Mediale Arbeit

Schutzengel – Dein Problem damit, Geld zu nehmen…

Dein Problem damit, Geld zu nehmen:
Deine Patienten müssen und wollen einen Preis bezahlen,
damit du ihnen als Helfer weiterhin zur Verfügung stehst.
Nur so bleiben Gebender und Nehmender gleichwertig.
Alles andere ist Beschämung des Nehmenden!
Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit Anae,
der Guidin von Ingrid  zu verbinden.
Ingrid bittet um diesen Kontakt.

Ich sitze auf einen Stein am Rande des Nils.
Das Wasser ist warm
und von irgendwo duftet es sehr stark und angenehm…

A: Das ist eine Art Jasmin, du kennst diesen Duft nicht.
Ist es nicht schön hier?

U: Sehr schön, so friedlich…

A: Ja? Dabei eigentlich ist gerade Flut.
Wir sitzen hier nicht an einem normalen Ufer,
unter uns ist ein überschwemmtes Hirse-Feld.

U: Also eine Katastrophe?
Die nur dem Anschein nach friedliche Landschaft
ist eigentlich ein Bild des Schreckens?

A: Nein… Nein, nein, wir waren alle rechtzeitig gewarnt.
Unsere Silos sind voller Vorräte, niemand wird hungern,
wir werden in aller Ruhe abwarten.
Der Fluss wird das Land verbessern,
es wird fruchtbarer sein als je zuvor…
Aber es wäre eine Katastrophe geworden,
hätte uns niemand gewarnt!

U: Warum zeigst du mir das?

A: Weil es Ingrid war, die uns gewarnt hat…
Das hat sie vergessen!
Warte…

Eine Art Sandsturm, alles, worin ich gerade bin, verschwindet.
Ich bin inmitten dieses Sturms und schließlich wieder am Fluss.
Aber jetzt auf dem Land, das völlig ausgetrocknet ist.
In der Ferne sehe ich einen seltsamen Prozessions-Zug.
Leichen werden auf Liegen unter Gesängen
weiter in Richtung Wüste getragen,
nichts von der Heiterkeit und Fülle des ersten Bildes bleibt.
Jetzt ist es schwer und traurig, hier zu sein.

U: Was ist passiert?

A: Uns traf eine Dürre völlig unvorbereitet.
Keine Reserven!
Nichts, was die Hungersnot hätte vermeiden können…

U: Diesmal keine Warnung?

A: Nein, dieses mal nicht.
Ingrid hat die Vorzeichen falsch interpretiert.
Sie fragt sich:
Warum sie derartige Blockaden hat, ihrer Intuition zu vertrauen!
Das hier ist eine davon!
Diese Erfahrung hier.

U: Eine Frage der Schuld?

A: Nein, eine Frage der Ohnmacht!
Ich bedaure aufs Neue, das gleiche Thema aufgreifen zu müssen.
Aber es ist nach wie vor aktuell!

Ingrid, du hattest die Gabe des Sehens…
Du hattest die Gabe, in Vorzeichen und Träumen
und im Lauf der Sterne die Geschicke des Landes vorher zu sehen.

Dass die Wahl des Priesteramtes auf dich fiel,
hatte ihre Ursache in deiner Gabe.
Und tatsächlich hast du über viele Jahre
die Geschicke des Landes zum Wohle aller gedeutet,
bis das hier geschah.

Du hast es einfach nicht kommen sehen!

Uta fragt, ob es eine Frage der Schuld sei und meine Antwort ist:
NEIN!
Aber die Antwort deiner Seele, die bis heute Gültigkeit hat, ist:
JA!

Was deine Seele nicht verstanden hat,
obwohl sie über viele, viele Leben versucht hat,
hinter das Geheimnis des Versagens zu kommen,
ist die Tatsache:
Dass DU weder dafür verantwortlich bist,
dass deine Prognosen eintrafen!
Noch dafür, dass sie es NICHT taten.

Was immer du vorher gesehen hast:
Es wurde dir GEGEBEN, es zu sehen.
Und was immer du nicht gesehen hast: 
Es wurde dir VERWEHRT, es zu sehen!

Meine Liebe, ich wünschte,
ich könnte mit dieser Nachricht
nicht nur deinen Verstand erreichen,
sondern deine Seele berühren.

Ich wünschte, ich könnte alle negativen Erfahrungen,
die du mit deiner Begabung gemacht hast, wegwischen,
Leben für Leben korrigieren,
deine Richtersprüche in Freisprüche verwandeln…

Aber so und in dieser Weise will es nicht gelingen.

Wer – meinst du – lenkt die Geschicke eines Volkes?
Das Volk?
Sein König?
Seine Priester?
Zum größten Teil ja, durchaus!

Aber es gibt für jedes Volk
– ja, sogar für die gesamte Menschheit –

eine Art Lebensplan,
ein Plan der Entwicklung mit markanten Wendepunkten,

mit unumstößlichen Lehraufgaben.

Und kein Heiler, kein Seher könnte je verhindern,
dass diese Punkte erreicht werden!

Dieses Leben hier fand lange
vor unserer gemeinsamen Inkarnation statt.
Damals warst du ein Mann und dir oblag es,
die Zeichen der Zeit zu deuten!
Wir waren abhängig von der Flut des Flusses Euphrat
oder eben von der Dürre!

Begabte Seher, wie du einer warst,
kamen in den Dienst
und hatten Sorge dafür zu tragen,
dass sie stets früh genug warnten,

wenn unserem Wohlstand Gefahr drohte.

Aber Ingrid, so sehr deine Fähigkeit entwickelt war,
so fleißig und eifrig du auch die Zeichen zu deuten wusstest:
In diesem Jahr MUSSTEST du versagen!

Aus dieser grauenvollen Notzeit entwickelte sich nämlich
ein sehr ausgefeiltes Konzept der Bewässerung unserer Felder!
Deichbau und Schleusen nahmen hier den Anfang in der Geschichte!

Ohne diese Hungersnot wären niemals diese Ideen entstanden,
hätte es niemals eine derartig wichtige Entwicklung gegeben.

Wenn ich sage: Dass deine Seele seither nach der Ursache
deines vermeintlichen Versagens sucht!
Dann spreche ich in der Tat von sehr, sehr vielen Leben.
Und so alt dieses Leben ist: 
Nicht einmal hier liegt der Beginn deines Zwiespalts.

Was du begreifen musst: Keine Seele der Welt
kann ihren eigenen Wesensmerkmalen davon laufen!

Eine Seele, in der Kampfgeist Bestandteil ihres Wesens ist,
kann Leben für Leben damit zubringen,
diesen Kampfgeist in sich zu unterdrücken.
Aber befriedigend wird ein solches Leben nie sein!
Denn schließlich lebt sie einen Teil ihres Selbstes nicht!

Genauso ist es mit Seelen, welche die Gabe der Medialität haben.
Sie mögen diese Gabe unterdrücken,
sie mögen diese Gabe zutiefst bestreiten.
Sie werden dennoch im Leben damit konfrontiert werden!

Niemand ist in der Macht, sich selbst davon zu laufen!

Siehst du, das ist wie mit einem kleinen Wölfchen,
das – weil von der Mutter verlassen –
von einer Löwin aufgezogen wird.
Er wird lernen zu jagen und zu reißen, wie es Löwen-Art ist!
Aber nachts, wenn der Mond scheint,
wird er das Bedürfnis haben, zu heulen, wie es Wolfs-Art ist…

Niemand – nichts in der Welt – verhindert,
dass wir unser SELBST leben.

U: Ingrid hat dieses Reading bestellt.
Um eine Antwort darauf zu finden, ob sie medial sei.

Sie meint: Jeder Mensch sei das ja eigentlich.
Aber ihre Frage ist, ob sie dazu bestimmt sei,
die mediale Fähigkeit – falls vorhanden – zu nutzen.

A: Ich weiß.
Bitte schau dir ihr Horoskop an, danach reden wir weiter.
(Ich mache eine Pause
und erstelle dein Horoskop für deinen Geburts-Moment.)

A: Nun?

U: Oh ha! Ein sehr spirituelles Horoskop!
Da drängt sich mir die Frage auf:
Wie kann das sein, dass sie davon noch nichts gemerkt hat?

A: Sie merkt es durchaus, sie versucht es, zu rationalisieren.
Das kostet sehr viel Kraft.
Lebenskraft, die ihr andererseits fehlt.

U: Das kann ich mir vorstellen.
Zu deiner Info: Du hast Neptun am AC!
Was nichts anderes bedeutet,
als dass du eine angeborene Fähigkeit hast,
Dinge zu begreifen, zu spüren und zu sehen,
die sich dem Zugang auf rationaler Ebene entziehen.
Obendrein ist dieser Neptun-Aspekt
in einem aktivierenden Winkel zu Jupiter/Pluto im 10. Haus:
das ist das Haus der Berufung.
Jupiter und Pluto sind eine gewaltige Energie,
in der sowohl die Aufgabe des Heilens
als auch des Aufdeckens unerlöster Anteile liegt.
Ich bin wirklich sehr überrascht über die Wucht der Kräfte,
die sich da zeigen!

A: Erkennst du die Ähnlichkeit mit deinen Kräften?

U: Ja, ach Herrje! Und das deckelt sie?

A: Sie versucht es.
Aber sie spürt: Es geht nicht mehr lange…

Ingrid? Nicht jeder Mensch hat mediale Fähigkeiten!
Jeder Mensch hat die Gabe, Intuitionen zu haben,
aber das ist nicht einmal annähernd das,
wovon wir sprechen!
Intuitionen gehören zur Kreatur schlechthin…

Wovon wir sprechen, ist die Funktion des Mittlers
zwischen beiden Bewusstseinsebenen:
der Jenseitigen und der Diesseitigen.
Dessen – der obwohl im Fleische wohnend –
in der Lage ist, in eine völlig nicht materielle Welt zu sehen!

Uta weiß, wovon ich spreche.
Mit dieser Gabe wirst du geboren: Mal um Mal!
Weil es Teil deines Ichs ist!
Die Herausforderung besteht darin, sich dieser Tatsache zu stellen!

Niemand wird dich zwingen oder Druck auf dich ausüben,
diese Begabung auszuleben.
Aber sei dir bewusst: Verdrängt wirkt sie sich dennoch aus!
In deinen Träumen, in Vorahnungen
und Schwächen in großer Gesellschaft:
Du spürst es immer mehr, wie dich die Anderen ermüden.
Das liegt daran, dass du eben keine starke Grenze des Ichs hast!
Du bist durchlässiger als andere Menschen.

Liebe Freundin, Schwester meiner Seele:
Wie oft hast du dich schon gefragt,
was dich jetzt derart erschöpft?

Wie oft hast du die Nöte deiner Patienten mit dir getragen,
ehe du gespürt hast, dass es gar nicht DEINE Gefühle sind?

Du musst kein Medium werden, obgleich du es könntest.
Du musst keine Seherin werden, obgleich du es könntest.
Du musst keine Geistheilerin werden, obgleich du es könntet.

Aber ich bitte dich!
Lerne dich verstehen!
Damit du nicht zum Opfer deiner Vorsicht wirst!

Realistisch zu bleiben,
widerspricht nicht der Tatsache, medial zu sein.
Sondern realistisch zu bleiben, bezieht diese Tatsache
in allem gebührenden Respekt mit ein.

Deine Furcht, dich dem zu öffnen, ist karmischer Art!
Hier gilt es, deiner Seele endlich die Erlaubnis zu geben,
sich ihre Irrtümer zu verzeihen.

Und es gilt, sie damit vertraut zu machen:
Dass die Position eines Außenseiters
nicht mehr lebensbedrohlich ist!

Weiß du noch, wie oft du dich gefragt hast:
Warum du dich so fremd unter den Menschen fühlst?
Und warum sie dich nie so normal sehen, wie du es tust?

Nicht, weil du von den Sternen stammst, ach nein!
Sondern weil es Teil der Medialität ist, ANDERS zu sein!

Der Gedanke, dass jeder Mensch im Grunde medial ist,
konnte dich nur deshalb faszinieren,
weil es bedeutet, dass du NICHT Anders bist.

Eine sehr alte Angst liegt dem Wunsch zu Grunde,
Gleiche unter Gleichen zu sein!

Die Zeit, in der diese Gabe gefährlich war,
ist zumindest in deinem Teil der Welt vorbei!
Du darfst dich dem öffnen
und du darfst deine ganze Gabe und Fähigkeit
zur vollen Entfaltung bringen! 

Seit Jahrtausenden war das nicht mehr möglich!

Und ich möchte so gerne erleben,
dass du dich mit mir darüber freust!

Denn es ist eine wunderbare Gabe!
Es sind Menschen wie du, die dazu da sind,
jedem Lebenden zu vermitteln,
dass er jederzeit von guten Mächten geborgen ist!
Und dass es niemals eine ewige Trennung gibt,
wie der Tod euch glauben lässt.

Ihr seid unser Sprachrohr,
unsere Möglichkeit, zu trösten, zu raten, zu helfen!
Wer – wenn nicht ihr Medialen – könnte uns helfen?

U: Sie fragt, welcher Weise sie ihre Gabe nutzen kann.

A: In jeder, Ingrid!
Du bist nicht auf einen bestimmten Bereich beschränkt
und ich werde dir ganz gewiss deinen Weg,
hier zu einer Entscheidung zu kommen, nicht abnehmen.
Denn es wäre ein großer Verlust,
würdest du diesen Weg des Findens nicht beschreiten.
So viele wunderbare Erlebnisse gingen dir verloren!

Erinnerst du dich an unser erstes Reading?
Ich forderte dich auf,
JA zum Experimentieren zu sagen.
Das gilt noch heute!

U: Da muss ich einschreiten!
Ein wildes herum Experimentieren
mit medialen Kräften ist zu gefährlich,
tut mir leid, Anae.
Aber das kann ich nicht unterstützen.

A. lachend: Nein, das sollst du auch nicht.
Du weißt: Nie würden wir dich nötigen,
etwas zu sagen oder zu schreiben,
was deinem Gewissen zuwider läuft!

Nein, die Gesetze der Medialität,
die Ethik der Anwendbarkeit und die Grenzen der Möglichkeiten:
Sie unterliegen auf keinem Fall meiner Ermutigung,
zu experimentieren!
Hier möchte ich nicht falsch verstanden werden!

Wenn ich dazu auffordere, im Experiment zu bleiben,
dann meine ich damit:
Alle Möglichkeiten zuerst einmal zu erlernen,
um dann sich auf das festzulegen,
was der inneren Freude am Tun entspricht.

U: Gut, einverstanden, jetzt bin ich bereit, das zu schreiben.

A: Ich achte deine Freiwilligkeit!
So wie die meiner geliebten Schwesterseele.

U: Gut, ich vermute, das Ganze wird ihr sehr befremdlich sein.

A: Nein, sie wird spüren, dass es genau das ist,
wonach sie sich sehnt:
Zuhause in sich selbst sein!

U: Ingrid hat eine weitere wichtige Frage:
Sie hat große Probleme damit,
in angemessener Weise Geld für ihre Arbeit zu nehmen.
In ihr sind Hemmungen, Menschen in Not Geld abzuverlangen.
Das scheint ihr wirklich sehr zu schaffen zu machen.

A: Ich weiß.
Bezahlst du dein Brot beim Bäcker?

U: Klar!

A: Auch, wenn du hungrig bist?

U: Ja, dann sowieso…

A: Auch, wenn du sehr, sehr hungrig bist?

U: Wenn ich sehr, sehr hungrig bin, erst recht!

A: Dann dürfte ein Brot sogar mehr als gewöhnlich kosten?

U: Natürlich, klar.

A: Schmeißt du manchmal Brot weg?

U: Ehrlich gesagt: ja.

A: In dem Fall ist es sehr wahrscheinlich
nicht teuer genug gewesen.
Denn hätte dich der Preis WIRKLICH geschmerzt:
Jeden Krümel hättest du verzehrt
und dich gehütet, es alt und schimmelig werden zu lassen!

U: Das ist wahr!

A: Angenommen,
du hättest gar nichts für dein Brot zahlen müssen.
Der Bäcker wäre so mitleidig, dass er es dir geschenkt hat.
Dir und hundert weiteren Kunden.
Und dann wäre er Pleite gegangen!

U: Ach nein, das will doch Niemand.
Ich will doch, dass der weiter für mich Brot backt,
da zahle ich aber lieber mein Brot.
Das wäre mir unerträglich, die Vorstellung:
Dass der leidet, weil ich Hunger hatte…

A: Siehst du?
Liebe Ingrid, das gilt auch für dich!
Du sagst: Ja, ja, aber es sind doch Menschen in Not!!!
Ja, ja!
Aber auch sie müssen und wollen einen Preis bezahlen,
damit du ihnen als Helfer weiterhin zur Verfügung stehst.
Nur so bleiben Gebender und Nehmender gleich Wertig!

Alles Andere ist Beschämung des Nehmenden!
Es ist sehr hochmütig, mehr zu geben als zu nehmen!
Sehr stolz, hm, hm!
Zu keiner Zeit war das richtig!

Da liegt in dir aber auch ein tiefer Wunsch, unabhängig zu bleiben.
Unabhängig davon, ob deine Hilfe fruchtet oder nicht.
Unabhängig vom Ausgang deiner Hilfeleistung.

Ingrid, wenn der Bäcker sein Brot so gut gebacken hat,
wie er konnte und es zu einem angemessenen Preis verkauft hat:
Ist er dafür verantwortlich, dass es auch gegessen wird?
Nein!

Und wieder musst du dich in dieser Inkarnation
der Tatsache stellen, dass der Erfolg deiner Leistung,
das Ergebnis NICHT von dir abhängt.

Du hast natürlich eine Pflicht gegenüber deinen Patienten.
Die Pflicht, ihnen so schnell, so leicht und so sanft zu helfen,
wie es dir auf Grund deiner Kräfte möglich ist.

Aber das Ergebnis deines Einsatzes musst du abgeben.
Es hängt nicht nur von deinem Können ab!
Sondern auch vom Wollen des Patienten
und vom Wirken seines Lebensplanes.

Hier ist wahre Demut gefordert!

Es ist nicht demütig: 
Sich und seine Fähigkeiten geringer zu schätzen, als sie sind!
Das ist eigentlich nur ärgerlich,
weil eine Verschwendung der Möglichkeiten!

Demut bedeutet:
Den eigenen Einfluss richtig einschätzen zu können.
Realistisch zu werten, was die Möglichkeiten
und was die Grenzen des eigenen Wirkens sind.

Zu einem guten Heiler gehört stets das Gebet!
Denn eurer Macht sind Grenzen gesetzt,
die nicht ihr beherrscht.
Ein guter Heiler zeichnet sich dadurch aus,
dass er weder zu wenig noch zu viel von seiner Kunst hält.
Du hältst entschieden zu wenig davon!

Ich würde dich sehr gerne ermutigen,
deine Ängste davor aufzugeben!
Du wirst ganz sicher niemals in eine Art von Größenwahn geraten!
Weder als Heilende noch als Mediale!
Sondern du hast genau die richtigen Voraussetzungen dafür,
Demut und Weisheit miteinander zu verbinden.

Ich möchte abschließend noch etwas darüber sagen:
Dass in deiner Sippe der Glaubenssatz
– dass Frauen Not zu tragen haben –
eine sehr beklemmende Selbstsicht verursacht hat!

Hier ist für mich die Gelegenheit,
ganz entschieden Nein zu sagen!

Es ist nicht dein Schicksal, Not zu leiden!
Aber es ist deine Aufgabe,
aus Fehlern und Fehleinschätzungen zu lernen!
Es ist NICHT deine Aufgabe,
dich als weniger Wert als Andere zu betrachten!

Das war die Aufgabe deiner Großmutter!
Aber es ist deine Aufgabe,
deinen Selbstwert selbst
und aus dir selbst heraus zu entfalten!
Nicht am Ergebnis messend, sondern am so Sein!

Nicht, WAS du machst!
Sondern wie du dabei bist und was du dabei gibst
auf deinem Weg zum Ergebnis hin!
Das soll dich leiten!

Weißt du immer noch nicht, was du wert bist?

Dann denke mal!
Das Leben deiner Nächsten:
Wie es wäre ohne deine Art, bei ihnen zu sein?

Du bist du!
Und es ist wunderbar, dass du bist: So und nicht anders!

Aber du stehst erst am Beginn der Erkenntnis!
Hab dieses Mal keine Angst, weiter zu gehen!
Frag dieses Mal nicht, was erlaubt ist an Selbstbewusstsein!

Wage vielmehr das große, wunderschöne Experiment,
dich selbst zu finden!

Damit habe ich für heute genug gesagt!
Ich hoffe sehr, dass du, Uta, ihr noch viel erklären wirst.
Am Anfang der Entwicklung möchte ich,
dass du mich zu Gegenwärtigen lernst und viel besser verstehst.

Alles Weitere wird sich finden! 
Vorausgesetzt, du suchst ernsthaft.
Auf Wiedersehen, Uta.
Danke für deine treue Wiedergabe!

U: Gern geschehen, auf Wiedersehen, Anae!