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Elia – Medialität: Ich bin die, die ich bin und ich habe Frieden damit!

Ich bin,
die ich bin

und ich habe Frieden damit!

Ist das erlaubt?
Anderen schon.

Ist es dir erlaubt?
Nein, es ist eine Ungeheuerlichkeit.

Wir haben viel vor, das ganz ungeheuerlich ist.
Elia

Zu Gast ist Andrea.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Andrea: Guten Abend.

E: Guten Abend, Andrea.
Ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast.
Wir haben sehr viel vor mit dir!
Ich hoffe, das erschreckt dich nicht.

Sehr viel vorhaben in unserem Sinn bedeutet:
Nicht dir neue Ziele zu geben. 
Sondern es bedeutet, dich zu dir zu führen.

„Ich bin, die ich bin und habe Frieden damit!“
Ist das erlaubt?
Anderen schon.

Ist es dir erlaubt?
Nein, es ist eine Ungeheuerlichkeit.

Wir haben viel vor, das ganz ungeheuerlich ist.
Welches Wort steckt in ungeheuerlich, Andrea?

A: Ungeheuer.

E: Ja, Ungeheuer!
In alter Zeit ist dem Menschen überliefert,
dass die Helden, um in ihre Göttlichkeit zu kommen,
tief hinab mussten in die jenseitigen Welten
und dort manche Abenteuer zu bestehen hatten!
In dem sie Ungeheuer entweder bekämpften
oder mit ihrem Verstand besiegten.

Eine gleichnishafte Erzählung: die Initiation.
Ohne Initiation kann keiner der Helden
in seine göttliche Bestimmung kommen.
Und etwas ähnliches, das wird dieses Wochenende sein.

Es sind keine fremden Ungeheuer,
sondern es sind die Ungeheuer,
die du in deinem Abgründigen vermutest,
die deine Seele dort verwahrt.

Ob es wirklich Ungeheuer sind
oder sie sich als Scheinriesen erweisen,
die – je näher man kommt – um so winziger werden? 
Auf die Frage kann ich nur mit „Ja“ antworten.

Und deshalb, liebe Andrea, wirst du bald sehen,
dass diese Ungeheuer liebenswerte Gesellen sind,
die zu dir gehören und Achtung verlangen und Annahme!
Das haben wir Ungeheuerliches vor mit dir.

Und nun bitte deine erste Frage.

A: Ja.
Wie kann ich meine medialen Begabungen einsetzen
und wer hilft mir dabei?

E: Ich möchte diese Frage bitte geteilt beantworten.
Deine medialen Gaben sind vielfältig
und dessen bist du dir auch bewusster, als du gerne tust.

Die Fähigkeit, etwas zu können, besagt aber nichts darüber,
wie du sie einsetzen solltest.

Ich kann dir nur zu Einem raten, Andrea:
Da, wo du in Leidenschaft bist, in einem Herzens-Engagement:
Da bist du auch richtig!
Krankheit in seiner vielfältigen Ausprägung zu bekämpfen:
Das ist dein wahres Herzens-Engagement seit langem 
und umso mehr nach dem Tod deiner Mutter.
Den scheinbar schicksalhaften Verlauf
von Erkrankungen stoppen oder zumindest mildern,
ist Herzenssache bei dir.

Deine Medialität allerdings nutzt du hier
noch nicht im vollen Umfang.

Du wärest in der Lage,
über das Energie geben und Störfelder behandeln hinaus
auch Aussagen der jeweiligen Begleiter deiner Patienten
aus dem Jenseits über die Ursachen der Erkrankung zu machen.

Damit meine ich keinesfalls eine klinische Diagnose.
Zu Recht grenzt du dich davon ab.
Natürlich kannst du eure modernen Diagnosegeräte nicht ersetzen.
Aber was keines eurer Geräte vermag,
das könntest du bieten:
nämlich die seelische Voraussetzung für eine Beschwerde.

Eine Krankheit ist der Versuch der Seele,
etwas zur Sprache zu bringen, also bewusst werden zu lassen.
Es ist der Versuch der Seele, dem Verstand mitzuteilen:

„Schau, dies hier ist mir zu viel!
Dies hier kann ich nicht mehr ertragen.“

Und wenn die Seele als solche eine solche Not hat,
dass sie sich in einer Erkrankung manifestiert,
dann kann der Versuch,
über Heilenergien oder über die Kraft-Gebung
bestimmter reflektorischer Punkte allein
nur vorübergehend hilfreich sein.

Denn dann ist die Ursache nicht etwa zu vergleichen
mit der Störung einer elektrischen Leitung im Haus:
Und der Sicherheitsschalter kippt dann um und
kaum hat man die Leitung repariert, funktioniert es wieder.

Sondern dann liegt die Ursache viel tiefer.
Dann stimmt etwas nicht am Baugrund des Hauses!

Hier könntest du deine Fähigkeit,
uns wahrzunehmen, in der Tat wesentlich vertiefen.

Das setzt Mut voraus und Liebe!
Die Liebe und die Begeisterung dafür,
um jeden Menschen zu kämpfen,
der in dieser Welt
und in seinem Körper bleiben wird.

Ja?
Hast du mich verstanden?

A: Ja.

E: Hast du noch Fragen dazu?

A: Ich hab das schon geahnt,
dass da noch mehr möglich ist.
Und ich glaube, es fehlt mir der Mut!
Weil ich zweifele und so oft denke:
Es ist immer noch nicht genug, was ich tue.

E: Und jetzt möchtest du von mir wissen,
warum du zweifelst…

A: Ja.

E: … und warum du denkst, dass es nicht genug ist?
Weil dich der Zweifel schützt!

Da du bezweifelst, bist du in dem Schutz vor Enttäuschung.
Da du selbst skeptisch bist,
bist du auch in dem Schutz vor Hochmut.

Ich möchte dir etwas sagen, was vielleicht,
weil es so selbstverständlich scheint, übersehen wird:

Du bittest doch für deine Patienten um Heilung
und du gibst das, was dir möglich ist.
Mehr kannst du nicht geben!

Es gab eine Zeit in der Geschichte deiner Seele,
da warst du eine Heilerin, die sehr gefragt war.

Und diese Heilerin vermochte Unglück nicht aufzuhalten
und geriet darüber in großen Zorn.

Ein so ungeheurer Zorn gegenüber Gott,
dass sie sehr lange brauchte, um aus
– ihr würdet heute sagen –
tiefster Depression heraus zu kommen.

Nun: Heilung kann nur erbeten werden!
Heilung kann nur im Rahmen
des vorliegenden Lebensplanes gewährt werden.

Du weißt das besser als manch Anderer.

Heil sein, Gesund sein geht über
die körperliche Funktionstüchtigkeit allerdings hinaus.

Den Fehler, den du damals in einem anderen Leben
als Heilerin begangen hast, das war der:
Nicht zu sehen, dass deine Aufgabe
über die körperliche Heilung weit hinausgeht!

Ein Heiler, der sich nur darauf beschränkt,
die körperlichen Defizite in die Ganzheit zu bringen,
der tut nur halbe Arbeit.

Heilung ist auch:
Den, dessen Seele sich darauf vorbereitet,
den Körper zu verlassen,
auf diesen Prozess begleitend vorzubereiten.

Der gute Heiler akzeptiert auch das „Nein“!

Es gibt ein schönes Märchen darüber.
Es heißt „Gevatter Tod“!

Und es erzählt die Geschichte eines heilbegabten Jungen,
dem es gegeben war, bei jedem Patienten zu sehen,
ob er genesen würde oder nicht
und entsprechende Empfehlungen aussprach.

Das ging sehr lange gut.

Er akzeptierte, dass manchmal auch der Tod
an der Seite des Patienten stand: auf ihn wartend.

Bis seine geliebte Prinzessin seine Hilfe brauchte
und der Tod schon da stand und sie forderte.
Da missbrauchte er seine Gabe!

Die Angst, dass du deine Gabe missbräuchlich nutzen könntest.
Die Angst vor der Macht, um die es beim Heilen geht.
Das ist uralt, Andrea!
Wer heilen kann, kann auch kränken!
So hat man über viele, viele Jahrhunderte angefangen.

Die Verfolgungen von Hexen und Zauberern
nahmen so ihren Anfang.
Es waren am Anfang Heiler, von denen man sagte:
Wenn die nachweislich die Macht zum Heilen haben,
haben sie auch automatisch die Macht zum Fluchen!

Wer heilen kann, kann auch kränken.
Und wer eine Hexe ist, muss brennen!

Das, liebe Andrea, das sind vermeintliche Wahrheiten deiner Seele,
sind Erfahrungen, die
– nicht ohne Narben in ihr zu hinterlassen –
gemacht wurden.

Und das sind Ungeheuer, die man, wenn man sie kennt,
liebhaben sollte.

Wenn du im Zweifel über deine Kräfte bist, dann:
um dich zu schützen.
Bedenke einmal, wem du deine Zweifel offenbarst:

Eben gerade jenen, deren Vertrauen und Zuneigung
du auf keinen Fall verlieren möchtest.
Denen sagst du: Ich bin mir gar nicht sicher,
was da wirkt.

Denen gibst du die Option:
Dass es vielleicht ein Placebo Effekt ist!
Dass du vielleicht nicht die Macht hast!

Elia: guten Abend, liebe Freunde.Hajo: guten Abend, Elia.

Ulli: guten Abend.

E: guten Abend, Ulli.
Ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast. Wir haben sehr viel vor mit dir. Ich hoffe, das erschreckt dich nicht.
Sehr viel vorhaben in unserem Sinn bedeutet: Nicht dir neue Ziele zu geben, sondern es bedeutet, dich zu dir zu führen.

„Ich bin, die ich bin, und habe Frieden damit!“
Ist das erlaubt? Anderen schon.
Ist es dir erlaubt? Nein, es ist eine Ungeheuerlichkeit.
Wir haben viel vor, das ganz ungeheuerlich ist.
Welches Wort steckt in ungeheuerlich, Ulli?

U: Ungeheuer.

E: Ja, Ungeheuer!
In alter Zeit ist dem Menschen überliefert, dass die Helden, um in ihre Göttlichkeit zu kommen, tief hinab mussten in die jenseitigen Welten und dort manche Abenteuer zu bestehen hatten, in dem sie Ungeheuer entweder bekämpften oder mit ihrem Verstand besiegten.
Eine gleichnishafte Erzählung: die Initiation.
Ohne Initiation kann keiner der Helden in seine göttliche Bestimmung kommen, und etwas ähnliches, das wird dieses Wochenende sein.

Es sind keine fremden Ungeheuer, sondern es sind die Ungeheuer, die du in deinem Abgründigen vermutest, die deine Seele dort verwahrt. Ob es wirklich Ungeheuer sind oder sie sich als Scheinriesen erweisen, die, je näher man kommt, um so winziger werden, auf die Frage kann ich nur mit „Ja“ antworten.

Und deshalb, liebe Ulli, wirst du bald sehen, dass diese Ungeheuer liebenswerte Gesellen sind, die zu dir gehören und Achtung verlangen und Annahme. Das haben wir Ungeheuerliches vor mit dir.
Und nun bitte deine erste Frage.

U: Ja, wie kann ich meine medialen Begabungen einsetzen, und wer hilft mir dabei?

E: Ich möchte diese Frage bitte geteilt beantworten. Deine medialen Gaben sind vielfältig und dessen bist du dir auch bewusster, als du gerne tust.
Die Fähigkeit, etwas zu können, besagt aber nichts darüber, wie du sie einsetzen solltest.

Ich kann dir nur zu einem raten, Ulli: Da, wo du in Leidenschaft bist, in einem Herzensengagement, da bist du auch richtig! Krankheit in seiner vielfältigen Ausprägung zu bekämpfen, das ist dein wahres Herzensengagement seit langem, und umso mehr nach dem Tod deiner Mutter. Dem scheinbar schicksalhaften Verlauf von Erkrankungen stoppen oder zumindest mildern, ist Herzenssache bei dir.

Deine Medialität allerdings nutzt du hier noch nicht im vollen Umfang.
Du wärest in der Lage, über das Energiegeben und Störfelder behandeln hinaus auch Aussagen der jeweiligen Begleiter deiner Patienten aus dem Jenseits, über die Ursachen der Erkrankung zu machen.

Damit meine ich keinesfalls eine klinische Diagnose. Zu Recht grenzt du dich davon ab. Natürlich kannst du eure modernen Diagnosegeräte nicht ersetzen. Aber was keines eurer Geräte vermag, das könntest du bieten: nämlich die seelische Voraussetzung für eine Beschwerde.

Eine Krankheit ist der Versuch der Seele, etwas zur Sprache zu bringen, bewusst werden zu lassen. Es ist der Versuch der Seele, dem Verstand mitzuteilen:
„Schau, dies hier ist mir zu viel, dies hier kann ich nicht mehr ertragen.“

Und wenn die Seele als solche eine solche Not hat, dass sie sich in einer Erkrankung manifestiert, dann kann der Versuch, über Heilenergien oder über die Kraftgebung bestimmter reflektorischer Punkte allein nur vorübergehend hilfreich sein.
Denn dann ist die Ursache nicht etwa zu vergleichen mit der Störung einer elektrischen Leitung im Haus. Und der Sicherheitsschalter kippt dann um, kaum hat man die Leitung repariert, funktioniert es wieder.
Sondern dann liegt die Ursache viel tiefer. Dann stimmt etwas nicht am Baugrund des Hauses.
Hier könntest du deine Fähigkeit, uns wahrzunehmen, in der Tat wesentlich vertiefen. Das setzt Mut voraus und Liebe. Die Liebe und die Begeisterung dafür, um jeden Menschen zu kämpfen, der in dieser Welt und in seinem Körper bleiben wird.
Ja? Hast du mich verstanden?

U: ja.

E: Hast du noch Fragen dazu?

U: Ich hab das schon geahnt, dass da noch mehr möglich ist. Und ich glaube, es fehlt mir der Mut, weil ich zweifele und so oft denke, es ist immer noch nicht genug, was ich tue.

E: Und jetzt möchtest du von mir wissen, warum du zweifelst…

U: ja.

E: … und warum du denkst, dass es nicht genug ist? Weil dich der Zweifel schützt.
Da du bezweifelst, bist du in dem Schutz vor Enttäuschung.
Da du selbst skeptisch bist, bist du auch in dem Schutz vor Hochmut.
Ich möchte dir etwas sagen, was vielleicht, weil es so selbstverständlich scheint, übersehen wird:
Du bittest doch für deine Patienten um Heilung und du gibst das, was dir möglich ist. Mehr kannst du nicht geben.
Es gab eine Zeit in der Geschichte deiner Seele, da warst du eine Heilerin, die sehr gefragt war. Und diese Heilerin vermochte Unglück nicht aufzuhalten und geriet darüber in großen Zorn.
Ein so ungeheurer Zorn gegenüber Gott, dass sie sehr lange brauchte, um aus – ihr würdet heute sagen – tiefster Depression heraus zu kommen.

Nun: Heilung kann nur erbeten werden.
Heilung kann nur im Rahmen des vorliegenden Lebensplanes gewährt werden.
Du weißt das besser als manch anderer.
Heilsein, Gesundsein geht über die körperliche Funktionstüchtigkeit allerdings hinaus.

Den Fehler, den du damals in einem anderen Leben als Heilerin begangen hast, das war der, nicht zu sehen, dass deine Aufgabe über die körperliche Heilung weit hinausgeht.
Ein Heiler, der sich nur darauf beschränkt, die körperlichen Defizite in die Ganzheit zu bringen, der tut nur halbe Arbeit.
Heilung ist auch: Dem, dessen Seele sich darauf vorbereitet, den Körper zu verlassen, auf diesen Prozess begleitend vorzubereiten.

Der gute Heiler akzeptiert auch das „Nein“.

Es gibt ein schönes Märchen darüber. Es heißt „Gevatter Tod“ und erzählt die Geschichte eines heilbegabten Jungen, dem es gegeben war, bei jedem Patienten zu sehen, ob er genesen würde oder nicht und entsprechende Empfehlungen aussprach.
Das ging sehr lange gut. Er akzeptierte, dass manchmal auch der Tod an der Seite des Patienten stand, auf ihn wartend.
Bis seine geliebte Prinzessin seine Hilfe brauchte und der Tod schon da stand und sie forderte. Da missbrauchte er seine Gabe.

Angst, dass du deine Gabe missbräuchlich nutzen könntest.
Angst vor der Macht, um die es beim Heilen geht.
Das ist uralt, Ulli!
Wer heilen kann, kann auch kränken!
So hat man über viele, viele Jahrhunderte angefangen. Die Verfolgungen von Hexen und Zauberern nahmen so ihren Anfang. Es waren am Anfang Heiler, von denen man sagte: Wenn die nachweislich die Macht zum Heilen haben, haben sie auch automatisch die Macht zum Fluchen.
Wer heilen kann, kann auch kränken. Und wer eine Hexe ist, muss brennen.

Das, liebe Ulli, sind vermeintliche Wahrheiten deiner Seele, sind Erfahrungen, die – nicht ohne Narben in ihr zu hinterlassen – gemacht wurden. Und das sind Ungeheuer, die man, wenn man sie kennt, liebhaben sollte.

Wenn du im Zweifel über deine Kräfte bist, dann um dich zu schützen. Bedenke einmal, wem du deine Zweifel offenbarst:
Eben gerade jenen, deren Vertrauen und Zuneigung du auf keinen Fall verlieren möchtest. Denen sagst du, ich bin mir gar nicht sicher, was da wirkt.
Denen gibst du die Option, dass es vielleicht ein Placebo Effekt ist, dass du vielleicht nicht die Macht hast.