Tierseelen

Elia – über Tierseelen.

Suchen sich Tierseelen
ihr irdisches Leben selbst aus?
Wo halten sich die Tier
im Jenseits auf?
Was ist die Ursache dafür,
dass Menschen Tiere quälen?
Sollte man todkranke Tiere
einschläfern lassen?
Elia

Hajo: Suchen sich die Tierseelen
ihr irdisches Leben auch selber aus?

Elia: Ja!
Und es findet auch eine Absprache statt zwischen
der inkarnierten menschlichen Seele
und der inkarnierten tierischen Seele.

Das ist so und es sind sehr häufig Folge-Inkarnationen.
Es kommt sehr häufig vor, dass ein Menschenleben
mehrere verschiedene Inkarnationen der gleichen Tierseele erlebt! 
Dass sich also das Leben der Katze wiederholt:
dass die erste Katze dann auch die übernächste Katze ist.
Dass der Hund, den man als Kind hatte,
im Erwachsenenalter wieder ein eigener Hund ist.
Das kommt sehr häufig vor.

Und das hat etwas mit der gleichen Ursprungsseelen-Familie zu tun!

Ich sage bewusst hier:
Ich mache einen Unterschied zu vielen Diktaten,
die auch Andere schon gechannelt haben!
Es handelt sich um die gleiche Seelenfamilie! 
Aber es handelt sich nicht um das gleiche Gesamt-Selbst,
aus dem eine Tierseele entspringt!

Eine Tierseele ist und bleibt Tierseele!
Aber es hängt mit dem gleichen Ursprung
der Seelenfamilie zusammen.
Die Seelenfamilie – darüber habe ich schon oft berichtet – 
ist geprägt von einer bestimmten Energie!

Und ihr kennt das auch, ihr kennt ja diesen Spruch:
Wie der Herr, so das Gescherr.
Und das stimmt treffend,
treffender kann man die Seelenfamilie gar nicht beschreiben!
So ist es, genau so ist es.
Haben wir eine Seelenfamilie,
die sehr vom Kämpferischen geprägt ist, so sind beide so:
Herr und Hund.
Haben wir eher eine Seelenfamilie,
die dem Schauen der Wahrheit zugeneigt ist,
wird auch der Hund dem eher zuneigen.
Haben wir Jemand, der mehr beschützt,
so wird das auch eher im Hund als Anlage vorhanden sein.

Hier haben wir auch zusätzlich das Prinzip:
Dass Gleiches Gleiches anzieht!

Also, wenn ihr zum Beispiel vor einem Wurf
junger Welpen oder junger Katzen steht,
müsst ihr euch Eins davon aussuchen.
Und ratet, welches ihr euch aussuchen werdet:
Natürlich Dasjenige,
das eurer Intension der Seelenfamilie entspricht,
das ist euch nämlich am Sympathischsten!
Nicht wahr?

Und umgekehrt gilt genau das Gleiche. 
Wer schon einmal erlebt hat,
wie sich eine Katze ihr Zuhause aussucht: 
Wo sie sich nicht abbringen lässt,
exakt diese eine Familie als ihre Familie zu adoptieren.
Mit großer Treffsicherheit sind sie in der Lage,
genau das zu finden, was sie für ihre Seele brauchen.

Hajo: Ja, ja, unsere mediale Katze.

Ja, eure mediale Katze.
Die braucht das, das ist natürlich ihr bestmöglichstes Zuhause,
bei einem Medium zu wohnen!
So ist das.

Hajo: Wo halten sich denn die Tiere im Jenseits auf?

In ihrem Bewusstseinszustand.
Und der ist natürlich geprägt von ihrer Art des Sein.
Und die Art des tierischen Seins unterscheidet sich von dem Euren.
So ist auch die Möglichkeit, das eigene Umfeld zu gestalten,
immens stark vorhanden.

Das können tierische Seelen sehr viel schneller lernen
als menschliche Seelen.
Sie sind es nämlich im Gegensatz zu euch gewohnt,
ihrer Imagination zu entsprechen.

Habt ihr euch je gefragt, warum eine Katze
auf einem riesengroßen Feld genau die Maus findet,
die so dumm ist, aus dem Loch zu kommen?
Da sind Hunderte von Mauselöchern!
Aber die Katze findet genau das Loch!
Warum?
Warum verhungert so eine Katze nicht?
Weil sie imaginiert.

Ja, und ihr könnt mit euren Tieren
über die Bilderwelt der Imagination sprechen,
ihr müsst euch nur öffnen!
Jeder Mensch kann ein Pferdeflüsterer sein
oder ein Hundeflüsterer
oder ein Katzenflüsterer!
Das ist gar kein Kunststück.

Öffnet euch für das Tier und achtet mal darauf,
welche Bilder ihr bekommt.

Nehmen wir eine beispielhafte Situation:
Das Tier – sagen wir eine Katze – kommt herein und schaut euch an.
Und in dem Moment, wo sie euch anschaut,
bekommt ihr ganz viele Bilder.

Ihr seht Futter, ihr seht einen warmen Ofen,
ihr seht ihre Kuscheldecke
und ihr wisst, was euer Tier möchte.
Das sind Sekundenbruchteile,
in denen das abläuft und es funktioniert.

Tiere sind sehr viel begabter, zu imaginieren.
Sie haben ja auch nur sehr wenig Geist,
um die Realität ihrer inneren Bilder aufgrund
so genannter logischer Argumente zu reduzieren.
Und deshalb haben sie im Grunde immer
einen Zugang zum Jenseits.

Was ist denn Jenseits?
Jenseits ist schlicht und einfach ein verändertes Bewusstsein, nichts weiter: Verändertes Bewusstsein!
Und diese Veränderung ist für ein Tier weit weniger dramatisch,
als es für einen Menschen der Fall ist.

Es ist ihnen Zeit ihres Lebens ein völlig vertrautes Ding,
gelegentlich ganz im Jenseits zu sein!
Der Körper wird in dieser Zeit quasi geparkt.
Die jenseitige Ebene, die sie durchschreiten,
erreicht niemals jene Höhen,
die die menschliche Seele erreichen kann!
Sie bleibt auf einem Niveau,
dass ich als die konstruktive Ebene bezeichnen würde.
Es begrenzt sich auf die Konstruktion von Umwelt
im weitesten Sinne.

Es geht nicht soweit, dass die tierische Seele
völlig die Einswerdung mit dem „Alles, was ist“ erfährt.
So weit kann die tierische Seele ihr Bewusstsein nicht ausdehnen.
Sie bleibt immer auf der Ebene der Seelenfamilie,
sie geht nicht darüber hinaus.

Die menschliche Seele kann
die Ebene der Seelenfamilie überschreiten. 
Dass heißt: Sie kann in ihrem Bewusstsein
über die Eingrenzung einer Seelenfamilie hinaus wachsen
und sich Bewusstsein aus anderen Seelenfamilien einverleiben.
Ja sogar über diese Trennung und die Grenzen hinaus
bis hin zum Bewusstsein des Alles, was existiert:
Bis zum Bewusstsein, Eins mit Gott zu sein!

Das kann ein Tier nicht erreichen.
Tiere sind aber Teil einer Seelenfamilie.

Hajo: Es ist sehr traurig,
dass sich Tiere von Menschen quälen lassen müssen.
Was ist die Ursache dafür?

Die Ursache liegt einzig und allein bei den Menschen,
einzig und allein bei dem mangelnden Vertrauen
in die Folgerichtigkeit der Schöpfung.
Sie liegt einzig und allein im Willen zum Machtmissbrauch.
Es gibt keinen Grund,
warum man ein Tier quälen muss!

Ich weiß, ich weiß: Dass jetzt alle Mediziner empört aufschreien,
wenn ich das sage.
Aber es ist so!
Es ist so, dass Alternativen zum Missbrauch von Tierleben
zu wenig gesucht werden.

Sondern man ist allzu schnell bereit,
dieses als nun einmal schreckliches, aber nötiges Opfer anzusehen.
Ich selber weiß doch, dass dies in bester Absicht geschieht,
dass wirklich geholfen werden soll.

Nur, liebe Freunde:
Wenn es so ist, dann ist es wichtig, dieses in Würde zu tun.
Ich weiß, es gibt Tiere, die ihr Leben opfern für eine Medizin,
die helfen soll.
Und dass Menschen, die mit diesen Tieren arbeiten,
sehr wohl einen sehr ethischen Umgang mit ihnen haben
und ihnen jedes unnötige Leiden ersparen möchten.

Ich möchte auch euren Blick
auf Machtmissbrauch an Tieren erweitern.
Und es wird euch nicht gefallen, was ich euch sage:
Es wirft ein Licht auf das, was ihr Macht nennt.

Jedes Tier hat sein natürliches Gesetz in sich!
Das besagt, welche Art der Sozialisierung dieses Tier hat,
wie sein sozialer Bezug aussieht,
wie sein Bezug zu dem aussieht,
was es an optimaler Lebensbedingung haben möchte.
Jedes Tier hat Grundbedürfnisse, die seiner Art entsprechen.

Stellen wir uns die Frage, in wie weit wir bereit sind,
diesen Grundbedürfnissen nachzukommen.
Zu meiner Zeit beispielsweise war es Mode,
einen Singvogel in einem goldenen Käfig zu halten.
Und man fand es in meinen Kreisen sehr possierlich
und ausgesprochen selbstverständlich.
So ein Singvogel lebt aber
als soziales Wesen in einer Gemeinschaft.
Er lebt in Freiheit!
Und dann in einem Käfig, in dem er ganz allein sitzt?
Das ist Qual.

Schaut euch eure Tiergärten an:
Schaut euch an, welchem Tier es dort vergönnt ist,
so zu leben,
wie es seinen optimalen Bedingungen entspricht.

Schaut euch bitte auch an, ihr lieben Hundehalter,
ob ihr wirklich eurem geliebten Hund das gebt,
was seiner Art bedarf.
Hat er genug Auslauf, hat er genug soziale Kontakte?
Hunde sind Rudel-Tiere wie Wölfe.

Schaut euch bitte an, ihr Katzenhalter in der Stadt:
Ihr habt ein Raubtier.
Darf es Raubtier sein bei euch in der Wohnung?
So könnte ich unendlich weiter aufzählen.

Ihr Lieben, schaut:
Die Art, wie ihr mit Tieren umgeht,
ist die Art, wie ihr mit euren Mitmenschen umgeht,
ist die Art, wie ihr mit euch selber umgeht.
Eine Gesellschaft,
in der die Grundbedürfnisse des Tieres nicht beachtetet werden,
ist eine Gesellschaft, in der die Grundbedürfnisse des Einzelnen
ebenfalls nicht beachtet werden!

Die Grundbedürfnisse der Art, die Grundbedürfnisse des so Seins,
wie man ist,
werden vermeintlich größeren Ordnungen unterworfen.
Ich sage „vermeintlich größeren Ordnungen“.
Denn die Argumente, die dafür angeführt werden,
dies zu tun, sind durchaus hinterfragbar.

Wenn ihr dazu neigt in eurer Gesellschaft,
eure Tiere und ihre Art zu vermenschlichen:
Woran liegt das?
An eurer Gnadenlosigkeit?
Sicher nicht.

Nein, es liegt an eurer Beziehungsarmut.
Da ist das Kätzchen der Ersatz für die Liebe und Zuneigung,
die ihr doch einander geben solltet.
Das ist der Hund der Ersatz für das freudige Spiel,
dass ihr doch mit anderen Menschen haben solltet.

Ein Hund ist ein Hund.
Eine Katze eine Katze.
Ein Mensch ist ein Mensch.

Ihr denkt, ihr könnt das Leiden der Tiere losgelöst von euren sehen.
Das ist nicht die Wahrheit!
Ihr denkt, ihr könntet die Missachtung der Bedürfnisse der Tiere losgelöst von der Missachtung eurer eigenen Bedürfnisse sehen.
Das ist nicht richtig!
Eure Tiere zeigen euch, wie es um euch steht!

Hajo: Wie soll man mit Tieren verfahren, die todkrank sind?
Kann man sie einschläfern lassen beim Tierarzt?

Ja, schaut: Was ist eure Verantwortung?
Es geht die ganze Zeit um Verantwortung!
Wenn ich euch ermahne, die Art eurer Tiere zu achten,
ermahne ich euch, eure Verantwortung zu übernehmen.

Die Liebe eurer Tiere zu euch ist so groß
wie die Liebe eines Menschen zu Gott.
Ich übertreibe das nicht, das ist die Wahrheit!

Alles, was ein Tier an Mystik erfährt, ist das, was ihr für ihn seid.
Ihr seid nämlich der Mittelpunkt seiner Welt!
Ihr gebt ihm Nahrung, Wärme, Schutz.
Und darum liebt es euch.

Und ihr habt Verantwortung für dieses Leben.
Und ihr seid verantwortlich für die Schmerzen, die es leidet.
Und weil das so ist, dürft ihr dem Leben ein Ende setzen!

Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten:
1. Das Tier lebt in seinen angeborenen Bedingungen und Umfeldern.
2. Oder es lebt bei euch.

Im ersten Fall würde so manches Tier,
das ihr euer Eigen nennt,
längst nicht mehr leben!
Weil natürliche Feinde in der freien Landschaft
es längst getötet hätten,
weil es krank ist.

Es ist ganz klar!
Es lebt sehr viel länger, weil ihr da seid.

Es mangelt an natürlichen Feinden.

Das Kätzchen, das in der Stadt groß wird
und nie außerhalb der Wohnung lebt, hat keinen natürlichen Feind.
Und wenn es krank wird, dann kommt kein Adler daher
und versetzt es unter Schock und tötet es dann.
Sondern es siecht dahin.

Und es ist eure Aufgabe, ein solches Siechtum zu beenden!
Ihr dürft nicht nur ein solches Tier töten,
ihr müsst die Verantwortung für ein gutes Sterben übernehmen.
Das bitte gilt für jedes Tier, das von euch beherbergt wird!
Vom Goldfisch bis zur Deutschen Dogge
bis zum Pferd und der Schlange im Terrarium.

Ihr seid verantwortlich!
Denn ihr habt das Tier aus der Möglichkeit herausgenommen,
eine natürliches, ihm artgemäßes Leben zu führen
mit einem natürlichen, ihm artgemäßen Tod.
Ihr seid Lebensbewahrer!
Aber ihr seid für diese Tiere auch der Tod selbst.

Es ist gut, dass es so ist.
Wenn ihr richtig hinschaut, lernt ihr daraus sehr viel:
Sehr viel über Macht,
sehr viel über Liebe
und sehr viel über die Notwendigkeit des Todes!

Ich möchte erwähnen:
Im derzeitigen Entwicklungsstadium der Menschheit
seid ihr Menschen alle der Tierwelt zu Dank verpflichtet!
Sie ernährt euch in körperlicher Weise oder in psychischer Weise.
Ihr alle seid zu Dank verpflichtet!

Die Tiere tun dies, weil sie in der Liebe der Schöpfung sind.
Weil es ihnen ganz selbstverständlich ist, in dieser Liebe zu leben.
Das ist aber nicht der Zustand,
wie er manifestiert wird in der Evolution.

Es wird eine Zeit geben, in der dieses Opfer der Tierwelt
an die Menschen nicht mehr nötig sein wird.
Es wird dann auch Tiere geben
und ihr werdet euch an ihnen freuen.
Und ihr werdet es wunderbar finden,
dass diese ergänzenden Energieformen
Teil eurer Umwelt sind.

Aber es wird kein Opfer mehr geben.
Und es wird auch unter den Tieren keine Opfer mehr geben.
Doch das ist eine ferne Zeit, aber es ist ein Ziel der Evolution.
Dann wird Frieden sein!
Dann hat es gänzlich aufgehört,
dass ein Leben vom Leben eines Anderen zehrt!
In welcher Weise auch immer!
Nicht anderes geschieht derzeit auf der Erde.

Ein Leben wird geopfert, um ein anderes Leben zu erhalten.
Drastischer ausgedrückt:
Das Kleinere, das Schwächere wird zum Erhalt des Größeren,
des Stärkeren geopfert!
Das ist nicht das Ziel der irdischen Evolution!
Und es wird dann aufhören, wenn ihr alle begriffen habt,
dass es zum Lebenserhalt andere Möglichkeiten gibt.

Wie die aber aussehen werden,
darüber darf ich euch noch nichts erzählen.
Niemand von euch wird das zu seinen Lebzeiten erleben.

Deshalb lasst mich euch ermuntern, so mit euren Tieren zu leben,
dass ihr ihre Gesetze ihrer Art achtet
und dass ihr ihnen für das Opfer,
dass sie bringen, von Herzen dankt.

Hajo: Gut, dann machen wir Schluss.

Gut dann.
Und du siehst:
Diese kleine Katze hier fühlt sich wohl in meiner Gegenwart!
Wir sind Freunde, denn sie sieht mich.

Hajo: Als ich vorhin über Tiere redete,
hat sie mir ja auch zugehört.

Ja, sie hat dir zugehört!
Und zwar hört sie nicht mit den Ohren zu,
sondern sie hört über deine Bilder zu.
Du sendest auch Bilder, wenn du redest.

Das wissen die wenigsten Menschen! 
Dass sie wirklich mit jedem Satz, den sie machen, ein Bild geben!
Darüber könnt ihr ein bisschen nachdenken.

Gut, ich verabschiede mich für heute.