Weiterentwicklung

Elia – Weiterentwicklung geht nicht ohne Schmerz!

Inkarnationsplan – Lebensplan:
Weiterentwicklung geht nicht ohne Schmerz!
Elia

Elia: Ich danke euch, dass ihr mir die Zeit einräumt.
Warum ist es manchmal so schwer? 
Warum tut das Leben manchmal so weh?

Ich sprach euch darüber:
Dass jedes Leben fixe Planpunkte hat!
Das ist festgelegt. 
Daran wird nichts geändert! 
Ihr erreicht sie!

Aber es sind nicht die Planpunkte, die wichtig sind!
Sondern wichtig ist:
Wie ihr damit umgeht!

In eurem Empfinden sind die Planpunkte das Wichtige.
Also:
Das sind die Eltern. 
Das ist die Art der Schule.
Das sind bestimmte Freunde:
deren Kennen lernen,
aber auch ihren Verlust.

Es sind Krankheiten. 
Es sind vielleicht Katastrophen der einen oder anderen Art.
Eine bestimmte Ausbildung.
Der Verlust eines Arbeitsplatzes.
E
s sind Kinder, die ihr bekommt oder nie bekommt.
Es sind die Dinge,
die man bei euch schicksalhaft nennt!

Ein Unfall zum Beispiel ist in aller Regel ein Planpunkt. 
Wie ihr damit umgeht:
Das ist kein Planpunkt!
Sondern genau hier setzt eure Erfahrung an,
die ihr mir euch selbst macht.

Wie reagiere ich in einer fest gelegten Situation? 
Wie reagiere ich?

Das könnt ihr nicht vorweg nehmen. 
Es ist nichts, was im Jenseits zu erfahren wäre. 
Das erfahrt ihr nur und ausschließlich
in der Inkarnation selbst!

Wir können
– und tun dies auch, nun nennen wir es einmal –
„Planspiele machen“.

Wir können verschiedene Varianten
von Erlebnis-Möglichkeiten durchspielen.
Aber wir können es niemals in irdischer Weise erleben! 
Das liegt an eurer eingeschränkten Wahrnehmung.

Während wir in einem Planspiel durchspielen,
wie es wohl wäre, wenn wir durch einen Unfall
für sechs Wochen ans Bett gefesselt wären,
ist das Theorie!

Denn die sechs Wochen bedeuten uns nichts. 
Wir wissen jederzeit,
dass es ein Spiel ist.

Wir wissen jederzeit,
dass es andere Leben gibt,
die genauso wichtig sind. 

Wir wissen jederzeit,
dass wir Unendlich sind!

Es hat keinen Sinn, zu versuchen:
Sich selbst,
die eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Potenziale,
aber auch Blockaden und Ängste
hier bei uns erfahren zu wollen
in der ganzen Tiefe und Tragweite. 
Das können wir nicht!

Durch eure eingeschränkte Wahrnehmung,
durch euer Fixiert sein auf diese eine Zeit-Linie,
die ihr „Leben“ nennt,
kommt ihr zu völlig anderen Tiefen des Erlebens!

Ihr erlebt so einen Unfall
und die sechs Wochen Bewegungslosigkeit danach
völlig anders als wir! 
Ihr wisst nicht in dem Augenblick,
in dem euch der Unfall geschieht,
um den Ausgang des Geschehens!

Also werdet ihr mit Lebensangst konfrontiert. 
Wie geht ihr damit um? 
Seid ihr so zuversichtlich, dass ihr sagt:
„Es wird gut gehen!“

Oder seid ihr vielleicht in eurer seelischen Entwicklung
so negativ darauf ausgerichtet,
vernichtet zu werden!
Dass ihr ganz gewiss meint, der Vernichtung anheim zu fallen?

Das wisst ihr erst, wenn der Unfall passiert ist! 
Und dann ist es vielleicht so:
Dass, wenn ihr merkt,
dass ihr nicht der Vernichtung ausgeliefert seid,
eure Seele dabei etwas lernt. 
Nämlich: Dass nicht jedes Unglück mit Vernichtung einhergeht.

Dass es sich vielleicht lohnt, optimistisch in die Zukunft zu schauen!
Dass es sich vielleicht lohnt, Hoffnung zu bewahren!

Das wäre eine sehr wichtige Lehre für die Seele!

Oder vielleicht erlebt ihr
die sechs Wochen Bewegungslosigkeit
und absolute Hilflosigkeit auch ganz unterschiedlich
u
nd lernt euch dabei kennen in neuer Situation: 
Hilflos sein und angewiesen auf die Zuwendung Anderer! 
Das ist eine sehr wichtige Erfahrung für eine Seele!

Oh, sie schmerzt, diese Erfahrung, mitunter sehr sogar!

Seelen, die Angst davor haben,
der Zuwendung Anderer ausgeliefert zu sein,
machen wichtige Erfahrungen mit sich selbst in dieser Situation.

Vielleicht erfährt so eine Seele:
Dass sie solche Angst vor ihrer Hilflosigkeit hat,
dass sie aggressiv wird und Unrecht tut gerade Jenen,
die ihr gut tun.

Und eine andere Seele wieder erfährt:
Dass es wunderbar und erlösend ist, zu erleben,
dass sie geliebt wird,
ohne dass sie auch das Allergeringste zurück geben kann.

Wichtige Schritte der Erkenntnis für eine Seele!

Nicht der Unfall ist wichtig!
Das ist nur in eurem Denken so!
Sondern die Art und Weise,
wie ihr euch nach diesem Unfall selbst erlebt.
Hier werden Anstöße zur Weiterentwicklung gegeben!

Hier werden Anregungen gegeben,
die eigenen Wahrheiten zu überprüfen
und gegebenenfalls zu revidieren!
Oder aber zu erleiden und unter dem Leidensdruck
nach neuen Ansichten zu schauen. 
Es geht nicht ohne Schmerz!

Es geht nicht!
Weil der Schmerz der Druck ist,
dem ihr entweichen wollt und der euch animiert,
nach Lösungen zu suchen. 
Es wäre gut, es wäre sehr gut!
Wenn die Seele leichter lernen würde.

Und sie kann dies auch tun!
Je bewusster sie wird,
um so leichter tut sie das!

Aber des Menschen Art ist es nicht,
sich freiwillig aus Ansichten und Positionen heraus
zu entwickeln ohne Druck
und ohne Notwendigkeit.

Erst die Not, die empfunden wird, führt zum Wunsch:
eine Wende herbeizuführen.

So oder so: 
Wir sind es nicht, die wünschen, dass ihr Schmerz empfindet. 
Aber wir begleiten euch in eurem Schmerz.

Und wir tun alles, damit der Schmerz, den ihr empfindet,
so schnell wie eben möglich
zu einer Veränderung in eurer Einstellung führt. 
Damit der Schmerz aufhören darf!

Es gibt viele kleine Schmerzen, es gibt einige sehr Große. 
Immer habt ihr unser ganzes Mitgefühl!

Und es ist gut, dass ihr euch das ganz bewusst macht: 
Dass Niemand so freiwillig und leichten Herzens
sich für die schmerzhaften Prozesse entscheidet!

Sondern dass es für viele
durch den Schmerz zur Bewusstwerdung führt. 
Dass seine Einstellung zu revidieren ist!

Diese Menschen brauchen nicht die Arroganz Jener:
Die meinen, sie stünden über diesen Emotionen,
weil sie mehr Wissen haben über den Sinn des Lebens.

Mitgefühl ist sehr wichtig,
um Menschen in ihrer Fortentwicklung zu fördern!

Mitgefühl, das in sich das Vertrauen hat
und das Zutrauen zu dem, der leidet:
Dass er seine Schmerzen und Leiden
besser und besser positiv lösen kann.

Wenn jemand als Planpunkt den Verlust
seines gesamten Vermögens hat,
dann wird er diesem Planpunkt nicht ausweichen können!

Aber er wird
– nachdem es geschehen ist –
vor der Frage stehen:
Ob die Art, wie er mit dem Verlust seines Vermögens umgeht,
richtig ist oder nicht.
Und er wird das danach beurteilen:
Was ihm gut tut!

Tut es ihm gut,
voller Selbstmitleid auf das zu schauen,
was er verloren hat? 
Und sich täglich darüber zu grämen?

Oder tut es ihm gut,
voller Neid auf jene zu schauen,
denen nicht gleich Schlimmes geschehen ist?

Oder tut es ihm gut,
voller Selbstvorwürfe auf das zu schauen,
was er falsch gemacht hat
und anscheinend Ursache der Katastrophe ist?

Vielleicht tut es ihm gut:
Zu schauen, dass dieses sein Planpunkt war
und er nun aufgefordert ist,
das für ihn Beste aus der Situation zu schöpfen?

Wir werden immer versuchen:
Euch so zu leiten, dass ihr dort hin kommt,
wo ihr zu dem Besten hin wachst,
wozu ihr die Kraft und Möglichkeit habt.

Wir werden euch immer
Anregungen, Mahnungen und Hilfen schicken,
damit ihr zum Besten hin wachst.

Das Beste,
was Jemandem passieren kann,
der all sein Vermögen verloren hat, ist:
Dass er den Schmerz darüber akzeptiert,
wahrnimmt, durchlebt.

Und dass er dann schaut, was er nun tun kann,
um wieder Lebensfreude zu finden!

Dass er sich vielleicht verabschiedet von der Vorstellung,
dass Vermögend zu sein das Wichtigste in seinem Leben ist!
Und vielleicht zu neuen Freuden und Erkenntnissen kommt,
die der Gefahr, auf diese Weise verloren zu gehen,
nicht ausgesetzt sind!

Dass er vielleicht von den materiellen Werten
und ihrer festen Anbindung an sie
zu ideellen Werten kommt!

Und dass er vielleicht von der festen Anbindung an Irgendetwas
zu dem täglich neu sich Binden und Lösen findet! 
Das wäre die ideale Entwicklung!

Jeder Schritt in diese Entwicklung wird von uns gefördert! 
Ist er dazu aber nicht bereit:
Ignoriert er alle Zeichen, alle Worte,
alle Hilfen, die wir ihm geben
– und die sind vielfältig –
dann wird er erleben,
wie schmerzlich es ist, im Neid zu sein!

Wie schmerzlich es ist, im Selbstmitleid zu sein! 
Wie schmerzlich es ist, in der Selbstverdammung zu sein!

Und auch das – obwohl es negativ ist und weh tut –
ist eine wichtige Erfahrung, die seine Seele macht! 
Und mit dieser Erfahrung wird er ins Jenseits gehen.

Ich hoffe,
dass ich euch auf diese Frage nun so geantwortet habe,
dass ihr es nachvollziehen könnt.

Wir lieben es nicht, wenn ihr Schmerzen leidet!
Aber wir wissen um die Notwendigkeit des Schmerzes. 
Und wir wissen auch um vielerlei Möglichkeiten:
Um euch aus dem Schmerz
in die Hoffnung zur Befreiung zu fördern.

Wir brechen euren Willen nicht!
Wenn ihr euch dafür entscheidet,
im Schmerz zu bleiben,
so ist dies eure Wahrheit, die wir respektieren!

Aber schmerzloses Leben:
Das ist eine Kunst, die großer Weisheit bedarf. 
Es ist keine Lösung, in einen Fatalismus zu verfallen,
der jeden Schmerz leugnet.

Es ist keine Lösung, dem Schmerz dadurch entrinnen zu wollen,
dass ich keine Bindung mehr eingehe.

Es ist keine Lösung, das Leben nicht mehr erleben zu wollen,
sondern nur noch zu beobachten.

Ein solches Leben ist wahrlich vertan und
wird in seiner Problematik sich sicherlich wiederholen müssen!

Ich möchte euch Mut machen!
Allen!
Denn ihr Alle:
Jeder, jeder, jeder leidet in seinem Leben vielfältige Schmerzen.

Der Schmerz durch Verlust, 
der Schmerz durch Hoffnungslosigkeit,
der Schmerz durch Trauer!
Der Schmerz, begrenzt zu sein in dem,
was ihr euch wünscht!

Vielfältig, vielfältig sind eure Schmerzen: 
Der Schmerz, gedemütigt zu sein, 
Der Schmerz, verraten zu werden, 
Der Schmerz, enttäuscht zu sein.

Vielfältig sind eure Schmerzen! 
Wir achten eure Schmerzen.

Wir haben Respekt davor:
Dass ihr als Seelen den schmerzvollen Weg ins Leben gewählt habt,
um zu wachsen.

Und ich möchte euch in eure Herzen legen, vergesst es nicht: 
Eure Schmerzen sind da,
damit ihr lernt!

Und ihr verliert den Schmerz um so schneller:
Je besser es euch gelingt, eure Einstellung so zu verändern,
dass der Schmerz kleiner werden darf.

Ich danke euch, Birgit und Hans,
dass ihr mir erlaubt habt, dieses heute Abend zu sagen.