Heilung

Elia – Die Arbeit eines Heilers ist ein Angebot auf Heilung

Die Arbeit eines Heilers
ist ein Angebot auf Heilung.

Lebensenergie geben über Zeit und Raum.

Die Symbolik

Das Reiki-Symbol selber ist durchaus voller Kraft,
das will ich nicht bestreiten. 
Aber ich möchte,
dass du es dir anschaust,
vielleicht gefällt es dir,
vielleicht auch nicht.

Es ist nicht das Symbol, es ist das, was es vermittelt.
In allen schamanischen Kulturen
gibt es diese starke Symbolik.
Die wird in diesen Kulturen weiter vererbt
und weiter gegeben.

Elia

Heilen, Teil 2

Zu Gast ist Renate.

E: Wir fahren fort. Hast du Fragen dazu?

R: Also, ich hab das bis jetzt gut verstanden, was du gesagt hast.
Die Frage ist jetzt mit dem Lernen,
da wird mir ja Hajo noch einiges dazu sagen.

E: Ja.

R: Und das kann ich jetzt auch in Verbindung bringen,
also in Zusammenhang, dass ich dann auch mal mit Erich…

E: Unbedingt.

R: Rede.

E: Unbedingt, nicht mal, sondern jedes Mal. 
Das sollte zu deinem Ritus gehören.

R: Ja.

E. Erwarte nicht gleich am Anfang,
dass du zehn Seiten Text bekommst.
Das ist die Spezialität von Uta und mir.

Sondern mach dich damit vertraut,
dass er dir auf vielfache Weise zu begegnen weiß.
Er wird dir Bilder geben, er wird dir Stichworte geben,
er wird dir Gefühle geben.
Das ist etwas, was du lernen musst.

Je mehr Training du hast,
umso besser wird die Kommunikation werden.
Ihr werdet Kommunikation mit Erich heute auch üben.

Das ist sehr wichtig
– ganz unabhängig von der Heilung,
bei der er dir beistehen wird – 
dass du da ein gutes Rüstzeug bekommst. 
Es geht ja auch für dich selber darum,
Erich zu verstehen.

Es geht auch darum
– und das ist auch wichtig,
wenn du es magst und wenn es dir gefällt,
in dieser Art und Weise mit Erich zu kommunizieren –
dass du Energie über Zeit und Raum geben kannst.
Das heißt konkret,
dass sich zum Beispiel ein Tierhalter
über das Internet an dich wendet
und du ihm sowohl eine Erklärung des Hintergrundes,
der Ursachen und der Wirkung der Erkrankung des Tieres
oder dessen Absonderlichkeit geben kannst,
als diesem Tier auch Heilenergie geben kannst.
Ja?

Dazu brauchst du dann den diktierenden Erich
und das wird auch passieren.
Das wird passieren!

Sei bitte geduldig mit dir.

R: Ich hoffe es, ja.

E: Es ist sehr ungewöhnlich am Anfang
und es dauert eine Weile, bis das Vertrauen da ist,
richtig verstanden zu haben.
Und andererseits auch überhaupt tragbar ist,
verstanden zu haben.
Es ist eine sehr viel höhere Energie als deine.

Und du wirst nach einem solchen Kontakt
zuerst sehr erschöpft sein.
Du wirst dich körperlich dann auch
an diese höhere Schwingung gewöhnen müssen.

Aber ich möchte noch mehr ins Detail der Heilung gehen,
wenn es dir recht ist.

R: Ja, gerne.

E: Ich habe jetzt zu den Grundsätzen und Grundprinzipien
ein wenig gesagt.
Wichtig bleibt
– und ich bitte dich, das sehr ernst zu nehmen –
es bedarf des Ritus bei dir.
Unbedingt.
Du brauchst eine sichtbare, fühlbare Abgrenzung
gegenüber den alltäglichen Einflüssen.

Das ist wichtig gerade am Anfang!
Und ich möchte dich, Hajo, bitten,
dass du mit Renate gemeinsam einen Ritus entwirfst,
der für sie angenehm ist.
Das müsst ihr zusammen in einem Teamwork tun.

H: Da hätte ich dann noch eine Frage zu.

E: Ja bitte.

H: Ich hab vorhin grad gesagt,
es darf ja nur in eine Richtung fließen.
Und das heißt:
Also ich schütze mich ja immer durch ein Symbol.

Nun kennt sich ja Renate nicht so mit den Reiki-Symbolen aus.

Uta hat gerade erzählt:
Ihre Großmutter hat dann irgendwann einen Schmalz angerieben, damit es nicht rückwärts kommt.
Mein Opa hatte ja auch drunter zu leiden.
Was könnte man jetzt ohne Reiki als Schutz machen?

E: Ich möchte darauf keine Antwort geben,
sondern ich möchte, dass Renate etwas sucht.
Das ist sehr wichtig, weil es dann wirklich ihres ist.

H: Gut.

E: Möglich ist prinzipiell alles:
Das kann die Kerze sein,
das kann ein Rosenöl sein, das man in die Hände reibt.
Möglich ist alles.

Nur es muss mit dir zusammen passen,
es muss dir gefallen, Renate.
Es darf nichts Fremdes sein.

Das Reiki-Symbol selber ist durchaus voller Kraft,
das will ich nicht bestreiten.
Aber ich möchte, dass du es dir anschaust!
Vielleicht gefällt es dir,
vielleicht auch nicht.

R: Okay.

E: Ja.

Ich denke, das Wesentliche ist begriffen.
Es ist nicht das Symbol,
es ist das, was es vermittelt.
In allen schamanischen Kulturen gibt es diese starke Symbolik.
Die wird in diesen Kulturen weiter vererbt und weiter gegeben.

Ihr habt die nicht!
Und das ist dem Usui zu verdanken,
dass ihr wieder eine Ahnung davon bekommen habt,
wie wichtig Symbolik ist.

Aber eine Symbolik – von dir selbst entworfen –
hat sehr viel mehr Wirkung, als einer fremden zu folgen, Renate.
Wir wissen – denke ich – beide,
dass du ein leichtes Problem damit hast,
Vorgaben eines Fremden zu folgen.

R: Das stimmt.

E: Das ist gut.
Ja, das ist gut.
Ich möchte noch auf etwas hinweisen: 
Es ist nicht so, dass bei allem Mitgefühl,
das du mit einem Tier hast
und auch wenn du alle Maßnahmen richtig vollzogen hast,
wenn also die Energie wirklich durch dich ungehindert fließt,
dieses Tier diese Energie auch annehmen kann.

Ich muss das erwähnen! 
Denn die Arbeit eines Heilers ist ein Angebot auf Heilung.
Immer!
Hajo: Es ist immer ein Angebot, nicht wahr?

H: Ja.

E: Und es kann passieren,
dass dieses Angebot zur falschen Zeit kommt.

Das bedeutet:
Die Krankheit des Tieres ist jetzt nicht heilbar,
vielleicht später.
Es kann aber auch bedeuten:
Dass das Angebot der Heilung nicht angenommen werden kann,
weil die Erkrankung eine wichtige Funktion hat.

R: Das mit dem Lebensplan?

E: Ja. Die Erkrankung kann eine wichtige Aufgabe sein
sowohl für das Tier, die Seele des Tieres
als auch für die Halter.
Dies zu vergegenwärtigen, bedeutet Demut.

Es geht dabei nicht um Schuld,
sondern um die Weisheit, einzugestehen,
dass ihr nicht mehr als Angebote zu geben habt.

Und dass derjenige, der krank ist
– auch wenn er es noch so sehr möchte –
in seinem Willen, in seinem Verstand,
seine Seele Regeln folgt,
die nicht leicht zu begreifen sind.

Hier an dieser Stelle kommt dann bei dir,
Renate, sehr zum Tragen,
was dein Guide dir dazu sagen will.
Das ist, wenn du so willst,
die Erweiterung dessen, was Hajo macht.

Du wirst sehr viel mehr Wissen vermittelt bekommen!
Wissen über Ursprünge, Ursachen und Richtungen,
die eine Krankheit nimmt!
Nicht im Sinne einer Prognose,
sondern im Sinne des Ergründen des Netzwerkes.

Welche Funktion hat diese Erkrankung innerhalb einer Familie,
im Lebensplan des Tieres,
im Lebensplan anderer Beteiligten, ja?
Es ist sehr wichtig.

Ich möchte dazu auch noch ein wenig mehr sagen. 
Es ist dem Tier nicht nötig, eine Erklärung zu geben.

Du wirst erleben, dass es Tiere gibt,
die sich in deine Hände schmiegen,
als hätten sie auf nichts so sehr gewartet wie darauf.
Aber es wird auch Tiere geben, die die Heilkraft,
die aus deinen Händen fließt,
kaum drei Sekunden ertragen können.

Das Tier hat immer Recht. 
Merk dir diesen Satz:
Es ist immer weise und hat Recht!

Im Gegensatz zu Menschen, Hajo.
Es wird dir kaum jemand
nach drei Minuten von der Liege springen.

H: Nein, die schlafen dann eher.

E: Wenn sie schlafen, sind sie sehr hingebungsvoll.
Nein! Selbst, wenn ein Mensch hier Abwehr spürt:
Er wird’s nicht sagen.
Aber du kannst es fühlen.

Auch Abwehr hat ihren Sinn. 
Ein Nein zur Heilenergie hat ja eine Ursache.
Und dann ist es wichtig,
auf dieses „Nein“ hinzuweisen
und vielleicht gemeinsam darüber nachzudenken:
Welchen Wert,
welchen Sinn,
welche Aussage hat denn diese Erkrankung?

Warum ist die so nötig,
dass man sie noch nicht lassen kann?
Ja?
Auch hier kannst du Feng fragen…

H: Das mach ich doch.

E: … und um noch mehr Informationen bitten,
wenn diese Verneinung stattfindet.

H: Ach so, ja.

E: Also, ihr Lieben,
Angebot der Heilung,
das ist wichtig,
das ist für euch auch sehr wichtig.

Ihr seid Anbieter. 
Ihr müsst die Heilung nicht bringen.

Aber ihr seid keine Chirurgen,
die den Blinddarm wirklich korrekt zu entfernen haben.
Sondern ihr arbeitet im Moment der Heilung
mit der Seele des zu Heilenden zusammen.

Ihr bietet an,
er nimmt an oder nicht.

Heilung ist immer ein Prozess,
mehr in den Sinn der Beziehungen zu kommen.

Krankheit ist immer der Versuch der Seele, etwas,
das sich ganz in ihrem seelischen Bereich abspielt,
ins Materielle zu verlagern.

Das möchte ich erklären. 
Eine Seele leidet vielfach!
Sie steht unter großem Druck,
solange sie in der materiellen Welt ist!

Sie setzt durchaus Signale:
in Träumen,
in Ängsten,
in Fantasien,
in Wünschen,
in Abneigung.
Sie setzt durchaus Signale!

Aber die Zucht setzt dem eine Grenze! 
Und damit kann ich gleichzeitig von Tier und Mensch sprechen.

Die Erziehung der Familie
oder des Verstandes
oder der Halter,
die Erwartung des Du´s,
des Umfeldes,
des Milieus
setzen dem Wunsch der Seele nach Entwicklung Grenzen.

Und das, was sie sagt, wird überhört.
Und weil es überhört wird,
manifestiert sich ihr Wunsch in den Körper.

Nehmen wir Krebs: 
Krebs ist primär nichts anderes
als der Wahnsinn einzelner Zellen:
Größenwahn.
Sie rebellieren.
Sie sagen: „Mit mir dieses Programm nicht mehr.“

Eigentlich sagt die Seele an irgendeiner Stelle:
„Mit mir dieses Programm nicht mehr.“
Heilung bedeutet auch,
der Seele wieder ein Wort zu geben.

Da komme ich zu dir, Hajo,
mit deinem einem Satz: 
„Woran trägt dieser Mensch,
was ist sein Kreuz?“
Ein Satz als Antwort
und damit hat die Seele wieder ein Wort bekommen.
Das muss sich nicht mehr weiter
im Körper manifestieren, ja?

Das Gleiche gilt dir: 
Woran krankt diese Seele dieses Tieres?

Solche Fragen musst du stellen!
Und du wirst wahrscheinlich auch erst mal ein Bild
oder einen Zusammenhang bekommen.
Was ist das,
was die Seele da ausdrückt bei den blockierten Gelenken?

Wo sagt sie da:
Ich bin gefangen?
Bei was? 
Ja?
Ganz wichtig!

Die Sprache des Körpers ist nichts anderes
als die verstummte Seele,
die sich der Materie bedient,
um laut werden zu dürfen.

Wir machen eine Pause und ich bitte dich,
dass du noch weitere Fragen überlegst.
Danke schön.