Elia: Die Gründe für einen frühen Kindstod

Elia

Die Gründe für einen frühen Kindstod

Hajo: Uta wollte gerne wissen,
was mit der Seele eines Kindes bei einem frühen Kindstod passiert.

Elia: Ich möchte mich nicht alleine
auf die Diagnose „früher Kindstod“ stützen.
Sondern mir wäre es wichtig,
hier einmal Grundsätzliches zum Früh-Tod eines Kindes zu sagen.
Es bezieht auch Kinder, die im Mutterleib sterben, mit ein.

Eine Seele bis etwa zum 2. Lebensjahr hat die Möglichkeit,
ihre Entscheidung, zu inkarnieren, zurückzunehmen.

Dies klingt sehr hart und es ist aus menschlicher Sicht
vielleicht nur sehr schwer nachvollziehbar. 
Dennoch entspricht es den Tatsachen.
Die Frage wäre nun: Was bewegt eine Seele dazu,
ihre Entscheidung wieder rückgängig zu machen?
Die Ursachen können vielfältig sein.

Natürlich kann es die Ursache sein, dass die Seele einsieht,
dass sie noch nicht weit genug ist, um eine Inkarnation zu ertragen.
Das gilt besonders für solche Seelen,
die sich sehr schnell nach ihrem vorangegangenen Leben
wieder entschieden haben, zu inkarnieren.

Du kennst solche Ausnahmefälle:
Seelen, die sich also kaum die Zeit genommen haben,
sich im Jenseits wieder zu erholen
und sogleich den Weg in eine neue Inkarnation nehmen.
Eine solche Seele erkennt sehr oft, dass sie nicht in der Lage ist,
sich wieder einem ganzen Inkarnations-Zyklus zu stellen.

Ein weiter Grund kann sein, dass eine solche Seele
aus reiner Liebe eine kurze Zeit bei einem bestimmten Menschen
in der Inkarnation sein wollte.
Die Ursache dafür ist ein großes Sehnen der Seele zu diesem Menschen hin. Solche Seelen sind in der Regel im vorangegangenen Leben
sehr verbunden gewesen.

Es können Liebesverhältnisse gewesen sein,
es können aber auch sehr enge familiäre Bande gewesen sein.
In jedem Fall ist die Sehnsucht der Seele so groß,
dass sie eine Geburt auf sich nimmt,
um noch einmal in der Nähe dieses geliebten Menschen zu sein.

Diese beiden Gründe könnte man mit einigem Recht
als egoistisch bezeichnen.
Denn völlig ohne daran zu leiden, Leid auszulösen, geht eine solche Seele.

Aber ihr dürft bei der Beurteilung solcher Fälle nicht vergessen,
dass Seelen weder den Tod als Schrecken kennen
noch die Zeit in ihrem Verlauf als Dauer erleben.

Zeit ist ihnen nichts!
Heute geboren, morgen gestorben und 60 Jahre später
die Mutter wieder im Jenseits getroffen: 
Diese 60 Jahre dazwischen sind der Seele nichts.

Ihr dürft auch nicht vergessen,
dass eine solche Seele immer ihrer inneren Wahrheit folgen muss.
Wenn die Sehnsucht, zu inkarnieren, so stark ist,
kann die Seele nicht anders, als schnell wieder zu inkarnieren.
Wenn die Sehnsucht nach einem bestimmten Menschen so stark ist,
kann sie nicht anders, denn es ist ihre Wahrheit.

Aber es gibt auch andere Gründe und die sind beide die Häufigeren:
Seelen sind bereit, ihren Eltern und Geschwistern
ganz bestimmte Aufgaben zu stellen aus reiner Liebe.

Sie sind bereit, für kurze Zeit zu inkarnieren, wissend,
dass ihr Tod Schmerz bringen muss und Verlust.
Auch wissend, dass nur dieser Schmerz alles beteiligten Seelen
dazu bewegen kann, sich weiter zu entwickeln.

Sie sind – wenn du so willst – bereit, ein großes Opfer zu bringen.
Dabei ist nicht der Tod das Opfer.
Seelen in diesem Zustand fürchten den Tod nicht.
Sondern das Opfer ist es für sie, für kurze Zeit wieder
in die Inkarnation zu gehen, die ganze Schwere und Last wieder zu erleben.

Und der vierte Grund – und dieser ist der Häufigere – liegt darin,
dass diese Seelen feststellen, dass einer oder auch vielleicht zwei von ihren
Angehörigen sie zwar dringend brauchen für ihre Entwicklung,
dass sie aber diese Leistung als inkarnierte Menschen
nicht vollbringen können, die notwendig wäre.

Sie entschließen sich sodann, ins Jenseits zurückzukehren,
um zum Guide ihrer Angehörigen zu werden.
Dies ist eine spezielle Form des Guide seins,
es ist eine ganz spezielle Form des Schutzengels.

Während alle anderen Schutzengel
sich auf die Weiterentwicklung der Seele konzentrieren,
konzentriert sich diese Art von Schutzengel
auf die geistige und körperliche Bedürftigkeit seiner Nächsten.
Hier spielt die Sippe eine große Rolle.

Dies sind im Wesentlichen die Gründe für den frühen Kindstod.

Hajo: Dann ist es also ein Ammenmärchen,
dass die Kinder mit den Jenseitigen spielen
und dann vielleicht vergessen, zurückzukommen?

Elia: Sie spielen mit den Jenseitigen, wenn du so willst, ja.
Sie pflegen Kontakte, das tut jedes Kind in dem Alter.
Ein Kind in dem Alter ist noch nicht vollständig inkarniert.
Dass heißt: Es besteht immer noch ein stabiles Band
zu jenen jenseitigen Seelen, die sie mochten,
und es hat auch Kontakt dazu.
Das ist schon so.

Aber das ist nicht der Grund, warum sie nicht wieder zurückkehren wollen. Sondern die Ursache für den frühen Kindstod
ist eine Entscheidung des Kindes, der Seele.

Und die Gründe für eine solche Entscheidung sind immer gewichtig,
sie sind nie leichtfertig getroffen.
Das würde niemand im Jenseits zulassen, dass ein Kind sich quasi verspielt!
Niemals.

Zeichen der Kinderseelen, die inkarniert sind,
sind so deutlich von allen Jenseitigen zu bemerken,
dass es niemals riskiert würde,
dass ein Kind nicht rechtzeitig wieder in seinen Körper geht.

Dann möchte ich diesen Abend beschießen,
mich bedanken für eure Geduld
und ich wünsche euch ein lehrreiches Wochenende.

Hajo: Danke.