Heler

Elia – Wenn ein Heiler heilt: Was passiert dann?

Wenn ein Heiler heilt:
Was passiert dann?
Zum Heil werden
sind nicht nur Menschen berufen,
sondern auch Tiere.
Tiere tragen unmittelbar
zur Heiler-Werdung der Welt bei.
Dieses ist Teil deines Wesenszuges:
die Erde heiler zu machen.
Um euch herum
– durch alle Universen und sämtliche Ebenen –
trägt die Lebensenergie
zum Erhalt der Schöpfung bei.
Dies ist der ewige Geist,
der Heilige Geist.
Elia

Zu Gast ist Renate.

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo und Renate: Guten Morgen, Elia.

E: Heute ist auch für mich sozusagen ein Premieren-Tag,
denn ich bin von meiner Natur her kein Heiler.
Ich musste alle Informationen,
die ich heute an euch weitergebe,
mir von meinen Freunden Erich und Feng erklären lassen.

Ihr könnt euch also so quasi
vor eurem inneren Auge vorstellen,
wie ich mit einem Blatt Papier vor euch sitze
und wiedergebe, was es zu sagen gilt,
während Erich auf den Text tippt,
der nun anzusagen wäre.

Also, Freunde, es geht um Wichtiges!
Es geht ums Heil werden.
Zum Heil werden sind nicht nur Menschen berufen,
sondern auch Tiere.

Tiere tragen unmittelbar zur Heiler-Werdung der Welt bei.
Damit rede ich nun nicht einer utopischen All-Liebe das Wort,
indem ich sage: „Ihr dürft keine Tiere töten“.

Aber ich rede hier von der Wahrheit,
dass alles miteinander zusammenhängt
und diese Welt nicht heiler wird,
wenn der Bezug des Menschen
zum Tier nicht heiler wird.

Ich sage nicht:
Der Mensch sei ein geborener Vegetarier. 
Das ist nicht der Fall.
Sondern eine seiner Aufgaben ist es,
dass er Leben nehmen muss, um leben zu können.
Das ist eine hohe, ethische Aufgabe.

Und die hat etwas damit zu tun,
die Verantwortung für Leben und Tod zu tragen
in vollem Bewusstsein!
Das ist vielleicht dort, wo die Umstände es ermöglichen:
Wo das Haustier noch regelmäßig
vom Hausherren geschlachtet wird.

Schwer in eurer Kultur,
in der ihr kaum eine Möglichkeit habt,
darauf Einfluss zu nehmen,
wie und ob Leben und Tod des Tieres
in Würde stattfinden kann oder Art-gerecht ist.

Nicht umsonst ist die Seele des Menschen
in einen tötenden Körper inkarniert!
Sondern hier liegt eine tiefe Bewusstwerdung
der Tatsache, was Macht ist.

Macht und Verantwortung:
Beides tragen die Menschen über die Kreatur.
Heilen der Tiere ist immer Arbeit daran,
die Erde zu heilen, die es bitter nötig hat.

Dies sind meine Einleitungs-Worte.
Und nun erwarte ich deine erste Frage.

R: Also, ich bin schon sehr überrascht,
dass ich heilen kann.
Und jetzt die Frage:
Wie kann ich alles zusammen in Einklang bringen,
wie kann ich das lernen?

E: Wenn du es mir erlaubst,
würde ich gerne zu der ersten Frage Stellung nehmen.
Das ist dir nicht neu, eine Heilerin zu sein.

R: Okay.

E: Speziell eine Heilerin bei Tieren!
Aber du hattest auch in einer anderen Inkarnation
eine sehr ausgeprägte Fähigkeit, Frauen und Kinder zu heilen.
Du warst einmal Hebamme!

R: Aha!

E: Dies ist Teil deines Wesenszuges:
die Erde heiler zu machen.
Und du weißt, wie sehr dich das drängt.
Und du weißt auch,
wie sehr es dich schmerzt,
mit anzusehen, wo dies nicht ist!

R: Hm, das stimmt.

E: Ja, Beides gehört zusammen.
Du weißt auch – das ist dir seit je her bekannt –
wie ganz intuitiv du einem schwachen Tier
mit deiner heilenden Hand begegnest:
Ganz intuitiv streicheln,
berühren auch nur aus der Distanz
ist schon der Impuls zur Heilung.
Das hast du, das ist Deins.
Ich komme zum Wie.
Und da möchte ich sehr viel weiter ausholen, wenn ich darf.

R: Hm.

E: Was ist denn das:
Ein Heiler sein?
Was denkst du?

R: Also für mich muss erst mal Jemand da sein,
der krank ist und der leidet.
Und ein Heiler versucht, diese Person heil zu machen.

E: Hm.

R: Ihm seinen Schmerz zu nehmen.

E: Was ist Krankheit?

R: Das Ungleichgewicht.
Das Erleben von Körper, Geist und Seele:
da ist ein Ungleichgewicht.

E: Da ist ein Ungleichgewicht!
Da ist die Energie nicht mehr im Fluss,
das Leben selbst ist nicht mehr im Fluss. 
Ja, was fließt denn da?

R: Die Lebensenergie.

E: Ja, richtig, genau darum geht’s.
Wenn ein Wesen stirbt,
dann verlässt die Lebensenergie dieses Wesen!

Du hast es ja miterlebt:
Ein seltsames Gefühl ist das!
Eben gerade noch das Liebste,
was ich hab, und nun…
Wo ist das?

R: Genau.

E: Ich frage noch anders:
Woher speist es sich?
Um euch herum – durch alle Universen und sämtliche Ebenen –
trägt die Lebensenergie zum Erhalt der Schöpfung bei.
Dies ist der ewige Geist,
der Heilige Geist!
Dies ist,
was alles zusammenhält.
Und dies ist,
was über Leben und Tod entscheidet.
Dies ist,
was Zeugung wirkt und dahin Scheiden.
Dies ist Lebensenergie,
Heiliger Geist,
Gottes Kraft.
Wenn es überall ist:
Dann bedeutet das auch,
dass ich es von überall nehmen kann.
Ja?
Jedem Wesen, das lebt,
ist ein Zugang zu dieser Energie
ständig bereit gestellt!

Man könnte es vergleichen mit einer Infusion,
wo immer der Zugang offen ist.
Und da ist eine Schraube an der Infusions-Nadel
und ich kann den Zufluss verstärken
oder ich kann ihn unterdrücken!
Ja?
Der Heiler nun:
Als Einziger ist in der Lage,
mehr als die ihm zustehende Energie zu nehmen.
Das heißt:
Wenn du so willst,
ist seine Infusions-Nadel dicker.
Ganz natürlich ist das so: die ist dicker.
Es fließt mehr hindurch, als er braucht!
Und zwar immer dann
– und das ist ganz wichtig –
immer dann, wenn ihn Mitgefühl ergreift!

Mitgefühl mit einem lebenden Wesen,
das Mangel hat an Lebensenergie!
Und dann passiert etwas:
Dann erweitert sich sein Zugang.

Und er bekommt mehr Transfusion
und kann diese Transfusion,
wenn er das gelernt hat,
auf den Kranken übertragen.

Du kennst das, Hajo:
Du kennst die Kanal-Funktion.
Der Heiler öffnet seinen Zugang:
Er nimmt mehr in Anspruch,
als er selber braucht
und leitet das weiter auf den Kranken.

Nun haben wir natürlich keine wirklichen Infusions-Nadeln.
Was ist denn dann das,
womit der Heiler überträgt?
Was denkst du?

R: Die Energie.

E: Ja, aber wie?
Über was?
Die Energie,
das ist die Infusions-Flüssigkeit.

R: Also, ich hab zum Beispiel immer in meinen Händen
– immer und auch jetzt und immer –
dieses Krabbeln…

E: Also siehst du…

R: Hier.

E: Hier…

R: Genau, geht in die Fingerspitzen.

E: Dort, hier ist die zentrale Stelle!

R: Genau.

E: Das ist – wenn du so willst – die Infusions-Nadel,
die du bei einem Empfänger legen kannst:
der zusätzliche Zugang.

R: Aha.

E: So kannst du diese Energiemenge
 – die nichts weiter ist als eine ganz natürliche Überlebenskraft –
an den, der Mangel hat, übertragen. 
Ja?

R: Hm.

E: Es sind die Hände! 
Aber es ist so wichtig, dass du verstehst:
Dass es niemals deine Energie sein darf!
Du darfst nicht von deiner Energie abgeben!

Sondern du musst dir bewusst machen,
dass das, was du zu geben hast,
von dir genommen wird aus einem
unendlichen, unbegrenzten Inhalt an Lebensenergie!
Du nimmst aus dem göttlichen Selbst,
nicht von dir!

Dies sind sehr theoretische Erklärungen
und ich möchte, dass du dir dabei ein Bild vorstellst:
Dass du ganz bewusst
vor jeder Heilung dir ein Bild vorstellst,
wie du hier an deinem Schädel-Chakra
– da, wo deine Aura am weitesten hin zum Göttlichen geöffnet ist –
dich öffnest und die Lebensenergie in dich aufnimmst,
die du brauchst!

Und du dir dann vorstellst,
dass diese Lebensenergie
ganz schnell in deine Hände kommt.
Und von dort kannst du sie zielgerichtet nach dort fließen lassen,
wo es sehr wichtig ist! 
Das wirst du spüren.

Du wirst instinktiv spüren
– da bitte ich dich, darauf zu achten –
wo die Schwachstelle in dem Körper ist.

Ich denke, Hajo,
du wirst ihr da viel zu sagen können.

H: Hm.

E: Wenn Jemand diese Fähigkeit hat,
zusätzliche Lebensenergie in sich aufzunehmen,
dann setzt das voraus
– und das möchte ich noch einmal betonen,
das ist das Wichtigste! –
dass er für Denjenigen,
an den er die Energie weitergibt,
eine tiefe Sympathie hat:
Mitgefühl!
Nicht Mitleid!
Mitgefühl!

Dass er sich mit diesem Wesen,
das dort leidet oder schwach ist,
als Mitbruder sieht: 
„Freund, dein Leid ist mein Leid!“
Ja?

R: Hm.

E: „Ich verstehe, dass du leidest
und darum tue ich dies.“
In alter Zeit benutzten Heiler,
um diesen Prozess in ihnen wahr sein zu lassen, Gebete.
Sie beteten:
Sie baten ihren Gott,
ihre Göttin,
ihre Ahnen,
ihre Spirits darum,
dass sie ihnen halfen,
dieses kranke Wesen
nun mit der unendlichen Energie Gottes zu heilen.

Dadurch gaben SIE selbst ihre Verantwortung ab! 
Und dadurch kamen sie auch niemals in Gefahr,
von ihrer eigenen Lebensenergie abzugeben.

Das ist eine große Gefahr bei Heilern. 
Ja?

Wir möchten dir raten,
dass du dich damit beschäftigst.

Hajo, dein Zugang war im Anfang: 
Reiki zu geben.
Das ist das Visualisieren eines Symbols
und dieses Symbol steht für eine bestimmte Kraft.
Nun hat das Symbol an sich keinen Wert.
Das Symbol an sich macht nichts!
Aber der Glaube daran,
die feste Zuversicht darauf,
dass die Kraft,
die mit dem Symbol verbunden wird,
nun fließt – und zwar zielgerichtet –
die bewirkt etwas.

Es ist genau das Gleiche
wie das Gebet des Schamanen an den Spirit.
Zielgerichtet kann nun die Energie fließen,
ohne den Heiler selbst zu beeinträchtigen.
Er bleibt offen!
Er behält seinen natürlichen Zugang! 
Ja?

Heilen ohne Mitgefühl geht nicht!
Heilen mit einer äußeren Distanz geht nicht!
Und Heilen
– obwohl man selbst in Angst,
Unruhe,
Frustration
oder gar in so negativen Gefühlen wie Hass ist –
geht nicht!

Warum ist das so?
Wenn ihr in destruktiven Emotionen seid,
dann verengt sich der Kanal!
Die Zuleitungs-Nadel ist sozusagen mit Müll verstopft.
Dann fließt nichts!

Wenn dann trotzdem geheilt wird,
dann muss der Heiler
von seiner eigenen Lebensenergie nehmen! 
Kannst du dir vorstellen, Renate,
was dann passiert?

R: Wenn ich von mir zu viel Energie gebe?

E: Hm?

R: Dann bin ich leer.

E: Ja, dann bist du leer! 
Und wenn du in einem Zustand,
in dem du selbst emotional eher destruktiv bist
voller Angst,
voller Sorgen oder
Skepsis?
Was passiert dann?
Dann überträgst du das.

R: Ach so, ja, genau:
die negativen Energien.

E: Das Muster überträgst du dann.
Das kommt sehr viel häufiger
in eurer Gesellschaft vor, als ihr meint.

Leider ist es zum Missbrauch der Reiki-Kunst gekommen!
Leider werden heute Heilenergien
unter solchen Einflüssen gegeben!

Was dann vermittelt wird,
ist eine Transfusion mit Fremd-Eiweißen.
Ich möchte es so im Bild bleibend sagen.

Das heißt, dass energetische Muster des Heilers,
der hier überträgt,
wird auf den Schwachen übertragen.

Das ist nicht ungefährlich
und im Ergebnis unbefriedigend! 
Es kann dann sogar so weit kommen,
dass die Schwachen von den so Heilenden
geradezu abhängig werden.
Es entsteht eben keine Heilung,
sondern eine Verlagerung!

Also:
Wann immer geheilt wird, bitte nur dann,
wenn ihr in der Lage seid:
In dem Moment eure persönlichen Belange zu vergessen!

Wenn ihr heilt:
Dann müsst ihr selbst ganz und gar in diesem Vorgang sein,
ohne euch mit euren vielleicht
belastenden Lebensthemen auseinander zu setzen,
ohne Wünsche der Macht
oder des Erfolges und 
ohne Ressentiments!

Ihr seid einfach nur konzentriert darauf: 
„Jetzt ist der Augenblick gekommen,
an dem diesem Menschen
durch mich hindurch göttliche Kraft zufließt.“
Nur darauf seid ihr konzentriert!

Damit möchte ich eine Pause machen.

H: Ja.