darauf.

Vera: Ja, okay.

E: Wir sind durchaus in der Lage,
für jeden Sitter und jedes Anliegen
das geeignete Medium zu finden!

Und das, was dir jetzt als Nachteil erscheint
– nämlich, dass du noch jung bist und dass du,
wenn man es an Anderen misst,
vielleicht wenig belesen bist –
das ist andererseits ein Vorteil.
Denn so bist du auch jenen nahe, die noch jung sind.
Verstehst du, was ich meine?

Vera: Ja, ja klar.

E: Das Schöne an der Medialität ist es,
dass sie wächst mit eurer eigenen Entwicklung.
Das ist wunderbar.

Nichts, Vera, nichts, was du erlebst,
was dir geschieht,
was du beobachtest,
geschieht umsonst!
Nicht nur im Blick auf deine Entwicklung,
sondern auch auf die Entwicklung jener,
die sich an dich wenden.

Du darfst dazu stehen, dass es Dinge gibt,
für die du noch nicht vorbereitet bist.
Ja?

Vera: Hm.

E: Mach Frieden damit.
Wir sind hier wieder bei der Perfektion.

Vera, ich wünsche dir ein Heim mit einem lebendigen Garten!
Einen lebendigen Garten,
in dem wachsen Rosen und wilder Wein
und Sonnenblumen und Salat und Mohrrüben.
Und dann lernst du!
Dann lernst du, weil du es fühlst,
wie die Dinge ihre Zeit brauchen.
Die Mohrrübe hat eine andere Zeit als das Radieschen.
Was ist besser, Mohrrübe oder Radieschen?
Beides ist gut.
Das Eine ist so und das Andere so.
Ja?

Vera: ja.

E: Ja.
Lebe, Vera, lerne aus der Natur.

Vera: Gerne.

E: Die Natur ist gar nicht selbstverständlich.
Ich verrate dir ein Geheimnis:
Die Natur, die euch umgibt,
ist ein einziges großes Gleichnis.
Und wer es versteht, zu hinterfragen,
was selbstverständlich scheint,
der erringt große Weisheit.
Ja?

Vera: Hm.

E: Gut.
Hast du noch eine Frage?

Vera: Dieses Pferd:
Ich habe irgendwie das Gefühl,
dass da ein Pferd in meinem Leben eine Rolle spielen wird.
Ist das jetzt irgendwie eine Einbildung gewesen
oder ist das wirklich so?

E: Jetzt komme ich in den Bereich der Versuchung.
Liebst du Pferde?

Vera: Ach, ich mag sie schon, aber, also…
Ja.

E: Liebst du sie aus ganzem Herzen?

Vera: Ich weiß nicht.

E: Dann weiß ich auch nicht,
ob ein Pferd eine Rolle spielt.

Vera: Okay.

E: Bedenke diese Antwort.

Vera: Ja.

E: Sie ist sehr wichtig!
Gibt es noch eine Frage?

Vera: Zu meinem Sohn und seinem Reading:
Also, er hat ja da schon ein ganz schönes Trauma mitbekommen,
ob es mir irgendwie möglich ist, ihm dabei zu helfen?

Elia: Vera, du musst nichts wegmachen. 
Du musst nur verstehen, dass es da ist.
Du musst nichts beseitigen. 
Du musst nur verstehen, dass es die Basis ist.

Hab ihn einfach lieb. 
Hab ihn lieb genug, um ihm mal die Nähe zu geben,
die er gerade fordert
und ein anderes Mal die Freiheit, die er braucht.
Hab ihn lieb genug, zu akzeptieren,
dass er in vielen Dingen anders sein möchte.
Das kannst du. 
Da bin ich ganz gewiss.

Vera, viele, viele Kinder tragen in der heutigen Zeit
traumatische Ereignisse der Seelen
aus dem letzten Leben mit sich!

Der Krieg ist nicht vorbei. 
Es wird viele Generationen dauern, bis das so ist! 
So lange spiegelt es sich bis in die heutige Zeit
und darüber hinaus.
In den Seelen ist dann noch viel Schmerz,
aber dieser alte Schmerz ist doch auch eine Chance.

Denn gleichzeitig mit diesem Schmerz und mit der Erfahrung,
die sie machen, kommen auch Seelen auf die Welt,
die nichts so sehr wollen als Frieden! 
D
ie sich für nichts so sehr einsetzen
wie für die Würde der Menschen.
Ja?
Ist das nicht wunderbar?

Vera: Ja.

Elia: Ist das nicht
„Den Leiden der vergangenen Generation die Ehre geben“?
Ich meine doch.

Vera: Hm.

E: Es gibt viele Seelen, die geboren werden,
die in dem alten Schmerz stecken
und Hilfe brauchen, da rauszuwachsen.

Aber schau, gleichzeitig mit dieser Entwicklung
wächst auch die Menge an Menschen,
die medial helfen können. 
Ist das nicht wunderbar?

Vera: Hm.

E: Deshalb darfst du nicht traurig sein,
sondern ihn sehen, wie er ist.

Vera: Okay.

E: Ein kleiner Held, ein kleiner tapferer Krieger
auf dem Weg zu sich selbst. 
Du darfst nicht ängstlich sein, sondern stolz darauf,
dass zu dir eine so mutige Seele gefunden hat. 
Ja?

Vera: Okay.

Elia: Sein Weg, den muss er gehen,
den will er gehen, damit er sich heilt. 
Und das ist weise!
Denn letztlich könnt ihr eure Schmerzen nur selbst heilen.
So wie du deine.

Du könntest dir Therapeuten nehmen
und du könntest über Möglichkeiten der Hypnose
jedes Teil deiner erlebten Schmerzen nacherleben.
Das könntest du.
Aber würde dir Heilung daraus erwachsen? 
Nein.
Heilung erwächst dir daraus, dass du lernst: 
Mit Stolz auf deine Fähigkeit, zu überleben, darauf zu schauen.
Ja?

Vera: Okay.

Elia: Heilung kannst du nur von dir selbst bekommen,
indem du mitfühlend,
liebevoll
und mit Achtung auf das schaust,
was du geleistet hast. 
Genauso geht es!
Heilung kann eine Seele sich nur selbst geben.

Was du tun kannst, ist,
ihm die Möglichkeit dafür geben,
das auch zu machen.
Ihm erlauben, dass er individuell ist.
Ihn unterstützen bei seinen unterschiedlichen Ansprüchen
zwischen Nähe und Distanz.
Es darf sein, was er braucht.
Ja?

Vera: Hm.

Elia: Gut. 
Damit würde ich diesen Abend gerne beschließen.

Ich wünsche dir Gottes Segen.
Und mehr noch als all das wünsche ich dir,
dass du aus tiefstem Herzen begreifst,
dass Jesus dein Bruder ist,
der dir vorausging
und dem du folgen wirst.

Viele Inkarnationen wirst du dazu noch brauchen! 
Aber ist es nicht wunderbar, sein Ziel zu kennen?
Eine gute Nacht, ihr Lieben.

Hajo: Gute Nacht.

Vera: Danke, danke.