Erfüllung

Der Sinn des Lebens ist unser Leben, nicht das der anderen

Der Sinn unseres Lebens ist UNSER Leben, sind wir uns selbst.
NIEMALS ist die Nähe eines anderen Menschen
– egal wie sehr wir ihn lieben und er uns –
der SINN unseres Lebens.
Das ist eine ungeheure Last, wer kann sie je tragen?

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Joshua, dem Guide von Yvonne zu verbinden. Yvonne braucht seinen Rat.

Ich gehe über eine Brücke, es ist viel Verkehr hier. Seltsam, ich habe Joshua noch nicht in einer solchen Umgebung getroffen…

Ich gehe weiter, neben der Brücke verläuft ein Weg mit Bänken und Bäumen, hier ist es etwas ruhiger. Ich setze mich auf eine der Bänke und warte auf Joshua.

Er kommt zu meinem Erstaunen in einem Friesennerz gekleidet und mit einem riesigen Regenschirm. Lächelnd setzt er sich neben mich.

J: Guten Morgen, Freundin!

U: Guten Morgen, Joshua, es regnet doch gar nicht, nur bei mir im realen Leben…

J: Wart´s ab!

Ehe ich mich versehe, beginnt es wie aus Eimern zu gießen…

Der Himmel verfinstert sich und die Menschen eilen, um ins Trockene zu kommen. Ganz gelassen spannt Joshua seinen Regenschirm auf. Ich sitze trocken und geborgen neben ihm auf der Bank und höre dem Regen zu.

J: Würdest du jetzt aufstehen und dort in das Cafe gehen?

U: Mit dir?

J: Nein, ich bleibe hier, am Rand der Wasser.

U: Dann bleibe ich lieber bei dir.

J: Warum?

U: Erstens würde ich nass und zweitens bin ich ja lieber in deiner Gesellschaft, deshalb bin ich doch da, um mit dir zu reden.

J: Wenn du in meiner Gegenwart bleibst, bist du geschützt und erfüllst deinen Auftrag?

U: Ja…

J: Siehst du! Klug von dir!

U: Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Beispiel richtig verstehe. Gilt es mir oder Yvonne?

J: Yvonne: Bitte geh nicht durch den Regen, bleib bei mir, ich kann es nicht ändern, das es so regnet, aber ich kann dich vor einem „ZUVIEL“ schützen, bitte bleib da….

U: Was ist los?

J: Hm, sie fühlt diese Lebenszeit als sehr, sehr schwer. Ihr ist, als würde sie vom Schicksal für ihre neuen Flugversuche bestraft. Nichts geht so, wie es soll…

Wenn sie nur könnte, sie würde den Glauben aufgeben.

Aber der Glaube IST der Schirm.

Das ist schwer, nichts ist einem Menschen so schwer, wie seinen Glauben zu verlieren.

Ach, Yvonne ich will auch nicht, dass du ihn verlierst, sondern vertiefst.

Es geht um die nächste Stufe der Reifung.

Ja, ich weiß, ich weiß es ja, DAS hat dir gerade noch gefehlt!

Habe ich dir nicht Frieden versprochen?!

Wo ist er denn dieser Frieden?! Hm?

Hast du mir nicht wirklich genug Zeit gelassen?

Und statt Frieden: Was findest du? Kampf, Verlust und noch tiefere Müdigkeit!

Wenn du nur könntest, du würdest mich vergessen….

Yvonne, es tut mir so weh, dich durch dieses Tal ziehen zu sehen, es schmerzt mich und es schmerzt mich noch mehr zu sehen, wie du dich mühst, in der inneren Zerrissenheit den Funken Hoffnung wieder zu finden, den du brauchst, um zu leben.

Ich bitte dich aus der Tiefe meiner Liebe heraus, mir zuzuhören: Ich bin da, und ich bin immer noch dem Auftrag verpflichtet, dir den Frieden zu bringen.

Aber ich wäre nicht dein Guide, würde dich nicht gerade jetzt auf etwas aufmerksam machen, was dir bisher entgangen ist: Auf den Unterschied zwischen dem Willen des Verstandes und dem Willen der Seele.

Siehst du, alle Menschen haben einen EIGEN-Willen.

Die einen einen recht Großen, die anderen einen scheinbar Schwachen.

Aus diesem eigenen Willen heraus lenken sie das, was sie Lebensziele nennen.

Er ist also von entscheidender Bedeutung.

Aber woraus speist er sich?

Nun, aus zweierlei, aus den Erfahrungen des Verstandes und aus den Bedürfnissen der Emotionen.

Erfahrungen sind nie neutral, alles, was ihr erlebt habt, aber auch alles, was ihr an Werten vermittelt bekommen habt, wurde von euch IMMER mit Gefühlen verknüpft.

Angenommen, ein junges Mädchen hätte gerade seinen ersten Liebeskummer erlebt.

Oh, WIE SEHR diese Enttäuschung schmerzt, WIE SEHR die Einsamkeit schmerzt! Schlimm war das, kaum zu ertragen! Am Liebsten wäre sie gestorben.

Was ist nun die Erfahrung, die im Verstand abgespeichert wird?

Enttäuschungen in der Liebe SIND zum Sterben schmerzhaft.

Der Verstand diskutiert nicht mit sich selbst, so, wie die Gefühle es ihm im Zusammenhang mit dem Ereignis zeigten, so bleibt es für ihn Wahrheit!

Die Folge ist, von da an wird der Verstand sein Bestes geben, um eine ähnliche Situation zu vermeiden.

Wir wissen beide, dass das nicht geht.

Die Situation, von der Liebe enttäuscht zu werden, wird wieder kommen…

Und jetzt beginnt etwas sehr Bizarres: Nicht die Gefühle, wie sie SIND, werden gelebt, sondern der Verstand bemüht sich, RECHT zu behalten.

Eine enttäuschte Liebe hat gefälligst zum Verlust jeder Lebensfreude zu führen!

Das ist der EIGEN-Wille!

Aber hat der Verstand recht? Und hat er überhaupt das Recht, die Gefolgschaft zu fordern?

Nein, nein….

Er taugt zu vielem, aber er taugt nicht dazu, objektiv zu sein.

Aus der Perspektive der Seele sieht der Prozess ganz anders aus.

Oh, auch für sie war diese erste Enttäuschung in der Liebe eine wichtige Zeit. Ja, ja, das war sehr schmerzlich…

Aber während der Verstand sich nach dem Höhepunkt des Schmerzes wieder anderen Lebensthemen zuwandte, erlebte sie mit – und zwar deutlich – das sie tatsächlich in der Lage war, diesen erlebten Schmerz unbeschadet zu durchleiden.

Sie lernte, dass es NICHT stimmt, dass sie vergeht aus Trauer, Enttäuschung und Demütigung.

Sie hatte – wenn du so willst – ein wichtiges „Aha-Erlebnis“.

Der Verstand bleibt bei dem Glaubenssatz:  „Wenn du mich nicht liebst, ist mein Leben sinnlos!“

Die Seele hat gelernt: Ich bin ich, auch in der tiefsten Trauer bleibe ich mir wichtig.

Das ist eine sehr, sehr bedeutende Erkenntnis der Seele.

Was denkst du, was wird sich das junge Mädchen von ihrem Guide wünschen? Na ja, freilich, in der Situation der unglücklichen Liebe wird sie versuchen, den Guide oder Gott oder das Schicksal von der Notwendigkeit ihrer Bedürfniserfüllung zu überzeugen:

Bitte mach, dass er mich doch wieder liebt!

Bitte mach, dass er zu mir zurückkommt…

Das sind die Situationen, in denen junge Mädchen zu Kartenlegern, Astrologen und anderen Wahrsagern gehen.

Sie würden es nie so aussprechen, aber wären sie ungehemmt, würden sie sagen: Bitte legen sie mir die Karten so, das mein Liebster zu mir zurückkommt.

Das tun sie natürlich nicht, sie wissen ja, die Karten zeigen, was IST, nicht, was sie wünschen, das es sein soll.

Und die Kartenlegerin würde bei solch einem Ansinnen den Kopf schütteln und den Auftrag ablehnen.

Also machen sie etwas anderes: Sie SELBST deuten jede Aussage der Kartenlegerin so, dass sie ihre Hoffnung bewahren können, das ihr Liebster zu ihnen zurückkommt.

Warum nur? Sind sie nicht gekommen, um die Wahrheit zu erfahren?

Nein, sie sind gekommen, um ihre Hoffnung nicht zu verlieren. Und warum meinen sie, dass es so wichtig ist, dass sie ihre Hoffnung nicht verlieren dürfen? Weil sie glauben: Ohne dich, Liebster, hat mein Leben keinen Sinn.

Ist das so? Nein, so ist es NICHT!

NIEMALS ist die Nähe eines anderen Menschen – egal wie sehr wir ihn lieben und er uns – der SINN unseres Lebens.

Das ist eine ungeheure Last, wer kann sie je tragen? Der Sinn unseres Lebens ist UNSER Leben. Sind wir uns selbst.

Yvonne, deiner Seele ist das schon klar, deine Seele ist sich klar darüber, das sie einen viel, viel tieferen Sinn hat, als Heinz Liebe zu erobern und zu halten.

Aber dein EIGEN-Wille hat es schwer damit.

Es stimmt schon, ihr seid einander sehr, sehr wichtig. Einer hat vom anderen sehr viel zu lernen.

Aber es hat keinen Sinn, sich wie das Mädchen zu betragen, das zur Kartenlegerin geht.

Was ist die derzeitige Herausforderung deines Lebens?

Immer noch die Gleiche: Finde zu DEINER Lebensfreude zurück, finde DEINEN Frieden, unabhängig von den Gefühlsstürmen.

Das geht nicht?

Doch, deine Seele weiß schon, dass es geht.

Es ist dein Verstand, der auf Grund seiner Erfahrungen meint, dass es nicht gehen darf!

Was du als Seele gerade erprobst, ist, das „Nein“ und das „Später“ als Antwort des Schicksals auf deine Bitten zu akzeptieren und darin mehr als die Verweigerung Gottes zu sehen, das er nicht tut, was du willst und brauchst.

Das ist schwer, aber hier beginnt alle Weisheit.

Die größten Meister der Menschen wissen das und gaben es an euch weiter: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe“, sagte Christus.

Und Buddha erkannte, dass alles Elend der Welt daher rührt, das wir beständig unserem Willen folgen und riet darum: Macht euch frei von allem Wollen. Es geht um die Akzeptanz dessen, was IST.

Eingedenk der Tatsache, das dies ein Zustand ist, der sich ständig ändert: Was gestern war, ist vorbei, was heute IST, ist schon morgen vorbei …

Die Taoisten nennen es WU WEI, das Handeln im Nichthandeln…

Was sucht deine Seele, mein Herz? Weisheit. Man braucht Weisheit, um Frieden zu haben, der größer ist als alle Vernunft.

Akzeptieren, was IST.

Zu schwer? Hm, wie die meisten Menschen verwechselst du das mit der Aufforderung, akzeptieren zu müssen, was sein wird…

Du siehst das jetzt und schließt auf Grund deiner Erfahrung auf das Morgen.

Aber wie ich schon deutlich ausgeführt habe: Das Morgen liegt überhaupt nicht im Bereich dessen, was ihr wissen könnt.

Es gibt keine Erfahrung, die geeignet wäre, das Morgen zu sehen. Das Morgen beinhaltet alles, was möglich ist…

Wer das begriffen hat, setzt seine Kräfte frei für das Heute. Wer sich darin übt, muss sich nicht mehr fürchten!

Er darf darauf vertrauen, dass er zur rechten Zeit die rechten Kräfte in sich findet, das Leben lebendig zu erleben.

Hier ist die Weisheit, die die Vorrausetzung für den Frieden ist, den ich dir zu bringen habe.

Dies ist der Schirm, den ich dir halte, um dich vor Unwettern zu schützen.

Ich nehme dich nicht aus Unwettern heraus, das liegt nicht in meiner Macht.

Aber ich erhalte dich IM Unwetter. Bitte bleib bei mir.

U: Danke, Joshua, ich hoffe, es gibt ihr Kraft.

Darf ich jetzt Yvonnes Fragen stellen?

J: Ja.

U. Sie fragt, was jetzt zu tun bleibt in Bezug auf Heinz?

J: Hm, hm, DAS meine ich! NICHTS TUN, Wu Wei…

Akzeptieren, was IST, ohne zu meinen, Antworten auf die Frage, was morgen sein wird, zu haben.

Lernen, welche Kräfte frei werden, wenn du aufhörst, das MORGEN in die Richtung bringen zu wollen, von der DU meinst, dass es die Einzige sei, die dich mit Sinn und Freude erfüllt.

Sinn und Freude finden IN DIR SELBST!

Liebe Yvonne, lies dir noch einmal die Readings und Channelings durch: Es ging um dich, um dich, um dich.

Aber du hast alles, was gesagt wurde, mit dem EIGEN-Willen aufgenommen, daraus das zu lesen, was DU als Ergebnis haben möchtest.

Aber es geht nicht um die Erfüllung deiner Sehnsucht, sondern: Um dich, um dich, um dich.

Er traf eine Entscheidung. Das tut weh, aber er traf sie so, wie es sein Recht ist.

Jeder Mensch hat das Recht auf seinen EIGEN-Willen!

Ob der ihn klug berät, nun, das ist eine andere Frage.

Aber er hat das Recht.

Glaub mir, selbst für uns ist es manchmal sehr schwer, dieses Recht zu akzeptieren…

Deine Aufgabe ist es jetzt, erst recht auf DICH zu schauen!

DEINE Weisheit zu finden und damit in deine Stärken zu wachsen.

U: Sie fragt, warum und wie lange sie in dieser Wohnung sein soll?

J: Uta! Du weißt, dass ich keine Zukunftsprognosen mache!

U: Ja, entschuldige bitte…

J: Yvonne, die Wohnung ist der Spiegel dessen, was du dir wert bist. Bitte, ändere deine Einstellung dazu, was du dir wert bist.

Mehr darf ich nicht sagen. Mehr KANN ich nicht sagen.

U: Warum wird das Haus nicht verkauft?

J: Weil keineswegs alle Beteiligten die Hoffnung aufgegeben haben, dass es nicht mehr euer Zuhause ist.

U: Wer waren sie 1944? (Er antwortet mir nicht.)

U: Wie kann sie deine Antworten besser verstehen?

J: Lerne, deinen Eigenwillen zu bezähmen, anders geht es nicht!

Es geht nicht darum, dass ich dir sage, was wahr, richtig und zukünftig ist…

Wäre es so, was würde ich fördern?

Deine Ausrichtung auf Morgen und deine schwach ausgeprägte Fähigkeit, das Jetzt zu leben.

Ich bin ein Teil des Jetzt, du kannst mich nur wahrnehmen, wenn du ganz auf das Jetzt konzentriert bleibst.

Ich bin nicht da, um dir zu sagen, was du zu tun und zu denken hast, aber du darfst mir zuhören, was ich JETZT denke.

U: Danke, Joshua, Ich spüre, wie sehr bekümmert du bist…

J: Es ist ein harter, harter Kampf. Sie hat einen sehr starken Eigenwillen…

U: Dann hoffe ich umso mehr, dass es hilft.

Ich verabschiede mich von dir, auf Wiedersehen, Joshua.

J: Lebewohl, Uta! Mein Dank begleitet dich!