Wertschätzung

Elia – Der Glaubenssatz deiner Seele: Ich darf nicht so kräftig sein…

Der Glaubenssatz ist:
Ich darf nicht so Kräftig sein, wie ich bin,
sonst geschieht Fürchterliches!

Deine Erkrankung ist eine Strafe für die eigene Stärke.
Verstehst du?
Wenn du krank bist,
kannst du nicht Kräftig sein.

Und Kräftig sein ist verboten.
Das ist ein Glaubenssatz deiner Seele.

Elia

Zu Gast ist Karla.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Karla: Ja.
Der Übergang zu meiner Gesundheit, bzw. hormonellen Situation. 
Und zwar:
Sind die zeitweisen Unruhezustände,
Depressionen,
Angstzustände genetisch bedingt durch die mütterliche Seite
oder sind sie Folgen von Glaubenssätzen
und falscher Lebensführung?

E: Wenn du die genetische Bedingtheit
im Sinne von Geneigtheit meinst:
Die ist sicher da.
Aber eine Geneigtheit allein heißt nicht zwingend,
dass dir solch schreckliche Qualen
ins Lebensbuch geschrieben sind.
Sondern hier ist es wichtig,
dass ihr einen tiefen Blick in deine Geschichte macht.
Und damit meine ich nicht nur
die Geschichte deiner Eltern und Großeltern, 
sondern ich meine hier auch deine
ganz persönliche Geschichte als Seele.

Es ist wichtig für dich selber,
dich aus deinen Ängsten
vor deiner eigenen Kraft zu lösen.
Es geht nämlich nur vordergründig um Ohnmacht und Schwäche!
Aber im Hintergrund geht es um die Bestrafung für eigene Stärke.

So ist deine Erkrankung eine Strafe für die eigene Stärke! 
Verstehst du?
Wenn du krank bist,
kannst du nicht Kräftig sein.
Und Kräftig sein ist verboten.

Ihr solltet in jedem Fall euch auch die Inkarnation anschauen,
die ursächlich daran beteiligt ist.

Denn der Glaubenssatz
– „Ich darf nicht so kräftig sein, wie ich bin,
sonst geschieht Fürchterliches!“ –
wirkt immer noch mächtig.

Der Zeitpunkt, an dem dich mit aller Macht die Krankheit erfasste,
war eben keinesfalls ein Zeitpunkt in deiner Entwicklung,
indem du tiefste Ohnmacht hattest.
Sondern in dem du in Gefahr gerietest,
dir in deiner ganzen Stärke zu begegnen!

Nie warst du so reflektiert,
nie warst du so sehr in der Lage,
Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen.
Und genau in der Phase erkrankst du.

Das ist ein Verhinderungsmechanismus!
Es geht nicht darum,
dass du das Leid der Ahnen zu tragen hast.

Und es geht nicht darum,
dass du das Opfer eines genetischen Pudels bist,
gegen den du nichts tun kannst.
Sondern es geht darum: 
Deine eigene Kraft wieder mit Freude zu erfahren!

Das allerdings ist ein völlig neues Thema:
Mit Freude leben!
Damit meine ich nicht das Paradies auf Erden.
Du bist nicht da,
um das Paradies zu studieren,
dann wärst du hier im Jenseits.
Du bist da, das Mensch sein zu studieren
– mit Freude den eigenen Kräften
die Möglichkeit geben, sich auszudrücken –
ungehindert und ungehemmt 
außer von deinem eigenen Gewissen.

Hierin dich zu unterstützen, ist uns Aufgabe,
ist Lebensplanpunkt in deinem Lebensplan.

Du bist nicht geboren,
um unter der Last des Mensch seins zu zerbrechen.
Sondern du bist geboren, um zu lernen,
dass diese Last eine Phantasie ist.

Stell mir deine nächste Frage bitte.

K: Was meine momentane Medikamentenbehandlung anbelangt:
Ich bin ja in Therapie und mache autogenes Training,
was mir sehr gut tut.
Soll ich, was die Medikamente betrifft,
etwas ändern, hinzu nehmen?
Wie lang soll ich die Medikamente nehmen?
Das wäre mir sehr wichtig.

E: Du spürst das selber.
Und wenn ich dir jetzt sage
– Du sollst die Medikamente noch zwei Monate nehmen –
was würde ich dann verhindern?
Dann würde ich verhindern,
dass du deinem Gespür folgst.

Dein Gespür allerdings ist eine der wichtigsten Kräfte,
die wir hoffen, fördern zu können.
Du bringst mich also in eine notvolle Situation.
Ich möchte dir empfehlen, deinem Gespür zu vertrauen! 
Nicht deinen Ängsten und auch nicht deinen Vorurteilen.
Sondern nur deinem Gespür!
Ja?

Mehr Antwort gebe ich dir dazu nicht!
Außer einer:
Bitte fürchte dich nicht vor diesen Medikamenten.
Sie verändern nicht dein Wesen.

Solange du das Gefühl hast,
in Sicherheit zu sein mit ihnen, bist du sicher.
Aber wenn du satt bist mit Leben,
dann brauchst du sie nicht mehr.
Satt sein mit gelebtem Leben!
Darum geht’s!
Und wieder ein Gespür dafür zu bekommen,
Satt sein zu dürfen,
das wäre liebevolle Zuwendung.