Inkarnation

Elia – Die Bandbreite der Möglichkeiten bei der Inkarnation der Seele.

Die Bandbreite der Möglichkeiten
bei der Inkarnation der Seele.

Es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt,
in dem eine Seele in die Inkarnation,
„in Carne“ geht, ins Fleisch geht.

Ebenso wenig,
wie es einen festgelegten Zeitpunkt gibt,
in dem sie außerhalb des Fleisches geht.

Elia

Hajo: Ich habe hier eine Frage:
Wie das Eingehen einer Baby-Seele in einen Körper,
also in die materielle Welt zu sehen ist.

Ist das eine fließende Angelegenheit
oder ist es erst vollbracht,
wenn der erste Atemzug des Babys
außerhalb des Mutterkörpers gemacht wird?

Elia: Nein, es gibt keinen festen Punkt.
Das ist sehr individuell.
Will ein Teil-Selbst die Erfahrung machen,
im Leib der Mutter sich wachsend zu erleben,
dann wird es sehr früh inkarnieren.

Es gibt Fälle, wo Teil-Selbste schon bei der Empfängnis inkarnieren.
Ja, es gibt sogar Teil-Selbste,
die schon vor der Empfängnis bei diesen Eltern anwesend sind.

Andere wieder ziehen es vor, erst zu inkarnieren,
wenn sie kurz vor oder nach der Geburt stehen.

Dieser Prozess des Inkarnierens ist vergleichbar
mit dem Prozess des Sterbens.
So stirbt der Körper schon lange
vor eurem eigentlichen, biologischen Tod.
Er stirbt in kleinen Etappen kaum merklich am Anfang!

Ich spreche jetzt von jenem natürlichen Tod,
der durch das Alter bedingt ist.
In dieser Phase seid ihr durchaus „noch lebendig“.

Dennoch beginnt ein Teil von euch,
sich aus der Materie zu lösen! 

Dann, wenn wir in die Sterbe-Phase kommen
– und auch hier spreche ich vom Tod durch Altern –
beginnt eine Wechsel-Phase
von Hier sein und Dort sein.

Der findet am Anfang in aller Regel im Schlaf statt.
Und es ist außer den biologischen Gründen
einer der Gründe, warum Sterbende so oft schlafen.
Sie sind dann schon in der Vorbereitungs-Phase zum Übergang!

Sie dürfen dann schon
kleine Einblicke in das Jenseits werfen.
Und selbst der Tod verläuft
über einen längeren Prozess so,
dass es eine Weile dauert.
Der letzte Atemzug ist noch nicht
der Moment des vollständigen Todes.
Sondern auch hier kann es noch zu Wechseln kommen,
so dass die Seele noch probiert,
noch einmal zurück zu kommen
und wieder hinaus geht.

Bitte denkt nicht so starr! 
All diese Prozesse sind ganz und gar individuell! 
Keine Geburt gleicht der Anderen,
kein Tod gleicht dem Anderen.
Hier haben wir es mit lebendigen Seelen zu tun!

Und Jede hat ihr eigenes Bedürfnis
und Jede hat ihre eigene Art,
mit der Situation umzugehen.

Also es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt,
in dem eine Seele „in Carne“ geht,
ins Fleisch geht.

Ebenso wenig,
wie es einen festgelegten Zeitpunkt gibt,
in dem sie außerhalb des Fleisches geht.
Wir haben es durchaus mit der Möglichkeit
pendelnder Bewegung zu tun.

Es gibt auch andere Fälle.
Selbstverständlich gibt es Seelen,
die die Gelegenheit ergreifen
und spontan fest inkarnieren.
Ebenso wie es Seelen gibt,
die die Gelegenheit ergreifen
und sich spontan in das Jenseits begeben.

Individualität, Freunde,
ist ein großes Merkmal jeder Seele! 
Diesseits wie Jenseits! 

Gesetzmäßigkeiten sind so viel, viel weiter zu fassen,
als ihr es gewohnt seid.

Ein Arzt stellt den Zeitpunkt des Todes
aufgrund körperlicher Merkmale fest.
Jedoch:
Wir wissen, dass dies nicht allein ausschlaggebend ist,
um festzustellen,
ob jemand schon vollständig im Jenseits ist.

Ein Arzt wird bei der Geburt sagen:
Mit dem Augenblick der Atmung,
des Schreis beginnt das Leben.
Wir sagen: Nein.

Es ist ein schleichender Prozess,
es kann ein plötzlicher Prozess sein.
In jedem Fall ist es individuell.

Ich möchte darauf aufmerksam machen,
dass es Mütter gibt, die meinen,
schon kurz nach der Empfängnis
eine andere Wesenheit zu spüren,
die bei ihnen ist.
Ich kann dies nur bestätigen! 
Diese Form gibt es.

Und es gibt andere Mütter,
die darauf warten,
etwas Derartiges zu empfinden und nichts spüren,
obwohl sie es eine Schwangerschaft
davor so empfunden haben.
Auch das gibt es.

Es gibt vielfach Berichte von Gebärenden,
die im Moment der Geburt
Visionen hatten von anderen Wesen, die dabei waren.
Und die den Eindruck hatten,
erst jetzt kurz vor der Entbindung
fände die Begegnung mit einem anderen Wesen statt.
Auch das gibt es.
Das ist individuell, kein festgelegter Zeitraum.

Hajo: Wenn während einer Schwangerschaft ein Fötus stirbt
oder wenn ein Baby kurz nach der Geburt stirbt,
ist das dann ein Planpunkt?
Oder ist es eine materielle Schwierigkeit gewesen,
die dieses Kind
im Mutterleib sterben lässt oder außerhalb?

Es ist in aller Regel ein Planpunkt,
aber auch hier gibt es Ausnahmen.
Es ist nicht so, dass alles,
was wir sagen, starr ist!
Es gibt immer die Ausnahme der Regel!

Ihr dürft bitte daraus keine 10 Gebote machen!
Sondern was ich euch sage,
sind die Berichte der wahrscheinlichsten Möglichkeiten.
Aber es gibt immer auch Ausnahmen!

Und es gibt durchaus auch Ausnahmen
bei der Festlegung an einen Körper.
Bei dem Fall, von dem ihr sprecht,
handelte es sich darum,
dass hier Zusammenhänge kurzfristig so verändert wurden,
dass ein „in Carne“ bleiben
eine zu große Mühe war
und so sich die Seele entschied,
noch einmal von vorn zu beginnen.
Wenn ihr wollt, ist dies ein Irrtum.

Ich hingegen bevorzuge, zu sagen:
Es gibt eine sehr große, individuelle Bandbreite der Möglichkeiten!
Und aus unserer Sicht sind dieses Möglichkeiten,
die unter die Variante fallen.

Ein solches inkarniertes Kind
hat in einem sehr großen Maß
die Entscheidungsfreiheit, zu sagen:
Nein, dieses geht noch nicht!
Ich kehre in einem anderen Körper wieder
zu einem anderen Zeitpunkt! 

Ich habe euch schon einmal gesagt:
Auch was den Zeitpunkt eures Todes angeht,
habt ihr im Laufe eures Lebens mehrere Möglichkeiten.

Auch ein Planpunkt hat Varianten,
er wird erreicht früher oder später in eurer linearen Zeit,
aber er gibt – begrenzt zwar – Variationsmöglichkeiten.

Und dies aus gutem Grunde!