Dualseelen

Elia – Die Partnerschaft, der Heilige Gral

Die Partnerschaft
Der Heilige Gral einer Verbindung

Elia

Zu Gast ist Angelina.

Elia: Guten Abend, meine Lieben.

Hajo: Guten Abend, lieber Elia.

E: Angelina, wie schön, dass wir uns sprechen können.
Ihr seid im Nabel eines Orkans.
Und wir möchten, dass ihr euch dessen bewusst seid.

Im Mittelpunkt eines Orkans ist es wie?

Hajo und Angelina: Still.

E: Ja.
Und wir möchten,
dass ihr euch dessen ganz bewusst seid. 
Es ist sehr wichtig: 
Stille suchen immer wieder jeden Tag.

Angelina,
ich weiß um deine herzliche Verbindung zu Uta
und deshalb darf ich sicherlich
mein Wort kurz an sie richten.
Und ich hoffe, dass ihr es ihr wiedergebt! 
Denn sie sucht mich nicht von sich aus.

In die Stille kommen, jeden Tag.
Sie betet jeden Tag drei Minuten und dann geht sie raus.
Sie wartet nie auf meine Antwort!
Sie wartet nie auf Gottes Antwort!
Sie meint, sie sei keiner Antwort wert!
Unsere Antwort wäre die friedvolle Stille!
Es ist sehr wichtig auch für dich, Angelina.

Die friedvolle Stille! 
Ich weiß, wie absurd dir dies klingt. 
Doch die Stille, von der ich spreche,
ist nicht rational fassbar.
Sie entbehrt jeder Rationalität. 
Diese Stille ist es,
aus der Kraft um Kraft geschöpft werden kann!
Und nur aus ihr!
Das ist mir ernst. 
Das ist mir wichtig!

Dass diese Welt wie ein Sturm für euch ist,
liegt nicht etwa an zu befürchtenden Ereignissen.
Sondern der Sturm, der um euch ist,
den erlebt ihr,
weil ihr sensibel
für die Emotionen eurer Mitmenschen seid.

Die Seelen sind in einen Sturm geraten! 
Und darum ist es sehr wichtig,
dass ihr als Träger eines erweiterten Bewusstseins, 
einer erweiterten Wahrnehmungsfähigkeit
auch Vermittler der Stille sein könnt!
Worte heilen, ja! 
Energien heilen, ja! 
Die Stille auch.

Und so bitte ich euch Drei,
in eurer Wirkung mit der Stille
zu arbeiten als einer wunderbaren Energie.

Entschuldige,
dass ich die Zeit für ein so persönliches Anliegen genutzt habe. 
Ich hoffe, dass du nachsichtig bist.

A: Natürlich.

E: Und jetzt bitte ich dich um deine erste Frage.

A: Ja, was ich gerade mit Uta besprochen habe 
mit dem komischen Traum neulich, was das war.

E: Es war in der Tat eine Anhaftung
und die Bilder entsprachen zum Teil den Visionen dieses Wesens,
zum Teil aber auch schlichtem Wahnsinn.
Ja?
Das ist leider so, dass ihr,
wie ich schon sagte,
in die Seelen-Stürme Anderer geraten könnt.
Auch im Schlaf ist das möglich, liebe Angelina,
aber es ist nicht zu fürchten.
Denn glaube mir:
Dein Schlaf ist prinzipiell wohl behütet und geschützt!

Nur müssen wir dein Augenmerk
auf wichtige Unterrichts-Einheiten lenken,
das verstehst du sicherlich.

A: Ja.

E: Tatsächlich ist es so,
dass der Schlaf keinesfalls dein mediales Fenster schließt! 
Das kannst du nicht.
Dein Guide kann das. 
Dein mediales Fenster ist im Gegensatz
zu anderen, nicht medialen Menschen
im Schlaf sogar besonders weit geöffnet.

A: Warum?

E: Weil die Regulatur des Verstandes keinerlei Rolle mehr spielt.

A: Also die Bedeutung von Träumen?

E: Nein, die Bedeutung von Träumen selbst ist noch etwas anderes. 
Ich sprach in einer anderen Gegebenheit zu diesem Anlass,
da bitte ich nachzulesen.

Ich spreche von einem medialen Fenster. 
Das bedeutet:
Dass ihr im Schlaf auch in Zwischenschlaf-Phasen
– das sind Phasen, in denen man mehr wach als schlafend ist –
eine stärkere, mediale Wahrnehmung
von seelischen Energien habt als sonst.
Das ist auch eine Phase,
in der ihr sehr leicht über Zeit und Raum reisen könnt. 
Euer Verstand lenkt nicht mehr in dieser Phase!

Aber die Bilder, die ihr empfangt,
auch Gefühle, auch Signale,
sind sehr deutlich, sehr präsent in diesem Zustand.
Dieses mediale Fenster zu schließen,
ist generell Aufgabe eures Guides, dafür sind wir da!
Wir sind tatsächlich
– und nicht nur,
um einen gewissen esoterischen Markt zu bedienen –
wir sind tatsächlich Schutzengel! 
Und wir sind wirklich zum Schützen an eurer Seite,
auch in diesen empfindlichen Phasen!
Das ist wirklich eine empfindliche Phase, ja?

Aber manchmal gelingt es uns nicht,
wir sind manchmal auch zu spät
und manchmal ist es einfach wichtig,
euch auf etwas aufmerksam zu machen.

A: Und das war in dem Fall dann was?
Da wollte mir mein Guide was zeigen?

E: Ja!
Er wollte dir die Muster
einer verrückt gewordenen Beltseele zeigen.
Denn es gibt auch Wahn bei Beltseelen! 
Und es ist wichtig, dass du das begreifst!
Denn der Wahn im Belt
äußert sich anders, fulminanter.
Ja, wesentlich fulminanter
als bei einem wahnhaften Menschen.
Und man muss das begreifen,
um auch ganz klar, Angelina,
ganz klar eine Grenze zu ziehen.
Angelina, uns gefallen deine Entgrenzungen nicht!

Grenzen ziehen heißt:
Einen festen Vertrag machen
mit deinem Guide zum Beispiel.
Dieses da, diese Energie, das ist ein Bereich,
den ich nie wieder betreten will!

A: Aber ich wollte den doch gar nicht betreten,
ich wach doch auf und dann ist das…

E: Diese Entscheidung musstest du aber erst mal treffen.

A: Okay.

E: Und du wirst sehen, dass du im Lauf deiner Arbeit
auch mit derartigen Seelen konfrontierst wirst. 
Dann ist es ganz wichtig,
dass du sofort und im Ansatz
aufgrund der Farbmuster,
aufgrund der Struktur,
aufgrund des Wiedererkennungs-Wertes erkennst:
Nein, hier werde ich nicht helfen.
Quasi wie jemand, der in einem Gasangriff war
und der von da an den feinsten Gasanteil
in der Luft erschnuppert und sofort reagiert.

Es tut mir leid,
dass das jetzt ein Vorgang war,
der erst einmal für dich äußerst erschreckend war.
Es sollte auch nicht so massiv kommen,
es war dann ein bisschen schwieriger,
als wir dachten, ja?
Aber es war uns ganz wichtig, damit du,
je weiter du dich entwickelst
– und du wirst dich weiter entwickeln –
auch wirklich ganz routiniert
und gleich zu Beginn sagen kannst:
Nein, hier tut es mir Leid,
bin ich nicht die richtige Hilfe.

A: Das Erschreckende war ja,
dass ich mir eigentlich bei diesem Bild überlegt hab,
ob das der ganz reale Traum eines anderen Menschen ist.

E: In gewisser Weise war er das.

A: Nicht?

E: In gewisser Weise ja!
Eine Beltseele ist ein Mensch aus unserer Perspektive heraus.
Wir sind doch und bleiben doch Menschen.
Ich bezeichne mich auch als Mensch, als Humanoid.
Ja, das war, wenn du so willst, auch dessen Traum.
Wobei: Traum ist zu nett.
Es ist ja seine visionäre Wahrheit gewesen.

A: Gut.

E: Ja? Gut.

A: Ich wollte dich fragen:
Es geht bei mir gleichzeitig um Abschluss
und um eventuellen Neubeginn.
Und die Frage zum Abschluss ist:
Kann ich noch irgendetwas tun,
kann ich in Bezug auf dieses,
was mich jetzt beschäftigt hat
mit dieser gespaltenen Persönlichkeit,
noch was machen?
Oder ist das Thema jetzt einfach vorbei?

E: Du weißt es doch schon.

A. Vorbei, gut. 
Ich begreife immer noch nicht
trotz des Readings von meinem Guide. 
Ich begreife immer noch nicht so recht
diese Begegnung mit meinem Freund, weil:
Es weist viel auf eine intensive und liebevolle Bindung hin,
Ambivalenz hin oder her.

Der Unterschied zwischen den Augen und dem Gefühl,
das damit verbunden ist,
ist mir zu stark mit dem, was in der Realität ist.
Ich verstehe einfach zu wenig davon.
Diese ganze Symbolik, die Numerik, das ist alles:
Es ist mir zu viel, ich verstehe es nicht.

E: Angelina, das Problem, das ich hierbei habe, ist:
Dass ich mich einer Beeinflussung
deiner Handlung entziehen muss.

A: Ich weiß.

E: Ich darf dir nichts sagen, was dazu führt,
dass deine Handlung eine andere wäre,
als sie ohne mein Wort sein würde.
Das ist mein Problem.

A: Ja.

E: Ich weiß, dass du dir darüber im Klaren bist. 
Ich möchte, wenn du es mir erlaubst,
hier ein wenig abschweifend
– und dennoch hoffe ich erleuchtend –
zu antworten.
Womit wir es hier zu tun haben, sind zweierlei Dinge: 
Und dieses Zweierlei erkennst du in dir
nicht in dem Maß wieder, wie es wünschenswert wäre. 
Das Ambivalente, von dem dein Guide sprach,
ist ja nicht nur das sich Ambivalent geben,
sondern es ist auch das Ambivalent sein.

Worin besteht die Ambivalenz? 
Sie besteht in zwei verschiedenen Sehnsüchten.
Da ist die Sehnsucht nach vollkommener Vereinigung,
nach – wenn du so willst –
dem wirklich heiligen Bund!
Und da ist gleichzeitig genau davor
eine unglaubliche Angst in dir.

A: Ja, die hab ich.

E: Ja. In jedem Mann, der dir begegnet
– und ich schließe deinen Vater ein –
in jedem Mann begegnen dir
diese beiden Strebungen gleich stark. 
Sie treten nicht gleichzeitig auf,
aber sie sind gleichzeitig vorhanden.
Und jetzt suchst du nach einer Lösung.
Die Inkarnation damals war auch schon geprägt
von der Ambivalenz beider Strebungen,
darum kann sie keine Lösung sein.
Darum kann die Wiederholung keine Lösung sein.

Heute lebst du wieder in der gleichen Ambivalenz
und suchst dennoch
nach einer Begründung,
nach einer Ausrichtung,
nach der Möglichkeit,
dich festlegen zu müssen.

Wenn ich erkennen muss,
dass dieser Mann, so wie er ist,
dieser Mann mir bestimmt ist…
Wenn ich einen Urteilsspruch erhalte:
„Nimm diesen Mann,
denn er steht für die heilige Verbindung!“
Dann enthebt mich das der Ambivalenz.
Das dürfen wir nicht tun!
Mir ist wichtig
– vorbereitend auf den morgigen Tag – 
dass du diese unterschiedlichen Strebungen als etwas begreifst,
über das du selbst jederzeit unterschiedlich urteilen darfst!

A: Aber das mach ich mein Leben lang.

E: Nein! 
Sondern du hast Leben für Leben
– jedes Leben, das wir dir zeigten –
dich bereit erklärt,
den heiligen Bund aufrecht zu erhalten
und die Ambivalenz
durch die Reaktion der Männer außen erlebt.
Sie waren der Spiegel deiner Angst
vor dem heiligen Bund! 
Der heilige Bund ist unendlich kostbar,
aber mit einem bisher viel zu hohen Preis belegt.

A: Was denn für einen Preis? 
Meine Selbstaufgabe?

E: Ja!
In dem Moment,
wo ein Partner innerhalb des heiligen Bundes
sein Selbst verliert
oder seine Seele verliert,
ist der Bund entheiligt!

Bisher hast du keinen Partner gehabt – nicht einen –
der in der Lage gewesen wäre,
die Heiligkeit des Bundes zu begreifen
oder auch nur zu suchen.

A: Eigentlich auf den Punkt gebracht:
Auch jetzt wieder nicht.

E: Dein Anspruch auf den heiligen Bund scheint hoch.

A: Ja.
Unrealistisch hoch?

E: Nein.

A: Gut.

E: Nein!
Und wenn die ganze Welt es dich glauben machen würde:
Nein.

A: Tut sie ja! 
Jeder sagt mir, dass ich Ansprüche habe,
die nicht erfüllt werden können.

E: Ja. 
Nein, sondern der heilige Bund
ist das Menschlichste überhaupt! 
Der heilige Bund
ist ein Geschenk Gottes an die Menschen. 
Wir hier leben ständig
innerhalb heiliger Bündnisse.

Ich könnte mit dir über deine Problematik nicht reden,
wäre ich nicht gerade jetzt im Augenblick
im heiligen Bund mit deinem Guide! 
Das hat nichts mit Gesprächen zu tun,
die wir miteinander führen.
Ich bekomme auch keine Rohrpost,
in dem die wichtigsten Punkte genannt werden.
Sondern ich lebe im Augenblick,
in dem ich mit dir rede,
im heiligen Bund mit:
Mein Guide, dein Guide.
Du stellst keine zu hohen Ansprüche.

A: Dann kann man ja eigentlich sagen:
Es ist jetzt grad alles Zeit-Verplemperung
und ich kümmere mich nur um mich selber.

E: Ich möchte dir begreiflich machen,
dass deine Gralssuche nicht naiv ist. 
Ja?
Manchen wird der Gral geschenkt
und sie achten nicht mehr darauf,
sie verlieren ihn.
Und manche ringen Hunderte von Leben,
ihn zu finden.
Ich finde es wunderbar,
dass du in einer Welt,
in der diese mächtigen Stürme herrschen,
immer noch an den Heiligen Gral glaubst!