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Elia – Der Unterschied zwischen dem Gesamt-Selbst und dem Teil-Selbst.

Ihr seid das Gesamt-Selbst!
Der Unterschied zwischen
dem Gesamt-Selbst
und dem Teil-Selbst.

Das Gesamt-Selbst
und die unterschiedliche Anbindung seiner Teil-Aspekte.
Elia

Elia. Guten Morgen, Hans-Jürgen.

Hajo. Guten Morgen, Elia.

E. Nun beginnen wir. Zuerst die Fragen.

H. Was mich noch einmal interessieren würde:
Ich habe mir mal Vorstellungen von dem Gesamt-Selbst gemacht
und habe mal versucht, mir das bildlich zu übersetzen.
Und bin da auf das Bild eines geschliffenen Diamanten gekommen
mit unzähligen Facetten. 
Und diese Facetten des Diamanten
werden als Teil-Selbste dann in die Inkarnation gesandt.

Und bei dieser Inkarnation können sie sich aussuchen,
in die verschiedenen Bewusstseins-Ebenen zu gehen.
Sei es die jenseitige Inkarnation oder die diesseitige Inkarnation
oder andere Bewusstseins-Ebenen.
Kommt das so ungefähr hin?

E. Nicht ganz!
Denn ein Diamant ist sehr statisch! 
Der Teil, in dem ein Teilaspekt des Gesamt-Selbstes ruht,
ist jedoch sehr dynamisch!
Und auf jeder Bewusstseins-Ebene
ist eine unterschiedlich starke Verbindung
zum Gesamt-Bewusstsein vorhanden.

Das macht gerade die große Unterschiedlichkeit
der jenseitigen Entwicklung aus,
dass wir hier in einer verschiedenen Form
im Kontext stehen mit dem Gesamt-Selbst.

Ich möchte auf bekannte Bewusstseins-Ebenen zurückgreifen,
um dies zu veranschaulichen.
So hat jemand, der im erdnahen Bereich im Belt ist
– also ein Verstorbener, der sich des Umstandes seines Todes
nicht bewusst ist und auch nicht die Möglichkeit hat,
ins Jenseits rüberzugehen –
ein sehr, sehr, sehr geringes Anbindungs-Potenzial
an sein Gesamt-Selbst.
Das ist ja gerade die Problematik, die wir haben,
wenn wir Jenseitige aus diesem Bewusstseins-Bereich
heraus holen möchten.

Das heißt, die Rückkopplung an das Gesamt-Selbst
ist hier einem Faden vergleichbar dünn und derart fragil,
dass er sogar abreißen kann!
Was allerdings sehr selten geschieht.
Also dies ist die unterste Ebene, die unterste Form,
um mit dem Gesamt-Selbst zusammen gehörig zu sein.

Die nächste Stufe ist dann die Stufe eines Menschen,
der ein geringes Bewusstsein hat.
Das variiert auf dieser Ebene:
Es gibt Menschen,
die eine sehr starke Anbindung an ihr Gesamt-Selbst haben,
relativ bezogen auf das menschliche Konzept.
Und es gibt Andere,
die eine sehr geringe Anbindung an das Gesamt-Selbst haben.

Ich möchte sehr klar sagen:
Es handelt sich hierbei nicht um unterschiedliche Persona.
Das Teil-Selbst ist Persona des Gesamt-Selbstes!

Das Gesamt-Selbst und das Teil-Selbst sind die gleiche Person!

Aber die Verbindung zum vollen Bewusstsein
seines Selbstes variiert
– und das sind die eigentlichen Bewusstseins-Ebenen –
und das macht den Unterschied aus.

Also gehen wir in die nächste Stufe:
Gehen wir in die Stufe,
die nach dem Übergang von der materiellen Inkarnation
in die jenseitige Ebene wechselt.
Hier erweitert sich zunehmend
– von Ebene zu Ebene, von Stufe zu Stufe –
die Anbindung an das Gesamt-Selbst.
Das heißt: die Verbindung zum eigenen, vollen Bewusstsein.

Es geht darum, dass dieses volle, eigene Bewusstsein euch gehört!
Ihr seid euer Gesamt-Selbst!
Es ist nicht so, dass dieses zwei unterschiedliche Personen sind,
sondern ihr seid euer Gesamt-Selbst!

Aber ihr habt als Teil-Aspekt
dieses ungeheuer umfangreichen Bewusstseins
 – relativ gesehen – 
nur eine geringe Anbindung
an euer gesamtes Bewusstseins-Potenzial.

Ich weiß!
Es ist ein sehr, sehr komplizierter Vorgang.
Ich möchte es noch einmal auf eine andere Weise
veranschaulicht sehen:
Denkt euch, ihr hättet das Potenzial
– sämtliche Zeitabläufe, sämtliche Teil-Aspekte eures Selbstes –
gleichzeitig in eurem Bewusstsein zu tragen.
Und ich meine hier mit zur gleichen Zeit!

Dieses würde bedeuten:
dass ihr auf – zum Beispiel –
200 verschiedenen Ebenen gleichzeitig Eindrücke hättet.
Es ist – denke ich – auch dem Laien einsichtig,
dass dieses euer Gehirn-Potenzial sprengt!

Nun kann man sich fragen:
Warum gibt es diese Unterschiedlichkeit überhaupt?

Die Ursache liegt darin:
Dass ihr eure Inkarnation im Materiellen
nicht so erfahren könntet in seiner Tiefe und in seiner Klarheit,
wenn ihr euch aller eurer Selbst-Anteile gleichzeitig bewusst wäret!

Ich will es an einem Beispiel erklären:
Denkt euch, eine alte Frau erfährt soeben
in ihrer Inkarnation im Materiellen,
dass sie des Todes ist.
Dies ist eine bestimmte Situation! 

Gleichzeitig befindet sich ein anderer Teil ihres Selbstes
auf einer anderen Inkarnations-Ebene in der Position,
geboren zu werden.

Gleichzeitig passiert auf einer anderen Ebene
bei einem anderen Aspekt ihres Selbstes ein Zustand,
in dem sie sich in tiefer Verbindung mit anderen Selbsten befindet.

Dieses sind nur drei Momente!
D r e i Momente von vielleicht
hundert, tausend, zehntausend Momenten,
die tatsächlich in eurem Gesamt-Bewusstsein stattfinden! 
Dieser Zustand ist derart groß, tief und weit,
dass ihr dort, wo ihr jetzt seid,
nicht in der Lage seid, dieses zu verarbeiten!

Ich möchte dazu erwähnen, dass die jenseitige Entwicklung
nicht über alle Stufen der Entwicklungsmöglichkeiten läuft,
sondern von Teil-Selbst zu Teil-Selbst unterschiedlich ist.

Es ist also keine hierarchische Struktur!
Sondern es geht im Jenseits
beim Durchwandern der Ebenen darum,
die spezielle Inkarnations-Aufgabe
eines gewissen Teil-Aspektes weiter zu vervollständigen.

So haben wir in der materiellen Inkarnation
vielleicht die Aufgabe gehabt,
uns in andere Wesen liebend einzufühlen.
Dieser Aspekt wird auf jenseitigen Ebenen
vervollkommnet, vertieft und erweitert.

Dieses Durchlaufen verschiedener Aspekte,
verschiedener Ebenen mit unterschiedlicher Anbindung
und einem erweiterten Zuführen
der Bewusstseins-Zustände des Gesamt-Selbstes
ergibt eine sehr individuelle Inkarnations-Folge:
die Abfolge eines einzigen Teil-Aspektes.
Dieses ist Entwicklung dieses Teil-Aspektes!

Mit zunehmender Entwicklung
– das heißt mit zunehmender Heraus-Kristallisierung
des eigentlichen Auftrages,
nämlich sich liebend in Andere hinein zu versetzen –
erreicht der Teil-Aspekt eine Vervollkommnung
auf diesem einen Bereich
und erweitert sich immer mehr in seinem Bewusstsein
zum gesamten Bewusstsein seines Selbstes hin.
Das ist ein einziger Teil-Aspekt, von dem ich sprach!

Es gibt gleichzeitig! 
– denn wir haben keine lineare Zeit! –
Tausende anderer Abläufe,
die ebenfalls in das Gesamt-Bewusstsein münden.
Ich sage es noch einmal mit aller Deutlichkeit!
Ich weiß, es ist schwer zu verstehen:
Ihr seid das Gesamt-Selbst!
Allerdings in einem eingegrenzten Rahmen
der Bewusstseins-Fähigkeit.
Aber ihr seid euer Gesamt-Selbst.
Es ist keine Macht, die über euch steht!
Es ist kein anderes Wesen! 
Es ist kein Ersatz-Engel! 
Es ist keine Gottheit!

Ihr seid euer Gesamt-Bewusstsein!
Allerdings nur ein Teil-Aspekt!
Ich denke, es wird noch viele Fragen zu diesem Teil-Aspekt geben.

H. Ja, sicher, ich habe da auch gleich noch eine Frage. 
Und zwar hattest du mal gesagt:
Irgend wann geht dieser Teil-Aspekt
dann wieder in das Gesamt-Selbst ein.
Wie ist dann die umgekehrte Folge:
Aus welchem Grund wird ein Teil-Aspekt rausgeschickt?
Aus welchem Grunde ist das der Fall?

E. Das Problem, das ich bei der Erklärung jetzt habe,
ist der Unterschied zwischen „Linearer Zeit“
und unserer Gesamt Zeit.

Ich erkläre das mal so:
Das Gesamt-Selbst ist bestrebt,
sich selbst zu vervollkommnen,
seine vollen Potenziale zu erfahren,
zu entfalten und zu verwirklichen.

Gibt es nun innerhalb dieses Bewusstseins-Komplexes
Strukturen, die diesem Ablauf hinderlich sind: 
So wird jener Teil des Bewusstseins,
in dem eben gerade diese Barrieren auftauchen
– und es handelt sich dabei um Barrieren des Bewusstseins –
so wird jener Teil sich lösen,
um Wege zu finden, sein Manko aufzufüllen.

Dieses mag auf der materiellen Ebene geschehen,
dieses mag aber auch im jenseitigen Bereich geschehen.

Ich zum Beispiel bin ein solcher Teil-Aspekt! 
Ich habe ein höheres – ein sehr viel höheres – Bewusstsein,
als ihr es habt.
Ich habe eine intensivere Anbindung an mein Gesamt-Bewusstsein.
Dennoch habe auch ich den Wunsch in mir:
Teil-Aspekte, die noch nicht vollkommen sind,
zu vervollkommnen auf dem Wege der Erfahrung.

Erfahrung ist also die Ausrichtung,
mit der ein Teil-Aspekt des Gesamt-Selbstes sich bewegt,
um in der Begegnung mit Umständen, mit Schwingungen
im Austausch mit einem Du sich erfahrend zu erweitern.

Also es findet nicht eine Art von Geburt statt!
Dies ist nicht der Fall!

Sondern es drängt das Gesamt-Bewusstsein,
Schwächen, Mankos, Hemmnisse
in der eigenen Entwicklung zu überwinden,
indem es sich diesen Schwachstellen widmet
und sich selbst erfahrend dabei neue Werte erkennt
und wieder einbringt in sein gesamtes Bewusstsein.

Es kann dies auf der materiellen Ebene geschehen. 
Wobei es sich bewusst ist,
dass es dabei den größten Teil seiner Rückbindung
zum Gesamt-Bewusstsein hin verliert.
Es kann gleichwohl auch auf einer
der jenseitigen Ebenen des Bewusstseins stehen.

Habe ich mich so ausgedrückt,
dass du das nachvollziehen kannst?

H. Ja!