Schizophrenie

Elia – Der Unterschied zwischen Schizophrenie und Besetzung.

Bei der Schizophrenie liegt
aufgrund eines traumatischen Erlebnisses
– das allerdings auch in einer anderen Inkarnation
stattgefunden haben kann –
eine bewusstseinserweiternde Sicht
der eigenen Persönlichkeit vor.
Elia

Elia: Guten Morgen, Hans-Jürgen, gehen wir an die Arbeit.

Hajo: Ja. Guten Morgen, gehen wir wieder an die Arbeit.

E: Es gibt viele Fragen und sehr wichtige, wie ich sehe.

H: Ja, es ist ein Pool von Fragen über Schizophrenie
und ich hätte gern,
wenn du mal eine Basisinformation gibst über das Thema.

E: Bei der Schizophrenie
liegt aufgrund eines traumatischen Erlebnisses
– das allerdings auch in einer anderen Inkarnation
stattgefunden haben kann –
eine bewusstseinserweiternde Sicht der eigenen Persönlichkeit vor.

Also: Ihr seid fokussiert auf ein Ich.
Ihr habt aber gleichzeitig in anderen Ebenen,
in anderen Inkarnationen andere „Ich“ – Persönlichkeiten! 
Ihr seid nicht nur der Hans-Jürgen Sackmann des Jahres 2004! 
Sondern du bist auch gleichzeitig der römische Krieger! 
Du bist auch gleichzeitig die griechische Ehefrau!

Das findet auf einer Ebene
– nämlich unserer Ebene –
gleichzeitig statt!

Beim Schizophrenen ist dieses
„Ich Bin Hans-Jürgen Sackmann“
gleichzeitig verbunden mit den „Ich Bin es“ Inkarnationen.
Und so nimmt der Schizophrene Anteile seines Gesamtselbstes,
integriert sie in sein Jetzt und Hier
und lebt es in unterschiedlicher Weise aus.
Es ist immer das gleiche Grund-Ich!
Und er empfindet es auch als Ich.
Es ist das Außen, das dort unterschiedliche Personen wahrnimmt!

Wobei ich sagen möchte: Dass, wenn ein Schizophrener
einem Teil seines Selbstes einen Namen gibt
wie beispielsweise Julius Cäsar oder Napoleon,
– ihr kennt ja dieses Klischee –
Dann hat der Name wenig Bedeutung!
Sehr wohl aber die Art der Persönlichkeit!
Nämlich
der Machthaber
oder der Heilige
oder die Hexe
oder der Kämpfer
oder das kleine Kind
oder der schlaue Mensch
oder der dumme Mensch.

Das sind Ausdrücke seines Ichs in anderen Inkarnationen,
die er aber im Hier und Jetzt lebt.
Er hat dieses „auf einziges Ich beschränken“ aufgegeben!
Damit er die Last, die er zu tragen hat,
die ihm im Außen begegnet ist,
auf verschiedenen Ich-Ebenen ausleben kann.

Dass heißt: Nehmen wir ein Kind,
das einen schweren Schock erlitten hat!
So schwer, dass es daran sterben müsste vor Angst.
Nun hat es die Möglichkeit 
– da ihm andere Ichs zur Verfügung stehen
in seinem Bewusstsein – 
Teile seiner Angst anderen Ichs zu überlassen.

Es kann also zum Beispiel
sich den römischen Krieger wählen,
der mit der Angst anders umzugehen weiß.
Oder den Herrscher wählen
oder die Hexe wählen
oder dann doch wieder das kleine Kind wählen.

Es ist keine Figur, die der Schizophrene aufnimmt
von Irgendwo her,
keine Phantasie,
kein Archetypus, der irgendwo ist.

Sondern diese Typen, die da in ihm sind! 
Sind wirklich Teil seines Gesamtselbstes! 
Sind also ein wirkliches Ich!

Das ist etwas, was leider wenig berücksichtigt wird! 
Es ist ein wirkliches Ich aus einer anderen Ebene!

H: Ja, wer weiß das auch schon …

E: Im Unterschied zur Besetzung:
Die Besetzung ist niemals ein wirkliches Ich! 
Sondern es ist immer fremd, es wird als fremd erlebt.

Es wird als fremd empfunden:
und zwar von dem Besetzten selbst! 
Er wird niemals sagen: Das bin ich.
Das kann er gar nicht.
Sondern es ist fremd!

Ich denke, es ist sehr schwierig für Denjenigen,
der hier therapieren soll:
Diese Unterscheidung zu treffen, 
wenn er dieses Wissen nicht hat.
Sicherlich.

Dazu gehört die Anerkennung der Tatsache
1. Dass es Bereiche des Bewusstseins gibt,
die außerhalb jeder Zeit liegen
und
2. Es gehört das Wissen darum,
dass wir ein Teilaspekt
eines großen Gesamtselbstes sind! 

Und das hat sich noch nicht
in der Wissenschaft verfestigt!

Man versucht nun,
diese erweiterte Bewusstseins-Sicht
dieses eigenen Ichs,
die der Schizophrene hat,
mittels Pharmazie zu unterdrücken.

Das ist aber nur sehr begrenzt möglich
und zum Preis eines sehr eingegrenzten Lebens.

Es wäre sehr viel besser,
dem Schizophrenen entgegen zu kommen
und Ernst zu nehmen,
dass er in verschiedenen Ichs anwesend ist!

Lediglich dort, wo immenser Druck entsteht,
wo eines der übernommenen Ichs extrem aggressiv ist:
Dort kann man wohl erwägen,
eine solche Dämpfung herbeizuführen,
da ja das betroffene „Hier und Jetzt-Ich“
sehr unter diesen Dingen leidet!

Aber ansonsten geht es darum, sie in jeder Persönlichkeitsform,
in der sie uns begegnen, ernst zu nehmen und zu respektieren.

Das bedeutet eben für den Behandler,
dass er eben sich der Tatsache stellen muss,
dass, obwohl nur ein Körper anwesend ist: 
Sieben,
acht oder
neun Personen anwesend sind!

Das ist sehr kompliziert und aufwändig
und es bedarf einer sehr großen Weisheit
und Geduld für beide Seiten!
Für Denjenigen,
der diese Form des Lebens hat
– und ich sage hier nicht Krankheit –
u
nd für Denjenigen,
der damit beschäftigt wird, ihm zu helfen.
Es ist für Beide sehr anstrengend.

Ich möchte noch einen Gruß ausrichten an Stephanie:
Sie meinte, ich wäre gestern bei ihr gewesen.

Ich möchte sie herzlich grüßen und ich umfange sie in aller Liebe. 
Aber nicht ich war bei ihr, sondern einer meiner Teil-Selbste!

Sie sieht also: Schizophrenie ist also im Jenseits normal!

H: Kann das heißen, es war ihr Guide?
Kann man das so sagen?

E: Nein, es ist nicht ihr Guide. 
Aber in der Tat interessiert sie mich
in meinem größeren Umfang als Ich sehr,
weil sie eine sehr kluge Frau ist mit einem großen Weitblick.

H: Ja, gut.
Dann hätte ich noch eine Frage zu der Inna.
Die scheint das ja nicht begriffen zu haben,
dass sie sich schützen muss und schließen muss.
Ist das tatsächlich so, dass sie wieder besetzt ist?

E: Es ist aber nicht Heinz.

H: Nein, das haben wir schon bemerkt.
Also ist sie wieder darauf reingefallen.

E: Ja. Und das ist die Befürchtung,
die ich bei Inna von Anfang an hatte:
Dass sie sich nicht öffnet,
dass sie auch an ihrer eigentliche Ursache
– nämlich dieses sich schuldig fühlen, sich gering fühlen –
in keiner Weise arbeitet.

Sie lehnt das ab!
Sie möchte eigentlich nur nicht mehr belästigt werden,
aber sie möchte nichts an der Basis verändert wissen,
um die es geht!
Und ich sehe da große Probleme auf euch zukommen.

H: Auf uns?

Ich denke,
dass ihr hier euch sehr deutlich abgrenzen müsst!
Auch im rechtlichen Sinne.

Und ich halte es für richtig,
sie nunmehr darauf hin zu verweisen
– da sie offensichtlich nicht so mitarbeitet,
wie wir es ihr empfohlen haben –
sich doch in ärztliche Behandlung zu begeben.
Aus Vorsichts-Gründen rate ich euch dazu!
Und hebt euch eine solche Mail auch gut auf!

Also, sie hat jetzt wieder eine Stufe erreicht,
in der sie meint:
Die Bestätigung bekommen zu haben,
dass sie an dem Schicksal, besetzt zu sein,
ohnehin nichts ändern kann.

Die Wahrheit allerdings ist:
Dass sie ohne Besetzung nicht leben möchte!

H: Ah ja.

E: Das ist das Problem
und das werdet ihr Inna in der Art und Weise,
wie ihr mit ihr umgehen könnt, auch nicht nehmen können.

Da müsste dann schon eine sehr gründliche,
tiefenpsychologische Behandlung erfolgen,
um die Ursachen dieser Einstellung auf den Grund zu kommen! 
Und das ist außerhalb unserer Möglichkeiten.

H: Ja, gut.

E: Also, sie hätte eine Chance gehabt.
Aber sie hat wirklich wieder angefangen,
Dialoge zu führen.
Und zwar durchaus auch in dem Sinn,
dass sie sich geöffnet hat.

H: Ja.
Okay, dann sind wir informiert.