Schamane

Schutzengel – Die Größte aller Weisheiten des Alters ist es…

Die Größte
aller Weisheiten des Alters ist es:
Die Dinge zu nehmen, wie sie sind!

AKZEPTANZ!
Ohne die wird das Altern
zu einer viel zu schweren Last!

Wenn es Herbst wird,
dann setzt sich der Bauer hin
und rechnet seine Bilanz aus.

So und so viel habe ich investiert,
so und so viel habe ich geerntet
und für so und so viel
konnte ich die Ernte verkaufen…

Jeder, der auf einem Bauernhof gelebt hat,
weiß, dass es so ist.
Das ist der natürliche Verlauf.

Und auch hier stimmt der Vergleich
zwischen dem Herbst und dem Alter:
Es ist die Zeit, Bilanz zu ziehen!

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide,
mich mit dem Guide von Hertha zu verbinden.
Hertha bittet um diese Verbindung.

Ich gehe über eine Streuobstwiese, ein klarer Herbsttag.
Aber warm ist es.
Und die abgefallenen Äpfel und Birnen
locken immer noch fleißige Bienen an.


Der Blick von hier geht über ein Tal,
unten Fachwerkhäuser mit hohen Giebeln.
Schön sieht der Ort dort unter mir aus, anheimelnd.


Über mir höre ich den Ruf der Wildgänse!
Und als ich aufblicke, sehe ich,
wie sie im weiten Bogen über das Tal dort
und dann über die bewaldeten Hügel hinweg ziehen.


Ganz sanft und nur mit den Fingerspitzen
werde ich von einem Kind berührt!
Ich kann diese Seele nicht richtig erkennen.
Sie ist so hell!
Ich sehe nur diese zarte Hände
und schaue in grün-braune Augen fast wie Bernstein:
ein sanfter, kluger und ruhiger Blick.

Das Kind gibt mir einen Blumenstrauß,
es sind Herbstzeitlose.
Ich höre eine Kinderstimme sagen:
Für Mutti…

Gerade noch will ich sie fragen, wen sie meint,
aber da ist diese Seele auch schon wieder weg.

Ich wundere mich über dieses Geschenk.
Die Herbstzeitlose kenne ich nur aus den Alpen,
dort wächst sie in den steilen Wiesen!
Aber hier sicher nicht!
Eine seltene Blume.
Eine große Heilpflanze in der Homöopathie,
aber ein Gift für den Unkundigen.

Wenn man sie anschaut,
ist sie leicht mit dem Krokus zu verwechseln.


G: „Ja, nicht wahr?
Zum Verwechseln ähnlich der Frühling
und der Herbst!“


Ich drehe mich nach dieser Stimme um,
hinter mir steht ein junger Mann:
blondes Haar, die Augen blaugrau,
er hat ein kleines bisschen abstehende Ohren.

G: „Ich habe keine abstehenden Ohren!“
Er lacht!


U: Nur ein bisschen?


G: Na gut, einverstanden: ein bisschen.
Ich bin Karl, einer von Herthas Engeln…


U: Wie viele seid ihr?


G: Drei, aber ich bin es seit 35 Jahren ungefähr.
Ich tue mich schwer mit dem Zählen irdischer Jahre…

Sagst du ihr:
Wir lieben sie so sehr?


Sagst du ihr:
Ihr erster Engel, der war bis zu ihrem 14. Lebensjahr bei ihr.
Und dann kam Tilli, sie hat sie durch die schwere Zeit begleitet:
All die Jahre der Entbehrung
und oft genug der Verzweiflung…

Das war Tilli, die ihr beistand.
(Er zeigt mir ein „Bild“ von Tilli:
Eine ältere, etwas korpulente Frau mit dichtem, grauen Haar
und einem Gesicht, das sowohl voller Liebe ist
als auch großer Durchsetzungs-Stärke.)


U: Ui, mit der hätte ich nicht streiten wollen!


K: Das hat auch niemand lange gewagt (er lacht).


U. Warum habt ihr gewechselt?


K: Ich war etwa zehn Jahre mit Tilly zusammen für Hertha da…


U: Und dann?


K. lächelnd: Ich bin der Engel der reifen Jahre.
Wenn du so willst, bin ich Herthas Experte für den Herbst!

Sie liebt den Herbst nicht,
solche warmen und klaren Sonnentage schon.
Aber wenn es nass wird und dunkel:
Nein, das ist so gar nichts für meine Hertha…

Und doch:
Diese Tage müssen sein…


U: Hast du mir das Kind mit den Herbstzeitlosen geschickt?


K: Nein, sie wollte diesen Gruß der Hertha bringen,
ich habe es erlaubt…

Der Gedanke gefällt mir, Hertha ein Geschenk zu machen!
Und dies ist doch ein besonderes Geschenk.
Kennst du die Wirkung dieser Pflanze?


U: Unverdünnt ist es ein gefährliches Gift,
aber als homöopathische Arznei
wirkt es bei Rheuma, Gicht und Herzleiden.


K. Ja, eine Frage der Verdünnung!
Genau wie der Herbst:
„Verdünnt“ erlebt, ist er schön.
Er bringt die Seele zum Träumen!
Er öffnet der Fantasie die Tür
und er ermöglicht die Besinnung aufs Wesentliche!

Aber unverdünnt,
wenn es kalt und feucht und so trüb ist:
Dann lähmt er leicht die Lebensfreude der Menschen.

Genauso ist es mit dem Alter:
Unverdünnt kapituliert der Mensch!
Er fragt sich:
Was sollen all die Einschränkungen,
die Schmerzen, die Sorgen noch?

Warum soll ich das überhaupt noch aushalten wollen? 

Aber „verdünnt“ hilft das Alter der Seele,
sich auf das auszurichten,
was wahr ist und gut
und wirklich wichtig!


Wenn es Sommer ist,
dann treibt es die Menschen, aktiv zu sein.
Zu handeln und zu genießen,
zu wirtschaften und zu ernten
und dafür zu sorgen,
dass die Ernten sicher verwahrt werden.

Da ist keine Zeit für die tiefen Gedanken,
keine Zeit, auf den Grund der eigenen Seele zu schauen,
zu beschäftigt, viel zu viel ist zu tun!

Der Sommer des Menschenlebens,
das sind die Jahre zwischen 30 und 50
und dann beginnt der Herbst!

Noch ist es kaum zu spüren. 
Und doch:
Je weiter ihr geht,
um so weniger könnt ihr dem hektischen Getriebe
etwas abgewinnen…


Herbst:
Das ist eine ganz besondere Herausforderung an die Seele…

Alter ist eine ganz besondere Herausforderung an die Seele!

Es gibt Seelen,
die können diese Herausforderung nicht akzeptieren.
Sie versuchen:
Den Sommer zu verlängern, so gut es geht…

Schau mal dort auf dem Weg!
Unter uns geht ein Feldweg entlang
und dort läuft ein grauhaariger Mann im Shirt und kurzer Hose…

K: Er versucht, dem Herbst davon zu laufen.
Aber siehst du?

Unten im Tal steigen Nebel auf!
Wenn er da durch läuft, wird er nass und kalt
und das wird nicht gut für ihn sein…

Es ist nicht klug, davon zu laufen!
Weder vorm Herbst
noch vor dem Alter.


U: Und was ist klug?


K: Die größte aller Weisheiten des Alters ist es,
die Dinge zu nehmen, wie sie sind! 
AKZEPTANZ!

Ohne die wird Altern zu einer viel zu schweren Last!
Wenn es Herbst wird,
dann setzt sich der Bauer hin
und rechnet seine Bilanz aus:

So und so viel habe ich investiert,
so und so viel habe ich geerntet
und für so und so viel konnte ich die Ernte verkaufen…


Jeder, der auf einem Bauernhof gelebt hat, weiß,
dass es so ist, das ist der natürliche Verlauf.


Und auch hier stimmt der Vergleich
zwischen dem Herbst und dem Alter:
Es ist die Zeit, Bilanz zu ziehen!


Was meinst du, meine liebe Hertha,
möchtest du mit mir Bilanz ziehen?

(Karl lächelt.)
Viel hast du investiert:
Kraft, Liebe, Geduld, Ausdauer…

Bescheidenheit war dir ganz selbstverständlich
und Verantwortung eine Ehre…

Das ist alles zusammen eine ziemlich hohe Investition…
Ja!
Und was konntest du ernten?

Nein, nein, mein Liebes,
die Ernte ist NICHT der Lohn durch Andere.
Die Ernte ist NICHT,
dass Andere dich lieben oder loben
oder dir ihre Dankbarkeit zeigen!
Ach was!

Das stimmt gar nicht!

Die Ernte ist das, was DU gelernt hast!

Du hast etwas sehr Wichtiges gelernt, mein Liebes:
Du hast gelernt, dass es ausschließlich an DIR liegt:
ob du zufrieden bist oder nicht.
Dass es ganz allein an dir liegt,
ob du das Glas halb leer oder halb voll hast…

Das war in anderen deiner Leben ganz anders.

Alle deine Anstrengungen kommen also nicht leer zurück.

Du hast es verstanden,
was zu verstehen war: 
Ich muss das Leben lieben, wie es ist!

Nicht, wie ich es mir wünsche
oder wie Andere meinen, dass es sein sollte!
Sondern gerade so, wie es ist!

Das hast du sehr gut gemacht,
wir freuen uns so über dich!

Es war wirklich nicht leicht,
das Leben leicht zu nehmen!

Und jetzt?
Jetzt ist es Herbst geworden, mein Herz.
Es ist Herbst.
Und du hast gelernt, zu lieben, was ist!

Da ist es leicht, Bilanz zu ziehen,
da ist es gut, Älter zu sein…

Erinnerst du dich noch:
Wie du dich – als du jung warst – aufregen konntest?

Und wie du meintest:
UNBEDINGT alles RICHTIG machen zu müssen?
Weißt du das noch?

Und weißt du noch:
Wie viele Ängste du damals hattest,
doch etwas Falsch zu machen?

Ja, das ist lange her!
Jetzt weißt du:
Alles Sorgen, alles Ängstigen, es hilft ja nichts!

Wenn man getan hat, was einem möglich war,
dann ist es genug getan!

Jetzt weißt du:
Du musst nicht mehr alles verstehen!
Und du musst nicht mehr darauf warten,
dass deine Arbeit anerkannt wird! 
Das alles ist gar nicht so wichtig!

Wichtig ist es, zu lieben, was DA ist!
Du hast gelernt, wie wenig das sein kann.
Manchmal ist es nicht mehr als ein schöner Sonnenaufgang!
Obwohl die Nacht so dunkel war,
dass du meintest, sie nicht aushalten zu können.

So reich ist deine Ernte!

Alles das, meine liebe Hertha,
ist dir nicht zugefallen.
Du hast es dir erkämpft!

Das war ein Kampf gegen dich selbst!
Gegen die Versuchung, in finstere Gedanken zu fliehen.
Und gegen die immer wieder kehrende Versuchung,
dir selbst etwas vor zu machen!


Ja, ja!
BEIDES hast du aus anderen Leben mitgebracht.

Die Neigung, zu schwarz zu sehen!
Genauso wie die Neigung,
die Dinge zu rosig zu sehen!

Ganz wird dich vor allem die letzte Versuchung nicht loslassen,
das macht nichts!

Das Schlimmste,
was diese Versuchung mit sich bringt, ist:
Ent-Täuscht zu sein.
Aber du hast gelernt,
mit Ent-Täuschungen fertig zu werden.


Doch insgesamt ist es so,
dass du AKZEPTANZ gelernt hast!

Hertha, das ist der einzige Weg zur Liebe!
Liebe, die auf den Tatsachen aufbaut!
Nicht auf Forderungen, Ansprüchen oder
Hoffnungen.


Ja, schau nur: WAS FÜR EINE ERNTE!

Als du ein kleines Mädchen warst:
Da warst du manchmal eine Träumerin
und sie schimpften dich deswegen.
Aber Träume sind etwas Gutes! 
Träume machen einem Menschen ein Leben,
das zu schwer ist, erträglicher!


Aber nicht gut ist es,
wenn die Träume zur Wahrheit werden MÜSSEN!
Wenn die Realität mit ihnen verwechselt wird.

Dein ganzes Leben lang hast du dich immer und immer wieder
zwischen deinen Träumen und der Realität entscheiden müssen.
Da hätte viel schief gehen können!
Weißt du das?


Es hätte sein können, dass du an deinen
nicht erfüllbaren Träumen zerbrochen wärest
und bitter und hart geworden wärest…


Oder es hätte sein können,
dass du gar nichts mehr von Träumen halten würdest
und nur noch dem geglaubt hättest, was man dir beweist!


Aber mein Liebes, schau doch nur: Du hast die Mitte gefunden!

Du hast dir die Fähigkeit erworben,
die Realität zu lieben.

Besser konnte die Entwicklung nicht gehen!

Hertha:
Jetzt ist der Augenblick gekommen,
an dem ich mich dafür bedanken möchte!
Dass du NIE aufgehört hast,
an uns „Guten Mächten“ zu glauben.

Grund genug hättest du gehabt!

Aber du hast uns in deinem Herzen bewahrt…

Im Namen all deiner Engel möchte ich mich bei dir dafür bedanken.
Du hast in deinen Glauben „investiert!
Du hast wirklich kämpfen müssen, dass er dir nicht verloren geht!
Und schau: Das trägt nun seinen Segen.

Du hast trotz aller Schwere weder den Glauben an Gott verloren,
der dich liebt!
Noch den Glauben an dich selbst!
Mehr kann gar nicht erreicht werden!

Und deshalb möchte ich dir heute
unsere innigsten Segenswünsche aussprechen.


Siehst du, Uta, es ist Herbst und nun will es Abend werden.
Da braucht der Mensch ein Licht.

Das hellste und schönste Licht ist die Liebe!
Die Liebe zu dem, was ist.


Liebe Hertha,
ich könnte dir viel erzählen aus vergangenen Leben.
Aber mir war viel wichtiger: 
Dass du eine gute Bilanz ziehst.


Dort unten, die kleine Stadt,
das war deine Heimat vor dem Leben der Hertha.


Damals warst du eine harte Frau:
Du hattest Dienstmägde, die deine Strenge fürchteten.
Und einen Mann, der mit jedem Jahr griesgrämiger darüber wurde.
Dass es zwar in eurem Haus kein Staubkorn gab,
aber auch keinen Frohsinn!


Auch damals warst du als Kind eine Träumerin.
Aber du bist darüber bitter geworden!
Dass kein Traum sich so erfüllt hat, wie du es dir gewünscht hast.


Nie wieder wolltest du so sein!
Das war dein Gedanke,
als deine Seele sich dieses Leben betrachtete.
Da sagte sie sich:
Es muss etwas geben, das wichtiger ist als erfüllte Träume!
Ich will das herausfinden!


Und so bist du wieder auf die Welt gekommen als Hertha.

Was meinst du?
Hast du herausgefunden,
was wichtiger ist als erfüllte Träume? (Lächelt.)

Aber ja!
Das hast du gut gemacht!

Damals hast du aufgehört, zu lieben.
Dieses Mal weißt du es wirklich besser!


Damals hast du Liebe
für eine Art Handel gehalten:

Liebe gab es nur von dir,
wenn Andere zuerst ihre Liebe BEWEISEN!


Heute, als Hertha, liebst du einfach!
Weil es DIR Freude macht.

Gut gemacht, Hertha!
Gut gemacht!
Keine Nacht kann je wieder für dich so dunkel werden,
wie das Leben war,
dass du damals hattest.


Da ist immer ein Licht!
Du hast es mitgenommen,
als du auf diese Welt gekommen bist.
Du hast es gehütet und bewahrt!
Und deshalb wird es nicht mehr dunkel für dich werden.
Liebe ist Licht!


U: Vielen Dank, Karl,
darf ich dir jetzt die Fragen von Hertha stellen?


K: Natürlich…


U: Hertha fragt, warum du bei ihr bist?


K: Hertha, weil ich deine Seele liebe
und deine Seele liebt meine. 
Ich war in einem anderen Leben dein Kind
und in wieder einem anderen Leben dein Bruder
und jetzt bin ich schon so lange dein Schutzengel.


Ich hab mich so gefreut,
dir bei deiner Aufgabe helfen zu dürfen!
Nie hätte ich da Nein sagen können…

Liebe ist ewig!
Weißt du das? 
Sie vergeht niemals…


Ich weiß schon:
Am Liebsten würdest du wissen,
WARUM ich dich liebe (lächelt).

Weil DU es bist, Hertha!

Eine Seele, die so sehr danach sucht, zu lernen:
Wie man liebt und die sich nicht hindern lässt.
Weder durch harte Vorfahren,
noch durch harte Männer,
noch durch harte Umstände,
noch durch harte Nächste.

Wie sollte ich dich nicht lieben?

Du kämpfst darum,
dir das Licht der Liebe zu erhalten.

Gut, es ist wahr: Du hast nicht jeden Kampf gewonnen,
du bist noch keine Heilige…


Aber wenn wir auf dein vorheriges Leben schauen:
Ist das nicht wunderbar, wie viel weiter du gekommen bist?


Es stimmt schon: Manchmal bist du hart gewesen
und manchmal auch ungerecht.
Du bist halt ein Mensch,
der noch lernt,
der noch übt…

Aber insgesamt brennt da in dir ein Licht,
das nichts und niemand löschen konnte!
Nur zu gerne war ich bereit, dir dabei zu helfen!


U: Hertha fragt: Was verbindet mich mit Eckardt?


K: Dazu darf ich dir nicht viel sagen, liebe Hertha!
Außer, dass ihr einander zugeführt wurdet,
um an einander zu lernen.

Jeder dem Anderen eine Aufgabe wie in der Schule!

U: Welches ist Herthas Krafttier?


K: Der Delfin, Hertha!

Seine fröhliche Lebensweise,
seine Art, sich um Andere, die es schwer haben, zu kümmern.
Seine Fähigkeit,
traurige Herzen fröhlich zu machen,
seine Gabe,
sich ganz hinzugeben…


Und letztlich auch seine Freude daran,
sich einfach anzuvertrauen an das, woran er glaubt.
Alles das teilst du mit ihm!


U: Und was ist Herthas Seelenfamilie?


K: Oh, das ist kompliziert, es dir zu erklären, meine Liebe…

Ich möchte nicht, dass es zu Missverständnissen kommt.
Denn du gehörst an die Schnittstelle zweier Familien!

Lass es mich so sagen:
Deine Seelenfamilie beschäftigt sich damit,
zu heilen und zu nähren!
Beides ist wichtig.
Und sie geht dabei sehr alte Wege,
um die Schöpfung zu fördern.


U: Hertha fragt, was der tiefere Sinn ihres Lebens ist…


K: Hertha, niemand hat nur einen einzigen Sinn!
Sondern er ist ja ein Teil
von so vielen anderen Seelenfreunden…


Seelen kommen nicht nur auf die Welt,
um sich selbst zu vervollständigen.
Sondern auch als Helfer anderer Seelen.


Also: wenn du nicht gelebt hättest,
hättest du vielen Seelen
in ihrer Entwicklung sehr gefehlt…
Das ist das Eine!
Der andere Punkt ist,
dass dein Leben als Hertha
im Grunde die Korrektur eines vergangenen Lebens ist.

Darüber habe ich gesprochen.

Wichtig ist, dass du verstehst!

Es ging darum:
Die Mitte zwischen Vertrauen in den Glauben
bis zur Selbstaufgabe und
einem absoluten Realismus zu finden!


Weder konnte es gut sein
:
ALLES, was man glaubt, für wahr und richtig zu halten.
Noch konnte es sein:
Dass nur noch gilt, was bewiesen werden kann oder nützlich ist!


Das war harte Arbeit, meine Liebe!
Und du hast es gut gemacht!


Du bist mit beiden Beinen auf der Erde!
Aber du hast dennoch ein liebendes Herz,
das mit Gottvertrauen auf das Leben zählt.
Dies zu erarbeiten, war der tiefste Sinn für dich.

U: Könnte ein Umzug positiv für sie sein?


K: Oh!
Für Hertha sind neue Erfahrungen IMMER positiv,
weil sie IMMER bereit ist, zu lernen (lächelt).


U: Ist sie medial?


K: Nein, meine Liebe.
Du spürst viel, ahnst viel. 
Aber um ein Mittler zwischen den Welten zu sein,
bist du nicht gekommen.
Ein anderes Mal ganz gewiss.

Aber sei ehrlich: 
Könntest du dir vorstellen,
WIE erschreckend deine Seele es gefunden hätte?
Vom letzten Leben als harte Realistin
nun in ein Leben als Medium zu geraten?


Erinnerst du dich, wie es den Wahrsagern
in deinem Land in den fünfziger Jahren erging? 
Das wäre viel zu viel für dich gewesen!


Darum:
Du spürst unsere Liebe und damit wollen wir zufrieden sein.
Einverstanden?


U: Lieber Karl, ich merke,
wie gern du deine Hertha hast.
Möchtest du ihr abschließend noch etwas sagen?


K: Fürchte dich nicht, dein Licht geht nicht aus!
In dir ist es hell und warm und gut!
Und wir sind immer bei dir, meine liebe Hertha…

Höre viel Musik, dass tut dir sehr gut.

Eines Tages, Hertha,
da wirst du mich sehen
und ich werde dich zum Tanz auffordern!
Dann tanzen wir Zwei in den Himmel hinein,
das verspreche ich dir,
meine wunderschöne Seele.


U: Danke, Karl,
ich wünsche dir noch ein wundervolles Sein!