Elia – Dies ist eine Zeit zum Lernen: Welt weit.

Dies ist eine Zeit zum Lernen: Welt weit.
Jeder!
Jeder wird mehr oder weniger dazu aufgefordert,

sich der Aufmerksamkeit zu öffnen.
Jeder wird dazu aufgefordert,
sich der Tatsache bewusst zu sein:
Dass das,
was ich heute tue,
seine volle Auswirkung morgen,
übermorgen oder in der Ewigkeit haben wird!

Aber gewiss haben wird!
In der ganzen Welt werden Menschen lernen,
ihre Aufmerksamkeit im Jetzt zu vervollkommnen.
Elia

Zu Gast ist Anna.

Elia: Wir fahren fort.
Deine nächste Frage bitte, Anna.

Anna: Ich möchte immer noch wissen, warum das jetzt passiert ist!
Also was war der Auslöser, dass das jetzt so entstand.
Die Frage: Will ich hier bleiben oder nicht?

E: Dein Unmut, Anna.
Es gibt Bildhauer, die arbeiten daran,
aus einem groben Marmor-Stein
eine wunderschöne Figur zu gestalten.

Diese Figur besteht anfangs nur in ihrem Kopf!
Sie ist eine Vision.
Dann machen sie Entwürfe von dieser Vision
und dann machen sie sich an die Arbeit.

Ein genialer Bildhauer zeichnet sich dadurch aus, dass er weiß: Wann er seine Vision
an der Realität des Marmor-Steines anpassen muss.

Ein gescheiterter Bildhauer zeichnet sich dadurch aus,
dass er den Stein zwingen will, seine Vision herzugeben:
perfekt, unnachahmlich, meisterhaft.

Aber der Meister – wie gesagt – zeichnet sich dadurch aus,
dass er seine Vision dem Stein anpasst.

Anna, der Stein, an dem du arbeitest, ist:
Die Welt, die so ist, wie sie ist!
Der Mensch, der so ist, wie er ist!

Mein Vorschlag: Güte, Nachsicht und Geduld.
Es ist nicht wahr!
Dass du diese Fähigkeiten im geringen Maße hättest.
Du hast sie: ein volles, volles Maß.

Es ist die Angst davor,
eine nicht perfekte Vision erleben zu müssen.
Und je weiter du voran schreitest in deiner Befähigung,
den Marmor-Stein zu formen:
Um so größer ist die Angst,
dass die Vision doch nicht zu realisieren ist.

Es ist nicht die Angst vor dem Stein.
Und es ist auch nicht die Angst davor, nicht fähig zu sein.

Es ist die Angst davor, nicht ertragen zu können:
Wie enttäuschend es sich anfühlt,
wenn die Vision nicht ganz umgesetzt werden kann.

Anna, du hast einen zu kleinen Fokus gehabt.
Du hast dich und dein Wirken stets
im Fokus auf das Leben jetzt gesehen.

Und du hast wenig darauf geachtet, dass du immer wirkst!
Du wirkst immer!
Nur das Resultat:
Das kannst du noch nicht überblicken.
Die Möglichkeit hast du nicht.

Ich sprach einmal davon:
Dass es Sinn macht, Inkarnations-übergreifend zu denken.
Das scheint nun im Widerspruch zu stehen zu dem,
was ich im ersten Abschnitt sagte: 
Dass euer Augenmerk aufs Hier und Jetzt gerichtet sein muss.
In Wahrheit hängt Beides aufs Engste zusammen!

Wenn ich mein Wirken im Hier und Jetzt
und mein Erleben im Hier und Jetzt
im Zusammenhang begreife mit Wirkungen,
die bis in die Ewigkeit gehen:
Dann erst verstehe ich die ganze Dimension, die das Jetzt hat!

Was du heute tust, heute sagst, heute empfindest:
Das Jetzt hat seine Wirkung bis in alle Ewigkeit!

Dem Menschen, dem du heute sagst,
was nach deiner Erkenntnis weise ist und er dies verneint!

Der ist dennoch eine lebende Seele.
Eine ewige Seele!
Und er wird diesen Satz, den du ihm sagtest,
bis in alle Ewigkeit in seinem Bewusstsein haben.

Und wenn er heute in diesem Leben darauf nicht reagieren kann,
weil es ihm an Voraussetzung fehlt, zu begreifen, was du sagst,
bedeutet das aber nicht:
Dass dieser dein ausgesprochener Satz
jemals aus seinem Bewusstsein herausgeht.
Er wird immer da sein!

Wer sich das klar macht in der ganzen Tiefe der Bedeutung,
der macht sich auch klar:
Wie jeder Satz, den wir sagen,
wie jede Tat, die wir verrichten:
eine ungeheure Dimension erlangt!

Mit welcher Leichtfertigkeit redet ihr Lebenden!

Und ihr wisst gar nicht darum!
Dass das, was aus eurem Mund heraus kommt,
eine Wirkung auf die andere Seele hat bis in alle Ewigkeit!
Zum Guten wie zum Negativen.
Es hat eine Wirkung!

Verstehst du?

A: Das verstehe ich, das hab ich auch schon erfahren.

E: Hier möchte ich, dass du dir bewusst wirst,
dass dein Anspruch an die Reaktion zu ungeduldig ist.

A: Ja.
Aber wie komme ich damit in diesem Leben bei mir klar?
Wie komme ich da zu Lebensfreude?

E: Das ist ein anderer Punkt.
Die Ursache ist eine völlig andere:
Warum schützt du dich davor, zu empfinden?

A: Das ist mir nicht bewusst, dass ich das tue.

E: Aber das tust du!
Du schützt dich vor der Empfindung.

Das ist eine ganz alte Funktion!
Je weniger ich empfinde, um so beliebiger,
um so gleichgültiger ist mir die Tatsache:
Ob ich lebe oder nicht.
Ich kann es ja auch lassen!
Ambivalent.
Ambivalenz schützt vor Engagement.
Ambivalenz schützt vor enttäuschtem Engagement!

Du bist bemüht,
deine Seele vor dem Schmerz der Enttäuschung zu schützen.
Das ist sehr verständlich!
Aber es hat seinen Preis!

Und der Preis besteht in einem geminderten Lebensgefühl: 
Ich fühle mich eigentlich nicht Lebendig!

Das ist der Punkt, nicht wahr?
Ich fühle mich nicht Lebendig!

A: Ja.

E: Lebendig bedeutet aber Ja zu Allem, was ist.
Das Ja zur Liebe,
zur Glückseligkeit,
zur Freude,
zum Humor,
zur Fürsorge, das ist leicht, zu sagen.

Auch das Ja zu lernen,
zu entdecken,
zu fantasieren,
zu entwerfen,
zu schaffen, das ist leicht zu sagen.

Aber es geht um ein absolutes Ja!
Absolut!

Und das beinhaltet das Ja
auch zu sehr schattenhaften Dingen wie
Mangel,
Missachtung,
Trauer,
Täuschung,
Schmerz,
Einsamkeit,
Zorn
und Wut.

Ja zum Leben heißt:
Ja zum Schatten und zum Licht!

Ja zum Leben heißt: Ich habe gute Visionen!

In wie weit ich die umsetzen kann,
wird vom Marmorblock abhängen.
Das nehme ich in Kauf.

Und JA hast du gesagt!
Ja, doch Ja!
Ich will weiter leben.
Ja, ich will! Aber bitte nicht so viel.

A: Wie?
Nicht so viel?

E: Schmerz,
Enttäuschung,
Angst,
Einsamkeit…

Was man nicht betrauern könnte,
hat man auch nicht sehr geliebt.

Und was man nicht als Enttäuschung erlebt,
daran hat man auch nicht wirklich geglaubt.

Was bei Verlust uns nicht einsam zurücklässt,
mit dem war man auch nicht wirklich verbunden!

Das sind sehr harte Wahrheiten!
Aber das gehört zur Inkarnation.

Die Frage ist nicht:
Ob es Sinn macht, sich vor diesen Emotionen zu schützen.
Denn der Preis für den Schutz dieser Emotionen ist:
Dass uns das Alles Gleich wird!

Ich muss in der Welt bezahlen!
Immer!
Ich muss eine Konsequenz ziehen!
Oder ich versuche, mich in Gleichgültigkeit zu üben.

Lauf nicht vor deinen Emotionen fort!
Du kannst sie bewältigen!
Du bist ja erwachsen!
Du kannst mit ihnen umgehen.

Es geht gar nicht darum, keine negativen Emotionen zu haben!
Es geht darum: Ob die negativen Emotionen dich beherrschen!

Die größten Männer der Welt – Jesus – Buddha – waren emotional!
Sie empfanden Bitterkeit,
Zorn,
Leidenschaft,
Traurigkeit,
ja, sogar Verzweiflung!
Das sind natürliche Reaktionen auf Ereignisse.

Aber sie hatten auch die Kraft und Weisheit:
diese Emotionen wieder zu verlassen!

Und, Anna, diese Kraft hast du auch!
Du achtest sie nur zu gering.

Enttäuschung auf ein täuschendes Erlebnis
ist eine gesunde Reaktion!
Aber sie ist nicht mehr gesund:
Wenn sie uns über Wochen beherrscht.

Wut auf eine Frustration ist eine gesunde Reaktion und nicht mehr.
Wenn die Wut so groß wird,
dass wir Jemanden verletzen oder uns selbst verletzen, dann nicht!

Worum es mir geht,
wenn du dir eine verstärkte Emotionalität zurück wünschst!
Und das sagst du richtig:
Das ist ein sich Lebendig fühlen wollen.

Wenn du das zurück wünschst, dann bedeutet das auch
ein Ja sagen zu Gefühlen
und Gefühlsausdruck von negativen Gefühlen.

Das ist nicht unweise, das ist weise!
Das ist menschlich.
Und das ist die Kreatur selbst, die das verlangt!

Wir Guides empfinden Trauer und auch Ungeduld,
durchaus auch Enttäuschung, weil wir menschlich sind!

Wenn ich so sagen darf:
Wäre Gott Mensch, er würde mit euch weinen.
Wäre Gott Mensch, er empfände Zorn.
Wäre Gott Mensch, er wäre fähig, eure Furcht zu empfinden.
Er hat in sich auch diese Emotionen!

Das ist nicht niedrig.
Niedrig ist es, dabei zu bleiben.
Und die Gefahr besteht nicht bei dir!

A: Das stimmt.

E: Ja.

A: Dann habe ich das falsch verstanden.
Ich dachte, man sollte da gar nicht erst rein gehen.

E: Nein, denn das macht krank! 
Das muss dich enttäuschen.
DAS muss dich enttäuschen!

A: Ja.

E: Das ist nicht so.
Die wirklich Großen und Weisen,
die sehr weit entwickelten Menschen unter euch
sind daran zu erkennen!

Nicht, dass sie ihren Zorn beherrschen.

Sondern, dass sie auf einen Zorn erregenden Zustand
zwei Minuten zornig sind und danach nicht mehr!
Das ist der gesunde menschliche Zustand!

Sich niedergestimmt fühlen, sich reduzieren müssen,
um sich vor negativen Emotionen zu schützen:
Das war die Ursache deiner Erkrankung!

Und das ist ein langer und schleichender Prozess.

Viele Menschen deiner Generation
sind sehr interessiert an asiatischen Weisheiten.
Große Weisheit ist der Menschheit in Asien entstanden.

Aber jede Religion und Philosophie
ist in ihrem Ursprung wohl weise und gut!

Sie wird aber bei der Anwendung und Verbreitung
im sozialen und politischen Rahmen eine Änderung erfahren:
Eine Änderung aufgrund der sozialen Gegebenheiten.

Im Mittelpunkt des christlichen Weisheits-Bewusstseins
steht leider die Angst vor Strafe!

Im Mittelpunkt des asiatischen Weisheits-Bewusstseins
steht leider die völlige Rücknahme menschlicher Reaktion!

Beides ist gleich brutal!

Den Menschen ehren bedeutet: die Menschlichkeit ehren!
Ja?
Ihr seid, wie ihr seid, Gottes Kinder.

Wäret ihr eine Miss-Entwicklung:
Warum sollte er euch leben lassen?
Wären eure emotionalen Reaktionen eine Fehlentwicklung:
Warum hättet ihr sie dann?
Verstehst du?

A: Ich versteh es!
Nur: Warum müssen die Menschen auch so viel leiden,
wie sie Freude empfinden?
Kann man nicht die Freude stärker machen als das Leid?

E: Gerne!
Wenn ihr denn endlich beginnen würdet:
aus Freude zu lernen!

Da ist eine wunderschöne Welt, perfekt!
Sie ist perfekt!
Bedauerlicherweise lernt ihr nicht so leicht.
Das gilt im Einzelnen wie im Großen!

Ihr bekommt Warnungen, ihr bekommt Hinweise,
ihr bekommt Hilfestellung und lernt doch nicht.

Es ist ein langer Weg!
Und der Weg führt über die Erfahrung.

Der Weg über die Ermahnung ist nur äußerst selten erfolgreich.
Wäre es anders:
Ihr müsstet nicht Hunderte von Inkarnationen erleben!

Liebe Anna: Ja zu der Welt, wie sie ist! 
Ja zu den Menschen, wie sie sind.
Kann das gehen? 

Was für ein Marmor-Klotz.
Es gibt einen einzigen Weg: Man muss den Marmor lieben.

Lieb haben, wie es ist: nichts erwarten, nichts voraus setzen.
Anbieten ja, aber nichts voraus setzen!

Wir Guides begleiten euch in aller Liebe.
Wir tun das freiwillig und wir tun es gern!
Denn wir tun es, weil Gott uns dafür einsetzt,
dass wir seine Boten sind.

Und wir tun es und erleben immer wieder:
Dass unsere Vision von euch sehr spekulativ ist
und sich der Marmor immer wieder als viel zu hart erweist!

Aber wir wissen, wir wissen ganz genau:
Irgend wann im Lauf der Ewigkeit wird unsere Vision,
die wir von euch haben, Wahrheit sein!

Irgendwann wird deine Vision Wahrheit sein.
Und du wirst es erleben!
Vielleicht nicht als Anna.
Aber du wirst es erleben!

Und das, was du heute im Hier und Jetzt sagst
und tust und wirkst oder auch lässt:
Das wird dazu beitragen, dass deine Vision Wirklichkeit wird!

Die Vision von einer Welt, in der Einer dem Anderen hilft,
in der Wahrhaftigkeit herrscht und Gerechtigkeit.

Du, Anna, du wirst das Ergebnis deiner Vision als Anna nicht sehen,
nur Teile davon.

Aber du hast Recht mit deinen Visionen:
Es wird eine Zeit geben, in der die Menschen fähig sein werden,
über die Vernunft, über die Einsicht zu Weisheit zu finden.

A: Darf ich noch was fragen?

E: Bitte.

A: Ich hatte eigentlich die Hoffnung:
In der Zeit, wo wir gerade drin stecken,
dass das genau jetzt dazu führt und ich das weiter leben kann!
Zumindest ansatzweise.

E: Ich mache nicht gerne Zukunftsprognosen.

A: Ich weiß.

E: Das möchte ich auch heute nicht tun.

Ich möchte zu dieser Zeit nur so viel sagen:  
Sie ist da, damit über Erfahrung gelernt wird.
Das meine ich nicht erschreckend!
Nicht erschreckend!
Sondern das meine ich aufmunternd
und um Aufmerksamkeit bittend.

Dies ist eine Zeit zum Lernen!
Weltweit.
Jeder!
Jeder wird mehr oder weniger dazu aufgefordert,
sich der Aufmerksamkeit zu öffnen.

Jeder wird dazu aufgefordert, sich der Tatsache bewusst zu sein:
Dass das, was ich heute tue,
seine volle Auswirkung morgen, übermorgen
oder in der Ewigkeit haben wird!
Aber gewiss haben wird!

In der ganzen Welt werden Menschen lernen,
ihre Aufmerksamkeit im Jetzt zu vervollkommnen.

Ich hoffe, dass du den Sinn dessen, was ich eben gesagt habe,
in der ganzen Tiefe begreifen wirst.

Und noch einmal sage ich: 
Fürchtet euch nicht!
Furcht schließt die Fähigkeit zum Lernen aus.
Fürchtet euch nicht!

Die Ewigkeit, der Himmel, die Seligkeit liegt im Jetzt!
Und es gibt Milliarden Seelen, die das gewahr werden.

Das wird die Basis für einen sorgfältigeren, bewussteren,
friedvolleren Umgang mit der Welt sein.

A: Hm.

E: Dann möchte ich diesen Abend beschließen.

Anna, deine Vision ist richtig.
Deine Vision davon, wie die Welt sein könnte
und das Miteinander sein kann:
Die ist richtig!

Deine Vision davon,
wie ein menschenwürdiges Leben aussehen kann:
Die ist richtig!

Das sind richtige Ansprüche und wahre Weisheit!

Und es muss Menschen geben in dieser Zeit,
die sich dazu auch bekennen! 
Die Unrecht als Unrecht zu benennen und Recht als Recht.
Das muss es geben, das ist ganz wichtig!

Aber Anna, du verzweifelst, wenn du versuchst,
dem Marmor diese Vision zum falschen Zeitpunkt aufzuzwingen.

A: Woher weiß ich, wann der richtige Zeitpunkt ist?

E: Wenn es im Jetzt gut läuft!
Das sagt die Uta!

Wenn es gut läuft, ja: an den Früchten.
Anna, es geht ums Tun!
Die Ernte? 
Das ist unsere Sache und die Sache der Anderen.

Was dir bleibt, ist das Handeln.
Was dir bleibt, ist das Sagen.

Und was dir bleibt, ist das Schauen!
Jetzt!

Den Apfelbaum heute pflanzen,
auch wenn morgen die Welt unterginge!
Die Hoffnung auf die Vision niemals aufgeben!

Viele große Menschen hatten eine Vision.
Sie haben die Früchte dieser Vision nicht erlebt.
Und dennoch ist ihre Vision wahr geworden.

Ich möchte einen davon nennen, vielleicht kennst du ihn:
Martin Luther King
Der hatte eine Vision.
Lies dir einmal seine Rede durch.
„I have a dream!“

Lies es dir durch.
Das hat er nicht erlebt,
aber ein großer Teil seines Traums ist wahr geworden.

Es muss Menschen geben:
Die den Mut haben, zu ihrer Vision zu stehen!
Ohne sie zu erzwingen und ohne verbittert,
mutlos und grollend sich in ein Mauseloch zurückzuziehen.
Ja?

A: Ja.

E: Ja. 
Gut, dann zum Ablauf des Wochenendes.

Liebe Anna, ich möchte,
dass du an diesem Wochenende die Gelegenheit wahr nimmst,
spontan das zu fordern, wonach dir gerade ist.

Ja, das ist nämlich eine der ersten interessanten Übungen:
im Jetzt zu sein!

Genau das möchte ich: 
In dich hineinspüren und daraus deinen Anspruch entwickeln!
Worum es geht?
Es ist vor allem die Aufstellung deiner Familie.

Was darüber hinaus geht, möchte ich deinem Erspüren überlassen.
Es soll nach deinem Empfinden gehen: 
Ich spüre, dass ich das und das jetzt gerne hätte.

A: Und daran zweifle ich doch immer.
Wenn ich keine Entscheidung fällen kann, was mache ich dann?

E: Du wirst es müssen, ich nehme sie dir ja jetzt nicht ab.
Lernen aus Erfahrung!
Ja?

Siehst du, Anna, so meine ich das.
So meine ich das!

Alles steht bereit!
Was immer du brauchst: Du wirst es bekommen!
Ich wünsche eine gute und geruhsame Nacht.

A: Danke.

H: Danke dir.

E: Ich möchte, dass du begreifst:
Dass du gut an deiner Lebensaufgabe arbeitest,
auch wenn du gerade nicht arbeitest.

Ich möchte, dass du begreifst:
Dass diese Zeit einen immensen Entwicklungsschritt beinhaltet
und dass wir sehr, sehr froh über deine Entwicklung sind.

Du wirst aus deinem Vakuum herauskommen!

A: Das ist doch schon mal eine gute Voraus-Sicht.

E: Natürlich wirst du es.
Aber nicht durch Zauberhand und auch nicht durch Willensstärke!
Sondern durch Erfahrung, wie es Menschenart ist!
Guten Abend, Freunde.

H: Guten Abend, Elia.

A: Guten Abend.