Pfund göttlicher Gaben

Elia: Jede Seele hat ein Pfund bekommen, ein Pfund göttlicher Gaben!

Alle Menschen,
jede Seele hat ein Pfund bekommen,
ein Pfund göttlicher Gaben:

Liebe, Weisheit, Treue, Tapferkeit, Mitgefühl und vieles mehr.

Gott gab dir Gaben
und ich spreche nicht nur von deiner Medialität.

Ich spreche auch von allem, was in dir ist
an Liebe und Treue,
an Anständigkeit,
an Mut,
an Mitgefühl,
an Neugierde.

Auch dass sind seine Gaben.
Ich bitte euch, alle, wie ihr hier seid,
dass ihr euren Blick für das Wunder wieder öffnet.

Es ist ein Wunder, zu atmen, zu sprechen, zu essen,
zu lieben, zu schmecken, zu riechen, zu hören.

Es ist ein Wunder, dass ihr jeden Tag satt werdet,
dass euch nicht friert.

Es ist ein Wunder, dass ihr Gemeinschaft habt
und Freude und Leid mit Anderen teilen könnt!
Ein Wunder.

Wenn das alles schon ein Wunder ist,
wie groß ist das Wunder,
mit uns sprechen zu können?

Besonders sein heißt: 
Nicht besser zu sein,
aber Anders.

Auch das Anders sein fürchtet der Mensch.
Das ist eine uralte Angst.
Wer Anders ist, gehört nicht zur Sippe.
Wer Anders ist, ist fremd.
Und was fremd ist, ist feindlich.

Elia

Zu Gast sind Christine und Norbert.

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.
Hajo: Guten Abend, Elia.
Christine, Norbert: Guten Abend.
Elia: Wie schön, einmal in vertrauter Runde zu sein.
Gleichwohl kein Anlass, zu entspannen.
Die Spannung steigt auch für mich, auch für eure Guides.

Ihr spürt es, ihr fühlt es: Die Zeiten sind wichtig.
Ich möchte euch um eure erste Frage bitten.

S: Gut. Wir haben uns eben auch drüber unterhalten.
Also meine Frage ist ein bisschen kompliziert.
Also, du hattest ja letztes Mal etwas gesagt:
Diese innere Hemmung kommt daher,
dass mir die Wahrhaftigkeit abgesprochen wurde für das,
was ich fühle, denke, wünsche.

Und ja, wenn ich mich jetzt zum Beispiel hinsetze und versuche,
mit Sebastianus zu kommunizieren, habe ich jedes Mal so ein Gefühl wie:
„Bilde dir bloß nichts ein“ oder
„Ach, so ein Quatsch“.

Ja, irgendwie ist da so ein Gefühl von Scham.
Ich weiß, vom Verstand her ist es irrational.
Ich fühle mich ja eigentlich auch gut, wenn ich das gemacht habe.
Aber auf der anderen Seite ist auch dieses Gefühl der Peinlichkeit
oder ich schäme mich.
Und dieses Gefühl kenne ich eigentlich schon sehr, sehr lange.

Elia: Sehr, sehr lange…

Christine: Ja.

Elia: Und jetzt möchtest du von mir die Ursache wissen.

Christine: Ich möchte die Ursache wissen und wie ich die loswerden kann.

Elia: Eins nach dem Anderen.
Die Scham, zu sagen, was wahr ist:
Was denkst du, woher kommt das?

Christine: Aus der Kindheit?

Elia: Ja, ja. Damit meine ich keinesfalls nur den Missbrauch.
Die Scham, zu sagen, was dir wahr ist, das geht sehr tief zurück.
Das geht viel weiter zurück, als du Sprache hattest.
Das heißt: Wir setzen an einem Punkt an, der ohne Worte war.

Was immer ich äußere
– Schmerz, Freude, Hunger, Kälte, Nässe, Allein sein –
was immer ich äußere, das ist ja lächerlich.

Christine: Hm.

Elia: Bitte versteh mich nicht falsch,
ich verstehe das nicht als Schuldzuweisung an deine Eltern.

Es geht tiefer:
„Was immer ich äußere, wird nicht beachtet. Das ist ja lächerlich.“

Noch tiefer zurück:
„Was immer ich äußere, es ist ja nicht so wichtig.“

Das ist eine Einstellung,
die deine Mutter während deiner Schwangerschaft hatte.
Das ist eine Wahrheit, in der du entstanden bist.
So tief geprägt ist diese Wahrheit in deinem Bewusstsein
und hat nach ständig, ständig sich wiederholenden Bestätigungen gesucht,
dass du hier an einen Punkt gekommen bist,
den du wohl rational bearbeiten kannst, aber emotional nicht.
Denn es ist eine Basis-Emotion, so möchte ich das einmal nennen.

Basis-Emotionen wiederum haben ihren Ursprung nicht allein in dem,
was während der Schwangerschaft oder in den ersten Monaten geschieht,
sondern früher noch.

Wir sind wahrend von Inkarnation zu Inkarnation.
Und hier kommen wir wiederum an eine jener Schnittstellen,
in denen sich die Basiswahrheit einer Seele
mit der Basiswahrheit einer Sippe findet.
Ja, verstehst du, was ich meine?

Christine: Ja.

Elia: „Was immer ich äußere, es ist unmöglich,
dass darauf geschaut wird, ohne dass es negative Folgen hat.“
„Was auch immer ich von mir gebe:
Bitte nehmt es nicht zu ernst, sonst wird’s ernst.“

Es sind nicht wenige Menschen, die darunter leiden.
Ich möchte dir ein Beispiel der Kompensation nennen:
Du kennst sie:
Das sind die Gaukler, die Komiker, die Hofnarren.
Sie verstecken tiefe Wahrheiten hinter einem Lachen. Ja?

Und es gibt die Anderen:
Das sind die, die wohl viel vollbringen,
aber ihre Werke stapeln sich in den Regalen und irgendwann,
wenn ihr Leben vorbei ist, findet ein Erbe einen Schatz.
Es sind Maler, Musiker, Dichter, Denker,
sogar Mathematiker, ernsthafte Wissenschaftler.
Ganz verborgen.

Kennst du die Geschichte von jenem,
der von seinem Herrn ein Pfund anvertraut bekam?

Und der Herr kam nach einem Jahr zurück und fragte:
„Nun, was hast du aus meinem Pfund gemacht?“

„Oh, ich, ich habe davon schöne Dinge gekauft.“
Da schüttelt der Herr traurig den Kopf und sagte:
„Nein, nein, dafür hab ich es dir nicht gegeben,
dass du dir schöne Dinge dafür kaufst.
Wo ist der Gewinn?“

Und er geht zum Nächsten und gibt auch ihm ein Pfund,
auf dass er gut damit umgehe, und geht.
Er kehrt nach einem Jahr zurück und fragt ihn:
„Nun, was hast du aus meinem Pfund gemacht?“

„Oh, Herr, ich hab es gut versteckt.
Niemand konnte es antasten. Hier hast du dein perfektes Pfund zurück.“

„Nein, nein“, sagte der Herr, „dafür hab ich dir mein Pfund nicht gegeben.
Wo ist der Gewinn?“

Und er geht zum Dritten und gibt ihm das Pfund und geht.
Und nach einem Jahr kehrt er zurück und fragt ihn:
„Nun, was hast du mit meinem Pfund gemacht?“

„Oh, Herr, damit habe ich gehandelt.
Ich habe dies und das gekauft und dann ein bisschen teurer verkauft
und dann habe ich Gewinne gemacht, nicht viel, aber immerhin Gewinn.
Schau mal hier, aus deinem Pfund sind zwei geworden.“

Da freut sich der Herr und er lobt diesen treuen Knecht
und nimmt ihn auf in sein eigenes Haus.

Alle Menschen, jede Seele hat ein Pfund bekommen!
Ein Pfund göttlicher Gaben.
Liebe, Weisheit, Treue, Tapferkeit, Mitgefühl und vieles mehr.
Und mit diesem Pfund Göttlichkeit, da müsst ihr Handel treiben!
Nur so wird es mehr.
Es gibt keinen anderen Weg!

Gott hat nur euch, um sein Vermögen zu vermehren.
Und da gibt’s die Einen, die benutzen ihr Pfund nur für sich.

Und da gibt’s die Anderen, die verstecken das aus Sorge,
sie könnten einen Teil davon verlieren und dann Ärger bekommen.

Und dann gibt’s diejenigen, die frohgemut wagen,
mit ihrem Pfund Göttlichkeit in Kontakt zu Anderen zu treten.

Das ist keine moralische Geschichte.
Es ist die Geschichte der Menschheit!

Wer Angst hat, mit seinem Pfund zu handeln, hat Grund dazu.
Der hat vielleicht schlechte Erfahrung gemacht. 
Vielleicht hat er erlebt, dass Menschen Diebe sind und Trickbetrüger.
Vielleicht hat er auch erlebt, dass jemand, der zeigt, was er hat,
in großer Gefahr ist, bestohlen oder -schlimmer noch –
erschlagen zu werden.

Und weil er seinem Herrn nicht wehtun will, da versteckt er das lieber.
Und weil er vielleicht auch erfahren hat,
dass die Anderen sich lustig machen über sein Pfund,
es nicht ernst nehmen und somit Gott lächerlich machen,
will er Gott vor dieser Peinlichkeit lieber bewahren.
Aber das braucht er nicht.

Das brauchst du nicht, niemals.
Christine, göttliche Gaben werden vielleicht nicht erkannt,
weil die Zeit noch nicht reif ist.
Oder vielleicht werden sie erkannt, aber abgelehnt, weil sie unbequem sind.
Und vielleicht werden sie sogar belächelt, weil sie so ungewöhnlich sind.
Aber Gott hält das aus!

Gott gab dir Gaben und ich spreche nicht nur von deiner Medialität.
Ich spreche auch von allem, was in dir ist:
an Liebe und Treue,
an Anständigkeit,
an Mut,
an Mitgefühl,
an Neugierde.
Auch dass sind seine Gaben.

Wenn du deine Schriften versteckst, weil du dich schämst,
dann möchte ich dir sagen:
Du schämst dich dafür, besonders zu sein.
Wenn du dich versteckst, da versteckst du Gott in dir.

Ich sage nicht, dass du Gott bist, aber du versteckst sein Pfund,
das er dir geschenkt hat.
Menschen haben alle dieses Pfund, jeder!
Gottes Reichtum seid ihr und dieser Reichtum vermehrt sich nur,
wenn ihr den Mut habt, damit zu handeln.

Aus Scham kann Freude werden.
Aus Angst vor Verletzung kann Tapferkeit werden.
Aber nur aus einem einzigen Grund:
aus Liebe.

Christine, begreife das Netzwerk.
Was du nicht sagst, das wird auch keine Zinsen abwerfen.
Was du nicht offenbarst aus dir,
darauf kann auch kein Anderer mit seinem Pfund reagieren.
Ein ängstliches Hüten bringt keinen Gewinn.

Wie kannst du aus diesem Dilemma entwachsen?
Hier sind die Lasten der Frauen:
noch einmal zu sehen aus einem neuen Aspekt.
Das verstehst du sicherlich.

Christine: Hm.

Elia: Und wenn du dich und deine Mutter anschaust, dann wirst du sehen:
Hier habt ihr tatsächlich eine Ähnlichkeit.
„Ich mache mich klein.“

Und nicht ohne Grund fürchtest du dich, laut und groß zu werden! 
Denn tatsächlich stellst du dich dann
ein Stück weit von deiner Mutter entfernt.
Ja?

Christine: Hm.

Elia: Natürlich.
Aber es wird auch eine wichtige Aufgabe für dich sein, zu begreifen,
in welcher Inkarnation das war.

Nicht umsonst, mein lieber Freund Norbert, bist du mit hier.
Es ist an der Zeit, dass du lernst, wenn du magst.
Denn auch du hast dein göttliches Pfund.

Magst du lernend miterleben,
wie Christine ihr Pfund aus der Truhe holt?

Norbert: Ja.

Elia: Ich dachte es mir.
Christine, ich sage dir, es wird schwierig sein,
die Peinlichkeit gänzlich aufzugeben, vielleicht sogar unmöglich.
Vielleicht bleibt dir diese Peinlichkeit immer.

Als ich ein junger Mann war, war es mir äußerst peinlich,
vor andere Menschen zu treten.
Und ich versuchte mit allerlei geschickten Umwegen,
solcherlei Verpflichtungen zu entgehen.
Als mir das nicht gelang, versuchte ich mich davon zu überzeugen,
dass ich keine Sorge haben müsse,
ganz besonders selbstbewusst aufzutreten.
Mit dem Ergebnis, dass ich mich noch peinlicher gefühlt habe.

Doch dann verfiel ich auf einen Trick.
Ich begriff, dass Wahrheit die einzige Methode ist,
mit seinen Defiziten fertig zu werden.
Von da an begann ich jede öffentliche Rede, die ich zu halten hatte,
mit den Worten:
„Liebe Freunde, es mir äußerst unangenehm, vor euch zu reden,
aber ich tue es dennoch.“

So, wie ihr lacht, lachten sie alle.
Und am Ende meines Lebens erwartete man diesen Satz geradezu von mir.

Diese Einstellung, Christine,
JA zu dieser Peinlichkeit zu sagen, weil sie eine alte Wunde ist:
„Ja, du darfst schon sein, du unangenehmes Gefühl…“,
und dann alle Liebe nehmen, das ganze Pfund einsetzen
und es dennoch wagen, das wäre schön.

Christine: Hm.

Elia: Dann wollen wir daran arbeiten.

Christine: Gut.

Elia: Denn bedenke eines:
Das Pfund, es ist ja eine Leihgabe.
Obwohl du ganz gewiss sein darfst:
Du wirst dein Pfund behalten und die Zinsen noch dazu
und die Zinseszinsen auch.
Es wird Gottes Reichtum und dein Reichtum sein.
Und das von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Ja?

Ich möchte euch so gerne dazu animieren,
den Zauber zu begreifen, in dem ihr wirkt,
das Wunder zu verstehen, an dem ihr teilhabt.
Christine, das ist ein ganz wichtiges Kriterium!
Das ist die Waffe, die du der Peinlichkeit entgegensetzen kannst.
Da geschieht doch ein Wunder!

Bei allem Respekt vor deiner Intelligenz
und bei aller Hochachtung vor deiner Bildung:
Ist es wirklich so, dass du aus dir heraus diese Weisheiten
und Verknüpfungen und diese Tiefe produzieren kannst?
Ist das so?

Christine: Nein.

Elia: Nein, so ist das.
Du bist Medium.
Du bist ein guter Mensch, ein wertvoller Mensch,
aber das Pfund gehört nicht dir.
Was dir gehört, ist die Möglichkeit und Fähigkeit,
dieses Pfund in Umlauf zu bringen, zu handeln.
Gut zu handeln!
Es weder zu verschleudern – das wäre unklug – noch es zu verstecken,
das wäre bedauerlich.
Ja?

Christine: Hm.

Elia: Weil es nämlich ein Wunder ist, etwas Wunderbares.
Achtung vor dem, was wunderbar ist, das allerdings ist eine Sippen-Last!
Der Mangel an der Achtung vor dem, was wunderbar ist.
Alles, was ist, ist selbstverständlich?
Nein!
Das Meiste, was ist, ist ein Wunder!

Wisst ihr, welche Menschen dem Wunderbaren am Nächsten kommen?
Könnt ihr euch das vorstellen?

Christine: Kinder?

Elia: Nein, Kinder erleben ihre Welt als faszinierend,
aber das Wunder sehen sie nicht dabei.
Nein, es sind diejenigen, die entbehren!
Es sind diejenigen, für den jeder überlebte Tag ein Wunder ist:
Kranke, Arme, Einsame! 
Die sind auf fast magische Weise darauf angewiesen, das Wunder zu sehen.
Viele Seelen inkarnieren in diese Not,
um wieder den Kontakt zum Wunder zu bekommen.

Ich bitte euch alle, wie ihr hier seid
– denn ich bitte auch Uta, darüber zu informieren –
dass ihr euren Blick für das Wunder wieder öffnet.

Es ist ein Wunder,
zu atmen,
zu sprechen,
zu essen,
zu lieben,
zu schmecken,
zu riechen,
zu hören.

Es ist ein Wunder, dass ihr jeden Tag satt werdet, dass euch nicht friert.
Es ist ein Wunder, dass ihr Gemeinschaft habt
und Freude und Leid mit Anderen teilen könnt:
ein Wunder.

Wenn das alles schon ein Wunder ist:
Wie groß ist das Wunder, mit uns sprechen zu können?
Nein, nein, ich überhöhe uns damit nicht.
Sondern ich möchte euren Blick für das Besondere schärfen!

Doch, Christine, ich widerspreche dir vehement: Du bist besonders.
Und gerade in diesem Augenblick habe ich dich beschämt.
Du bist besonders!

Aber was heißt das?
Das heißt: Gesondert sein.
Darin liegt Pflicht, Verantwortung.
Darin liegt eine Aufgabe.
Darin liegt die Liebe zu jenen, die nicht besonders sind.

Gesondert:
Kennst du noch ein Wort, das in diese Reihe passt?

Christine: Abgesondert?

Elia: Ja!
In alter Zeit wurden Menschen wie du abgesondert.
In jener Zeit, in der Menschen wie du als heilig galten,
da gab man ihnen heilige Haine.
Sie lebten in Tempeln oder Höhlen.
Sie lebten in tiefen Wäldern.
Und die Anderen mussten sich auf den Weg zu ihnen machen
und schon der Weg war etwas Besonderes.

Doch dann folgte eine Zeit, in der Menschen wie du gehasst wurden.
Und die einstmals heilige Absonderung wurde zum Fluch und zur Drohung.
Ein Mensch muss sehr stark sein und sehr lieben,
um das Abgesondert sein auszuhalten.
Denn der Mensch möchte Mitglied sein.
Sein ganzes so Sein ist erfüllt von der Sehnsucht nach Gemeinschaft.
Das ist gut, das ist das Wesen des Menschen.
Das hat seine Ursachen im göttlichen Selbst!
Denn auch Gott ist – wenn man es genau nimmt – Gemeinschaft.

Viel Liebe und viel Mut braucht ein Mensch,
um sich zu seiner Besonderheit zu bekennen.
Leichter ist es, wenn die Besonderheit von der Gesellschaft akzeptiert ist.

Aber seine Besonderheit zu unterdrücken, zu verbergen, Christine:
Es funktioniert doch gar nicht.

Du spürst es überall:
bei deiner Arbeit, bei deinen gesellschaftlichen Kontakten,
bei deinen Einbindungen in Freundschaften und Bekanntschaften,
da spürst du es überall.
Du gibst dir solche Mühe, nicht Besonders zu sein.
Gelingt es dir? Nein.

Und darum
– darum, weil du dich um etwas bemühst, was doch nicht da ist –
darum bildest du die Reibe-Fläche Anderer.
Das ist so ähnlich wie mein Versuch,
besonders selbstbewusst und freudig Reden zu halten.

Wir können versuchen, uns zu verbergen.
Aber ist das Liebe?
Ist das Netzwerk dann überhaupt betriebsbereit? Nein.

Besonders sein heißt nicht besser sein, aber Anders.
Und jetzt habe ich einen Schreck in dir ausgelöst.

Auch das Anders sein fürchtet der Mensch.
Das ist eine uralte Angst.
Wer Anders ist, gehört nicht zur Sippe.
Wer Anders ist, ist fremd.
Und was fremd ist, ist feindlich.

Ich habe euch als letztes großes Channeling, Hajo,
über die siebte Ebene berichtet und gesagt:
Es wird noch Zeit ins Land gehen,
ehe ich euch über die achte Ebene berichten werde.
Auf der siebten Ebene lieben wir das Du.
Und selbst das ist schon schwer.
Auf der achten Ebene wird unsere Liebe so groß,
dass sie das ganz Andere einbezieht.
Das ist sozusagen die „Hohe Schule der Liebe“.

Liebe Christine, wenn du dich fragst,
ob Andere dein Anders sein lieben können, dann frage dich:
Kannst du Anders sein lieben?
Ich schaue auf deine Kinder und sage:
Oh ja! Oh ja, du kannst.